Herbert Gamper: Braucht Kloster Säben wirklich einen Aufzug?

Shownotes

Über 300 Jahre lang war Kloster Säben ein Ort des stillen, beständigen Lebens: Seit 1686 lebten, arbeiteten und beteten hier Benediktinerinnen. Mit dem Auszug der letzten Schwestern 2021 und dem Einzug von Pater Kosmas im August 2024 beginnt ein neues Kapitel auf dem Heiligen Berg Tirols. Der Zisterzienser ist heute der einzige Bewohner der Abtei – und zugleich ihr aufmerksamster Hüter. Die Diözese Bozen‑Brixen und das Stift Heiligenkreuz haben einen dreijährigen Nutzungsvertrag abgeschlossen; danach soll entschieden werden, wie es mit Säben weitergeht. Während oben Ruhe herrscht, entstehen unten im Künstlerstädtchen Klausen ehrgeizige Zukunftspläne: Im Zentrum steht ein Aufzug, der Besucherinnen und Besucher direkt vom Ort hinauf zum Kloster bringen soll. Wie konkret diese Pläne sind, welche Chancen und Risiken sie bergen, welche Kosten im Raum stehen und wie viele Menschen ein Ort dieser Entschleunigung überhaupt verträgt, darüber spricht Verena Pliger mit Herbert Gamper. Der langjährige Geschäftsführer von Unternehmen wie Selva, Schweitzer, Schmidhammer und Mader engagiert sich seit seiner Pensionierung im Jahre 2021 für die Zukunft von Kloster Säben – und zählt zu den Befürwortern des umstrittenen Projekts.

Moderation & Redaktion: Verena Pliger

Produktion: Verena Pliger

Mitarbeit: Julia Staffler

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Transkript anzeigen

00:00:00: Aufs Ohr, der Podcast der FF mit Verena Plieger.

00:00:06: Liebe Verförerinnen und Verföhrer, schön dass Sie mit dabei sind bei unserem wöchentlichen Podcast!

00:00:12: Bartha Noster so lautet das Titel der heute erschienenen FF in der Unterzeile ein Mönch sein Hund und die Zukunft von Kloster Säben.

00:00:21: Unser Redakteur Andre Werth und der Ffotograf Alexander Alber haben Ende April den Mönchi Watter Kosmas und seine Hündin Billy auf Seem besucht, vierundzwanzig Stunden lang.

00:00:33: Sie sind in die Geschichte der Abtei eingetaucht, haben dem Erbel der Benediktinerinnen nachgespürt, die hier über dreihundert Jahre gelebt, gearbeitet und gebetet haben.

00:00:43: Watter Cosmas lebt seit August zweitausendzwanziger auf dem heiligen Berg Tirols – erst damit der einzige Bewohner der Abteil!

00:00:51: Die Diözöse botzen Prixen Cosmas Mutterkloster, das Stift Heiligenkreuz.

00:00:56: Die haben einen dreijährige Nutzungsvertrag unterschrieben.

00:00:59: Dann erst muss man sehen wie es auf sieben weitergeht.

00:01:02: in Klausen selbst dagegen gibt es bereits ehrgeizige Pläne.

00:01:06: im Fokus steht dabei ein

00:01:08: Aufzug

00:01:09: der vom Künstlerstädtchen direkt drauf aufs Kloster führen soll.

00:01:13: Wie konkret diese Plänen sind was so ein Aufzug bringen und auch kosten soll Und wie viele Besucher dieser entschleunigte Ort überhaupt verträgt?

00:01:22: Darüber habe ich in diesem Podcast mit Herbert Gamper gesprochen.

00:01:25: Der Klausner, der in Südtirol's Wirtschaft vor allem als Manager bekannt ist, der sich nun

00:01:30: für das Projekt Klosterseben

00:01:32: stark macht!

00:01:37: Herr Gamper – In Südtiorolls Wirtschaftswelt kennt man sie v.a.

00:01:40: als Manager.

00:01:41: Sie waren in Südioroll erst langjähriger Geschäftsführer der Firma Selva später dann der Firma Schweizer Project in Naturns.

00:01:49: Sie waren in der Schweiz Präsident der Möbel Pfister AG mit damals zweitausend Mitarbeitenden.

00:01:54: Und sie waren dann zuletzt auch bei der Firma Schmidhammer GmbH im Bulleck tätig, immer als Geschäftsführer und ihre letzte Positionen die war von zwei tausend vierzehn bis zweitausend zwanzig schließlich bei der Maader Gmbh in Stärzing, immer auch als Geschäftspführer.

