Aus der Blase #17: Verena Frei

Shownotes

Verena Frei ist seit circa zehn Jahren Geschäftsführerin der Südtiroler Grünen. Sie fühlt sich wohl in der „zweiten Reihe“. Deshalb wollte sie nie kandidieren. Vor einem Jahr dann kam es anders. Bei den Gemeinderatswahlen versuchten die Grünen, auch in einigen ländlichen Gemeinden Fuß zu fassen. Zum Beispiel in Gargazon, wo Frei lebt. Sie stellten eine kleine Liste zusammen und machten einen engagierten Wahlkampf. Frei wurde gewählt.

Alexandra Aschbacher hat Verena Frei in ihrem ersten Jahr als Gemeinderätin begleitet, sie alle paar Monate zu längeren Gesprächen getroffen. Im Podcast erzählt Frei von ihren kleinen und großen Erfolgen, Aha-Erlebnissen und darüber, wie es gelingen kann, auch als einfache Gemeinderätin ein Dorf aktiv mitzugestalten.

Verena Frei ist in Bozen – im Stadtviertel Hassloch – aufgewachsen und lebt seit einigen Jahre - der Liebe wegen - in Gargazon. Sie hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war viele Jahre Geschäftsführerin der Südtiroler Hochschüler*innenschaft – heute leitet Sie als Geschäftsführerin die Geschicke der Südtiroler Grünen. Im vergangenen Jahr hat Sie bei den Gemeinderatswahlen für die Grünen in Gargazon kandidiert und wurde auf Anhieb gewählt. Sie ist Mutter eines 10-jähigen Sohnes, kocht und reist gerne.

Moderation & Redaktion: Alexandra Aschbacher

Produktion: Alexandra Aschbacher

Link zur[Titelgeschichte]Linkbeschreibung]

Noch kein ff-Abo? Klicken Sie hier[

Transkript anzeigen

00:00:00: Es gibt in der Politik so eine Sprache bei den Gemeinderatswahlen.

00:00:04: Wenn du antrittst, ohne Kim schon in

00:00:06: die.

00:00:06: Ohne Kim Paul Menig!

00:00:09: Politik gefällt mir sehr gut aber ich wollte nie in diese erste Reihe gehen und kandidieren.

00:00:15: dann war man plötzlich drinnen.

00:00:16: Dann will man ja diesen Job auch gut machen.

00:00:20: Als Frau spürst du immer, dass dies vielleicht nur eine Rolle ist von denen die du auszufüllen hast in der Gesellschaft auch.

00:00:27: Als Frau ist man ja für viele als erst mal Mutter danach ist man erst berufstätig oder politisch und so weiter.

00:00:32: denn das soll was man aufhören muss.

00:00:34: wäre dieses mutter da sein?

00:00:36: es ist ein anderes zugabe.

00:00:39: Man muss auch als grüne sich bewusst sein, dass man nicht von allen gemocht wird und einfach nicht bei allen ankommt.

00:00:47: Und das muss auch nicht sein!

00:00:49: Also natürlich würden wir das gerne, aber um Konstantpolitik zu machen, glaube ich müssen wir unseren Themen ehrlich begegnen und einfach die weiterziehen.

00:01:00: Manchmal bin ich so richtig genervt von den Grünen weil...

00:01:06: ...sie Entscheidungen nicht immer akzeptieren.

00:01:13: Auf's Ohr der FF-Polit Talk mit Alexandra Aschbacher.

00:01:19: Herzlich willkommen zum FF-Podcast aus der Blase, den politischen Gespräch bei dem wir die Frage nachgehen.

00:01:25: Was machen Politiker eigentlich und was machte Politik mit Politikerinnen?

00:01:29: Mein Name ist Alexandra Aschbach und ich freue mich dass ihr auch bei dieser Folge wieder mit dabei sind dieses mal mit der Grünen Gemeinderät in von Gargazun und der Geschäftsführerin der Südroller Grünen Werner Freisch.

00:01:39: Wir nehmen heute auf am Montag den elften Mai am Tag nach dem Muttertag der nicht jeder Frau Sache isst.

00:01:46: fra frei.

00:01:46: wie geht es ihnen heute?

00:01:48: Guten Morgen, ja es geht mir sehr gut.

00:01:50: Danke!

00:01:51: Hat ein entspanntes Wochenende und freue mich auf unser Gespräch.

00:01:54: Ich werde Sie jetzt kurz vorstellen für jene die sie nicht so gut kennen oder überhaupt noch nicht kennen das wird sich jetzt ändern mit diesem Bedcast.

00:02:02: Wenn ich etwas falsch sage wenn irgendetwas nicht korrekt ist bitte unterbrechen dann können wir das für die Zukunft richtig stellen.

00:02:10: Sie sind in Bozen aufgewachsen und leben seit einigen Jahren der Lieberwegen in Gariazon.

00:02:15: Sie haben Betriebswirtschaftslehrer studiert und waren viele Jahre Geschäftsführerin der Südderole Hochschülerinenschaft.

00:02:21: Heute leiten sie als Geschäftsführerin die Geschicke des Südtroller Grünen.

00:02:25: Im vergangenen Jahr haben sie bei den Gemeinderatswahlen für die Grünen in Gagatzung kandidiert, wurden auf Anhieb gewählt.

00:02:31: Sie sind Mutter eines zehnjährigen Sohnes – kochen und reißen gerne!

00:02:36: Habe ich was vergessen?

00:02:37: Etwas Wesentliches?

00:02:38: Nein, stimmt alles!

00:02:40: Zu Beginn gibt es ein paar Entwederoder-Fragen Manche Politikerinnen, Politiker, die schwindeln sich da ein bisschen drüber.

00:02:47: Aber entweder oder heißt sie müssen sich entscheiden A oder B und nicht beides.

00:02:53: Robert Habeck oder Anna-Lina Baerbock?

00:02:57: Habecks!

00:02:58: Cem Özdemir oder Winfried Kretschmann?

00:03:01: Kretsschmann.

00:03:02: Bozen oder Gargelsohn?

00:03:05: Ich darf eine Erklärung dazu abgeben.

00:03:08: Gargellsohn ist im Moment mein Daheim aber Bozen vielleicht eher die Heimat.

00:03:14: Dann nehmen wir eher Bozen.

00:03:17: Gratisöfis oder Klima-Ticket?

00:03:20: Gemeindeentwicklungsplan.

00:03:22: spannend, oder anstrengend?

00:03:25: Sehr anstreggend!

00:03:26: Optimistin oder Realistin?

00:03:28: Realist in

00:03:30: Politik auf Instagram oder Politik am Stammtisch?

00:03:33: Am Stammtsch.

00:03:34: Weniger Tourismus oder weniger Verkehr?

00:03:39: Weniger Verkehr

00:03:40: Parkplatz oder Spielplatz?

00:03:42: Spielplatz.

00:03:44: Was bewegt Menschen stärker,

00:03:46: Hoffnung

00:03:46: oder Wut?

00:03:48: Leider die Wut!

00:03:49: Frau Frey Sie sind jetzt seit einem Jahr Gemeinderätin in Gargazone sitzen dort als einzige Oppositionelle, als Grünen noch dazu.

00:04:00: Sind seit vielen Jahren schon Geschäftsführerinnen.

00:04:02: das Südtoro der Grünen haben also ein bisschen im Blick sowohl die Landespolitik als auch die Gemeinnepolitik von innen heraus.

00:04:10: Was würden Sie sagen ist die größte politische Illusion, die Menschen über Gemeinnepolitik haben?

00:04:18: Ich glaube prinzipiell der Gestaltungsspielraum den eine Gemeinde hat.

00:04:22: Also eine Gemeinden hat ein bestimmtes Budget zur Verfügung von dem ist schon sehr viel verplant und Menschen haben prinzipiell die Idee von der Politik dass sie alles verändern kann und das auch alles in schneller Zeit.

00:04:34: vor allem die Zeiten der Politik sind sehr sehr langsam.

00:04:37: Das muss man lernen vor allem wenn man aus der Privatwirtschaft kommt und nicht bereits im öffentlichen Dienst tätig ist, wo man gewohnt ist.

00:04:44: Dass das Ausschreibungen gibt Rekursverfahren, die es einfach alles sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und deshalb auch der Gestaltungsspielraum.

00:04:52: also diese fünf Jahre hören sich für viele Menschen sehr viel an was meistens eine Amtsprojode oder eine Legislaturperiode lang ist aber diese Projode ist in Endeffekt sehr kurz.

00:05:02: Warum ist sie eigentlich kurz?

00:05:04: Fünf Jahre sind wirklich eine lange Zeit

00:05:07: Weil es eben diese langen Verfahren gibt, auch in dieser Verwaltung einfach viel Zeit in Anspruch nimmt.

00:05:13: Was ja auch gut ist, weil das ein Mechanismus der Kontrolle ist.

00:05:17: also wenn wir sagen okay wir müssen im Ausschreibung machen und wir müssen da schauen dass alle gleichberechtigt sind Wir müssen schauen dass es eventuelle Rekursverfahren gibt Und wir können dann nicht Aufträge vergeben und vor allem Geld vergeben wie wir wollen

00:05:29: Muss ein gewissen Prozedere das ganze unterlaufen.

00:05:33: Wann haben Sie zuletzt im Gemeinderat gedacht?

00:05:36: Das kann jetzt bitte nicht dein Ernst sein.

00:05:39: Ich muss vorausschicken, dass wir im Gemeinderat sehr gut zusammenarbeiten.

00:05:44: Ich weiß eigentlich nicht mehr was ich mir erwartet habe von so einem Gemeinderate da ich vor allem nur die Landespolitik kenne und den Bootsner Gemeinderats.

00:05:51: Und der Bootsener Gemeinderad ist doch sehr langwierig einfach nur eine parolen Plattform auch oft... relativ wenig gestaltet wird, habe ich auf das Gefühl.

00:06:01: Und je kleiner diese Gemeinde ist, desto mehr vermutlich – also hoffentlich auch in anderen Gemeinden so – wird dort wirklich gestaltet und wirklich auch diskutiert über wahre Probleme.

00:06:11: Also wenn ich mir jetzt denke wo ich mir wirklich gedacht habe es kann nicht wahr sein, ist zwar schon etwas her aber wir haben weil vorher auch die Frage kam vom Spielplatz oder Parkplatz.

00:06:20: Es gab eine Anfrage dass ein Stück eines Spielplatzes der jetzt nicht mehr sehr stark von Kindern frequentiert wird

00:06:28: andere

00:06:30: Spielplätze in Gagelsung gibt, dass dort ein Stück hergenommen wird und dann als Parkplatz an Private verkauft wird.

00:06:37: Wir hatten am Tag davor die Sitzung zum Gemeindentwicklungskonzept wo es hieß das wir ja das öffentliche Grünschütze müssen.

00:06:43: was ich dann fragt.

00:06:44: Dann kommt der

00:06:46: Spielplatz weg und dann kommt natürlich die Argumentation Ja wir brauchen den Spielplatz ja eh nicht so sehr weil wir andere Spiegelplätze haben.

00:06:53: aber Da kam meinerseits natürlich die Argumentation, ja wir könnten diesen Spielplatz ja auch umfunktionieren.

00:06:58: Wir könnten den ja auch anderen Altersgruppen zur Verfügung stellen, dass wir denen nicht sehr auf Kinder reduzieren sondern vielleicht auch Jugendliche oder auch für ältere Personen dort einen Treffpunkt machen können.

00:07:09: Sie haben sich nicht durchsetzen

00:07:10: können?

00:07:10: Nein ich habe mich nicht durchsetzen können!

00:07:12: Ich war auch der einzige, der dort geben gestimmt hat.

00:07:14: Es ist natürlich auch schwer auf Gemeindeebene sowas da man die Menschen und die Person kennt, die diesem Parkplatz wollen Und das ist das Problem

00:07:23: an der Politik, vor allem

00:07:25: an der Gemeinepolitik wo man dann wirklich diese einzelnen Personen kennt.

00:07:29: Wo man sagt okay ich weiß der Parkplatz wäre von diesen fünf Personen und wenn ich da jetzt dagegen bin haben diese keinen Parkplatz und ich weiß auch dass diese Personen einen Parkplatz brauchen.

00:07:39: aber ob wir dafür öffentlichen Grund zur Verfügung stellen müssen der ja dann auch preislich interessanter ist als ein Privatgrund wage ich zu bezweifeln.

00:07:47: Wie schwierig ist es dann wirklich, echte Oppositionspolitik zu machen in einem so kleinen Gemeinderat?

00:07:54: In einer so kleine Gemeinde wie Gagazon.

00:07:57: Und wenn man nicht ständig anecken will aber wobei man das auch muss als Oppositionelle

00:08:03: Ja ich empfinde mich nicht als klassische Oppositionälle sondern ich emp finde mich schon als Teil des Gemeinderates also und auch zum Teil, also hoffentlich als solche wahrgenommen.

00:08:14: Also meine Vorschläge werden auch ernst genommen und klar hat man etwas.

00:08:19: diese Aufgabe der Kontrolle sage ich jetzt.

00:08:22: aber wir diskutieren dort auf Augenhöhe und ich denke wenn alle konstruktiv arbeiten wollen funktioniert das auch vor allem auf so einer niederen Ebene.

00:08:33: natürlich auch als Opposition ist man ja Teil des Gemeinderates.

00:08:36: Wenn ich sie richtig verstehe, empfinden jetzt ihre Aufgabe nicht zur Sär darin, jetzt fundamental Opposition zu machen.

