China-Expertin Susanne Weigelin-Schwiedrzik im ff-Podcast: Wie sehr profitiert China vom Iran-Krieg?
Shownotes
Am Mittwochabend, den 13. Mai, diskutierte das Wochenmagazin im Rahmen der ff-Talks zum Thema „Vision Weltpolitik: Zwischen Trump, Putin und Xi Jinping – wo bleibt Europa?“. Im Zentrum der Podiumsdiskussion standen die Fragen, warum Europa so weit in die Defensive geraten ist und wieso heute Washington, Moskau und Peking den Ton auf der Weltbühne angeben. Mit dabei war die China-Expertin Susanne Weigelin-Schwiedrzik, eine der führenden Professorinnen für Sinologie. Schon mit 20 ging sie als Stipendiatin nach China, hat das Ende der Kulturrevolution miterlebt und war später eine der ersten Forscherinnen, die sich auf das moderne China konzentriert hat. Mit 33 wurde sie in Heidelberg zur jüngsten Professorin Deutschlands berufen, später war sie lange in Wien als Professorin, Dekanin und Vizerektorin tätig. Heute sitzt sie im Akademierat der Uni Wien und schreibt gerade an der Neuauflage ihres Buchs „China und die Neuordnung der Welt“. Im ff-Podcast spricht sie mit Direktorin Verena Pliger darüber, wie sie die aktuellen Machtverhältnisse sieht, wer eigentlich am meisten vom Iran-Krieg profitiert und was das Ganze wirtschaftlich für uns alle bedeutet.
Moderation & Redaktion: Verena Pliger
Produktion: Alexander Tribus, Albolina Film
Mitarbeit: Julia Staffler
Link zur ff-Titelgeschichte
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Transkript anzeigen
00:00:00: Aufs Ohr.
00:00:01: Der Podcast der FF mit Verena Plieger.
00:00:06: Liebe Verförderinnen und Verförer, schön dass Sie mit dabei sind bei unserem wöchentlichen Podcast!
00:00:11: Am Mittwoch haben diskutierte unser Wochenmagazin bei den FF-Docs zum Thema Vision Weltpolitik.
00:00:17: Es ging unter anderem um die Frage warum Europa so weit in die Defensive geraten konnte Wie es also passieren konnte, dass heute auf dem weltpolitischen Paket Washington, Moskau und Baking den Ton angeben.
00:00:31: Und zu Gast war unter anderem eine der führenden Sinologinnen- und Kienerexpertinnen Europas.
00:00:38: Ihr Name Susanne Weigelin Schwertzig Sie wuchs in Bonn auf ging bereits mit zwanzig Jahren als die Benjante nach China.
00:00:47: sie erlebte dort die letzten Jahre der Kulturrevolution und auch die ersten Reformschritte Und sie war eine der ersten Forscherinnen, die nicht die Vergangenheit Chinas sondern das moderne China in den Blick nahm.
00:01:01: Mit dreieinzig Jahren wurde sie Professorin in Heidelberg – sie war damals die jüngste Professorin im Deutschland.
00:01:07: Später war sie bis zum Jahr zwanzig Professorin für Sinologien Wien und war in dieser Zeit auch die Kanin der Fakultät und sogar Vizerektorin der Universität Wien.
00:01:18: Heute
00:01:19: sitzt sie im Akademierat der Universität und schreibt gerade an der Neuauflage ihres Buchs, China und die Neuordnung der Welt.
00:01:26: Indem sie Europas Rolle zwischen China, Russland und den USA analysiert.
00:01:32: Ja mit ihr habe ich im Podcast darüber gesprochen wie Sie denn die aktuellen Machtverhältnisse einordnet?
00:01:38: Werde nun am meisten vom Iran-Krieg profitiert Und vor allem, welche wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Konflikt
00:01:46: auf uns
00:01:47: alle haben könnte.
00:01:52: Frau Weigelin schwirrt sich herzlich willkommen hier bei uns im MFF Podcasts um.
00:01:55: meine erste Frage gleich vornweg – was geht Ihnen denn im Moment durch den Kopf wenn Sie auf dem Barschischen Golf blicken?
00:02:03: Ich habe Angst.
00:02:04: und zwar hab ich deshalb Angst weil ich sehe dass die Situation Wenn man das jetzt mal so versucht, etwas aus der Vogelbeerspektive zu betrachten.
00:02:17: Die Situation ist leider nicht unter Kontrolle.
00:02:21: Das bedeutet also Donald Trump, der meint die Situation unter Kontrollen zu haben hat zwei Gegenspieler nämlich nicht nur den Iran gegen denen er den Krieg führt sondern auch Israel.
00:02:37: Trump möchte diesen Krieg gerne zu Ende bringen, weil er ja auf seine Mitterms achten muss.
00:02:45: Er fährt auch diese Woche nach China.
00:02:47: Er möchte keine Situation haben, wo er von vornherein mit China im Konflikt ist oder sogar der Konflik sich eventuell so stark eskaliert, dass China ihn gar nicht empfangen kann und Israel und der Iran sind an einer Beendigung dieses Krieges nicht interessiert.
00:03:09: Der Iran ist deshalb nicht interessiert, weil er sich ausrechnet dass er über die Straße von Hormuz eine solche Gewalt in der Hand hat das er eigentlich diesen Krieg ohne weiteres noch weiterführen kann zumal er auch davon ausgeht dass die Bevölkerung bereit ist die damit verbundenen Leiden zu ertragen.
00:03:33: Und Israel sieht sich durch die Existenz des Iran existenziell bedroht und ist zu dem Schluss gekommen, dass nur wenn Israel in dieser Region die dominanteste Kraft ist, Israel überhaupt sicher nur sicher sein kann.
00:03:51: Das beinhaltet das Israel so lange kämpfen muss bis der Iran nicht mehr als quasi Gegenspieler zur Verfügung steht.
00:04:03: und im Augenblick ist der Iran sagen wir mal politisch stärker als er vorher war, also vor dem Krieg war.
00:04:12: Und diese Situation kann Israel überhaupt nicht hinnehmen und deshalb ist ein ungeheures Eskalationspotenzial in dieser Region Wenn es also nicht zu den allerschlimmsten Szenarien kommt, wo man ja auch darüber nachdenken muss das eventuell sogar Nuklearwaffen eingesetzt werden.
00:04:32: Muss man sagen für die Weltwirtschaft ist jeder Tag in dem dieser Krieg weitergeht ein Tag, wo wir näher an eine Weltwirtschaftskrise heranrutschen, die im Ausmaß wahrscheinlich noch größer sein wird als die von neunzehntundundzwanzig dreißig.
00:04:49: weil ich meine, hier sind ja sagen wir mal alle Sektoren der Wirtschaft irgendwie indirekt oder direkt beteiligt.
00:04:57: Weil es ja auch sehr stark um die Frage der Energie geht.
00:05:01: Wir brauchen Gas, wir brauchen Öl nach wie vor für unsere auch vor allen Dingen Energie, die wir im industriellen Sektor einsetzen.
00:05:09: und Betroffen ist ja nicht nur in Anführungsstrichen eine Region sondern Betroffen Die ganze Welt von dieser Krise.
00:05:20: Und man kann nur sagen, die Tatsache, dass dieser Krieg begonnen wurde durch Entscheidung von Herrn Trump und Herrn Netanyahu hat die Welt also in eine Krise gestürzt, die mit der Krise in die Russland die Welt gestürzte hat durch den Angriff auf die Ukraine.
00:05:41: Wenn man das vergleicht muss man sagen... Im Nahen Osten.