00:02:12: Ja nun sind sie seit Zwei Tausend Zwanzig in Pension.

00:02:16: Erzählen Sie doch mal, was machen Sie denn seither?

00:02:46: die Höhen und die Tiefen weitergeben zu können, aus den Höhlen zu lernen.

00:02:50: Aus dem Tiefeln zu lernen und diese möglichst nicht wiederholen.

00:02:54: Herr Gampau, die Politik hätte Sie nie interessiert?

00:02:57: Doch!

00:02:57: Die Politik hat mich immer interessiert.

00:02:59: Ich war von den USA in Klassen-Stadtrat.

00:03:06: Heute sagt man ja Referent für Schule und Kultur – also ganz was anderes, das ich beruflich mache.

00:03:12: Das hat mich sehr gefreut und erfüllt und diese Zeit möchte ich nicht missen.

00:03:16: Anschließend hätte ich theoretisch die Möglichkeit gehabt, noch als Bürgermeister zu kandidieren in Klausen.

00:03:21: Aber das ist nicht meine Sache!

00:03:24: Man muss aber sagen dass Sie sich seither sehr stark machen für die wirtschaftliche Entwicklung von Klausem?

00:03:31: Ja es geht... Es ist halt meine Heimatstadt und von der Heimat Stadt wie sie auch wissen Frau Pfleger hat man viele erhalten und ich bzw.

00:03:40: wir in diesem Fall muss ich weiter paar Mörter dazu nehmen möchten halt einiges an unsere Heimat statt zurückgeben.

00:03:46: Sie möchten einiges zurückgeben und zwar mit einem Aufzug rauf auf Klosterseben.

00:03:52: Aber bevor wir über dieses Projekt ganz konkret sprechen, Herr Gamfer was macht denn Klosterseeben für sie als Klausner zu einem so besonderen Ort?

00:04:02: Seben ist für mich eine Herzensangelegenheit.

00:04:05: Seben gehört zu Klausen vielleicht mehr Seben zu klausen wie Klausensusäben.

00:04:10: Sebe ist einfach ein Ruheort einen Kraftort.

00:04:13: Das wird jetzt immer wieder auch betont und das sehe ich genauso.

00:04:16: Und Seben ist halt etwas Besonderes, wenn ich kurz dazu sagen darf weil ich mich da auch hineingekniet habe Ich bin ja weder Archäologe noch Kunsthistoriker.

00:04:25: Es geht um sechstausend Jahre Geschichte Einzigeartig in ganz Tirol und natürlich einzigartig für Klausen.

00:04:33: Ganz interessant seit sixteenhundertsechsundachtzig lebten arbeiteten und beteten Die benignektinerinnen in dieser Abtei, im Jahr- und Zwanzig, dann zogen die letzten Schwestern aus.

00:04:45: Und im Jahr zwanzig schließt sich Bata Kosmas ein.

00:04:50: Kennen Sie denn den Bata, der dort oben gerade mit seinem Hund lebt?

00:04:54: Ich darf ganz kurz auf die Benignektinerinnen kommen!

00:04:56: Es gab eine Dreihundertjahrfeier und ich fand zufällig genau in meiner Zeit statt als ich Referentin der Klausener Gemeinde war.

00:05:04: Das hat mich tief beeindruckt.

00:05:07: Eine wahnsinnige Persönlichkeit.

00:05:09: Aber jetzt zu Ihrer Frage, Kosmas kenne ich ein bisschen also ich habe mit ihm ein-zwei Mal geredet aber nicht mehr.

00:05:15: er ist ein sehr interessanter Mensch sicherlich kein einfacher Mensch aber das zeichnet ihn ja

00:05:20: aus.

00:05:21: Wir haben heute in REFEV eine Titelgeschichte zu Kloster Seben.

00:05:25: unser Redakteur Andre Wert und unser Fotograf Alexander Alba die sind dafür nach Seben gebildert und haben dort den Cister-Zänzer Mönig, Kosmalach Stiegmann und seine Hündin Billy besucht und zwar vierundzwanzig Stunden lang.

00:05:39: Im Moment sind sie die einzigen Bewohner?

00:05:41: Was soll in Zukunft aus Klostersäben werden?

00:05:44: Ja diese Frage verbliege sollten Sie unserem Geherrten Herrn Bischof stellen.

00:05:49: wenn wir sie ihm stellen kriegen wir keine Antwort weil der Cister Zänzer Ohren noch viel Zeit braucht um sich zu entscheiden.