00:08:42: Hauptsache gegen die SWB sondern zu schauen in einen konstruktiven Dialog zu kommen wo jeder den anderen irgendwo leben lassen kann Und man auch sie leben lassen kann

00:08:52: als Nichtsteil

00:08:53: der Mehrheit.

00:08:54: Genau, also auf jeden Fall.

00:08:55: natürlich tut es mir leid dass ich nicht in den wichtigen Entscheidungsprozessen einwirken kann.

00:09:00: Also das ich nicht im Ausschuss sitze aber Ich bin angetreten auch mit der Idee das Dorf mitzugestalten und ich glaube dass sich das nicht kann wenn ich nur fundamental Opposition mache, sondern ich versuche einfach mit meinen Vorschlägen mitzugestalten.

00:09:15: Um das Dorf dahin lenken, dass es für mich einfach lebenswerter wird und auch für alle Gargazoner gargazonern hoffentlich lebenswert

00:09:22: ist.

00:09:22: Was bewegt denn so die Menschen in Gargazone?

00:09:25: der Zeit.

00:09:25: Ich denke mir, das kann man sicher vieles ableiten auch auf andere

00:09:29: Gemeinden.".

00:09:30: Ja

00:09:31: also da hat sich oder das gemeine Entwicklungskonzept sehr geholfen, weil wir dort einfach einen partizipativen Prozess hatten und eine Umfrage wie die meisten Gemeinden und dort kam schon sehr klar heraus was die Menschen wollen.

00:09:44: Also jetzt auf Gemeindeebene gesehen... Oberste Priorität war unser Dorfladen, also ein Lebensmittelgeschäft.

00:09:52: Das war oberste Prioritet.

00:09:53: Wir hatten ein Lebensmittelgeschäft bis vor ein paar Jahren das dann geschlossen hat und man merkt einfach dass wenn dieses fehlt, dann fehlt schon ein wichtiger Treffpunkt.

00:10:01: da muss man uns einen Bürgermeistern, unserem Vizepürgemeistern und den gesamten Ausschuss im Gemeinderat schon sehr zu gut erhalten haben alle wirklich an einem Strand gezogen Und das Geschäft gibt es?

00:10:11: Genau!

00:10:11: Das Geschäft gibt sie lokal gesucht und auch Verhandlungen gehabt usw.

00:10:15: Und das Geschäft gibt es jetzt.

00:10:17: Es läuft gut.

00:10:18: Ja, wir haben wie es so üblich ist im Moment bei Lebensmitteln und Geschäften Probleme mit der Personalsuche aber sonst läuft das gut.

00:10:27: also die Einheimischen gehen einkaufen.

00:10:28: Wir haben auch einen Campingplatz der natürlich auch dazu beiträgt dass dieses Geschäft funktioniert weil da's einfach Menschen sind Im Gegensatz zu einem vier Sterne drei Viertel-Pensionen Hotel Die dort einkauen, die dort auch regelmäßig einkauf und konsumieren.

00:10:43: Genau und deshalb sind wir sehr stark zuversichtlich, dass es auch weiterhin funktionieren wird.

00:10:48: Das heißt Lebensmittelgeschäft ist ein wichtiger Punkt für Menschen in einem Dorf als sozialer Treffpunkt, vor allem für ältere Menschen.

00:10:56: sonst?

00:10:57: Was ist los in Galgazon?

00:11:00: Ja, also wir hatten noch ein paar andere Baustellen die wir mittlerweile gelöst haben.

00:11:04: Das war ja unser Dorfcafe gewesen.

00:11:06: Es geht schon auch sehr um diese Treffpunkte und diese unmittelbare Versorgung sage ich jetzt.

00:11:12: Auch dieses Dorfkafe funktioniert wunderbar hat Tolle Bechterinnen gefunden und kommt sehr gut an!

00:11:18: Wir haben ein ganz großes Thema das sicher in vielen Gemeinden ist und das ist unser Fußballplatz weil Probleme, dass der Fußballplatz sehr mit Wasserprobleme hat.

00:11:30: Also durchaus überschwemmt ist und er einfach schon etwas in die Jahre gekommen ist und deshalb dieser Fußballplatz erneuert werden soll.

00:11:36: aber so ein Fußballplatz kostet ja doch einiges an Geld wie vorhin.

00:11:42: wir haben anfangs gesagt die Gemeinde hat ja nur ein bestimmtes Budget und dann muss man dann schon schauen ob so wie die gemeinde wächst braucht man ja auch vielleicht Kinderbetreuungs

00:11:53: Wo man die Prioritäten setzt.

00:11:54: Genau, wo man die prioritäten setzt und man merkt im Dorf ist schon die Priorität sehr stark an den Vereinen auch orientiert.

00:12:00: also man weiß die Feuerwehr bekam eine neue Halle Die Musik bekam einer neuen Halle Und auch der Sportverein soll jetzt einen neuen Fußballplatz bekommen.

00:12:09: Aber

00:12:09: haben Sie das Gefühl nach diesem ersten Jahr dass man durchaus auch als ich setze unter Anführungszeichen einfache Gemeinderätinnen die nicht der Mehrheit angehörter politischen Auch was bewegen kann, wenn man aktiv ist da auch mitreden kann.

00:12:25: Ein gewichtiges Wörtchen.

00:12:27: Ja finde ich schon.

00:12:28: also ich weiß schon dass die Anträge die ich bringe vielleicht jetzt nicht die Welt verändern aber schon in eine Richtung lenken die für mich lebenswärtere und auch eine menschliche ist.

00:12:42: Vor allem diese menschlichen Ebenen finde ich sehr wichtig, dass Gemeinden oft verwaltet werden wo geschaut wird okay wir müssen schauen das alles funktioniert, dass die Straßen in Ordnung sind, dass der Müllgut funktioniert und da so einfach alles funktioniert und ich glaube dass eine Gemeinde durchaus mehr leisten kann.

00:12:58: Was meine sie mit menschlich wenn Sie sagen menschlicher Ebene?

00:13:03: darf nicht fehlen.

00:13:03: oder da wollen Sie Ihren Beitrag auch dazu leisten?

00:13:06: Ja, also für mich ist zum Beispiel die Partizipation ein wichtiges Thema.

00:13:09: Also dass wir schauen das würde Menschen mitnehmen.

00:13:12: Wir haben uns zum Beispiel an diesem großen Projekt des Jugendhaushaltes beteiligt als Gemeinde.

00:13:16: ich habe diesen Beschlussantrag eingebracht und der ist dann auch einstimmig angenommen worden.

00:13:20: es waren dann auch vor allem die Referentin unter.

00:13:22: Bürgermeister waren sehr dahinter Und auch die Jugend war wirklich stark dahinter.

00:13:28: Die haben mobilisiert und Ideen eingebracht gut damit mitgearbeitet.

00:13:34: Und ich glaube, dass das schon auch zeigt, dass Politik eben nicht nur verwaltet sondern auch gestaltet und zusammen mit der Bevölkerung gestalten

00:13:42: soll.

00:13:42: Was ist das Ergebnis bezüglich Jugendhaushalt?

00:13:45: Wie ist es ausgegangen?

00:13:46: Also in Gagazon hat ein öffentlicher Zugang zum Beachwallepalplatz des Naturpadeteichs gewonnen.

00:13:52: also wir haben einen... Wir sind süddeholweit bekannt für unsere naturbadeteiche Beach Volleyballplatz integriert und wir hatten nur ein Budget von zwanzigtausend Euro, was jetzt das nie los?

00:14:05: der Budget war vom Jugendhaushalt.

00:14:06: Und deshalb auch die Jugend schauen musste okay, was ist machbar mit diesem

00:14:10: Geld?

00:14:11: Denn auch das ist oft das Problem dass man nicht versteht wie viel etwas kostet.

00:14:16: also

00:14:16: vor dem ist einfach weil man

00:14:18: genau

00:14:19: das Geld zusammenkratzen muss ja

00:14:21: und dann kam eben nicht die Idee eines neuen Beach Vollyballplatzes, denn er wäre da zu teuer gewesen sondern dann kam die Idee auf diesen bereits vorhandenen Bitwolleperplatz einfach mit einem zusätzlichen Zaun abzugrenzen.

00:14:33: Und wenn das Streampad geschlossen ist, dann kann die so von außen zugehen.

00:14:37: Also unabhängig von den Öffnungszeiten dieses Freibades

00:14:41: oder

00:14:42: Naturteils?

00:14:42: Genau!

00:14:43: Sie sind ja wie ich eingangs gesagt habe gebürtige Bootsnarin, Haslacherin hab' ich gelernt muss man dazu sagen.

00:14:50: Ist ein Unterschied.

00:14:51: und sind jetzt in Leben in gariger Zone sind dort politisch aktiv.

00:14:57: Wie schwierig ist das als, ich sage jetzt mal auswärtige in einem Gemeinderat dadurch Fuß zu fassen?

00:15:03: und zum einen und zum anderen können Sie sich noch an dem Moment erinnern wo sie für sich entschieden haben gut dann kandidiere ich jetzt mit allen Konsequenzen?

00:15:13: Ja, es sind jetzt zwei.

00:15:14: Das sind zwei verschiedene.

00:15:15: vielleicht fangen wir mit der Entscheidung an.

00:15:17: so

00:15:19: Also da muss ich etwas weiter ausholen.

00:15:21: und zwar hatten wir bei den Grünen, haben wir uns natürlich überlegt wie wollen die Gemeinderatswahlen angehen.

00:15:27: Wir wussten dass es vor allem in Bootsen und v.a.

00:15:29: mit Meran sehr schwierig sein wird.

00:15:31: Meine zwei Ko-Sprecher Elidemusner und Luca Bertolini sind auch mit dem Anspruch angetreten, die Grünen etwas mehr im Territorium zu verankern.

00:15:40: Die Grünen sind ja eine sehr städtische Partei also wir werden auch in der Städte viel besser gewählt als am Land.

00:15:46: Es war die Idee einfach zu schauen, dass wir etwas mehr auch am Land ankommen.

00:15:50: Wir haben dann bei den Gemeinderatswahlen vor allem dort mit Seno Oberkofler.

00:15:54: Wir wollten ein paar Pop-up-Gemeinten haben.

00:15:59: Das heißt, das wir eine, zwei oder drei Gemeinden haben, wo wir bisher nicht kandidiert haben und schauen, ob wir eine kleine Liste schaffen und dort antreten.

00:16:09: Es gibt in der Politik so eine Sprache bei den Gemeinderatswahlen.

00:16:12: Wenn du antrittst, ohne Kim schon in

00:16:14: die Ärzte?

00:16:14: Ohne Kim Palmini!

00:16:16: Das war dann die Idee und Tzeno wollte mich lange überreden, in Bootsnainer Liste zu machen mit Bogo und Milena.

00:16:23: Da sind die Eltern von Maida Brezel.

00:16:25: Also Tzena Oberkofler, grüner Landtagsabgörneter.

00:16:29: Mit denen habe ich mich mit Boga getroffen.

00:16:33: Klimaktivisten

00:16:34: kann man dazu sagen, oder?

00:16:36: Genau, wir hatten vor allem zwei Personen.

00:16:38: im Kopf, die mit uns diese Liste machen könnten.

00:16:41: Und dann haben wir gesagt okay wenn einer von diesen zwei oder eine zusagt, dann kandidieren und dann machen wir diese Leste.

00:16:48: Dann hat eine zugesagt der Anna-Maria Schwarz ist langjährige Grundschullehrerin in Gagazon, auch Aktivistin und sehr politischer Mensch haben dann noch den Salaudi dazugewonnen einen jungen Arzt.

00:17:01: Und haben dann gesagt okay jetzt machen wir diese Liste und treten an.

00:17:05: also ich wollte nie in die Politik irgendwie kandidieren genau nie nicht in der Politik aber nie auf einer Liste.

00:17:13: kandidierend

00:17:13: sind jetzt im falschen Job.

00:17:14: Genau.

00:17:16: Die Politik gefällt mir sehr gut aber ich wollte in

00:17:20: diese

00:17:20: erste Reihe gehen.

00:17:22: dann war man plötzlich drinnen.

00:17:24: Dann will man ja diesen Job auch gut machen, wir hatten da eine sehr kreative, glaube ich, kleine aber kreatieve

00:17:29: Empagne... Das sind davon ausgegangen?

00:17:32: Einer ohne Kind zur Rollen inne so gewissermaßen, aber nicht ich!

00:17:36: Ja, also wir haben uns dann zusammengesetzt und hat jeder gesagt na ihr will nicht.

00:17:41: Na Verena das musst schon du machen.

00:17:43: Genau!

00:17:44: Ich hatte dann schon auch Lust.

00:17:46: wenn ich das mache bin ich schlechte Unterstützungskandidatin vermutlich sondern habe dann schon Lust und Ambitionen bekommen vor allem wenn das bekannt ist.

00:17:56: Also im Dorf spricht sich so etwas sehr schnell rum und man wird dann auch anders angeschaut.

00:18:01: Dann wird das bekannt, dann wissen die Leute plötzlich was man beruflich macht zu wem man kehrt also wer mit wem er verpartnert ist und dann wächst man da hinein.

00:18:12: Und ich konnte dann ein paar Kampagnelelemente auch umsetzen, die ich schon lange mal machen wollte.

00:18:16: zum Beispiel Zum Beispiel hatten wir einen Plakat, also man darf ja immer plakatieren.

00:18:21: Bei den Gemeinderatswahlen hat die SVP in Gagazon nicht für nötig gehalten aber wir haben dann...