00:05:44: diese Sache ist noch von wesentlich größerer Bedeutung als in der Ukraine.
00:05:49: Aber da stellt sich jetzt natürlich sofort die Frage, weißt denn Donald Trump überhaupt noch was er tut?
00:05:55: Hat er eine Strategie oder eine Kriegstrategie auf ganzer Linie im Iran zu scheitern?
00:06:02: Also wenn man mit Militärs spricht dann sagen die ja immer jeder Krieg kommt anders als geplant.
00:06:09: das muss man vielleicht mal im Hinterkopf haben.
00:06:11: also die verschiedenen Möglichkeiten, die der Gegner in einer kriegerischen Situation vorsieht um sich irgendwie zu retten.
00:06:20: Die kann man irgendwie versuchen mittels von Szenarien vorherzuplanen oder sich vorzustellen und irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen.
00:06:31: aber interessanterweise ist es so selbst wenn man künstliche Intelligenz einsetzt gibt es immer wieder Situationen die man entweder bewusst ausschalten muss oder gar nicht bedacht hat, also zum Beispiel diese Frage mit der Straße von Hormuz.
00:06:48: Jeden, der die Geografie kennt ist klar das für den Iran diese Straße vom Hormus das wichtigste Pfand ist dass er in der Hand hat.
00:06:59: Das vollkommen klar und es ist auch so beobachtet wurde in den letzten Jahren dass alljährlich China Russland und Iran an dieser Straße von Hormuz manöver durchgeführt haben.
00:07:12: und noch kurz bevor der Krieg begonnen hat, haben Russland China und Iran ein Manöver wo sie den ganzen Welt im Grunde genommen vor geführt haben.
00:07:23: Was passieren wird wenn der Iran die Straße vom Hormus?
00:07:27: Man hat nicht gesagt blockiert sondern zumindest in chinesischen Texten wird das Wort benutzt kontrolliert.
00:07:34: Und im Grunde genommen muss man sagen, hat ja am Anfang auch der Iran nicht vollkommen die Straße von Hormuz blockiert sondern hat eben selektiv bestimmte Schiffe durchgelassen.
00:07:45: Also mit anderen Worten konnte man wissen das das passiert und man konnte wissen dass wenn das passiert solchen Einfluss aus die Weltwirtschaft hat, dass die Weltwirtschaft irgendwann das nicht mehr aushalten kann und entweder alle Länder dieser Welt im Oval Office sozusagen Schlange stehen und sagen jetzt aber Schluss hier oder aber.
00:08:08: Die Weltwirtschaft fällt in eine wahnsinnige Krise.
00:08:11: was man vielleicht weniger vorher sagen konnte Das ist diese Überlegung des Iran der ja dann auch taktisch umgesetzt wurde die Golfstaaten anzugreifen.
00:08:22: Ich glaube, dass das etwas ist, was man vielleicht für weniger möglich gehalten hat.
00:08:27: Lange Rede kurzer Sinn!
00:08:29: Herr Trump hat das alles gewusst und er konnte die Entscheidung für diesen Krieg nur fällen indem ihr diese ganzen Überlegungen hintangestellt habt.
00:08:40: Die einen Krieg zu beginnen ist so riskant, dass man diese Risiken wegblenden muss damit man überhaupt eine Entscheidung fällen kann, dass ein Kriegsstadt finden soll
00:08:51: Und damit meinen Sie auch noch größer als in dem Jahr.
00:08:55: Ja, so würde ich das sehen!
00:08:57: Also ich beobachte ja die verschiedenen Windungen und Wendungen der Politik von Herrn Trump schon seit längerer Zeit.
00:09:03: Ich bin der Auffassung wir sollten ihn keinesfalls unterschätzen.
00:09:07: Es bringt uns überhaupt nichts da zu meinen dass wir den irgendwie psychologisch durchschmeicheln und ähnliche Sachen irgendwie beeinflussen können.
00:09:15: Ich glaube es ist ein vollkommen falscher Weg.
00:09:18: Wir müssen ihn Rationalen Akteur verstehen.
00:09:21: das ist die einzige Art und Weise wie wir überhaupt was verstehen können.
00:09:25: Und dann müssen wir aber auch sagen, wenn man ihn so weit gehen verstehen dass wir quasi uns richtig in seine Entscheidung Situation hineinsetzen.
00:09:37: und wenn wir das tun dann machen auch seine Entscheidungen jetzt nicht im Sinne des Weltfriedens sondern im Sinne seiner Strategie Sinn.
00:09:47: Und seine Strategie besteht darin vor allen Dingen China als Konkurrenten auszuschalten, Russland als Konkurenzen zu umarmen und Europa als Konkonenten zu schwächen.
00:10:01: Das sind seine drei wichtigsten Gegner ja?
00:10:05: Und das hat Europa immer noch nicht verstanden glaube ich aber es ist eben diese diese drei Schritte hatte im Blick.
00:10:13: China muss irgendwie weg von der Bildfläche, also mit anderen Worten China muss in seiner weiteren Entwicklung so gehemmt werden dass es nicht mehr Nummer zwei in der Weltwirtschaft sein kann.
00:10:27: Russland muss insofern umarmt werden als das man Russland aus dieser militärischen Bedrohungskonstellation hinausnehmen will und ökonomisch an die USA binden möchte.
00:10:41: Und Europa ist Nummer drei, der dritte wichtige Weltwirtschaftsblock mit dem Amerika zu rechnen hat.
00:10:49: Deshalb muss Europa auf jeden Fall geschwächt werden.
00:10:52: und was wir sehen, dass Donald Trump in einer Hinsicht schon recht weit gedient ist.
00:10:59: Er hat Europa wirtschaftlich schon in eine sehr schwierige Situation hinein gebracht – das hat er schon erreicht!
00:11:06: Hat Donald Trump also unterschätzt, dass der USA gerade selbst wirtschaftlich schwächt?
00:11:11: Denn die USA haben zwar selbst sehr viele Erdölreserven und sind nicht so sehr von iranischen Öl im Borden angewiesen wie wir hier etwa in Europa.
00:11:20: Aber trotzdem spürt die Bevölkerung vor Ort die Preiserhöhungen etwa an der Zapfsäule?
00:11:25: Könnte es damit innenpolitisch also eng werden für Donald Trump bei den midterm elections im November?
00:11:32: Ja, das ist richtig.
00:11:33: Deshalb versucht er ja immer mit dieser Politik jetzt mal auf, mal zu, mal auf und mal zu.
00:11:37: Versucht der immer den Preis des Öls auf dem Markt zu beeinflussen?
00:11:41: Das gelingt ihm ja auch in gewisser Weise Und davor hat er natürlich Angst.
00:11:46: also das zeigt auch dass er das nicht unterschätzt hat sondern dass er es als Risiko eingeschätzt hatte.
00:11:54: Allerdings muss man sagen wir haben damit begonnen zu sagen jeder Krieg läuft anders als geplant.
00:12:00: geplant hatte er ja diesen Krieg für drei Tage, nicht?
00:12:04: Er hat ja gedacht und ich glaube das ist sehr wahrscheinlich die größte Schwäche, die er hat.
00:12:09: Dass er das Ausmaß der schwäche Amerikas noch nicht erkannt hat.
00:12:16: Er denkt immer noch dass er als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im Wesentlichen das Handeln aller Völker dieser Welt bestimmen kann noch nicht bemerkt, dass diese Zeiten vorbei sind und deshalb überschätzt er sich leicht wenn er es mit einem Gegner zu tun hat der nicht so schwach ist wie zum Beispiel Venedsoela.