00:05:57: klar dürfte sein dass Kosmas nicht alleine sein wird, denn weder er zieht auch ab.

00:06:03: Aber das ist jetzt meine persönliche Meinung oder es kommen einige Kollegen von ihm nach Seben.

00:06:09: Meine persönliche Einschätzung wenn man die Kirche heutzutage hernimmt, Priester-Mangel

00:06:15: etc.,

00:06:16: dann sehe ich es als sehr unwahrscheinlich dass es dem Bischof gelingen könnte einen Ohren Zisterzenz aber auch einen anderen Ohren nach Sebem zu bringen.

00:06:26: Ja, und es gibt genau deshalb auch da viele eben diese Zweifel hegen ein ehrgeiziges Projekt in Klausen.

00:06:33: Und zwar einen Aufzug rauf auf Klosterseben.

00:06:37: Warum braucht es ein solches Projekt?

00:06:39: Das ist schon eine wunde Punkt für mich weil mittlerweile immer nur von Aufzug geredet wird.

00:06:45: Und das schreckt mich ab!

00:06:46: Das ärgert mich auch.

00:06:48: Das hätte ich mir ja nicht erwartet in diesem Zusammenhang Es geht immer nur bei den Leserbriefen, bei den Argumenten wie immer Aufzug und siebenundzwanzig Millionen.

00:06:58: Warum

00:06:58: geht es Ihnen, Herr Gamper?

00:06:59: Mir geht es um ein Gesamtprojekt nicht unbedingt nur auf das Kloster bezogen sondern auch auf den Säbener Berg Ich wiederhole mich auf die sechstausend Jahre Geschichte Die ich oder wir gerne aufbereiten möchten für die Bevölkerung Und dass ist alles andere wie einfach.

00:07:16: Aber das ist notwendig weil es einzigartig ist.

00:07:19: Es gibt auch einen Artikel von Armin Torgler wo es auch darum geht schon Schmelzhütten waren.

00:07:28: Und das bezeichnet der Harmentor klar als Silikonwelle zum Beispiel, also ganz interessant noch mal zurückzukommen.

00:07:35: Mir geht es jetzt um das große Ganze.

00:07:37: Aber

00:07:37: wie möchten Sie dieses Projekt aufbereiten?

00:07:40: Also sie sprechen nicht nur von einem Aufzug sondern sie fassen dieses Projekt weiter.

00:07:44: Es geht um das ganze gesamte Projekt.

00:07:47: Der Aufzug ist ein Teil davon aber es geht nicht nur um den Aufzug.

00:07:51: Der Auf Zug ist nach meiner Meinung notwendig.

00:07:56: Und nochmals zum Aufzug, da wurden ja mehrere Möglichkeiten geprüft.

00:08:01: Auch eine Straße und so weiter.

00:08:03: also das geht alles nicht.

00:08:04: auch eine Seiltbahn wäre eine schlechte Lösung.

00:08:07: der Aufzug wenn immer wäre die beste Lösung denn sobald er fertiggestellt ist gibt es nur zu sehen ein Eingangsportal und ein Ausgangsportal.

00:08:16: Alles andere ist unterirdisch Also von dem aus Es dürfte lasse beste Lösungen sein, um die Erreichbarkeit auch für Gehbehinderte und ältere Menschen zu sichern.

00:08:27: Sie haben es angesprochen.

00:08:27: also es wurden andere Lösungen auch überprüft geprüft.

00:08:31: sie wurden dann am Ende verworfen unter anderem das Thema Seilbahn.

00:08:35: Also es gab aus ihrer Sicht keine anderen Alternativen ums eben zugänglich zu machen.

00:08:40: wenn wir aber über diesen Aufzug sprechen noch einmal wo startet der Aufzug?

00:08:44: Wo endet er und was soll er leisten?

00:08:47: Also ganz kurz im Aufzug.

00:08:48: Der Aufzug startet und das ist die einzige Möglichkeit, wenn überhaupt hinter der Bostelkirche als im Norden von Klausen beim Sebenatur.

00:08:56: Um den Zugang zum Aufzug zu machen, braucht es einen horizontalen Stollen von ca.

00:09:02: twohundertsiebzig Meter.

00:09:03: Er geht tief in ein Berg hinein und ging dann nochmals hunderschwanzig Meter weiter ins Dinnental um beim Dinnebach herauszukommen.

00:09:14: Das hat zwei Gründe einmal für die Sicherheit Für die Bautätigkeit, also in der Stadt Klausen würde man von der Bautädigkeit im Altstadtzentrum überhaupt nichts merken.