00:18:26: Warum auch?

00:18:29: Wir hatten dann ein Plakat wo so eine Seite eines Notizzettels oben war und darüber waren deine Ideen für Gagazone Und wir haben da Ideen der Bevölkerung gesammelt wie man Gagazon-Lebenswerte machen könnte.

00:18:45: Die Leute

00:18:47: haben da Sachen aufgeschrieben, am Anfang war es...

00:18:50: Niemand wollte anfangen?

00:18:52: Ein paar Tage etwas leer oder ich glaube zwei Tage und dann hat jemand angefangen ist.

00:18:56: also wir haben nur eine Plakatfläche in Gagason Und die ist sehr gut gelegen.

00:19:00: Also die liegt direkt im Spazierweg und am Fahrradweg und man hat gemerkt dass da Menschen auch richtig hingegangen sind zu schaunen.

00:19:08: Was steht denn

00:19:08: da?

00:19:09: Da

00:19:09: stand alles möglich von Geschichten abstruseren Sachen wie eine Drogenfreies Gagerzone.

00:19:17: Gut, das ist wirklich rührendes Wasser?

00:19:18: Genau!

00:19:20: Aber auch so keine Zigaretten zum Beispiel.

00:19:22: Bis eben da Dorfladen der Neue ein Kalisthenikpark für sehr viel Sport in dieser Beach Volleyballplatz und alles Mögliche.

00:19:31: Also auch eine Liebesbekundung war oben.

00:19:34: Für die Grünen oder... Nein

00:19:37: ich weiß nicht mehr, ich glaube für die Susi.

00:19:41: Susi an dieser Stelle, eventuell eine Susie von Gaga zu uns.

00:19:45: Sollte es diese geben muss sie ja das nicht gelesen?

00:19:48: Kann man vielleicht bei den Grünen nachholen.

00:19:50: Gibt es ein Zettel noch?

00:19:51: Nein, das war ja ein Plakat.

00:19:53: Das konnte ich nicht drunter geben aber es gibt ein Foto.

00:19:56: Nach der Wahl als ich mich mit dem Bürgermeister getroffen habe hat er dieses auch fotografiert gehabt und hat sich danach angeschaut was die Bürgerinnenfunkarga-Zapfelwünsche haben.

00:20:05: Sonstige Aktionen, die sie immer schon machen wollten.

00:20:07: Ja also wir haben am Recyclinghof geflyert, weil man sich im Dorf natürlich fragt ja wo flyert man denn?

00:20:15: Da ist das etwas schwerer.

00:20:16: wir hatten zu dieser Zeit keine Dorfbar.

00:20:18: Nach der Messe?

00:20:18: Genau nach der Misse normalerweise.

00:20:20: also wo trifft man die Menschen nach der messe?

00:20:23: da ist es aber etwas unsympathisch dass nehmen die menschen nicht so gerne war oder eben beim Recyclinghof.

00:20:28: das habe ich von den kolleginnen aus montan übernommen die das mal eingebracht haben bei einer Sitzung.

00:20:35: Das sind viele Menschen unterwegs.

00:20:37: Genau!

00:20:37: Also das ganze Dorf das war für mich auch so eine Haarlebnis dass ich von der Stadt im Dorf gezogen bin, dass man also Müll besser organisieren muss als in der Stadt.

00:20:46: Weil Samstag Vormittags von acht bis zehn wird auf den Recyclinghof gefahren und dort findet sich dann das ganze Dorf.

00:20:53: Und ich habe dann Brigitte Foppa und seine Oberkaufler gefragt ob sie das mit mir machen.

00:20:57: und wenn die Brigitte foppa ins Dorf zum Recylinghof kommt ist es schon auch ein bestimmtes Highlight!

00:21:03: Und ist gut gelaufen da.

00:21:06: Das heißt, durch Aktionen haben sie es dann in den Gemeinderat geschafft?

00:21:10: Ja!

00:21:12: Jetzt komme ich nicht mehr raus aus dieser Nummer.

00:21:16: Die zweite Frage hänge ich gerade selbst, wie das als Auswärtige in einer Gemeinde zu kandidieren, wo man noch nicht so lange ansässig ist.

00:21:25: Sie haben es davor erwähnt, dass man anders wahrgenommen wird im Dorf.

00:21:29: Also wie wäre das?

00:21:31: Haben sie das irgendwie zu spüren bekommen oder haben Sie sich vielleicht dadurch noch mal integriert gefühlt, oder können Sie uns dann nochmal mitnehmen in diesen... In diese Momente.

00:21:42: Ja, also für mich... Also als ich nach Gagerzohn gezwungen bin, das war leider in der Zeit, wo Covid angefangen hatte.

00:21:48: Es war richtig genau der Tag.

00:21:50: Wir hatten da eine große Möbelbestellung, die wir dann selbst zusammenschrauben mussten und hatten sehr viel Zeit unsere ganze Wohnung zusammenzuschrauben.

00:21:58: aber da war das Leben natürlich etwas still im Dorf.

00:22:02: Also etwas lebendiger als in der Stadt glaube ich.

00:22:05: Wir haben dort etwas mehr Freiheit als in einer Stadt.

00:22:09: Man konnte sich dann natürlich nicht so gut integrieren.

00:22:11: Und wenn man in ein Dorf zieht, vor allem in so einem kleinen Dorf gibt es diese... Ein gestandenen Verein sage ich jetzt mal, so wie die Bauernjugend oder die Bäuerinnen.

00:22:21: Die Musikkapelle der Sportverein.

00:22:24: Die schützen...

00:22:25: Kirchenkorch vielleicht?

00:22:26: ...der Kirchenkoer!

00:22:27: Die Feuerwehr wo man dann Anschluss finden kann.

00:22:30: Ich habe mich jetzt in keinem dies und ich kann leider nicht gut singen.

00:22:33: Vielleicht wäre der Koa die beste Anlaufstelle.

00:22:36: Wir haben leider keinen Beschwerde-Kor wie Prixens.

00:22:40: Könnte

00:22:40: man gründen.

00:22:41: Sonst wäre das vielleicht die beste anlaufstell für mich.

00:22:43: aber ich hab mich dort einfach.

00:22:45: Ich fand dort keine Berührungspunkte.

00:22:47: Ich muss sagen, dass mein Sohn in Bozen zur Schule geht auch.

00:22:50: Da haben wir es noch in den Kindergarten und in Bozten zur Schule gehen.

00:22:52: Und da auch deshalb die Schnittstellen fehlen.

00:22:57: Für mich war das aber wichtig mitzugestalten.

00:22:59: Also ich habe dann schon Lust, mich am Dorfleben zu beteiligen.

00:23:04: dann machst du das halt im Gemeinderat.

00:23:06: Also der ist ja das oberste Gestaltungsorgan dieses Dorfes, sag ich jetzt mal.

00:23:12: Dann macht man es dort.

00:23:13: Natürlich war man Auswärtige aber in Gagelsohn sind sehr viele auswärtig.

00:23:17: also unser Dorf ist relativ stark gewachsen.

00:23:19: Ich glaube in den letzten zwanzig Jahren um zweihundertfünfzig Personen oder so.

00:23:23: im Moment wohnen in Gagesohn so tausend siebenhundfünfzig.

00:23:26: Also schon relativ viel und es wird auch so wahrgenommen dass das Dorf sehr stark gewachsene ist.

00:23:32: Diese brauchen ja auch eine Vertretung im Gemeinderat.

00:23:34: Also ich bin ja nicht die Einzige, die jetzt zugezogen ist.

00:23:37: also von dem her wir sind jetzt hier ein kleines Bergbau am Dorf oder Stadtlangenkind.

00:23:44: Für aus Bootsen haben wir Bergbauer und so, denn das ist eine schöne kleine ländliche Gemeinde.

00:23:50: Und deshalb sind ja viele in diesem Boot, also dass sie da zugezogen sind und dort vielleicht dann auch einen anderen Blick drauf haben oder auch andere Bedürfnisse vielleicht haben.

00:24:02: Ich habe eingangs erwähnt die einzige Oppositionelle.

00:24:04: Also Gargazone ist doch nicht so sehr gewöhnt im Gemeinderat irgendwie noch anderer Parteien drin zu haben.

00:24:11: Italiener gibt es?

00:24:12: Genau wir haben die Bürgerliste was etwas die Partei für die italienische Vertretung ist wobei sie auch einen deutschen Gemeinderaten hat Genau.

00:24:22: So eins Grüne auf dem Land, welche vor alle Begegnungen ihnen da immer noch wenn überhaupt vielleicht gibt es auch keine?

00:24:31: Ja Also das Grüne ist man immer etwas mehr Paradiesvogel als andere vielleicht.

00:24:38: Also wir hatten, ich muss dazu sagen bei der vorherigen Amtsbariode war die Südholer Freiheit im Gemeinerat auch mit einem Gemeinerad vertreten.

00:24:46: Der war aber nicht sehr aktiv.

00:24:47: Er hat am Anfang versucht mitzugestalten und hat einen Beschlussantrag gebracht, der abgewiesen worden ist, den ich jetzt wiedergebracht habe.

00:24:54: Das wäre der Windelbonus, der dann bei mir angenommen wurde.

00:24:57: Und dann war er etwas enttäuscht hat sich nicht mehr sehr aktiv daran beteiligt.

00:25:02: Aber ansonsten als Grüne, ja... Also das ändert sich immer mit der Zeit.

00:25:06: Ich weiß, dass ich so vor zehn Jahren bei den Grünen angefangen habe und auch davor war ich linksgrüne.

00:25:12: War man schon eher Außenseiter?

00:25:14: Irgendwann sind die Grünen dann in der Mitte der Gesellschaft etwas angekommen, heißt dann auch andere Parteien, vor allem die SWB auch unsere Themen übernommen haben, als diese große Klimaschutzwelle kamen und die Menschen einfach verstanden haben, dass wir das Klima schützen müssen um unsere Welt zu retten.

00:25:30: Wird jetzt wieder etwas anders leider, also wir sehen das

00:25:34: auch... Also vergessen

00:25:34: wird das ja?

00:25:35: Genau, wird etwas vergessen und dann wird auch keine Priorität mehr darauf gesetzt.

00:25:39: Dann ist es wieder anders aber ich kann damit sehr gut leben!

00:25:42: Ich mag wenn Menschen politisch sind, ein politisches Verständnis haben und ich diskutiere sehr gerne auch.

00:25:48: deshalb habe ich auch lieber den Stammtisch mit Menschen anderer politischen Couleurs so lange sie demokratisch und grundrechte einfach akzeptieren.

00:25:58: Das heißt ein bisschen Paradiesvogel, aber ist jetzt nicht so schlimm mit Vorteilen oder wo man konfrontiert wird.

00:26:04: Grüne gerade in einer Gemeinde oder im Gemeinderat das hält sich in Grenzen und ich sie jetzt richtig verstehe.

00:26:09: Ja

00:26:09: also man hat schon einzelne Personen die dann sagen ja von dir lassen wir deinem Auto nicht verbieten, aber das hat man auch in der Stadt.

00:26:15: Das hat man überall und ich will sicher niemanden sein Auto verbieten.

00:26:18: Ich hätte gerne bessere Verbindungen in die Stadt.

00:26:21: dass wir alle etwas mehr öffnungsfahren können

00:26:23: Soll jetzt ja langsam In Realität umgesetzt werden.

00:26:27: so Zugverbindungen, Meran

00:26:29: und Bozen.

00:26:29: Ja die Zugverbindung Meran-Bozen bringt uns in Gagazon leider nicht so viel da der Zug in Gagozon weiterhin halb Stunden im Halbstundentakt fährt aber natürlich ist das sehr wichtig.

00:26:40: es ist eines der größten Projekte im Land dass also einfach Meran & Bozen diese schnellerer sind.

00:26:47: Ist das irgendwie Thema auch so an einem Gemeinderat dieses Riesenprojekt?

00:26:52: Ja sehr Also wir haben ja relativ wenig Beschlussanträge, wenn sie nicht vor mir kommen im Gemeinderat.

00:26:58: Der Shop ist selbst macht keine?

00:27:00: Ja

00:27:00: eben!

00:27:01: Genau also.

00:27:01: einmal haben Sie aber einen gebracht.

00:27:03: Das war ein Beschlussentrag der vor allem von den Bauern ausgegangen ist und der so in einer gesamten Zone zwischen Meran und Bozen eine innige Meinerät eingebracht wurde.

00:27:12: Und da ging es vor allem darum dass die Gemeinden mehr einbezogen werden sollen In diese ganze Planung.

00:27:19: Die Gemeinden wissen nicht wirklich oder wussten damals, es ist jetzt etwas besser.

00:27:23: Nicht wirklich!

00:27:24: Wo geht genau diese Trasse?

00:27:26: Was passiert, wir haben Flächen die sehr nahe an dieser also auch öffentliche Flächen.

00:27:31: Die sehr nah am zugleich sind.

00:27:33: Also wir haben das nämlich in Garderz und Super im mitten diesen Naturpadeteich oder Sportzone direkt daneben.

00:27:39: Wir haben den Campingplatz auch direkt daneb.

00:27:41: Wir haben die Handwerkerzone direkter nehmen Und man wusste einfach nicht, wir brauchen ja noch ein Gleis dazu.

00:27:47: Man wusste nicht was passiert da jetzt.

00:27:49: Diese Unsicherheit ist ein großes Problem.

00:27:52: Denn wenn mir Menschen vor allem Großprojekten mitnehmen wollen, dann müssen wir sehen von mir.