00:12:43: Jetzt will er eventuell auch noch einen Schlag gegen Kuba vollführen.
00:12:47: also ich denke das will er weil er auch merkt dass jetzt bei Kuba hat er leichtes Spiel meint er während im Iran da hat er sich offenbar doch In dem Sinne verkalkuliert, dass er meinte das dieser Krieg innerhalb kürzester Zeit beendet sein könnte.
00:13:05: Das ist also jetzt auch keine vollkommen außergewöhnliche Vorstellungsweise, wenn man sich einmal vorstellt das Herr Putin auch meinte den Krieg in der Ukraine innerhalb eines Wochenendes beenden zu können.
00:13:17: Wir wissen dass Hitler auch mit einem Blitzkrieg gerechnet hatte.
00:13:22: Japan hat China angegriffen und hat auch gedacht innerhalb von weniger Zeit könne man dieses Problem mit China lösen und es hat dann letztendlich von.
00:13:33: Mit anderen Worten, diese Entscheidung für den Krieg kann man als Politiker letztlich immer nur dann fällen wenn man meint dass die Sache sozusagen ein begrenztes Ereignis bleibt.
00:13:47: Und das hat er bestimmt so gedacht und Netanyahu hat ihn bestimmt Auch in diesem Sinne auch mittels von Erkenntnissen des israelischen Geheimdienstes in diese Richtung geschoben und gesagt, das kriegen wir schon hin.
00:14:00: Und zwar ist die Idee eben in Israel gewesen, dass Regime wird innerhalb kürzester Zeit zusammenrechnen.
00:14:07: Das ist wiederum sozusagen neben dieser militärischen Fehlkalkulation, dass man offenbar nicht damit gerechnet hat, dass der Iran die umliegenden Golfstaaten angreifen würde.
00:14:21: militärische Fehlkalkulation, meine ich.
00:14:23: Und das Zweite politische Fehlkalkulation ist diese Hoffnung auf einen schnellen Regime-Change im
00:14:29: Iran.".
00:14:30: Diese Woche reist Donald Trump ja nach Baking zu China's Staatschef Xi Jinping?
00:14:35: Ist es im Moment mehr als ein Staatsbesuch?
00:14:39: Also man kann sich kaum mehr vorstellen als den Staatsbesuch, wo sich zwei Staatsoberhäuter treffen die ja an der Spitze von zwei der mächtigsten Länder der Welt stehen.
00:14:51: Allerdings ist es ein Staatsbesucht, den wir jetzt uns nicht vorstellen sollten in dem Sinne dass dort Xi Jinping und Donald Trump über die großen Fragen der Welt sprechen werden.
00:15:04: das ist meiner Meinung nach nicht der Fall.
00:15:07: China hat eine ganz eigene Art und Weise solche Staatsbesuche vorzubereiten.
00:15:13: Und diese eigenartige Art und Weise besteht darin, dass China immer wieder zeigt das es eine Außenpolitik des Eigeninteresses verfolgt.
00:15:27: Das heißt also wir brauchen uns jetzt nicht vorzustellen, Sagen wir mal der nächsten Tage irgendwelche großen Berichte darüber.
00:15:37: Man hat jetzt über Iran gesprochen, man hat über die Ukraine gesprochen und über das gesprochen – damit reicht nicht gar nichts!
00:15:44: Wir wissen aus den vorbereitenden Gesprächen, die China geführt hat natürlich seit vielen Wochen mit der amerikanischen Seite dass für China Taiwan im Zentrum der ganzen Gespräche steht Für Amerika Taiwan gar nicht das Zentrum der Gespräche ist, sondern für Amerika sind die seltenen Erden im Zentrum dieses Gespräches.
00:16:09: Denn Amerika braucht dringend die in China weiterverarbeiteten seltener Erden weil sie sonst ihre Flugzeuge nicht bauen können insbesondere ihre Militärflugzeuge.
00:16:21: Aber warum war es Trump so wichtig, genau jetzt nach Beijing zu reisen?
00:16:25: Steckt beim Timing eine konkrete Intention dahinter bzw.
00:16:30: hängt das mit dem Iran-Krieg zusammen?
00:16:33: Naja also ursprünglich wollte Trump ja viel früher, also vier Wochen früher nach China reisen und das passte in seinen Kalkül dass dieser Krieg im Iran innerhalb von wenigen Tagen siegreich für USA und Israel enden würde Und er meinte damit, dann einen Vorteil zu haben in den Gesprächen mit China.
00:16:54: Weil China ja mit dem Iran doch sehr eng verbunden ist und weil China ja auch gewisserweise so viel Öl- und Gas aus dem Nahen Osten kriegt das also China eigentlich nur daran interessiert sein kann dass es dort in dieser Region keinen Krieg gibt.
00:17:11: Das hätte die Verhandlungsposition von Trump wesentlich verbessert und das ist sehr wahrscheinlich mit ein Grund warum er diesen Krieg auch haben wollte, bevor er nach China fährt und nicht gewartet hat bis er erst mal in China war.
00:17:25: Und dann hinterher vielleicht zur großen Überraschung von Herrn Xi Jinping diesen Krieг begonnen hätte.
00:17:31: Also insofern gibt es einen Zusammenhang und es gibt auch einen Zusammenhangen zwischen dem amerikanischen Engagement im Nahen Osten und China.
00:17:41: also die Leute die so sagen naja Netan Yao hat einfach so in seiner Männerfreundschaft mit Trump, den Trump davon überzeugt, dass er einfach jetzt mal da Israel unterstützen muss und hat ihn überredet.
00:17:55: Das gibt es ja relativ viel.
00:17:56: diese Erklärung nicht?
00:17:58: Also die halte ich nur für parziell richtig!
00:18:00: Ich glaube schon das er in hat überreden müssen.
00:18:03: aber auf der anderen Seite hätte der Herr Trump dieses Risiko nie auf sich genommen einschließlich all der Imponderabilien, die wir jetzt sehen, dass der Krieg nicht zu Ende kommt und dass die Mithirms immer näher kommen usw.
00:18:17: Wenn er nicht für sich kalkuliert hätte, dass hier ein wichtiger Baustein in Hinblick auf sein eigentliches Ziel nämlich die Einhegung Chinas erreicht worden wäre.
00:18:29: Und das wird man nach sehr oft übersehen weil der Krieg immer nur so als regionale Auseinandersetzung gesehen wird.
00:18:36: In Wahrheit muss man sagen Der Iran ist eben der Schauplatz wo sich die Interessen der USA zusammen mit Israel auf der einen Seite und die Interessen Russlands und China treffen.
00:18:50: Und insofern, wenn man da also im Iran das erreichen würde was man ursprünglich geplant hatte nämlich dass man dort entweder ein Regime Change in Sinne durchsetzt, dass man eine provestliche Regierung installieren kann oder dass man den Iran zerschlägt Insofern ist es sich ja um ein Vielvölkerstaat handelt und man gehofft hat, dass man die ja immer existierenden Probleme zwischen der Majorität, der Perser und den vielen anderen Völkern, die es dort gibt.
00:19:23: Dass man die ausnutzt, um einfach diesen Staat zu sprengen so das es also einen Non-State wird eigentlich ein Staat, der nicht mehr als Staat funktionieren kann für Russland sehr bedrohlich gewesen.
00:19:37: Und das wäre für China eine erneute sozusagen viel Investition, denn China hat sehr, sehr viel investiert in seine Beziehungen mit dem Iran.