00:09:25: Weil die Materialien alle hinten vom Dinental herausgezogen würden.

00:09:30: Dann kommt nach diesen twohundert-siebzig Meter horizontalen Stollen käme dann der Aufzug der Hundertfünfzig Meter hinauf geht zur Liebfrauenkirche.

00:09:38: auch dort wieder kein Monument oder gar nicht sondern nur Unterirdisch würde das alles verbaut und oberirdisch würden wir nur ein Tor sehen, wo die Leute herausbeziehungsweise hineingehen.

00:09:49: Und dann ganz wesentlich der Stollen, der waagerechte Stollen würde dazu dienen oder sollte da zu dienen, die museale Einrichtung zu installieren.

00:09:59: Es gibt ja Tausende von Funden, die vor allem von Herrn Noturfter gemacht worden sind Die irgendwo in Frankark lagern, die könnte man hernehmen zum Teil die Originale, zum Teil müssen es auch Nachbildungen sein.

00:10:12: Und dann gibt es oben, wo drauf zu rauskommt das sogenannte Bethlehemmhaus.

00:10:17: Eine Ruine hat Grundfläche, also mal zwei.

00:10:22: Das wären fünfhundert Quadratmeter.

00:10:23: Dort wäre vorgesehen ein kleines Klostercafé.

00:10:26: Also kein Fünf-Sternhörtel oder irgendwas.

00:10:28: Ein kleines Klosercafés, wo die Besucher einkehren können eine Kleinigkeit essen und eine Kleinigkeiten trinken.

00:10:34: Und gleichzeitig auch museale Einrichtungen.

00:10:37: Also ganz wichtig ist die museale um noch mal zurückzukommen, die sechstausend Jahre Geschichte von Seben aufzubereiten und vorzustellen.

00:10:48: Kommt man also mit dem Aufzug direkt dorthin?

00:10:51: Man kommt direkt hin

00:10:53: zum Betelheim aus bzw.

00:10:54: zur Liebfahrenkirre.

00:10:55: aber das ist richtig was Sie sagen Frau Blieger.

00:10:57: Zum Kloster sind noch einige eine bestimmte Strecke zu Fuß zu machen und da kann man wiederum sagen ja wie geht es mit den Gehbehinderten oder mit den Eltern Leuten?

00:11:07: Alten Leute dürfte hinhauen mit den Gehbehinderten wohl nicht, aber das wäre.

00:11:11: und jetzt sage ich jetzt was ausdrücklich.

00:11:13: Meine Meinung ist, dass wäre der zweite Schritt des Projektes.

00:11:16: um zum großen Ganzen zu kommen.

00:11:18: Gehen wir mal davon aus es kommt ein Orden dann wird sich da auch damit auseinandersetzen losgelöst von einem Kirchen?

00:11:24: Was tue ich mit den vielen, vielen tausend quick Meter Wohneinheiten die oben sind?

00:11:29: Und da ist die Frage, ich erinnere ja auch an Marie Anmarienberg, dann ist die.

00:11:38: Dann geht es sicherlich darum, die Frage was machen wir mit Säben?

00:11:41: Was machen wir den vielen Tausend Gewickmetern.

00:11:43: Lassen wir sie verfallen oder wollen wir daraus etwas machen?

00:11:47: Nochmals!

00:11:47: Es muss ein spirituelles Zentrum bleiben also kein Hotel und so weiter.

00:11:52: aber da müssen dann Fachleute herkommen die sich überlegen was könnte man draus machen?

00:11:56: Aber wie gesagt das ist der zweite Schritt.

00:11:58: und denn weil Sie mich gefragt haben das meine persönliche Meinung

00:12:02: Sprechen wir über die Kosten, Sie haben es angesprochen.

00:12:05: Es werden immer wieder diese siebenundzwanzig Millionen Euro kultortiert.

00:12:09: Warum sind dieses sieben und zwanzig millionen Euro nicht korrekt?

00:12:12: Ich darf mit einem Zitat beginnen das in der vorletzten FF abgebildet ist von Klaus Kleber.

00:12:19: Wenn man über Fakten streiten muss und alternative Fakte immer mehr bevorzugt werden dann haben wir ein Problem mit der Demokratie.

00:12:28: Zitatende Wir behalten das gesamte Projekt, da ist der Mai.

00:12:34: Der Umbau des Bittelhemmhauses, der Umbbau des Herentorms die museale Gestaltung und die Bachplatzgestaltungen in Klausen.