00:27:57: Warum ist das nicht passiert?

00:27:58: Also würde eigentlich auf der Hand liegen?

00:28:01: Ja, wir würden eigentlich auf die Hand liegen.

00:28:03: Aber die Planung ist vor allem in Rom, glaube ich da.

00:28:07: Da müssen Sie denn

00:28:08: allfrei einfach da nicht fangen.

00:28:10: Das heißt, die SVB hat einen Antrag eingebracht im Gemeinderat wo man sagt okay wie und die anderen gemeinten wir wollen einfach mehr informiert werden.

00:28:19: In dem Fall von der eigenen Partei auf landesebene.

00:28:21: Genau!

00:28:21: Auf anes Ebene also.

00:28:22: dieser Antrag war sogar sehr tiefgreifend.

00:28:25: Der sagte auch das Nicht weiter geblieben... werden soll, bis nicht diese Einbindung stattfindet.

00:28:30: Also wenn der so umgesetzt würde weiß ich nicht ob das ganze Projekt etwas auf der Kippe wäre.

00:28:36: aber es war ein Zeichen von ihnen und wir waren dann im Gemeinderat wo ich dann gesagt habe ja Hat euch niemand ja angerufen, wenn ihr diesen Beschlussantrag bringt.

00:28:45: Also ich kann mir jetzt vorstellen, wenn meine Grünen an der Regierung wären und ich würde so einen Beschlusseintrag einbringen, da hätte ich sofort ein Telefonat und würde sagen Ja Spinze oder was

00:28:53: soll das?

00:28:53: Genau wo es dann heißt Was soll das, wieso redet ihr nicht mit uns?

00:28:57: aber anscheinend sind auch diese Kommunikationswege eben nicht wirklich gut ist glaube ich etwas was prinzipiell in der SVP etwas bemängelt wird dieser Kommunikationfluss von oben nach unten.

00:29:11: Sie haben keine Telefonate bekommen und das ist auch, bekommen auch selbst keine Auskunft.

00:29:16: Und deshalb wählen sie einfach diesen Weg, weil es ja sehr mutig ist.

00:29:20: Sie sind Geschäftsführerin der Südtorola Grünen, grüne Gemeinderätin.

00:29:26: Kommt es da inhaltlich manchmal zu wo man über Kreuz kommt mit der Landeslinie und einer Gemeindelinie?

00:29:35: Also

00:29:36: wo man nicht im Interessenkonflikt steht, aber so im moralischen Konflikt mit sich selbst.

00:29:42: Natürlich hat man auf Landesebene auch eine bestimmte Metaebene und das Volk des Landes.

00:29:49: Aber vor Ort geht es einfach schon auch.

00:29:51: also wenn ich dann in meiner Rolle als Gemeinderät dort bin, dann hat man schon auch zu schauen wie werden die Sachen konkret vor Ort umgesetzt?

00:29:58: Und das ist jetzt nicht Aufgabe auf der Landesebenet.

00:30:01: Das war jetzt ein Beispiel.

00:30:03: Ich habe mitgestimmt mit der SVP mit diesem Beschlussantrag, weil ich einfach so gesagt habe diese Partizipation und Transparenz ist mir einfach sehr wichtig.

00:30:13: Ich war auch mal aktiv in der Initiative für mehr Demokratie und ich finde es einfach wichtig.

00:30:19: also wenn wir wollen dass Menschen sich für Politik interessieren dann müssen wir sie mitnehmen und ich hab bei diesen Projekt nicht das Gefühl dass die Menschen mitgenommen werden.

00:30:28: Wie geht das dieses Mitnehmen?

00:30:32: indem man mit Menschen redet, indem man also in Südtirol wird Partizipation oft so verstanden dass man Projekte vorstellt und das ist dann der partizipative Teil dieser Initiative.

00:30:44: Und es geht nicht!

00:30:45: Deshalb finde ich eben dieses gemeine Entwicklungskonzept, dass er sehr anstrengend ist aber das empfinde ich schon als sehr wertvoll weil man dort einfach wirklich die Menschen abholen kann bei ihren Bedürfnissen und auch bei ihrer Idee für die Gemeinde.

00:31:00: Ob diese dann so umgesetzt wird, auch im gemeinsamen Entwicklungskonzept?

00:31:03: Und vor allem danach im konkreten Tun ist eine andere Frage.

00:31:07: Wie läuft das ab?

00:31:08: Sie sind da auch in einer, nennt man das, eine Steuerungsgruppe, die daran arbeitet an diesem gemeinsamen Entwicklungskonzept.

00:31:15: wie läuft es ab?

00:31:16: Ist das eben anstrengend?

00:31:18: Warum ist das anstrendend?

00:31:19: Was macht man da?

00:31:21: Ja, also ich finde wir hatten eine Firma die uns sehr gut begleitet hat.

00:31:25: Wir haben einmal diese Umfrage gemacht unter der Bevölkerung und dann noch mit den Steak Holdern.

00:31:30: das heißt zum Beispiel... Teil dieses gemeinsame Entwicklungsplanes sind ja verschiedene Pläne.

00:31:36: Zum Beispiel auch das Tourismus-Entwicklungskonzept ist der richtige Name, genau und mit dem Haarbericht zum Beispiel etwas.

00:31:43: Denn wir hatten im Gemeindentwirkungskonzepte in dieser Umfrage war auch wie viel Wachstum brauchen wir?

00:31:49: Genau.

00:31:50: also es ist einmal wie viele Wachstone brauchen wir als Gemeinde oder in den Bevölkerungszahlen?

00:31:55: Wie viele Wachsen brauchen wir aber auch im Sinne des Tourismus?

00:31:59: Dort kam heraus dass wir hätten gerne ein nachhaltiges was auch immer das heißen mag, aber das Nachhaltige war so wenig.

00:32:06: Also statt wenig haben sie nachhaltig geschrieben genau.

00:32:08: und dann haben wir das Tourismus-Entwicklungskonzept.

00:32:11: Das haben wir mehr bekommen als selber gemacht.

00:32:13: Das wurde vor allem in Zusammenarbeit mit den Tourismustreibenden gemacht.

00:32:17: Und was sagen die Tourismustreibende im Gegensatz zu bewirken?

00:32:20: Wir brauchen mehr!

00:32:20: Natürlich!

00:32:21: Wir brauchen Wachstum auf bestehende Strukturen denn wir wollen ja keine Konkurrenz vielleicht sondern Wir wollen ein Wachstum in den bestehenden Strukturen und deshalb kam einfach ein Wächstum heraus, wo ich nicht weiß ob ich mit diesen Einverstanden bin.

00:32:35: Dass einfach relativ hoch ist.

00:32:36: natürlich sind wir als Gagazon keine touristische hoch entwickelte Zone wie wir jetzt auf der Saiseralm oder im Grünen sind.

00:32:42: also brauchen auch den Tourismus wie ich davor gesagt habe um einfach die Infrastrukturen aufrecht zu erhalten um den Dorfladen aufrechtzuhalten auch damit die Cafés

00:32:51: damit das alles am Leben bleibt.

00:32:56: Auch das hat eine Grenze.

00:32:57: Und

00:32:57: wo ist diese Grenze dann?

00:32:58: Wo ist die Grenze?

00:32:59: und auch welchen Tourismus wollen wir, also wollen wir diesen...

00:33:04: Aber hat man das dann für sich irgendwo entschieden, Gagazone?

00:33:06: Welchen Tourismus wollen wir?

00:33:08: Steht das dann dazu drinnen?

00:33:10: Nicht

00:33:10: wirklich, man geht mehr auf Zahlen.

00:33:12: Das Problem bei diesen Plänen und Konzepten ist, dass man auch sagt jetzt dient man mal mehr ein, weil dennoch stellt die Grenze.

00:33:19: Und das ist ein Problem, wenn ich sage auch beim Bevölkerungswachstum.

00:33:22: wir haben dort jetzt drin einen Bevölkerungswachstum von ungefähr zweihundertfünfzig Personen in den nächsten zehn bzw.

00:33:28: fünfzehn Jahren.

00:33:29: Das ist mehr als wie wir in den letzten zwanzig Jahren hatten wo die Bevölkerung bereits das Gefühl hatte es ist zu

00:33:36: viel.

00:33:38: Aber wenn ich diese Grenze niedrig halte, also wenn ich sage okay wir wollen nur um hundert Personen wachsen.

00:33:43: Dann kann ich diese Siedlungsgrenzen.

00:33:45: beim Gemeindentwicklungskonzept geht es ja vor allem darum dass sich abstecke wo sind die Siedlungsgrenzen einer Gemeinde?

00:33:51: und innerhalb dieser Siedelungskränzen darf die Gemeinde selbst entscheiden ob und wo gebaut wird.

00:33:57: und wenn ich dieses Wachstum niedrig haltet dann kann ich diesen Siedlungskrenzen auch nicht ausweiten.

00:34:04: Ja

00:34:04: schwierig.

00:34:04: Genau!

00:34:05: Und als Gemeinde will man ja selbst entscheiden können, weil es ist ja nicht, dass man außerhalb dieser Siedlungsgrenzen nicht bauen darf.

00:34:11: Aber dafür braucht er einen längeren Prozess mit Zustimmung des Landes?

00:34:15: Es ist schon eine komplexe Geschichte anstrengend, das kann ich mir vorstellen aber irgendwo auch spannend.

00:34:22: Haben Sie da in diesem ganzen Prozess und in dem einem Jahr wo sie da verschiedenen Gruppen drinnen gesetzt sind und noch sitzen und mitarbeiten die Gemeinde nochmal ganz anders kennen gelernt?

00:34:34: Ja, auf jeden Fall.

00:34:35: Diese Pläne sind ja sehr kompliziert.

00:34:37: also da muss man ja mal wissen was geht es da in diese Siedlungsgrenzen?

00:34:41: Also man merkt auch man sitzt da drinnen und Menschen die neuen Gemeinderate hineinbekommen sind hineingekommen sind oder vielleicht nicht diese Vorbildungen haben sind maßlos überfordert.

00:34:50: Man merkt den Gemeindesten mit diesen Plänen schon auch überfordern alle Gemeinden Vor allem diese kleinen Gemeinden.

00:34:57: Ich habe davor, also ich mache zusammen mit Greta Klotz aus Äppern so ein Forum der Gemeinden heißen wir...

00:35:03: ...grüne Gemeinderätinnen

00:35:04: auch?

00:35:04: Genau für grüne und ökosoziale Gemeinderädtinnen sind nicht nur Grüne, sondern auch Bürgerlisten drinnen wo wir eine bestimmte... kleine Bildungswerkstatt haben, wo wir dann einfach treffen haben.

00:35:13: Zum Beispiel hatten wir Treffen zum Gemeindentwicklungskonzept, treffend zum Tourismus-Entwicklungskonzept.

00:35:18: Das sind die Geschichten erklären?

00:35:19: Genau!

00:35:19: Wo sie diese Geschichte klären und das war für mich natürlich sehr positiv als ich in der Gemeinderat gekommen bin, dass ich dann gewusst habe worüber man redet Und das ist sehr schwer, aber wenn wir da drinnen sind und dann gibt es um Frischluftschneißen oder ökologische Korridore mit denen jetzt nicht jeder Gemeinderat etwas anfangen kann, wo jemand sagt, Entschuldigung, wieso brauchen wir jetzt Frisch-Luftschneiße?

00:35:43: Den Frischluftschneisen sind so innerhalb des

00:35:51: Dorfes,

00:35:53: wo der Wind durchgeht.

00:35:54: Weil man einfach auch schauen muss, dass sich das nicht staut, also dass wir schauen müssen, dass da schon

00:35:59: Belüftung

00:36:00: und auch Temperaturausgleich usw.

00:36:02: stattfindet.

00:36:04: Eigentlich sind das ja viele in so einem Gemeinden sehr viele Themen grüne Themen?

00:36:10: Ja!

00:36:11: Vor allem dieses gemeinsame Entwicklungskonzept ist sehr viele Grüne Themen... Auch Mobilitätskonzept hat jetzt ausgelassen, genau.

00:36:18: Also weil das Mobilitäterskonzept machen wir zusammen auch mit Lana und Burgstall in einem größeren Umfeld.

00:36:23: aber da sind sehr grüne Themen und man merkt dass da alle ähnlich denken.

00:36:27: also weil das sind alle dafür dass die Öffnen, dass der öffentliche Nahverkehr ausgebaut ist, dass wir am Abend einen Nahverkehr haben, dass für die

00:36:33: jungen nicht durchs Dorf geht.

00:36:34: Genau ja der Nicht-durchs-Dorf geht, aber halt dass wir die junge Menschen haben die mit dem Nightliner nach Hause fahren können.

00:36:40: Dass wir einfach wollen dass auch die älteren Personen dann, die außerhalb des Dorfes wohnen ins Dorf kommen mit einem Citybus-Hausdärvenplan.

00:36:48: Ich hab noch nie verstanden warum aber der heißt Citybus?

00:36:52: Ja der heißt richtig steht oben City Bus.

00:36:54: ich hab's noch nicht ganz verstanden.

00:36:57: Genau also da merkt man das sind ja die Themen, dass wir Fahrradwege haben, die ohne Unterbrechung sind vor allem für Kinder auch.

00:37:03: Das wollen dann ja alle, also vor allem im Kleinen will jeder dann diese grüne dem umsetzen.

00:37:08: Sonst Gepartei

00:37:09: spielt da eigentlich keine Rolle denn oder Weil wenn sie sagen, das sind alles Themen wo wir uns einig sind.