00:19:47: Und natürlich würde das auch bedeuten, dass China dann nicht mehr unter den Bedingungen, unter denen China bisher Öl und Gas im Iran gekauft hat weiter Öl-und Gas kaufen könnte.
00:19:58: Also man hat sozusagen mit diesem Schlag gleichzeitig Russland Und China in eine schwierige Position gebracht und hat gedacht, wenn das alles so klappt wie wir es geplant haben ist das perfekt.
00:20:10: Jetzt klappt es nicht!
00:20:12: Und jetzt ist auch alles andere als
00:20:13: perfekt.".
00:20:15: Aber noch einmal – Sie haben es angesprochen, China ist ein wichtiger Partner des Irans.
00:20:20: Trotzdem wartet China im Moment dem Krieg Distanz.
00:20:23: Will sich China ganz einfach hier alle Optionen offen lassen?
00:20:27: Nun muss man wissen, dass China ja nicht nur mit dem Iran Region verbunden, sondern auch mit den Golfstaaten.
00:20:37: Denn China bezieht ja bei Laibe nicht nur Öl und Gas aus dem Iran, sondern eben auch aus den anderen Ländern der Golfregion.
00:20:44: Insofern muss also China schon vorsichtig agieren dass es nicht von dem Iran quasi plötzlich in eine Situation gedrängt wird wo die quasi treue zu dem befreundeten Land Iran plötzlich Feinschaft mit den anderen Golfstaaten aufbaut.
00:21:03: Und China hat ja von Anfang an erklärt, dass es in dieser Region nur um Deeskalation geht und hat dem Iran deutlich gemacht, das der Iran sich an der Deescalation beteiligen muss Weil China natürlich das Kalkül über, dass wir vorhin gesprochen haben.
00:21:21: Das nämlich für den Iran wenn er einmal die erste schwierige Phase dieses Krieges überlebt hat es eigentlich sinnvoll ist den Krieg möglichst lange zu führen weil China das weiß aber gleichzeitig auch weiß wie gefährlich werden kann für die Weltwirtschaft.
00:21:37: Es ist so dass China von Anfang an auf deeskalation gesetzt hat und interessanterweise eben auch sowohl mit Israel gesprochen hat, als auch mit dem Iran.
00:21:49: Als auch mit Amerika und auch mit den Golfstaaten.
00:21:53: Und wir wissen auch das.
00:21:55: also diese Feuerpause die ja im Augenblick noch so mehr oder weniger existiert unter anderem deshalb auch vom Iran quasi unterschrieben und mir oder weniger eingehalten wurde weil China so stark darauf gedrängt hat.
00:22:12: Und das ist meiner Meinung nach auch sehr verständlich.
00:22:16: Denn, nach all dem was ich aus China höre, ist eben dort die Vorstellung, dass erstens mal der Krieg zu einem Flächenbrand innerhalb der Region ausarten könnte und dann dazu führen würde, der kriegt irgendwann zu Ende sein sollte, weil die Öl- und Gasfördeanlagen und die Abfüllanlagen für die Tanker dann in der Weise beschädigt sind.
00:22:52: Das es Jahre dauert bis das wiederhergestellt werden
00:22:56: kann.".
00:22:56: Das sind jetzt natürlich sehr düstere Prognosen, wie sie uns hier aufzeigen?
00:23:02: Ich möchte mit Ihnen noch einmal ganz konkret über die Schließung der Straße von Hormuz sprechen!
00:23:07: Für Kieler selbst, so wissen wir macht das iranische Öl gar nicht mal so viel aus.
00:23:12: Nur etwa zwölf Prozent seiner gesamten Ölenborte.
00:23:16: Denn Hauptlieferant ist Russland!
00:23:19: Ist es im Moment für die Volksrepublik China ein strategischer Vorteil?
00:23:24: Naja, ich meine das ist natürlich ein strategischer Vorteil.
00:23:28: Anderseits muss man sagen dadurch dass Iran sanktioniert war hat China Öl und Gas aus dem Iran für sehr niedrige Preise bekommen.
00:23:37: Zweitens muss man wissen auch die anderen Golfstaaten China mit Öl- und Gas beliefern was jetzt nicht mehr kommt weil sie ja durch die Straße von Hummus müssen.
00:23:47: Und gleichzeitig ist China auch sehr daran interessiert Die Abhängigkeit zu Russland nicht zu stark zu erhöhen, weil nämlich dann also Russland wiederum viel stärker China auch in bestimmte Politikrichtungen drängen könnte.
00:24:01: In die China nicht gedrängt werden will.
00:24:04: denn China möchte eigentlich sowohl mit den USA als auch mit Russland freundschaftliche oder sagen wir mal einigermaßen sinnvolle Beziehung haben Freundschaftliches vielleicht ein bisschen zuviel gesagt Einigermassen sinnvollen Beziehungen haben und es möchte nicht dass eine Situation einen tritt, die durch die Konstellation zwischen Russland und den USA bedingt ist.
00:24:28: Da spielt die Ukraine natürlich eine ganz besondere Rolle wo also Russland nicht anders kann als sich wieder ganz radikal gegen die USA zu stellen und dann auch von China zu verlangen dass China das selbe tut.
00:24:41: und das will China nicht.
00:24:43: Und deshalb möchte also China diese Abhängigkeit von Russland haben und braucht.
00:24:50: Und hat das sehr geschickt gemacht, diese verschiedensten Ölquellen natürlich auch verschiedenste Energiequellen damit sie nicht in dieser Abhängigkeit von Russland geraten und damit Sie nicht durch Sanktionierungen ich glaube das hat man eher angenommen dass das passieren würde das also in irgendeiner Situation die USA eben anfangen auch China zu sanktionieren Erdöl und Gasquellen abgeschnitten wäre.
00:25:20: Man muss sagen, dass also die Volksrepublik China vor allen Dingen deshalb in einer vergleichsweise guten Situation ist weil sie sehr viel Reserven angehäuft hat.
00:25:33: Es ist ja schon ein bisschen erstaunlich dass wir das hier in Europa meinten, nicht in dem Maße machen zu müssen.
00:25:39: Wir haben ja eher darüber gesprochen, dass unsere Reserven ein bisschen gegen Null laufen wenn man sich angehört hat was also im chinesischen Fernsehen seit Anfang des Jahres gelaufen ist.
00:25:50: da wurde also tagtäglich darüber berichtet, dass man davon ausgeht, dass der Krieg im Iran unmittelbar vor der Tür steht.
00:25:57: Wir wissen, dass China über Erdölreserven verfügt dass selbst dieses riesengroße Land mit einem sehr, sehr großen Bedarf an Erdöl also mehrere Monate Reserven zur Verfügung hat.
00:26:11: Und was das betrifft?
00:26:12: So hat China eben LNG-mäßig die größten Reserveln überhaupt weltweit.
00:26:19: Das heißt, dass China vielleicht sogar sich darauf vorbereitet hat, LNG zu verkaufen in der Welt für den Fall dass eben es zu doch größeren Problemen in der Belieferung kommen würde.
00:26:31: Also das heißt, die Chinesen haben schon genau geschaut und darauf gesetzt, dass dieser Krieg passieren würde.
00:26:39: Und ich muss sagen dadurch, dass ich mich sehr regelmäßig mit chinesischen Medien und wissenschaftlichen Publikationen auseinandersetze, dass sich schon seit Langem immer wieder gewarnt habe, dass es zu diesem Krieg kommen würde.
00:26:54: Und ich muss sagen, dass sich auch die Aussagen in China immer wieder an Aussagen überprüft haben.
00:27:00: Das ist auch für mich klar war, dass dieser Krieg kommen würde.