00:12:42: Ich habe mir das herausdividiert und das wurde auch bei der Bürgerversammlung vorgestellt Und kann jederzeit überprüft werden.

00:12:48: Die siebenundzwanzig haben fünf Millionen sind im Endeffekt für den Aufzug ungefähr achtzehn Millionen.

00:12:54: Also man muss von achtzehmillionen nicht von sieben und zwanzig nochmals sieben-undzwanzig.

00:12:58: das gesamten Projekt.

00:13:01: Siehmannundzwanzig Millionen Euro kostet das gesamte Projekt.

00:13:04: und hier stellt sich natürlich die Frage, wie viele Menschen müssten den Aufzug nutzen?

00:13:09: Wie viele Besucherinnen und Besucher braucht es damit sich dieser Aufzug bzw.

00:13:14: dieses Projekt überhaupt trägt?

00:13:16: Nein diese Frage kann ich nicht beantworten.

00:13:18: Das wäre ein Nonsens wenn ich jetzt Zahlen Ihnen sagen würde.

00:13:23: Aber ich kann nur so viel sagen Es wird mit absoluter Sicherheit meine Feste überzeugen.

00:13:28: kein Hotspot werden durch den Aufzug, weil auch davon die Rede ist.

00:13:32: Denn den Aufzug kann ich gestalten, den kann ich limitieren!

00:13:37: Ich kann festlegen der Aufzug fährt als Beispiel nur einmal alle Stunde oder wie immer.

00:13:42: also es wird kein Hotspot werden und das darf aus dem auch keinen Hotspot

00:13:46: werden.

00:13:47: Ja denn das wäre jetzt meine nächste Frage Wie viel Menschen, wie viele Besucher verträgt sieben?

00:13:52: Wieviel Menschen verträgt dieser spirituelle Ort?

00:13:56: Da gibt es unterschiedliche Aussagen aber die sind nicht abgesichert.

00:14:01: Man sagt in Klausen, einige, die das wissen wollen, dass heutzutage schon ca.

00:14:06: tausend Besucher nach Seemeln aufgehen.

00:14:08: Ich kann das nicht nachvollziehen... In welchen

00:14:10: Zeitamen?

00:14:11: ...in einem Tag!

00:14:12: An einem

00:14:13: Tag?!

00:14:13: Ja ich kann es nicht nach vollziehen und für mich ist das auch wahnsinnig viel aber ich lass das mal so stehen.

00:14:20: zurückzukommen auf Ihre Frage, das kann ich nicht beantworten.

00:14:23: Sprechen wir aber noch einmal über dieses Finanzierungsmodell.

00:14:27: Dort sind sie ja sehr gut in der Materie drin, also es heißt immer das Land zahlt die Kirche gibt die Fläche frei die Gemeinde paut.

00:14:34: warum diese Dreiecks Konstellation?

00:14:37: und wer trägt am Ende das Risiko?

00:14:39: Es gibt diese Absichtserklärung die jetzt einige Jahre alt ist zwischen Gemeinden land- und diözöse wo das festgeschrieben ist.

00:14:48: Walter Baumgart und ich haben uns auf Da bitte das Gemeinderat des Bürgermeisters um dieses Brech gekümmert.

00:14:55: Das darf ich einfach mal dazu sagen, wir machen das natürlich ehrenamtlich.

00:14:59: Wir haben mittlerweile sechzehn Gespräche geführt, um diese Absichtserklärung und Klarheiten auszusortieren.

00:15:05: Und jetzt zurückzukommen auf Ihre Frage.

00:15:07: also die gesamte Investition wird zu hundert Prozent vom Land finanziert.

00:15:12: Die Diözösse stellt nur eventuelle Gründe zur Verfügung.

00:15:17: Das Projektmanagement sollte in der Gemeinde Klausen liegen, also von den Gemeinden Klausern ausgehen und auch geführt werden.

00:15:24: Und geplant wäre dann – aber das ist noch nicht spruchreif – dass eventuell ein Verein gegründet wird, der sich um die weiteren Aktivitäten kümmert.

00:15:32: Aber noch einmal wertricht das Risiko?

00:15:34: Also ich gehe mal davon aus, dass er so riskur das Land tragen muss.

00:15:37: Es ist ja ganz interessant Sie haben es angesprochen also würde nur der Bischof im Moment mit uns reden.

00:15:42: die Frage ist also wie plant man denn im Moment ein Großprojekt wenn eigentlich da wichtigste Partner in diesem Fall die diozöse Potzen brichsen gerade nicht spricht?