00:37:15: Da wurden viele dasselbe.

00:37:17: also... Ist doch immer gut, dass da keine Parteigrenz sind und einen aufhalten.

00:37:23: Man merkt schon im Gemeinderat, dass einfach einzelne Personen sitzen.

00:37:26: Und man merkt auch, dass wir jetzt nicht als drei Parteien die drinnen sind davor große Fraktionssitzungen hatten wo wir die Parteilinie vorgegeben haben, sage ich mal so wie es

00:37:36: auf Landesebene

00:37:38: funktioniert würde.

00:37:40: Also was man durchaus hat, sind dann natürlich die Bauern im Gemeinderat.

00:37:44: Also von dem her, da sind wir vielleicht auch dann noch die Frauen.

00:37:48: Kann ja auch eine Lobby sein!

00:37:50: Das merkt man dann schon.

00:37:51: Das heißt Frauen gibt's zwei oder drei?

00:37:53: Wir haben drei Frauen, wir sind zu dritt also ich, die Justina Berton vom Bürgerliste und die Katrin Schnitzer,

00:38:01: die Referentin genau

00:38:03: für Familiensoziales Altersheim

00:38:06: usw.,

00:38:06: mit der ich sehr gut zusammen

00:38:08: arbeite.

00:38:08: So konkrete Klimadhemen, nenne ich das jetzt mal.

00:38:12: Gab es die im Laufe dieses einen Jahres?

00:38:15: Also wo sie auch gemerkt haben okay da bin ich jetzt wirklich grün und die anderen sind eben nicht grün.

00:38:21: kann man das dann auch irgendwie umsetzen so von ihrer Seite oder wir gehen jetzt konkret auf ein spezielles Umwelt- oder klimadehmer wo sich dann durch die Geisterscheiden zugröndern?

00:38:34: Na also auf jeden Fall im gemeinen Entwicklungskonzept versucht hat, auch Dinge durchzubringen.

00:38:40: Wir hatten einmal ein Thema und zwar war das die Ausweisung eines Biotopes.

00:38:44: Die Landesregierung hat sich ja einen Renaturierungsplan auf die Fahne geschrieben... keine Ahnung, wie viel bestimmte Biotope und Flächen ausgewiesen werden müssen.

00:38:56: Und hat dann bei den Gemeinden nachgefragt und geschaut okay da wäre ein Platz und haben sich auch Menschen also ich weiß in unserem Fall war das so direkt beim Land gemeldet und gesagt ja ich hätte da eine Fläche.

00:39:07: Da merkt man dann auch den Unterschied.

00:39:09: also wenn wir dann... Ich habe mit dem zuständigen Assessor gesprochen und einfach die Bauernvertreter waren der Meinung dass dieser Platz nicht geeignet ist für den Biotop.

00:39:19: Aus diversen Gründen, weil dort... Also vielleicht auch Sachen vergraben sind, die da noch nicht hineingelöfern.

00:39:25: Da wo man besser nicht auspullt?

00:39:27: Ich weiß nicht was ich alles erzähle, aber theoretisch war die Gemeinerer Zitzung ja öffentlich und auch, weil wir ein Biotob haben das nicht sehr gut gepflegt wird vonseiten des Landes.

00:39:38: also wir haben einen Biotobe dass er mit Bambus überwuchert ist und es auch sehr in die Apfelwiesen hinein wächst wo dann die Bauern selbst für die Pflege sorgen müssen, was wirklich nicht ihre Aufgabe ist.

00:39:49: Und deshalb waren die da einfach dagegen und haben auch bei mir etwas Lobbyarbeit betrieben.

00:39:53: also haben mich dann schon angerufen und ich habe dann auch gesagt ja flach gehen wir rum und schauen uns das an und so.

00:39:58: Ich hab' nicht Fürstbürodruck gestimmt sondern ich hab mich dann enthalten weil sie mich auch mit ihrer Argumentation überzeugt haben.

00:40:04: und auch hier kam wieder die Frage auf Ja dieses Landesamt.

00:40:08: Hört euch das nicht zu, wenn ihr das sagt?

00:40:10: Dann kam die Aussage na na, die wollen jetzt da erst einmal ausweisen und danach schauen sie erst ob dieses wirklich so gut geeignet ist.

00:40:18: Guter vielleicht klüger das davorzumachen.

00:40:20: Genau wo ich mich oft frage wie die optimieren so optimiert sind

00:40:24: ja.

00:40:24: Das heißt kann man dann sagen oder so wie Sie das erzählen klingt ein bisschen so... Vielleicht haben sich auch die SVP anders kennengelernt in diesem einem Jahr oder die Dynamik in dieser Partei, so von Ihrem Beispielen ist jetzt zu erzählt haben?

00:40:41: Ja auf jeden Fall.

00:40:42: Für mich war die SVP immer so die Landesebene sieht man sie und es geht um Macht.

00:40:48: das muss man schon dazu sagen.

00:40:49: auch in der Gemeinde geht es um Macht.

00:40:50: ich bin mir schon bewusst dass meine Macht da schon sehr begrenzt ist das bin ich mir schon bewusst.

00:40:54: aber auf der landesebene ist es ganz anderes und ich merke das auch in einer Zusammenarbeit von meinen Kolleginnen im Landtag, dass diese Zusammenarbeit mit RSVP schon eine andere ist wie sie an meiner Ebene ist.

00:41:07: Wobei ich aber auch sagen muss das ich da sehr Glück habe denn es geht nicht in allen Gemeinden reden sozusagen.

00:41:13: Glück im Sinne von?

00:41:15: Ja dieses Team was wir haben im Gemeinde hat genau.

00:41:17: also wir haben einen neuen Bürgermeister bekommen der politisch sozialisiert war davor, sag ich mal.

00:41:24: Da er vor kurzen Impression gegangen ist und sich dann einfach... Man hat einen IWM-Gesuch.

00:41:29: Ich glaube die Suche war auch nicht so einfach.

00:41:31: also es

00:41:32: gab keinen großen Riss um den Job.

00:41:34: Genau!

00:41:34: Keinen großen Rissen diesen Job.

00:41:36: Und dann hat der sich da zur Verfügung gestellt.

00:41:38: wir haben auch eine genaue Gemeinderäte und auch Referentinnen.

00:41:42: Und ich glaube dass dort das deshalb schon eine bestimmte Lust auch zu gestalten drinnen ist, die einfach alle auch gemeinsam haben.

00:41:50: Gemeindepolitik härter als Landespolitik?

00:41:55: Manche Politikerinnen und Politiker erzählen mir, vor allem die, die auch auf dem Gemeindebene angefangen haben.

00:42:01: Dass das dann doch schon mal eine gemeinsame Politik hübschendronischer Sitzung.

00:42:08: Urmal, das Monat oder so.

00:42:10: Alle paar Monate.

00:42:11: Aber die dann noch sagen ja, meine Politik ist eigentlich schon das härtere Geschäft teilweise weil man eben so unmittelbar und so nah dran ist einer Menschen da kann man nicht ausstellen quasi den Themen und den Menschen.

00:42:24: Also es ist prinzipiell so wenn man in der Politik tätig ist, ist man für alles verantwortlich Man ist ja

00:42:30: für das Wetter, dass es heute zum Beispiel regnet.

00:42:34: Also man ist echt für alles verantwortlich und wird man halt gemacht.

00:42:38: Du weißt kaum jemand, dass man irgendwie politisch tätig ist?

00:42:42: Ja aber da hätte ich, wieso macht ihr dann nichts?

00:42:45: Ich glaube auf gemeindeebene ist es wenn man sehr stark verankert ist und auch eine Familie ist die vielleicht schon seit Generationen dort wohnt als Referent oder Referentin, als Bürgermeister oder vice-Bürgermeisterin tätig ist dann ist das sicher schwer.

00:43:00: Weil dieses Beispiel, dass ich gebracht habe von den Parkplätzen, das ist schon schwer an den Menschen dazu zu sagen na ihr bekommst da keinen Parkplatz!

00:43:08: Ihr müsst euch den irgendwo abkaufen und in Kern könnt ihr nicht von der Gemeinde erwerben vor allem Grünfläche.

00:43:15: Das ist sicher schwer, oder wenn jemand bauten will?

00:43:17: Wenn es um diese Dinge geht, ist das sicher sehr schwer dort auch Grenzen zu ziehen.

00:43:21: Auf landes eben nicht so etwas anders.

00:43:23: Ich beneide meine Kolleginnen auf Landesebene gar nicht.

00:43:27: Also Landespolitik ist sehr schwierig.

00:43:29: da ist man nochmal mehr für alles verantwortlich und hat kein Privatleben mehr.

00:43:34: Man steht natürlich ständig in der Öffentlichkeit dauernd.

00:43:37: Genau!

00:43:37: Und das ist das anstrengendste an der Politik würde ich mal sagen.

00:43:40: Dass

00:43:40: sie in der Ja, ich glaube das unterschätzen viele auch am Anfang.

00:43:46: Dass der Fokus dadurch so groß ist da öffentlich und auch der Druck danach folgt durch diese Präsenz Das macht schon was mit einem

00:43:54: Ja und das auch ganz viele nicht wohl.

00:43:56: Also wir haben jetzt im Gemeinderat, also Gagazon ist im Moment sehr präsent in den Medien einfach weil unser Bürgermeister ist ein Ex-Athesian Mitarbeiter und der schon darauf bedacht ist dass das was in der Gemeinde gemacht wird auch mal außen getragen wird.

00:44:14: Weil es bringt nicht wenn man gut arbeitet und keiner bekommt es mit.

00:44:17: ich teile diese Meinung.

00:44:18: bei mir ist es etwas Berufskrankheit sage ich das wenn ich einen Beschlussantrag mache die so durchkommt, dann weiß ich am Tag danach mache ich eine Pressemitteilung dazu mit einem Foto.

00:44:29: Das gehört bei mir einfach dazu dass man das macht.

00:44:32: Es ist

00:44:32: vielleicht nicht bei anderen kleinen Gemeinden nicht zu üblich.

00:44:35: Aber sie waren

00:44:36: ja auch recht erfolgreich in diesem Jahr.

00:44:38: Windelbonus durch ihren Antrag eingeführt und dann war jüngst Menstruationsprodukte gratis.

00:44:46: Ist auch durch die Medien gegangen.

00:44:49: Also mein erster Beschlussantrag war vermutlich der rischkanteste.

00:44:53: Das war der Beitritt an Reddy, also die Retter Nationale für die Unterstützung und gegen Diskriminierung von LGBTI plus Personen.

00:45:03: Den habe ich ganz als ersten Beschluss-Antrag.

00:45:05: Das ist wirklich riskant!

00:45:07: Das

00:45:07: war sehr gewagt.

00:45:08: Es war sehr... das ließ mir erst danach bewusst geworden.

00:45:11: aber wir sind ja Mai gewählt worden und Juni ist ja Breitmanf.

00:45:16: dann habe ich mir gedacht ihr passt es Gut, dann bringe ich den.

00:45:18: Ich wollte ihn sowieso bringen.

00:45:20: Dann habe ich gedacht, ja, dann springst du den

00:45:21: frisch.".

00:45:22: Und ich weiß wie mich damals der Felix von Wohlgemuth, ehemaliger grüner Sprecher und Freund von mir auch mit dem ich mich immer wieder strategisch ausgetragen

00:45:31: habe... Jetzt der Grüne Gemeinderat in Eppern?

00:45:34: Genau!

00:45:34: Immer wieder ausgetauscht habe ... und der meinte dann, spinnst

00:45:38: Du?!

00:45:39: Da habe ich mir gedacht, ihr wisst so.

00:45:40: Dann ja das kannst du nicht bringen und darf Dorf ebenehen und halt hinten.

00:45:44: das Ding so sofort ablehnen Und natürlich mit einem abgelehnten Beschlussantrag starten wäre nicht so schön gewesen.

00:45:51: Er wurde nicht abgelehnt.

00:45:52: Wie haben Sie das dann geschafft?

00:45:54: Es war Ja also ich bin hineingekommen hab das dann vorgeschlagen.

00:45:58: Dann war ein Referent der gleich sagte ja finde super.

00:46:03: Die Referentin meinte ja find die super.

00:46:06: Dann war er einer, was dann sagte.

00:46:07: Ja, das bringt mich nicht ins Diss und da sag ich ja... Geht ja nicht nur ums bringen, sondern es geht auch darum dass wir Zeichen setzen und das meine ich auch mit menschlicher sein als Gemeinde.

00:46:17: Dass wir einfach Zeichen setzten.

00:46:19: Dann war der Bürgermeister vielleicht etwas skeptisch danach gefragt, wer ist denn zuständig vom Land?

00:46:25: Dann haben die Referentinnen und Dichtern nochmal gegugelt und geschaut.

00:46:29: Das ist eigentlich beim Kompat schon direkt angesiedelt.

00:46:32: dann war das auch erledigt und hatten hier diese Schutzmacht von oben und hatten da eine Diskussion und es ist so was im Gemeinderat einfach viele auch sich nicht getrauen, gegen etwas zu stimmen.

00:46:43: Auch bei anderen Sachen merke ich jetzt.

00:46:46: Also die meisten Beschlüsse werden ja auch einstimmig gemacht.

00:46:49: Ich glaube das war der einzige Beschluss wo ich eine Enthaltung hatte.

00:46:52: Aber mit der kann ich leben denn eine Entheitung ist immer noch einstimmig angenommen.