00:27:04: Umso mehr wundert es einen das offenbar manche Länder der Meinung waren, dass Dieser Kälch an uns vorüber gehen würde.
00:27:11: Also noch einmal zusammenfassend wirklich kurz und bündig hat China also bei diesem globalen Wettkampf, bei diesem Wettlauf um das Sarare Gut Pinzin- und Diesel gerade die Nase formen?
00:27:22: Also ich würde sagen, China ist gut aufgestellt und wird später in die Krise hineinschlittern als die meisten anderen Länder der Welt.
00:27:31: Ausgenommen natürlich diejenigen wie die USA auch sich selber beliefern können mit Öl- und Gas.
00:27:38: aber man muss auch wissen dass China eben diese große Gefahr darin seht das die Weltwirtschaft den Bach hinuntergeht.
00:27:46: warum?
00:27:47: weil die innere Nachfrage in China es seit Jahren extrem schlecht.
00:27:51: Die chinesische Wirtschaft hält sich aufrecht, aufgrund der Tatsache des sie exportiert.
00:27:56: In dem Augenblick wo die Weltwirtschaft in eine riesige Krise hineinschlittert senken sich natürlich die Exportmöglichkeiten für China und das bedeutet dann auch dass der Druck im Inneren, dass die Wirtschaft nicht richtig rundläuft, sich noch verstärkt.
00:28:16: Ein Worstcase-Szenario, weil die chinesische Führung davon ausgeht, dass man die Bevölkerung nur so lange still halten kann wie die Wirtschaft einigermaßen läuft.
00:28:28: Und das ist eben diese große Sorge in China ist, dass es zu dieser Weltwirtschaftskrise kommt und deshalb sind sie zwar einerseits recht gut vorbereitet aber selbst wenn Sie noch weiter produzieren können und alles machen können Wenn Sie das was Sie produzieren nicht verkaufen können dann ist es auch für China schrecklich.
00:28:46: Gleichzeitig wirkt sich die Schließung der Straße von Hummus ja auch auf China aus, wenn auch nicht so stark wie auf andere asiatische Länder – wie etwa auf Myanmar wo der Benzin bereits rationiert wurde oder auch auf den Philippinen, wo der Energienotstand ausgerufen wurde.
00:29:00: Aber auch China leidet!
00:29:02: Die Benzinpreise mussten bereits mehrmals angepasst werden und einige chinesisch Airlines haben bereits Flüge gestrichen um Kerosin zu sparen.
00:29:11: Noch einmal also, wie stark wirkt es sich, die Schliessung der Strasse auf China aus.
00:29:17: Also ich denke, dass die chinesische Regierung hier mehrere Optionen hätte aber die Option gewählt hat das auch die chinessische Bevölkerung merkt, dass hier Krieg ins Haus steht und dass die Situation schwierig ist.
00:29:33: Also, man wählt nicht den Weg zu sagen.
00:29:37: Soll doch die Bevölkerung das Gefühl haben, die Regierung hat alles im Griff?
00:29:40: Es passiert überhaupt nichts!
00:29:42: Das haben sie ja zum Beispiel während der Corona-Krise auch nicht gemacht.
00:29:45: Sondern Sie nutzen eigentlich diese Gelegenheit um die Bevölkerungen in einen gewissen Krisenmodus hineinzubringen damit die Bevölkerungs schon mal weiß was passiert wenn die nächste Krise kommt.
00:30:00: Also, da hatte die chinesische Regierung eine ganz andere Vorgangsweise als wir das so aus der westlichen Welt gewöhnt sind.
00:30:09: Sie sind sehr daran interessiert eigentlich der Bevölkerung klar zu machen Wir müssen lernen mit Krise umzugehen und Resilienz ist das Wichtigste was wir erlernen müssen.
00:30:22: Das bedeutet bedauerlicher Weise dass wir uns vollkommen klarmachen müssen, dass die chinesische Regierung der Auffassung ist das es früher oder später in der Region Ostasien oder darüber hinaus zum Krieg kommen wird.
00:30:35: Deshalb werden diese Krisen alle benutzt um die Bevölkerung bereits in diesen Krisenmodus einzuüben und deshalb wird nicht so getan als hätte die Regierung jetzt für alles vorgesorgt und man könnte in China ins Haus und Brauers weiterleben.
00:30:50: Es wird die Krise vorgeführt.
00:30:52: Sie haben das Thema Exporte angesprochen.
00:30:55: Wenn man sich China's Exporte im März ansieht, dann sieht man dass sie weniger stark gewachsen sind als noch zu Beginn des Jahres.
00:31:02: kann der Iran Krieg also dazu führen, dass die jahrelange Deflationen, die wir in China erlebt haben nun eine Inflation kippt?
00:31:12: Ja ich bin kein Spezialist für Ökonomie aber eins kann ich Ihnen auf jeden Fall sagen Die Nachfrage in China, die ja die innere Nachfrage, die immer sozusagen so die große Hoffnung ist.
00:31:25: Dass die eben die äußeren Nachfrage ersetzen könnte.
00:31:30: Die springt eben nicht an und die springt aus den unterschiedlichsten Gründen nicht an.
00:31:35: das hat auch damit zu tun dass wir hier im Westen zwar immer Xi Jinping als den unangefochtenen Herrscher über China betrachten.
00:31:44: Aber in China wissen wir, dass wir bereits in die Vorbereitung des nächsten Parteitages der twenty sieben und zwanzig stattfinden soll gehen das innerhalb der Partei ist sehr viele Konflikte gibt, die gerade ausgetragen werden nicht nur personeller sondern auch inhaltliche Art.
00:32:01: Und es ist auch so, dass die Bevölkerung dieses Regime von Herrn Xi Jinping langsam hat man zumindest den Eindruck, nicht mehr ertragen will.
00:32:13: Und das bedeutet also dass die Situation in China wesentlich weniger stabil ist als wir uns das so vorstellen.
00:32:21: und wenn wir das jetzt mal kurz hochrechnen und sagen oh interessant in Amerika kann man auch nicht gerade von hohem Maß an Stabilität sprechen in Russland auch nicht in China auch nicht und da sind die dreimächtigsten Länder der Welt dann weiß man auch, warum die Welt an sich in Schwierigkeiten ist.
00:32:38: Das in China in einer oder anderer Form, die augenblickliche Ich würde das nennen Malet also die sozusagen japanische Krankheit, die sich in China ausgebreitet hat.
00:32:51: Dass die durch diesen Iran Krieg noch verstärkt wird und dass deshalb die wirtschaftliche Situation in China noch schwieriger wird.
00:32:59: Das glaube ich, kann man auf jeden Fall von der augenblicklichen Situation her sehen und die chinesische Regierung versucht das natürlich zu verhindern.
00:33:07: Indem sie hofft einen Weihkrank dazu leisten zu können diesen Krieg zu
00:33:10: beenden.".
00:33:12: Und hier ist die Frage Frau Weigelin schwört sich wie sehr oder wie verhandelt denn China an einem Frieden in der Golfregion mit?
00:33:19: Über Pakistan.
00:33:21: Also China und Pakistan sind ja sehr eng miteinander verbunden, es gibt auch Annahmen das also Pakistan deshalb über eine Atombombe verfügt weil China die Technik dafür weitergegeben hat.
00:33:33: Die letzte Auseinandersetzung in der Region hatten wir letztes Jahr im Frühsommer.
00:33:38: Da kam jetzt zu einer Luftschlacht zwischen Indien und Pakistan Und Pakistan war also im Wesentlichen von China quasi trainiert worden für eine derartige Luftschlacht.