00:15:52: Ich kann das bis zum Wissenpunkt nachvollziehen.

00:15:54: Die Kirche ist ja kein U-Pot sondern geht sehr langsam.

00:15:59: deswegen auch die Entscheidungen sehr langsam vielleicht auch zu langsam.

00:16:02: Aber gehen wir mal davon aus, dass dieses Projekt revolutioniert wird.

00:16:05: Was ich als Persönlichheitserste Schritt bezeichne, dann geht mindestens fünf Jahre herum.

00:16:10: Und in diesen fünf Jahren wird auch die Diözese und Herr Bischoff wissen was soll von ihrer Seite aus mit Zehn passieren?

00:16:18: Aber dann plant man ein Projekt und am Ende entscheidet sich die Diösese völlig anders!

00:16:23: Nein, ich sehe das nicht so.

00:16:24: Das ist der erste Schritt, der im jeden Fall Sinn macht Und der zweite Schritt in irgendwelcher Weise wird folgen, wie ich vorhin gesagt habe.

00:16:32: Kommt ein Ohren?

00:16:33: Dann wird er entscheiden, inwieweit das zugänglich gemacht werden kann.

00:16:36: für die Bevölkerung.

00:16:38: kommt kein Ohren dann stehen wir sowieso vor Herausforderungen bzw.

00:16:41: die Diözese vor der Herausforderung.

00:16:43: was will ich mit diesen vielen Tausend Quikmetern machen?

00:16:46: Will ich Sie verfallen lassen?

00:16:48: Am siebten Mai fand ja eine Bürgerversammlung in Klausen statt.

00:16:52: Wie war denn die Stimmung Herr Gamber?

00:16:54: ganz kurz?

00:16:55: Wie steht Klausens zu diesem Projekt?

00:16:58: Sollte ich da nicht hundertprozentig objektiv sein, dann bitte um Nachsicht weil ich natürlich ein Befürworter bin.

00:17:03: Aber es gab Gegenstimmen fange ich mal damit an oder kritische Stimmen zwei aus Klausnerhand und zwei von Exzernhand.

00:17:11: Der großteil der überwiegende Großteil hat sich positiv bis zu begeisternd für dieses Projekt ausgesprungen.

00:17:18: Im Saal war ja auch Bartokosmas selbst Und auf die Frage einer Frau oder beziehungsweise auf die Anmerkung einer Frau, dass sie Anlage sich in einem schlechten Zustand befinde sei er wohl aufgesprungen und er widersprach dieser Frau heftig.

00:17:32: Und meinte das Stimme überhaupt nicht.

00:17:34: wie beurteilen Sie denn Herr Gampo den Zustand von Klosterseben?

00:17:37: Also ich war ganz überrascht von dieser Aussage bei Bartokosmas.

00:17:41: Das hat uns dem Befürworter natürlich gut getan gar keine Frage und ich habe mir etwas auch nicht erwartet.

00:17:47: also es war ein oder Highlights.

00:17:48: Das Kloster insofern ist ein mittelmäßiges Zustand, wenn man darf nicht vergessen.

00:17:54: Es war ja schon ein paar Jahre unbewohnt.

00:17:56: Jedes Haus noch dazu einen Kloster, das über Jahre unbe wohnt ist, bekommt natürlich Schäden.

00:18:02: Dass er auch der Pater Kosmas gesagt hat zum Beispiel Heizungsanlage und so weiter zu reparieren wäre und vieles andere mehr.

00:18:08: aber der allgemeine Zustand würde ich mal sagen ist mittelmäßig.

00:18:12: Aber ist das in den Kosten in diesen siebenundzwanzig Millionen mitteinwählen?

00:18:15: Nein Also das käme noch dazu.

00:18:18: Wir haben nun über die Kosten gesprochen, wir haben über die Stimmung in der Bevölkerung bei den Klausnerinnen und Klausern gesprochen.

00:18:25: Ein großes Thema haben wir noch nicht angesprochen – das ist die Geologie!

00:18:28: Der Berg von Kloster Seben, der gilt als brüchig, er is durchzogen von verschiedensten Brüchen.

00:18:34: kann man denn Herr Gamper in diesem Berg überhaupt einen Aufzug bauen?

00:18:39: Wir hatten viele Gespräche mit Volkmar Meyer, dem Landesgeologen, den ich sehr schätze, als Mensch, als Fachmann sowieso.