00:46:59: Ist ja nicht dagegen!

00:47:00: Ich war dann schon sehr froh aber ich war mir dann schon bewusst als ich rauskam Okay, das war jetzt vielleicht nicht der beste erste Beschluss.

00:47:07: Gewagt

00:47:07: das Seilakt?

00:47:08: Genau!

00:47:08: Aber war schon mal ein...

00:47:10: Stempel drauf.

00:47:11: ... einen Stempelsetzen und auch zu zeigen.

00:47:13: ich bin hier und ich mag mitgestalten und ich habe auch vor öfters Beschlussanträge zu bringen und vielleicht nicht nur welche wo wir wissen dass alle immer zustimmen.

00:47:21: Frau Frey Wir machen ein kurzes Zwischenspiel bevor wir in die Schlussphase kommen ist ganz einfach Sie vervollständigen den Satz Einem Satz können auch einen zweiten dranhängen, in Ruhe ohne Stress.

00:47:35: Das Dulle an gemeinderatssitzungen ist...

00:47:40: Dass man mitgestalten kann!

00:47:42: Die erste Landeshauptfrau Südturals heißt

00:47:44: Brigitte Vopa.

00:47:46: Manchmal bin ich so richtig genervt von den Grünen weil

00:47:52: Sie Entscheidungen nicht immer akzeptieren.

00:47:55: An der SVB kritisiere ich,

00:47:58: dass sie mit den Rechten eine Landesregierung gebildet hat.

00:48:02: Das größte Missverständnis über die Grünen ist,

00:48:06: dass sie eine Verbotspartei sind.

00:48:08: Das größtes Problem der Grünen?

00:48:13: Dass Sie sich oft selbst im Weg sind.

00:48:15: Meine größte Begabung.

00:48:20: Schwierig!

00:48:21: Meine größten Begaben.

00:48:23: Talent oder Begabe oder was Sie gut können, was man vielleicht nicht so weiß... Eine Stärke.

00:48:29: Da tue ich mich jetzt ganz schwer, mit der Stärke!

00:48:31: Es tut sich immer jeder, jede Schwere auch und man kennt sich ja selbst am besten.

00:48:36: Mit den Stärken?

00:48:37: Wahrscheinlich wenn

00:48:38: ich die Schwäche fragen würde, würden sie sich vielleicht leichter tun oder?

00:48:41: Schwäche

00:48:41: würde ich mich leichter

00:48:43: machen.

00:48:44: Vielleicht

00:48:44: kann man auch... Ja also weil meine größte Schwäche wäre dass ich das... Es kommt noch mehrere Sätze sein.

00:48:53: Das Herz auf der Zunge trage.

00:48:54: D.h.,

00:48:55: ich rede zu viel, ich sage auch Dinge ... Ich glaub, das haben Sie mitbekommen, die man vielleicht nicht sagen sollte und die man ... ich plaudere vielleicht auch Dinge aus und bin zu wenig reflektiert im Reden ab und zu.

00:49:08: Meine Stärke ist, dass ich mir das bewusst bin.

00:49:12: Aber wenn man das Herz auf einer Zunge trägt, kann er auch eine Starke sein?

00:49:16: Natürlich kann man in einen Fettnettchen treten, aber manchmal ist es besser, man sagt's frei heraus.

00:49:22: Oder?

00:49:23: Ja, und ich glaube das Alter macht einen da auch gelassener.

00:49:26: Also ich merke dass ich in den letzten Jahren sehr gelassener mit Dingen gewohnt bin.

00:49:31: Das Schlimmste in der Politik ist Machtkampf Einsatz zu... Ah, das lassen wir aus!

00:49:39: Das ist ein Doppler von vorhin.

00:49:40: Einsatz zur Situation des Scythorola-Grünen.

00:49:44: Die aktuelle Situation des Sythorolo-Grünen.

00:49:46: Vielleicht nehme ich ihn doch mit Dann hast du recht.

00:49:53: Ja, wir befinden uns gerade in einer Umbruchsphase als Süddeologröne.

00:49:58: Wir sind gerade dabei unser Statut zu erneuern und zu schauen einfach wie wir die Struktur auch etwas modernisieren können um auch viele Menschen mitnehmen zu können.

00:50:07: Sind die Grünen nicht ständig in der Umbruchphase?

00:50:11: Ja

00:50:11: irgendwie

00:50:12: ist es... Also wir bringen im Moment auch etwas Ordnung hinein.

00:50:17: Wir haben ein Statut von den Süddehologrünen, das ist relativ alt.

00:50:20: Die letzte Änderung war im Jahr zwei Tausend vierzehn und wie es bei Organisationen so ist, dann vielleicht nimmt man es nicht immer ab und zu so ernst?

00:50:27: Und zieht es einfach weiter!

00:50:28: So eine Statutenänderung ist immer relativ aufwendig weil man um das dann

00:50:32: auch nach

00:50:32: oben melden muss und wir als Partei ja von der Kommissione della Garanzia dei Partiti Politici oder wie die immer heißt sehr stark kontrolliert sind und wir deshalb immer vermieden haben diese Arbeit anzugehen.

00:50:43: Wir sind aber jetzt vor allem dank Elidemousner die Organisationsentwicklerisch einfach top ist, einfach dort wollten wir einfach schauen dass wir hier etwas Ordnung reinbringen können um auch Strukturen zu schaffen wo wir vielleicht effizienter arbeiten.

00:50:56: Zum

00:50:56: Beispiel können sie da das konkretisieren?

00:51:01: Schwierig.

00:51:04: Wir haben Anfang Juni eine Landesversammlung,

00:51:06: wo das dann Thema

00:51:07: so wird.

00:51:08: Genau!

00:51:08: Wo es dann Thema ist wir haben diese Rolle der Vorsitzenden bei den Grünen die eine ehrenamtliche Rolle ist.

00:51:14: ein großes Problem in der Politik oder irgendwie.

00:51:17: in der Kommunikation nach außen ist, dass die Menschen nicht wissen das die Politik nicht für alle ein Brotgeschäft ist.

00:51:22: Also die meisten arbeiten ja ehrenamtlich.

00:51:24: also bei den Grünen habe ich die drei Landtagsabgeordneten

00:51:27: und

00:51:28: die einzigen die von ihrem Einkommen leben können.

00:51:30: Der Rest also die Gemeinderäte haben meistens mehr Ausgaben.

00:51:35: der trinkt danach nach der Sitzung, ist meistens frisst das eh schon auf was man hatte oder halt was man da hat.

00:51:42: Das Sitzungsgeld.

00:51:44: Wir haben einfach diese zwei Vorsitzenden bei den Grünen die sehr viel leisten müssen.

00:51:50: Der Anspruch an sie ist relativ groß und das geht einfach nicht immer.

00:51:54: also wir haben einfach diesen Druck auf dieses Sprecher der groß ist und wir da einfach gerne schauen würden wie Wie ist auch die Wahrnehmung von außen und von innen, wer ist für was zuständig?

00:52:06: Und das einfach... Die Rollen einfach klar auszubefinieren.

00:52:09: Inklusive meine Rolle bei den Grünen.

00:52:11: Das heißt, bei dieser Versammlung Anfang Juni präsentiert man schon das, was man jetzt da arbeitet hat oder...?

00:52:17: Genau!

00:52:17: Also

00:52:17: die Landesversammlung hat dem grünen Rat, schon so Partei als Schuss, einen klaren Auftrag gegeben auf dieses Statut zu überarbeiten.

00:52:25: Wir sind jetzt gerade dabei wir treffen uns.

00:52:27: Wir haben uns letzte Woche getroffen im nächsten Wochen.

00:52:29: Wir hatten Arbeitsgruppen die einzelnen Themen überarbeitet haben, auch in einem partizipativen Prozess.

00:52:36: Wir haben einmal den Mitglieder befragt und wir haben einmal die Grünen Rähte befragt.

00:52:40: Also haben da schon sehr viel Arbeit in den letzten Monaten hineingesteckt und präsentieren dann am sechsten Juni ein komplett neues Städte.

00:52:48: Können wir uns dann erwarten dass es das die Grüne danach anders sein werden als jetzt?

00:52:53: Die Grünen werden etwas anderes sein!

00:52:56: werden etwas anders sein und ich hoffe, dass dort einfach

00:52:59: in

00:53:00: einer Organisation, wenn sie hierarchisch aufgebaut ist was die Grünen ja eigentlich nicht so sind, passiert oft das man bestimmte Entscheidungen in drei Gremien diskutiert.

00:53:09: Das haben wir einfach versucht.

00:53:11: Und ein bisschen entschlacken das Ganze Entschlackten

00:53:14: aber auch klarhore, holen und Aufgaben festlegen.

00:53:17: Auch in Bezug auf die nächsten Wahlen.

00:53:19: Denn wir sind ja jetzt in einer Phase was ganz ungewöhnlich ist, dass wir mal keine Wahlen haben also die Gemeinderatswahl.

00:53:26: Parlamentswahl nix?

00:53:28: Genau vermutlich Nächsten Herbst und danach die Landtagswahlen.

00:53:34: Das

00:53:34: heißt, man nutzt diese Phase jetzt um so Dinge oder sich vorzubereiten?

00:53:38: Genau!

00:53:39: Und auch das vielleicht Sinn wäre natürlich auch etwas das Profil zu stärken.

00:53:42: Wie werden die Grünen dann sein nach dieser Landesversammlung?

00:53:46: Als organisatorisch sind wir dann neu aufgestellt, da will ich jetzt nicht so viel spräumen.

00:53:51: Sonst kommt die FF nicht mehr zu unserer Landesversammlung und natürlich müssen wir auch inhaltlich etwas haben.

00:53:55: Die

00:53:55: Grünen haben zu viele Landesversamlungen, das schafft man nicht immer!

00:53:59: Ich glaube es gibt dabei mit sicher zwei Projahre.

00:54:02: Normalerweise haben wir zwei pro Jahr ungefähr?

00:54:05: Es sind die Grünen schon sehr fleißig.

00:54:07: Ja

00:54:08: also wir machen die Landesversambung im Gegensatz zur anderen Parteien schon umzuarbeiten.

00:54:16: Was machen andere Parteien?

00:54:17: Es

00:54:17: ist dann schon auch oft so eine Show, also ein Zeigen und einen Stark auftreten.

00:54:23: Da hat man ganz viele bei den Grünen damit, dass wir ja nicht auf einem Schloss oder in einem großen Brungssaal feiern, die grünen Fahnen auf der Seite herunterhängen...

00:54:33: Die Seele muss man auch

00:54:34: füllen!

00:54:36: Sonst ist wiederum blöd.

00:54:39: Die Frage ist immer können die Grünen Seele fülle?

00:54:42: Was bedeutet Seele?

00:54:43: Also die Seele, die wir uns aussuchen füllen würden.

00:54:49: Wir wissen schon wie groß welche Seele wir füllten können und welche nicht.

00:54:52: Dann steigt natürlich jetzt die Spannung... wann ist der Termin?

00:54:56: Am sechsten Juni.

00:54:57: FF das notieren.

00:54:59: Sechster Juni ein Samstagvormittag in Bozen oder...?

00:55:02: In Bozen!

00:55:03: Ich habe noch zwei Sätze Frau Frey oder drei.

00:55:06: Ja ich hab mich jetzt verquatscht.

00:55:08: Die größte

00:55:09: Herausforderung unserer Zeit

00:55:11: Demokratie.

00:55:13: Eine gute Opposition zeichnet sich aus

00:55:17: durch einen klaren Blick.

00:55:25: Zum Schluss noch mit dieser Person, es kann auch eine historische sein oder aktuell international egal, mit dieser Personen würde ich gerne einen Abend lang diskutieren.

00:55:35: Oh, das ist so eine klassische FF-Fragebogen-Frage.

00:55:38: Schon?

00:55:38: Nein, die Fragebogen haben wir bisher nicht...

00:55:40: Na, Frageboden nicht!

00:55:41: Den habe ich mal ausgefüllt vor ganz langer Zeit.

00:55:43: Mit welcher Person würde ich das gerne?

00:55:46: als Grüne sage jetzt Alexander Langer

00:55:49: Sie haben davor angesprochen.

00:55:52: ganz kurz Die Frauen im Gemeinderat.

00:55:54: Ja

00:55:55: Wie erleben sie als Frau gemeinnepolitik?

00:56:01: Das spürt man, dass man eine Frau ist.

00:56:05: aber ich glaube Wenn man als Frau ein engagierter Mensch ist überall, wenn man als Frauen jemand ist das eine Meinung sagt spürt man es überall.

00:56:15: Frauen müssen sich Strategien zurechtlegen oder legen sich Strategie zu Recht auch damit umzugehen.

00:56:21: wir haben auch eben vor allem ich und die Referentin Katrin Schnitzer von der SVB haben ein sehr gutes Verhältnis.

00:56:29: Schauen auch, dass wir uns gemeinsam ziehen und auch gemeinsam entbauern.

00:56:34: Denn auch sie hat es vor allem nicht einfach.

00:56:36: Sie ist die einzige Frau dann auch noch im Gemeinde-Ausschuss.

00:56:38: Wir haben zum Beispiel zusammen diesen Beschlussantrag von einem menschenlosen Menstruationsartikel in öffentlichen Gebäude.

00:56:45: Den haben wir zusammen eingebracht was auch nicht für viele nur so zusammen mit der SVB.

00:56:51: Ja wäre doch wichtig und sollte doch eigentlich normal sein das wir das zusammen machen können weil wir eben ja Diese Frauen und Lobby sind zusammen.