00:33:50: Es hat mit chinesischen Waffen gekämpft und es hat Indien ... wirklich in einem sehr, sehr schlimmen Niederlage hinein gekämpft innerhalb... Die ganze Sache hat ungefähr anderthalb Stunden stattgefunden.
00:34:05: Es sind sehr wahrscheinlich fünf indische Kampfflugzeuge abgeschossen worden auf der pakistanischen Seite kein einziges also.
00:34:13: mit anderen Worten China und Pakistan arbeiten sehr eng zusammen und China sagt in der Öffentlichkeit immer wieder Wir haben diesen Krieg nicht begonnen und sind auch nicht dafür verantwortlich, den Krieg zu beenden.
00:34:27: Warum sagt China das?
00:34:28: Weil China möchte sich nicht mit den USA anlegen müssen in einer Situation wo sie womöglich als Moderator auftreten und die Amerikaner überzeugen müssen bestimmte Dinge zu machen, die die Amerikana gar nicht machen wollen.
00:34:43: also schieben Sie Pakistan vor.
00:34:45: Pakistan ist sehr interessiert sich international politisch besser zu positionieren, weil in letzter Zeit Indien nicht nur aufgrund seiner Größe sondern auch aufgrund deiner sehr geschickten Außenpolitik sehr viel mehr an internationaler Bedeutung gewonnen hat.
00:35:02: Pakistan und Indien sind Erzfeinde.
00:35:04: Pakistan suchte eine Gelegenheit sich eben besser zu posicionieren Und diese Gelegenkeit hat es ergriffen.
00:35:13: und im Hintergrund steht China und sagen wir mal Berät Wobei man sagen muss, also es ist ganz interessant.
00:35:21: Nach all dem was wir hören, ist das eine sehr vorsichtige Beratung im Hintergrund und nicht so eine Politik.
00:35:30: jetzt hast du den das zu sagen oder dass zu sagen?
00:35:32: Das machen die Chinesen nicht angeblich.
00:35:36: Also was würden Sie denn sagen?
00:35:37: Wer profitiert nun von diesem Iran-Krieg?
00:35:40: Ist es eher China oder ist es eher Russland?
00:35:42: Oder profitieren beide gleichermaßen davon?
00:35:46: Naja, also ich meine da muss man genau überlegen an welcher Stelle man da anpacken will nicht.
00:35:51: Also ökonomisch gesehen ist natürlich der höhere Ölpreis im Augenblick für Russland günstig.
00:35:56: auch die Tatsache dass Donald Trump eben die Sanktionierung des Verkaufs von russischem Öl zur Kontrolle das Ölmarkt es eben zeitweilig aufgegeben hat.
00:36:05: alles das ist natürlich für Russlands sehr vorteilhaft.
00:36:09: und sagen wir mal Wenn der Krieg dann so endet, dass die Amerikaner aus der Region Ostasien rausgeworfen werden wäre das natürlich für Russland perfekt.
00:36:22: Und insofern kann man sagen naja also wenn alles nach Plan liefe Dann wäre das für Russland von Vorteil.
00:36:31: Man merkt aber an der Stimmung in Russland, dass das kein kurzfristiger Vorteil und auch kein langfristiger Vorteil ist.
00:36:38: Also die Risiken, die sich für Russ land auftun sind mindestens genauso groß wie der Vorteil den sie im Augenblick durch die Veränderung der Situation am Ölmarkt haben.
00:36:49: Für China ist es eben so, dass für China eigentlich jetzt die Frage was passiert während des Besuches von Trump in China?
00:37:00: Was die Chinesen möchten, in der Taiwan-Frage weiterkommen.
00:37:03: Die Taiwan-frage ist für die Chnesen plötzlich eine ganz andere als noch vor Jahrzehnte.
00:37:10: Sie haben genau beobachtet, was sich zwischen Russland und der Ukraine tut.
00:37:15: Und sie wollen vermeiden, die tierische Lösung für die Taiwan-Situation ergreifen zu müssen!
00:37:24: aus ihrer Perspektive heraus.
00:37:26: Also ich bin der Auffassung, dass sie natürlich im Augenblick die Situation propagandistisch sehr geschickt nutzen indem Sie sagen schaut mal die USA führt einen Krieg und schaut mal Gerüssen führen auch ein Krieg Und nur wir sind die Friedensmacht in dieser Welt Nebbi.
00:37:43: also wenn die Kriegsführen wollen dann führen sie auch Krieg.
00:37:46: Nur interessanterweise ist eben für so eine kommunistische Einpartei in Herrschaft Der Krieg ein extrem hohes Risiko, was nämlich die Entmachtung der Partei im Inneren, im Falle einer Niederlage bedeutet.
00:38:03: Und deshalb ist es so, die Sowjetunion hat ja auch lange gezögert einen Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg, also im Zeiten des Kalten Krieges einen Krieg außerhalb des eigenen Ehre-Teritoriums zu führen.
00:38:16: Weil sie immer denken das für den Fall dass sie diesen Krieg nicht gewinnen, das bedeutet dass die Herrschaft der kommunistischen Partei nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.
00:38:24: und deshalb ist China ein sich vom politischen System her besonders Risiko bewusst ja?
00:38:33: Und jetzt kommt aber hinzu, dass Taiwan Auch den Krieg in der Ukraine genau beobachtet hat.
00:38:40: Und dabei beobachtet hat, dass ein kleines Land einen Akteur im Krieg, der an sich viel schwächer ist als der Angreifer diesen angreifer sehr stören kann wenn es mit Offensivwaffen das angreifende land seinerseits angreift.
00:38:57: Das ist ja das was die ukraine macht Und das bietet sich an bei Ländern, die eine so große Fläche haben wie Russland oder China.
00:39:06: Da kann man gar nicht alle potenziellen Ziele schützen und wenn die Gegenseite über Offen-Waffen verfügt, die weit genug reichen dann können kann die gegenseite die Kriegspläne des Andreifers zu Nichte machen durch diese Vorgangsweise.
00:39:23: Und deshalb bin ich der Auffassung dass Also die Ankündigung Donald Trumps, dass er bereit ist mit der Volksrepublik China über Waffenlieferungen an Taiwan zu sprechen.
00:39:34: Beinhalten das?
00:39:35: die chinesische Seite gesagt hat wenn du kommst dann erwarten wir, dass es zu einer Einigung darüber kommt, dass ihr also sprich die USA keine Offensivwaffen an Taiwan liefert.
00:39:50: und das ist meiner Meinung nach die zentrale Problematik die hier für China im Zentrum steht.
00:39:58: Da ist gar nicht der Iran das Wichtigste, sondern Taiwan ist das Wichtigste.
00:40:04: und eben wir vorhin schon sagten für Amerika sind die seltenen Erden das Wichnigste Und diese beiden Sachen werden gegeneinander ausgetauscht.
00:40:12: und nur dann hat China aus dieser Situation im Iran und der Tatsache dass eben Donald Trump nicht mit einem Sieg in der Tasche sehr wahrscheinlich nach China kommen kann.
00:40:24: Aus dieser Tatsache haben Sie insofern einen Gewinn gezogen, als dass Ihre Verhandlungsmacht in dieser Frage der Bewaffnung Taiwan stärker ist wenn Amerika nicht oder noch nicht gewonnen hat.
00:40:39: Als wie wenn Amerika bereits gewonnen hätte, wie Trump das ursprünglich geplant hat.
00:40:44: Aber kann es China überhaupt gelingen ohne militärische Intervention sich Taiwan einzuvorleiben?