00:18:46: Ich verstehe davon nichts Und ich muss mich da Volkmar Meier verlassen.

00:18:49: und wenn man sich auf den Volkman Meier nichts verlassen kann, dann ist die Frage, auf wen will man sich überhaupt verlassen?

00:18:54: Ich glaube dieses Image hatte er.

00:18:56: Er hat professionelle Untersuchungen gemacht und hat festgestellt einfach ist es nicht aber es ist machbar.

00:19:03: Aber der geologische Endbericht, das steht noch aus

00:19:05: Der geologischend Bericht steht noch raus, aber laut Aussagen von Volkmann Meier so wie ich ihn interpretiere, ist das nur nochmal seine Absicherung Denn es werden jetzt zurzeit glaube ich Pro-Beporungen gemacht um dann das endgültere Resultat zu haben.

00:19:19: Aber man kann aus heutiger Sicht sagen, dass eigentlich von der Geologie her darf ich wiederholen was Volkmar Meyer gesagt hat nicht einfach aber machbar.

00:19:27: Aber hier komme ich jetzt noch einmal zurück.

00:19:29: wie belastbar ist überhaupt eine Kostenschätzung wenn dieser geologische Endbericht noch aussteht?

00:19:34: Die Kostenschätzung von Helmut Hasler die er vorgestellt wurde die gesamte nochmal auf die siebenundzwanzigkeinmal fünf Millionen kommt oder für den Aufzug wie ich vorhin gesagt habe auf die achtzehn Millionen?

00:19:46: Da hat er viele Unsicherheiten eingebaut.

00:19:49: Könnte ich Ihnen auch zeigen, inwieweit das dann so eintritt?

00:19:53: Das kann nicht beantworten, aber ich würde mal sagen, er hat sich da bemüht keine blöde Figur zu machen sondern mit Zweifelsfall mit diesen Kosten auszukommen bzw.

00:20:02: drunter zu sein sollte er gebaut werden.

00:20:05: Herr Gampers, Sie sind natürlich oder waren jahrelang Manager.

00:20:08: Denk natürlich immer an die Wirtschaft.

00:20:11: geht es Ihnen also mit diesem Projekt auch darum das Geschäft des Sterben im Klausen zu stoppen?

00:20:16: Eindeutig ja, nur möchte ich das nicht in den Vordergrund stellen.

00:20:20: Das möchte ich einfach nicht weil es auch nicht der Realität entspricht.

00:20:23: aber das wäre ein wichtiges Zeichen für Klausen.

00:20:26: die Geschäfte sterben, die Wirtschaft in Klaus und das gilt ja nicht nur für Kausen sondern vielleicht auch weltweit zumindest in ganz Südtirol.

00:20:32: da muss was getan werden.

00:20:34: Und sollte uns das gelingen?

00:20:35: Den Klosterberg zu realisieren, das Projekt zu realizieren Dann bin ich überzeugt, dass die Wirtschafts- und Klausen wie Geschäfte, Handwerke usw.

00:20:45: sicherlich eine Vorteile daraus haben werden.

00:20:47: Aber wie wollen Sie verhindern, dass aus diesem spirituellen Ort nicht ein touristischer Erlebnispark wird?

00:20:54: Das ist grundsätzlich die Voraussetzung, das es ja nicht passiert, das ja kein... Ich habe es jetzt vorhin gesagt, kein Hotspot wirbt!

00:21:01: Ich wiederhole mich darauf zu kann limitiert werden, sollte er gebaut werden?

00:21:06: natürlich die eigentlich zu Fuß hinauf gehen kann ich nicht unbedingt limitieren, außer ich mache ein Drehkreuz wie auf der Seißeralm.

00:21:13: Also man kann ja alles andenken aber ich glaube da haben wir intelligente Personen genug die das rechtzeitig in die Wege

00:21:21: kriegen.".

00:21:22: Bartokosmas, der fürchtet ihr auch seben könnte zur nächsten Selfied-Etappe und zwar zwischen Ceceda und Ranui im Verlustteil werden.

00:21:30: also schnell rauf einen Selfie dann wieder runter.

00:21:33: sie haben also keine Angst diesen entschleunigten Ort zu öffnen für die Besuchermaßen?

00:21:39: Nein, ich habe persönlich keine Angst.

00:21:40: Weil ich an das Gute glaube, weil ich an dass große ganze Glaube, weil Ich an das ganze Projekt glaube mit allen Maßnahmen, die dafür notwendig sein werden um es ja zu keinem Hotspot kommen zu lassen.