00:57:01: Unabhängig von der Partei?

00:57:02: Genau,

00:57:02: unabhängiger von einer Partei!

00:57:04: Ist jetzt vielleicht etwas naiv gedacht für viele aber

00:57:09: als Grüne Karton... Im Kleinen muss man irgendwo anfangen bei diesen Themen.

00:57:12: wenn sie sagen man spürt es wie spürts man ist

00:57:17: Als Frau spürst du immer, dass dies vielleicht nur eine Rolle ist von denen die du auszufüllen hast in der Gesellschaft auch.

00:57:23: Also wir hatten ja erst Muttertag zum Beispiel und als Frau ist man für viele das erste Mal Mutter.

00:57:28: also so im meinem Alter ist man erstmal Mutter und danach ist man erst berufstätig oder politisch und so weiter, denn das soll was man aufhüllen muss, wäre dieses Mutter da sein.

00:57:39: Alles andere ist Zugabe?

00:57:40: Genau alles andere ist zugabe!

00:57:41: Und muss man dann schauen wenn du dir das Drogenisierst, dann geht es schon von dem her.

00:57:46: Deshalb hadere ich auch sehr mit diesem Muttertag.

00:57:49: also wenn man dann gestern oder heute die Horden an Männer, die Frühstück einkaufen und Blumen einkaufe gesehen hat.

00:57:56: Dann denkt man sich ja ich glaube nicht das ist das was wir brauchen.

00:58:00: Ich glaube wir bräuchten einen Kampftag für uns Mütter.

00:58:03: Ja ich glaube man soll den einfach.

00:58:05: okay es gibt ihn Man nimmt ihn zur Kenntnis aber man soll ihn dann auch einfach nutzen wie sie sagen um wieder auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen.

00:58:14: So

00:58:14: könnte

00:58:14: man es drehen.

00:58:15: Das hat da nichts mit Blumen zu tun Und nichts mit irgendeiner Pralineschachtel oder irgendeinem Essen wo eh alles ausgebucht ist, weil jeder an diesem Tag Essen geht.

00:58:24: Sondern nutzen für Diskussionen und Debatten wo man ein paar Themen wieder hineinwirft.

00:58:28: wir haben ja diesen Samstag allerdings erscheint unsere Podcast Aufnahme erst danach.

00:58:33: große Familien Demo im Bozen auch dem Muttertag kann man so zelebrieren.

00:58:38: im Nachhinein eine Woche später zu Demo hingehen.

00:58:40: hoffentlich waren viel.

00:58:42: ich muss jetzt in Vergangenheit sprechen.

00:58:44: Ja mir tut es sehr leid da ich da nämlich in Wien beim Eurovision Song Contest bin und diese Dicke schon lange

00:58:49: lange habe.

00:58:50: Aber nicht

00:58:50: so mittsinn,

00:58:51: wie wir davor gehört haben.

00:58:52: Mit Grül kann ich gut!

00:58:56: Aber deshalb leider nicht hier sein können und das tut mir sehr leid, denn ich wäre da sehr wertvoll vor Ort gewesen.

00:59:04: Das heißt bei Frauen gerade in der Politik unabhängig ob Gemeinde oder Landespolitik wichtig, Netzwerke zu spenden, sich verbündete zu suchen?

00:59:13: Egal welcher Partei man angehört, wenn es um die Sache geht.

00:59:18: Auf jeden Fall!

00:59:19: Ich habe auch diese... Fortbildungen der EURAK besucht, also die haben für Frauen in den Gemeindestuben, glaube ich hieß es.

00:59:28: Im

00:59:30: Vorfeld gab es eine Weiterbildungsreihe im Zusammenarbeit mit EURAC, mit dem Chancenparad.

00:59:36: Im vorfeld gab das einen einfach um Frauen zu entbauern und in die gemeine Politik zu gehen und danach gab es noch mal eine wo dann so ein bisschen auch, also neben Rhetorik und so Dingen auch die Gemeinde klärt worden ist.

00:59:48: Und auch der Gemeindenverband hat ganz tolle Weiterbildungen, die ich sehr gerne besuche.

00:59:52: Für Gemeinderätinnen und Gemeinderädtinnen.

00:59:55: Super, super schön mit einer ganz tollen Referentin, die mir sehr ans Herz gewachsen ist!

01:00:01: Was geht es da?

01:00:02: Sind das einzelne Themen?

01:00:04: Ja,

01:00:04: also beim Gemeinden Verband habe ich jetzt zwei Fortbildungen besucht.

01:00:08: Die eine war politische Verhandlungen und die andere war Auftreten und Retourk.

01:00:14: Das ist einfach wunderbar weil dort... Da

01:00:16: kommen einige Leute

01:00:17: einige aus ganz, ganz unterschiedlichen Realitäten.

01:00:21: Das heißt beim zweiten Mal waren glaube ich nur SVP-ler.

01:00:25: Ich glaube da war niemand aus der Opposition.

01:00:27: aber beim ersten mal waren wir dann mehrere Oppositionelle und einige andere Regierungen und da waren Bürgermeistern, Vizepürgermeiserinnen und das ist einfach wunderbar wie man da schafft eben auch wo man merkt diese Gemeindepolitik außerhalb der Städte muss ich dazu sagen, wie die einfach schon menschlich ist.

01:00:47: Einfach wo man da schon schaut okay man arbeitet für ein gemeinsames Ziel und das ist eine bessere Gemeinde.

01:00:52: Was

01:00:52: begeistert sie nach einem Jahrgemeinde Retin?

01:00:55: Ein Jahrgemeinepolitik?

01:00:57: was begeisterts sie noch an dieser gemeinen Politik und was frustriert sich dann doch auch wieder?

01:01:03: Ja also was mir sehr viel Kraft gegeben hat, ist natürlich auch dass man auch sassern umsetzen konnte.

01:01:09: und wenn man dann jetzt im sieht wie zum Beispiel beim Durvo Jungthaus wo man weiß okay das würde es ohne mich nicht geben.

01:01:16: Dann ist man da schon auch stolz auf seine Arbeit.

01:01:18: also von dem her ich bin ganz anders gestartet also dadurch dass sich ja vor allem die Landespolitik und die Boots noch Politik kennen Leider, außer in Meran.

01:01:31: Also im Bozen waren wir ja auch bis vor kurzem an der Regierung und die Meran waren wir aber leider sonst meist

01:01:37: nicht

01:01:38: bei der Regierung sein können.

01:01:39: Merke ich oft diese oppositionelle Politik Die auch, wenn ich mir Eppern anschaue.

01:01:46: Kaltern, Bruneck... Also einfach gemeinten wo wir die Dinge nicht so durchsetzen können Auch weil es oft tolle Vorschläge sind Wo das leider nicht so möglich ist.

01:01:56: Und ich bin mit den Gedanken gestartet dass man als Grüne diese Aufgabe hat also auch diese Machtkontrolle und

01:02:03: dieses

01:02:04: Dagegenhalten.

01:02:05: Ich bin froh, dass sich das nicht machen muss und ich bin frohe Dass ich das nicht mache Denn ich glaube Das würde mich extrem frustrieren.

01:02:12: Also ich weiß, dass ich auch etwas pionierend bin teilweise mit eben wenn ich dann Themen wie LGBT-Mainstationsartikel in die Gemeinde bringe.

01:02:22: Aber ich glaube das ist ja auch die Aufgabe der Grünen und diese nehme ich sehr gerne.

01:02:35: Das kommt dir auf den Bezirk darauf an würde ich sagen.

01:02:38: aber ich merke Ich kann mich an meiner ersten Gemeinderatssitzung erinnern, wo man dann rauskam und wusste, okay der ist von den Bauern.

01:02:46: Der ist bei der Feuerwehr.

01:02:47: Also der ist bei dem Musik, der ist beim Theaterverein.

01:02:50: Wo man dann auch aus dieser Gemeinderat spiegelt dann auch irgendwie... also ich glaube das ist vor allem in einem kleinen Gemeindenzug.. Auch diese Organisationen innerhalb der Gemeinde die auch gemeindefinanziert sind etwas wieder.

01:03:05: Jetzt die Bauern sind nicht gemeine finanziert, aber das spiegelt auch diese Organisationen und lobe es irgendwo wieder.

01:03:11: Und die Senioren – wir haben eine italienische Seniorin oder deutsche Seniorin – dann waren irgendwie alle Vereine, waren irgendwie vertreten und ich stand dann auch wieder da ja!

01:03:20: Und ich vertrete all jene, die ihm nicht in einem dieser Vereine sind.

01:03:24: So kam es mir etwas vor und ich glaube das ist deshalb einfach schwierig.

01:03:28: Also wir haben einfach... Ich glaube viele bei den Grünen sind sich nicht bewusst dass wir im Moment eine, sagen wir, zehn Prozentpartei sind.

01:03:36: Wäre ich nächstes Mal etwas schöner?

01:03:39: Die letzte SVZ-Umfrage ist einiges her, glaube ich.

01:03:42: Wo waren die Grünen

01:03:43: da?

01:03:43: Was sind denn genau?

01:03:45: Ja also die SVZ Umfragen sind dir leider immer treffen dann nicht so gut das Wahler geben.

01:03:51: Stimmt für die Grünen?

01:03:52: Ja,

01:03:52: aber dass wir das einfach sind und ich glaube man muss auch als Grüne sich bewusst sein, dass man nicht von allen gemocht wird und einfach nicht bei allen ankommt und das muss auch nicht sein.

01:04:06: also natürlich würden wir das gerne.

01:04:08: aber um konstant Politik zu machen glaube ich müssen wir unseren Themen ehrlich begegnen weiterziehen.

01:04:15: Also wir haben ja auch innerhalb der grünen Strömungen und welche die sagen, vielleicht sollten wir eher so oder eher so machen.

01:04:21: aber ich glaube wenn wir authentisch sind unseren Themen gegenüber dann reicht das auch und man wird ja auch ernst genommen und man muss natürlich selbst treu bleiben und sich nicht verbiegen nur für ein gutes Wetter geben.

01:04:37: An den Gründen wird dann auch so richtig gestritten?

01:04:41: Ja, sicher.

01:04:42: Ich glaube das wird in allen Parteien irgendwo auf verschiedenen Ebenen natürlich einmal über Themen, über Auftreten, über Strategien gehört dazu.

01:04:52: also ich glaube wenn wir uns nicht mehr reiben aneinander dann haben wir ein Glück verloren.

01:04:57: Ist

01:04:57: es irgendwie auch Thema bei den Grünen?

01:04:59: Wenn man sieht insgesamt die Tendenzen nach rechts unserer Nachbarländer aber auch Italien Südholia Dieser Trend nach rechts, wo liegt denn da auch die Verantwortung der Grünen für diesen Trend?

01:05:18: Dass es so weit gekommen ist.

01:05:20: Ja ich glaube nicht dass wir da viel Verantwortung tragen.

01:05:24: also ich jetzt... Ich glaube das wäre eher da eben unseren Prinzipien allen treu bleiben müssen und ich glaube dass wir einfach schauen müssen Also dieses Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Verfassungsschützen.

01:05:37: Und einfach dass wir in einem Weltleben wo es nicht Menschen gibt die nicht Platz haben, die nicht bestimmte Werte... Ja, Werte oder auch Rechte haben sollen.

01:05:48: Und ich glaube, dass er uns als unser verantwortlicher Moment darin liegt an das zu erinnern und hier darf man nicht irgendwie weiter rücken.

01:05:55: also wenn ich den Landeshauptmann Kompatscher im Landtag hören sage, dass wir Ausländer bereits diskriminieren dann kommt mir vor

01:06:04: bitte!

01:06:05: Das hat er jetzt ernsthaft gesagt.

01:06:09: Letzte Woche ja?

01:06:10: Das hat der letzte Woche gesagt Auch gepostet in den sozialen Medien die meiner Meinung nach To i mi!

01:06:16: von allem sind und einfach diese ganze Spirale noch viel, viel weiter treiben.

01:06:21: Also merkt man jetzt auch wenn man sich die Kampagnen der Rechten anschaut und wie sie sich bereits hin zu den Wahlen hinbewegen.

01:06:27: also das ist eine Marketing-Schiene.

01:06:30: Das geht nicht um politische Überzeugungen hier geht es eindeutig um eine Marketing Schiene.

01:06:34: Und wo ich mich dann frage dieser Südtiroler Freiheit immer die Eva Klotz für mich einer der größten Frauen in Südtiholier gewesen.

01:06:42: Die war so authentisch mit ihrer Geschichte so gewachsen und ... Ja, die ist für etwas eingestandt.

01:06:49: Was richtig war auch in ihren Augen und anerkannt wurde.

01:06:55: Die Süddele Freipe hat sich da wegbewegt.

01:06:58: Hat sich da komplett weg bewegt?

01:06:59: Und dieses Politikmachen für soziale Medien empfinde ich als sehr, sehr schlimm.

01:07:05: Sie haben davor gesagt bei der Frage die größte Herausforderung Demokratie spielt er ja auch mit einer Rolle.

01:07:10: was machen wir Sozialmedien daraus und welche Richtung bewegt sich das?

01:07:14: wie wird Politik oder Inhalte der Politik vermittelt?

01:07:17: Und die sozialen Medien, das entwickelt sich so eine Eigendynamik.

01:07:21: Und wenn kann man das nicht mehr aufhalten?

01:07:23: Das Vertrauen in die Politik, das hängt ja alles zusammen.

01:07:26: Es hängt auf jeden Fall zusammen.