00:40:50: Gibt es hier vielleicht eine andere Strategie?
00:40:53: Ja, also man kann ja sehen dass die USA durch die Blockade der Häfen der Meinung sind das sie den Iran in die Knie ich nenne das immer in die knie zwingen können.
00:41:04: Was heißt in die knie zu wingen?
00:41:06: entweder das bestehende Regime schwenkt sozusagen um und macht das was amerika möchte oder aber das bestählende regimen Kann nicht weiter existieren.
00:41:17: es wird ersetzt durch ein regime das das macht was america möchte.
00:41:23: Und wo haben die Amerikaner diese Methode gelernt?
00:41:26: Sie haben beobachtet, dass die Chinesen in den Jahren seit zwanzig.
00:41:30: Zweiundzwanzig immer wieder Blockaden um die Insel Taiwan herumgelegt haben und durch diese Blockade der Insel Taiwann gezeigt haben das sie in der Lage sind diese Insel von ihrer Umwelt abzuschneiden und Taiwan ist auf tägliche Importe von Nahrungsmittel angewiesen.
00:41:50: Und gleichzeitig hat Taiwan bisher nur Energiespeicher für etwa zwei Wochen, also indem man immer wieder die Lieferketten zwischen Taiwan, also Taiwan's Export und Taiwan's Import durch diese Blockaden unterbricht wird man eine ökonomische Krise in Taiwan herbeiführen Und nach meinem Verständnis wird daran schon gearbeitet, dass dann nämlich die Eliten in Taiwan sich spalten werden.
00:42:21: Die sogenannten Pragmatiker werden – wie Sie das schon oft gemacht haben – sich mit der neuen Machtkonstellation arrangieren und sagen okay wir finden in der Zusammenarbeit mit dem Festland einen neuen Modus wie Wendy während sagen wir mal diejenigen, die jetzt im Augenblick den Präsidenten stellen eigentlich die Unabhängigkeit Taiwan erreichen wollen, während sie sozusagen in die Marginalität gedrängt werden.
00:42:49: Und das ist die Vorstellung, die China
00:42:51: hat.".
00:42:52: Also noch einmal Frau Weigelin schwirrt sich auf den Punkt gebracht – es kann China also auch ohne militärische Intervention gelingen, sich Taiwan einzuverleiben?
00:43:01: So zumindest sind die Pläne im Peking nicht nur Kriege kommen anders als man denkt.
00:43:06: Pläne in dieser Art und in dieser Dimension kommen auch gerne mal anders, als man denkt.
00:43:12: Allerdings muss man schon sagen dass diese Plänen in der Volksrepublik China sozusagen einige historische Präzidenzfälle auf ihrer Seite haben wo man sagen kann da hat es in Taiwan schonmal so und so funktioniert wie wir uns jetzt vorstellen.
00:43:31: Und insofern, also sagen wir mal ist das nicht ein Plan der vollkommen aus der Luft gegriffen wäre.
00:43:37: Also ich finde ihre Antworten zeichnen das Bild eines China dass sehr genau kalkuliert und einer USA die weniger strategisch agiert.
00:43:45: noch is China die Nummer zweiter Welt.
00:43:47: aber steht das Land aus ihrer sich bereits an der Schwelle die USA als globale Führungsmacht zu verdrängen?
00:43:53: Das glaube ich nicht und ich glaube auch nicht dass das die Intention der chinesischen Führung ist.
00:44:00: Es gibt Leute, die behaupten, dass Trump jetzt unbedingt nach China kommen wollte.
00:44:05: Ein Zeichen dafür sei, dass er quasi ganz offiziell China in den Rangen der Weltmacht auf Augenhöhe mit dem USA erheben wird.
00:44:18: Ich glaube, dass das nicht machen wird und auch aus politischen Gründen gar nicht so in dieser Form vorspielen könnte.
00:44:28: Aber dass er etwas macht, was China meinte eigentlich vor Beginn des Ukrainekrieges mit Joe Biden irgendwie schon ausgehandelt zu haben.
00:44:39: Nämlich das quasi zwei gleichberechtigte ungefähr gleichstarke einander geradezu ergänzende Mächte die Welt beherrschen.
00:44:50: Also China hat immer darauf gehofft, dass es ein sogenanntes G-II Modell gibt ja?
00:44:58: quasi wie im Kalten Krieg, dass zwei Großmächte die Welt beherrschen und das im Gegensatz zum Kalten kriegt.
00:45:06: Die Beziehungen zwischen diesen beiden Großmechten vergleichsweise amikal sind so dass zb auch aus einer sphäre kommenden Länder Mit einem Land aus der anderen Sphäre Handel und Wandel betreiben kann weiterhin also die Globalisierung in einer vielleicht etwas kontrollierteren Art und Weise weitergehen, weil daran ist China sehr interessiert.
00:45:28: Und China ist hier ein Land – vielleicht muss man da noch mal dran erinnern – dessen Grundphilosophie ja aus Yin und Yang besteht?
00:45:37: Und Yin und yang sind zwei Elemente!
00:45:39: Und diese zwei Elementes sind im ewigen sozusagen Balanceakt miteinander.
00:45:45: Wenn das eine mehr ist, ist es das andere weniger.
00:45:48: aber dann muss das was weniger ist wieder mehr werden damit wieder die Gleichrangigkeit hergestellt wird.
00:45:54: wenn dann das andere absinkt dann muss man auch wieder sehen dass das ein aufkommt damit immer ausbalanciert ist.
00:46:02: und wenn man sich die Geschichte Ostasiens anschaut im siebzehnten achtzenden Jahrhundert dann wird man sehen dass es dort auch immer zwei Pole gegeben hat, nämlich Japan und China.
00:46:14: Und das diese beiden Pole bis zum heutigen Tag immer darum ringen in welchem Verhältnis sie zueinander stehen.
00:46:22: Wenn sich in diesem Verhältnissen einer Versuch durchzusetzen und den anderen versucht zu eliminieren kommt es zum Krieg!
00:46:31: Dieser Krieg hat Japan schon mal versucht und ihn hat Japan verloren.
00:46:36: Das weiß die China auch... Also sollte China versuchen, in der Region Japan zu eliminieren oder gar in der Welt den Hauptkonkurrenten die USA zu eliminierend.
00:46:48: Dann ist das aus philosophischen Gründen und aus Gründen der historischen Erfahrung, die die Entscheidungsträger in China haben ein hoch riskantes Spiel – und das wollen sie!
00:47:02: Ob Sie vielleicht in fünfzig oder hundert Jahren das anders sehen?
00:47:07: Das wage ich jetzt nicht vorher zu sagen.
00:47:09: Aber im Augenblick ist man in China der Auffassung, dass es nicht angebracht ist das ein Land die ganze Welt regiert.
00:47:17: Man setzt auf Multipolarität aber ich glaube, dass diese Multipularität für China nur ein Durchgangsstadium ist und dass sich innerhalb dieser mindestens zwei, wenn nicht sogar drei große Mächte herausbilden werden.
00:47:33: Die quasi dieses Wirrwarr der Multipolarität versuchen so zu kontrollieren dass die Welt einigermaßen vor sich hinleben
00:47:43: kann.".
00:47:44: Man spricht ja immer wieder darüber wie es denn nun weitergehen wird.
00:47:47: Wenn Donald Trump eines Tages nicht mehr an der Macht sein wird, wird es dann einen Termismus auch ohne Donald Trump geben?
00:47:56: Und ich stelle Ihnen nun als Sinologin, als Kinerexpertin die Frage, wie es denn in China weitergehen wird.