01:07:27: und wenn wir uns anschauen wem junge Menschen wählen dann wundert es mich irgendwie dass wenn wir sagen junge Männer denn dienen mehr nach rechts und junge Frauen denn dieren eher nach links

01:07:37: Kommt zu immer bei den Umfragen heraus Ja

01:07:40: kommt so immer heraus wo ich mich dann frage was ist mit der Gesellschaft Wenn wir uns da so spalten, also dass wir zurück.

01:07:48: Da geht es ja wieder auch zurück auf Frauenrechte, Gleichberechtigung, patriarchale Systeme die teilweise wieder mehr kommen und gewünscht werden.

01:07:56: Und da habe ich schon große Sorgen

01:07:59: wo man sich fragen muss, warum dieser Wunsch.

01:08:02: Aber da schließt sich hier unter der Kreis zum Thema von vorhin Frauen und was ist ihre Rolle?

01:08:08: Was darf Frau?

01:08:08: Was soll Frau?

01:08:10: So teilweise bewegt man sich das sehr schwer vom Fleck nur in der Debatte.

01:08:14: Was würden Sie denn sagen so aufgrund Ihrer Erfahrung auch Wahlkampfgemeine Politik ein Jahr Gemeinderat jetzt wie würden sie selbst junge Frauen oder ältere Frauen egal welchen Alters motivieren auch mal zu kandidieren oder politisch sich aktiv zu beteiligen.

01:08:32: Was wäre dann so Ihr Ratschlag, oder Ihr Tipp?

01:08:35: Oder Ihr Motivationsspruch?

01:08:38: Ich glaube dass wir hier auch über Rahmenbedingungen reden müssen.

01:08:40: Wir haben Gemeinderäte finden meistens an einem Abendstatt um halb acht bei uns

01:08:48: Fordermusikprobe...

01:08:50: Ja an dem Tag wo nicht, also ich glaub da ist Feuerwehr weil dort ist nur einer und deshalb geht's oder

01:08:55: so

01:08:57: Und nur eine und ein gemeiner Rat ist bei der Feuerwehr.

01:09:00: Es ist leider genau dieser Tag, an dem auch unsere Dorfbar zu hat...

01:09:03: Da kann man da im

01:09:05: Anschluss nichts trinken gehen!

01:09:06: Das fände ich sehr wertvoll.

01:09:07: Gut, dann bleibt das Sitzungsgeld dann wieder?

01:09:10: Genau, da bleibt was drin.

01:09:13: Ich glaube diese Rahmenbedingung muss man schon auch schaffen.

01:09:15: Hier bin ich wieder bei Elidemusner, die als Referentin geworden ist gesagt hat, ja wir machen diese Sitzungen am Morgen.

01:09:23: Ich kann abends und will abends nicht.

01:09:26: Und wenn man dann einfach sagt das muss man schon irgendwo anpassen.

01:09:30: Diese Zeiten der Politik insgesamt also die Zeiten muss man an den Frauen anpassen

01:09:36: Aber es ist doch zeitintensiv auch als Gemeinderätin?

01:09:40: Ja das kommt natürlich darauf an wie viel man da Zeit hineinstecken will.

01:09:45: Beispielsweise Teil dieser Steuerungsgruppe des Gemeindentwicklungskonzepts ist, wo glaube ich die Sitzungen

01:09:50: keine Sitzungstelle

01:09:51: vorsehen.

01:09:52: Dann ist das schon sehr aufwendig.

01:09:54: auch wenn man sich die Dokumente zwischen uns anschaut dann ist es schon sehr offendig.

01:09:59: Ich empfinde es als einen Ehrenamt dass man leistet wie man jedes andere leistete.

01:10:04: Eine Frage würde mich noch interessieren.

01:10:05: ich habe zu Beginn habe ich sie gefragt ob Sie sich an den Moment erinnern wo Sie für sich entschieden haben.

01:10:12: okay ich kenne dir jetzt in der Aktion Aber eine Vorgeschichte.

01:10:17: Sie sind politisch sehr aktiv immer gewesen, sie ist ein politischer Mensch.

01:10:21: Sonst interessiert man sich, sonst macht man so einen Job ja auch nicht den Brotberuf sozusagen.

01:10:28: Wie sind sie politisch sozialisiert worden?

01:10:31: Hat es einen entscheidenden Moment für sie gegeben im Laufe ihres Lebens oder hat sich das einfach zufällig entwickelt?

01:10:39: Also ich bin sehr spät politisch sozialisiert geworden, also habe mich nicht schon in früherster Jugend sehr für Politik interessiert.

01:10:47: Auch bei mir zu Hause lief zwar, nur hast du rei'.

01:10:50: Der Ports noch hieß er damals

01:10:53: noch.

01:10:54: Auch heute noch, läuft auch heute noch durch heißt aber ich bin in keiner politischen Familie aufgewachsen.

01:10:59: Zwei Tausend Fünf ging ich zur Südroller Hochschüler-Innenchaft wurde dort Geschäftsführerin und war dann auch schnell im Landesbeirat für das Recht auf Hochschulpildung Damals noch unter dem Landesrat.

01:11:10: Otto Sauer den ich sehr sehr geschätzt habe mit denen wir als SSH wunderbar zusammengearbeitet haben der einfach so ein Mensch ist von denen nicht mehr wieder viele in der Politik gerne zurückwünscht.

01:11:22: Warum?

01:11:22: Was hat denn ausgezeichnet, dass sie so angetan waren oder wo es so angenehm war mit ihm zusammenzuarbeiten?

01:11:29: Der war einfach dieser Arbeitnehmervertretung die uns heute komplett fehlte.

01:11:34: Also diese soziale Mitte.

01:11:35: Ja genau, diese sozialen Mitte was das vielleicht dann auch trifft irgendwo da einfach Der Meinung war, wie ich und ich glaube, wir Grünen allgemein, dass wenn es allen besser geht dann geht das auch mir besser.

01:11:48: Und das hat man bei ihnen einfach gespürt.

01:11:50: Der einfach schaute... Auch weil wir über das Recht auf Hochschulbildung gesprochen haben, wo es schon darum geht wer Stuckengehen will, der soll schon Stuckengieren kennen!

01:11:59: Egal aus welcher sozialer Schicht, egal aus welchen Familienkontext.

01:12:03: Genau!

01:12:04: Die Sitzungen mit ihm waren auch wunderbar.

01:12:06: er hat uns sehr ernst genommen.

01:12:07: später kam dann die Landesrätin Sabina Kaslater-Murmel.

01:12:11: die war sehr resoluter.

01:12:12: mit der hatten wir auch größere Kämpfe zu führen.

01:12:15: sie hat glaube ich dass das Leistungsstipendium eingeführt.

01:12:18: was war für uns als Grüner hier ein Skandal dass wir jetzt nicht mehr eben öffentliche Gelder für das Recht auf Bildung für alle zur Verfügung haben sondern Leistung in dem Fördern.

01:12:30: Es war auch etwas, also an der Art des Leistungsstebenium hatten wir auch sehr viel auszusetzen wie es konzipiert war.

01:12:37: aber mit der hatten wir härtere Kämpfe und dann bekommt man auch Lust darauf nicht verstehen.

01:12:43: Ich war dann sehr aktivistisch unterwegs, referenten.

01:12:47: Vor allem das Referendum drei Jahre fürs Wasser und dort war ich sehr aktiv.

01:12:52: Das hat mir sehr gut gefallen.

01:12:54: Es war auch das dankbarste Referendum dass wir hier gemacht haben oder halt wo jeder dabei war.

01:12:59: weil wenn man einen Unterschriftenstand aufgestellt habe was sofort eine Schlange jeder wollte unterschreiben dass dieses Trinkwasser ja nicht privatisiert wird obwohl wir nicht mal so große Kampagne gemacht haben.

01:13:12: Aber das hat einfach auch den Zeitgeist etwas getroffen.

01:13:16: Und da haben wir dann, ich glaube mit fünfundneinzehnt Prozent oder sowas gewonnen.

01:13:19: Das war richtig, richtig toll und da hat man richtig Lust bekommen eben diesen Aktivismus.

01:13:24: Da

01:13:24: haben sie Blut geleckt.

01:13:25: Genau, da habe ich Blut gelegt.

01:13:26: Dann wurde es die Fiziaugeschichte

01:13:28: so wie

01:13:29: Fahrsicherheitszentrum, dann Flughafenreferendum.

01:13:33: Und dann hab' ich Bluth geleckt und dann war der Vater meines Sohnes zuerst bei Projekt Bozen und dann bei dem Grünen aktiv gewesen immer näher zu den Grünen und dann

01:13:43: hat sich

01:13:44: sie

01:13:45: da reingeschlittert.

01:13:47: Frau Frey, was können wir noch von Ihnen erwarten?

01:13:50: Ja.

01:13:51: Oder was kann Gargert so von Ihnen erwarten?

01:13:55: Also ich wollte ja nie Kandidierung für einen Amt, also ich habe auch zu meiner Partei immer gesagt Ich fühle mich wohl in dieser zweiten Reihe und sie können auch dankbar sein dafür dass es Menschen gibt die gerne in der zweiten Rei he sind.

01:14:08: Meistens sind Menschen ja nur in der zweite Reihe weil da erster

01:14:11: Herr besetzt ist Genau

01:14:12: aber noch weil den ersten noch kein Platz für Sie frei ist.

01:14:15: das trifft auf mich nicht zu.

01:14:17: also ich hab' auch nicht vor hier für den Landtag zu kommen eine politische Mandatskarriere anzustreben.

01:14:24: Also es gefällt mir sehr gut, politisch zu arbeiten.

01:14:27: Wir arbeiten als Grünen auch sehr viel mit den europäischen Grünen zusammen und das ist einfach eine wunderschöne Arbeit wo man dann einfach von den anderen auch lernen kann.

01:14:35: ich will nicht so schnell gehen von den Grünen also würde da auch sehr gerne noch bleiben und noch viele Wahlkämpfe zusammen bestreiten.

01:14:44: Ist Wahlkämpfen, ist das eine tolle Sache für Sie?

01:14:48: Ja.

01:14:50: Es

01:14:50: gibt unterschiedliche Meinungen, die ist bezüglich.

01:14:54: Das sind bestimmte Phasen.

01:14:55: Im Wahlkampf hat man bestimmten Phasens.

01:14:57: Er hängt sehr stark vom Team ab, das man hat auch sehr stark von dem Liederab der Formel ist.

01:15:02: Ich hatte da bisher ja im Landtag immer die Brigitte Foppa, die einfach hier eine wunderbare Frau ist, die mich sehr unterstützt und wachsen lässt und mitnimmt.

01:15:12: Wahlkämpfen ist natürlich wie prinzipiell mein Job, ein vierundzwanzig Stunden-Symphtagesjob.

01:15:17: Also ich hab... Wir hatten einmal

01:15:19: als... Ja man ist ständig im Einsatz!

01:15:20: Man ist stendlich im Einsatz.

01:15:21: also wir damals die Gemeinderatswahlen, ich glaube weil die waren da waren im Sommer oder so irgendwie danach Covid oder so, hatten wir so Boots noch an.

01:15:28: Ich bin halt jeden Abend dann irgendwie in Bikini im Campingplatz gesessen und habe dann halt nach einer Stunde gearbeitet Und während der Fahrtelefonate geführt.

01:15:37: gehört dazu

01:15:38: Ist anstrengend.

01:15:39: Es ist sehr anstrengend, es ist aber sehr dankbar wenn man gute Erfolge hat.

01:15:43: Da wird man daran gemessen und man misst sich natürlich auch daran.

01:15:47: Dann schauen wir mal los weiter.

01:15:48: geht um Kaga zu der nächste Beschlussantrag?

01:15:51: Darf

01:15:51: man den Schuh verratzen?

01:15:52: Nein ich bin, wenn ich ehrlich bin schon eher in der Sommerpause... Ach so

01:15:55: jetzt im Juni?

01:15:56: Ja ich weiß zwar nicht ob wir Sommerpause haben, aber ich bin gefühlt etwas in der Sommepause.

01:16:01: vor allem dieser Prozess, dieses Statutenprozess bei den Südhoroläumen war sehr sehr ansträngend fühle mich etwas

01:16:08: Ein bisschen Pause.

01:16:10: Zwischenbausen würde ich vertragen, aber es kommt sicher noch einiges in Gages.

01:16:15: Die Legislatur dauert noch.

01:16:18: In der Zwischenzeit vielen Dank Frau Frey!

01:16:20: dass sie sich die Zeit genommen haben, ein bisschen über Gemeinepolitik zu sprechen.

01:16:24: Ich finde das ihm auch bereichernd weil man sonst seiner Landes- oder Nationalpolitik drinnen hängt und vielleicht hat ja die eine oder der andere Zuhörer vielleicht Lust bekommen sich da selbst mal ein bisschen hineinzuwerfen in diese Kommunalpolitik.

01:16:38: Wenn man ihnen zuhört, denkt man sich, wo kann man sogar was?

01:16:41: Da richten!

01:16:44: Also großes Dankeschön und für alles weitere, was kommt.

01:16:47: Schöne Beschlussanträge und viel Erfolg!

01:16:52: Das war aus der Blase.

01:16:53: Mein Name ist Alexandra Aschbacher Und meine heutige Gästin war Verena Frey.

01:16:57: Vielen Dank ihnen zu Hause für das Zuhören.

01:16:59: Ich wünsche allen jetzt noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht Je nachdem wann man den Podcast hört auf bald.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.