00:48:02: Hat denn Xi Jinping eine Nachfolger aufgebaut?
00:48:06: Ja das ist natürlich die ganz schwierige Frage!
00:48:10: Denn wir haben bisher keine Informationen darüber dass Herr Xi Jinping einen Nachfolge aufgebaut hätte.
00:48:18: Im Gegenteil, wir meinen über Informationen zu verfügen, wonach Herr Xi Jinping vielleicht einen Nachfolger im Kopf hat.
00:48:27: Aber niemanden erzählt wer das ist.
00:48:29: Warum?
00:48:29: Weil es mehrere in der Geschichte der Volksrepublik China seit nineteenhundertneunundvierzig ging wo also Mao Zedung seine Nachfolge bereits quasi meinte, invisiert zu haben und wo dann dieser Nachfolga zum Hauptkonkurrenten und zum Hauptgegner geworden ist.
00:48:45: Und Herr Xi Jinping hat sich ja vorgenommen, recht lange zu regieren und er möchte deshalb auch gar nicht erst den Eindruck erwecken.
00:48:54: Er wäre vielleicht kurz davor in Ruhestand zu treten, indem er uns klarmacht, dass er bereits eine Nachfolge in der Pipeline hat.
00:49:03: Auf der anderen Seite ist es aber so, das wir immer wieder hören, dass die gesundheitliche Situation von Xi Jinping nicht gerade ideal ist und dass die Partei auch sehr nervös angesichts der Vorstellung, dass eventuell Xi Jinping plötzlich nicht mehr regieren könnte weil er verstorben ist oder weil er zu krank ist.
00:49:23: Und dass dann kein Nachfolger bereits benannt ist, weil man dann antizipiert das es zu einem schrecklichen Machtkampf innerhalb der Partei kommen wird.
00:49:31: Denn die Partei ist ja überhaupt nicht so monolitisch wie wir das meinen sondern ist aufgeteilt in die unterschiedlichsten Interessensgruppen und Fraktionsgruppen usw.
00:49:39: Wenn da nicht sozusagen von vornherein mit einiger Macht gesagt ist jetzt geht's in die Richtung oder nicht in andere dann gibt es eben doch große Auseinandersetzungen.
00:49:50: Nach meiner Auffassung ist es so, dass die wichtigste Auseinandersetzung im Augenblick eben die ist.
00:49:55: Wie weit lassen wir uns mit Russland ein und laufen dabei Gefahr, uns gegen Amerika positionieren zu müssen?
00:50:03: Oder andersherum gesagt wie weit lassen Wir uns mit amerika ein und laufend dabei gefahren eben russland zu verlieren als einen ganz wichtigen Partner, den wir auch brauchen.
00:50:18: damit für den Fall aller Fälle.
00:50:20: Amerika weiß sollte es in einem Konflikt über Taiwan eingreifen hat es nicht nur mit China zu tun sondern auch mit Russland und das ist eben sozusagen diese ganz schwierige Situation in der China steht.
00:50:36: Xi Jinping hat also eine ganze Zeit lang sehr deutlich zu verstehen gegeben dass er mit Russlands besser zusammenarbeiten kann als mit Amerika.
00:50:47: Die ökonomische Krise in China hat aber auch Xi Jinping gelehrt, dass ohne Amerika die chinesische Wirtschaft nicht richtig vorankommt und deshalb muss er jetzt schon lernen so eine Art Schaukelpolitik zu machen Die auch sozusagen einem Kompromiss der unterschiedlichen Optionen innerhalb seiner Partei entspricht.
00:51:08: Da gibt es pro amerikanische Kräfte, es gibt pro russische Krächte und diese Schaukelpolitik in der Mitte ist eben der KompromISS nicht?
00:51:16: Und genauso ist es auch mit Taiwan.
00:51:18: Es gibt Kräften die sagen wir müssen jetzt die Situation der schwäche Amerikas und der Tatsache, dass sie da im Nahen Osten so beschäftigt sind.
00:51:25: Wir müssen wir ausnutzen und Taiwan
00:51:27: angreifen.".
00:51:28: Und die anderen sagen, nein das dürfen wir auf keinen Fall!
00:51:31: Der Kompromiss zwischen diesen beiden Ansichten ist die Blockadepolitik mit der Option eventuell doch nicht durch Angriff auf Taiwan das Ziel der Inkorporation Taiwans erreichen zu können.
00:51:46: Danke vielmals für Ihre zum Teil sehr ernüchternde Analyse, wie es denn weltpolitisch in den kommenden Wochen und Monaten weitergehen könnte.
00:51:53: Danke, dass Sie sich die Zeit für dieses Gespräch genommen haben vor allem aber danke für Ihre Zeit das Sie im Bozen bei den FFDogs zu Gast waren.
00:52:01: Dankeschön!
00:52:02: Ich danke Ihnen und freue mich sehr auf meine Reise nach Bozen.
00:52:05: da bin ich schon länger nicht mehr gewesen und auch wenn für die nächsten Tage nicht das beste Wetter angesagt hat wird bestimmt eine schöne Reise.
00:52:14: Die gesamte Podiumsdiskussion der FF-Docs können Sie natürlich auch nachsehen, und zwar auf unserer Website www.ff-docs.com.
00:52:24: Nach diesem Gespräch mit Susanne Weigelin schwirrt sich – blicken wir wie in jeder Ausgabe dieses Podcast.
00:52:30: nun auf die aktuelle FF!
00:52:32: Worüber berichten wir diese Woche?
00:52:34: In der Titelgeschichte widmet sich Chefredakteur Georg Meier dem neuen Bildungsgesetz.
00:52:39: Auf der Titelseite ist von einer Reformshow die Rede.
00:52:43: Die Landesregierung will damit ja die großen Baustellen in der Schule schließen, vom Spracherwerb unter Notengebung bis hin zur Inklusion und der Mitwirkung der Eltern?
00:52:53: Was das Gesetz aber wirklich bringt.
00:52:55: Darüber gehen die Meinungen auseinander – wie wir in dieser Titelgeschichte nachlesen können!
00:53:01: Ja und dann fand ihr am vergangenen Wochenende in Innsbruck die fünfte Ausgabe des Journalismus Festes statt Und unter den Gästen war dieses Jahr u.a.
00:53:09: Klaus Kleber.
00:53:10: Er ist ja vielen Südirolerinnen und Südiorollern als langjähriger Moderator des ZDF-Heute-Journales bekannt.
00:53:17: Und unser Redakteur Andre Wert hat ihn in Innsbruck getroffen, mit ihm vor allem über US-Präsident Donald Trump gesprochen.
00:53:26: Und unter anderem sagt Kleber in diesem Interview das in Amerika gerade etwas kippe.
00:53:31: Die Leute so kleber hätten das Gefühl dass die Deck-Oligarchen zu viel Einfluss auf den Präsidenten hatten!
00:53:40: Und dann war Julia Staffler in Welsberg bei Iris Rabensteiner zu Besuch.
00:53:44: Raben Steiner ist Hebamme und zweifache Mutter, sie hat genug von der geschönten Darstellung des Muttersigns.
00:53:50: Im Interview spricht sie ganz offen über die echten Herausforderungen des Mutterseins und damit auch die Schattenseiten der Eilternschaft.
00:53:59: Ja das wars für diese Woche den nächsten FF Podcast.
00:54:02: Den gibt es in einer Woche wieder wie immer am Donnerstag!
00:54:05: Denn Donnerstag ist der FF Tag.
00:54:06: machen Sie's gut!
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