00:21:53: und wenn man das rechtzeitig macht intelligent macht dann schafft man das.

00:21:56: Aber Watter Kosmas fragt sich auch, ob Menschen wie Walter Baumgartner und er schließt sie hier sicher mit ein.

00:22:03: Wirklich Lust haben in Zukunft mit fünfzig Touristinnen und Touristen im Schleppdau Klosterseben hochzugehen?

00:22:10: Also keine Angst, dass ihr Werk überhand wird?

00:22:13: Ich glaube es nicht oder vielleicht muss ich besser sagen um ehrlich zu sein – ich hoffe es nicht!

00:22:18: Aber darüber eine Aussage zu tätigen kann ich nicht.

00:22:25: Also das Klosterseben gehört eindeutig an die Überschüsse.

00:22:27: Das ist keine Frage!

00:22:29: Der Klosterberg einer Fürste gehört der Gemeindeklausen, beziehungsweise da sind ja einzelne Grundbesitzer, die bestimmte Teile des Sebener Berges im Grundbuch eingetragen

00:22:38: haben.

00:22:39: Abschließend Herr Gamper blicken wir in Zukunft was passiert mit Klosterseeben wenn der Aufzug nicht gebaut wird?

00:22:46: Wenn der Aufzug nicht gebaut werden dann glaube ich können wir diese Projekte überdient jetzt geredet haben, nicht richtig umsetzen und es wird kein großes Ganzes sondern wenn überhaupt nur ein kleines Beiwerk und das wünsche ich mir nicht.

00:23:04: Genau das wünschte ich mir noch nicht!

00:23:06: Und wenn wirklich keiner aufzukommt und damit das bestehende Projekt nicht umgesetzt wird dann ist das Risiko sehr groß und darüber redet niemand dass Seben das Glossersäben verfällt.

00:23:21: Aber wäre es nicht eine Option, das Ganze entschleunigt auch wieder zu organisieren?

00:23:28: Dass man das vielleicht ganz bewusst promotet.

00:23:30: Also die Wanderung rauf auf Klostersäben sehr naturbezogen?

00:23:34: Ja eindeutig ja!

00:23:36: Da gibt's ja viele Leserbriefe und Argumente.

00:23:40: Man könnte die Promenade ausbauen damit ein Rollstuhlfahrer hinaufkommt oder mit dem Kinderwagen.

00:23:46: da muss ich einfach sagen... Da frage ich mich, ob diese Leute die Pomenade kennen?

00:23:51: Denn technisch alles möglich.

00:23:53: Keine Frage!

00:23:54: Aber ich kann das sicherlich nicht so machen dass sie nicht im Berg entschneunigen.

00:24:00: Aber natürlich, wenn man diese Promenade ausbauen würde, das würde die Niveau nicht mehr in achtzehn Millionen aufwachsen.

00:24:04: Nein!

00:24:04: Das wird ein Bruchteil davon kosten.

00:24:06: aber die Promenaden ausbauten wie soll ich sie ausbauden?

00:24:08: Dass sie im Stand zu halten ist, dass sich zu verbessern ist überhaupt keine Frage denn momentan ist sie in keinem guten Zustand losgelöst davon.

00:24:15: aber auszubauen, dass sie rollstuhlgerecht oder kinderwangerecht werden würde schließe ich aus weil es geht nicht technisch ja aber vom Eingriff her nicht.

00:24:25: Aber würde Klos das eben noch nicht begehrlicher wenn man es den Gästen nicht so einfach macht, dorthin zu kommen.

00:24:32: Ich würde sagen ja!

00:24:34: Aber wollen wir Kloster Seben als Kraftort und spirituelles Zentrum nur jenen Menschen zugänglich machen die zu Fuß hinauskommen?

00:24:46: Was ist mit den älteren Menschen?

00:24:47: Da gab es auch tolle Wortmeldungen bei der Info-Veranstaltung von Senioren, von über neunzigjährigen.

00:24:53: Und wie ist das mit Gehbehinderten?

00:24:56: Wollen wir diese... diese nicht auflassen.

00:24:59: Denn die ganze Absichtserklärung geht ja darum, dass man alle Menschen-Sabern zugänglich

00:25:05: macht.".

00:25:06: Herr Gamper – ich danke Ihnen vielmals für diesen sehr interessanten Einblick in dieses Gesamtprojekt wie es mit Crosster Saben in Zukunft weitergehen soll!

00:25:17: Und nach diesem Gespräch mit Herbert Gamper blicken wir – wie in jeder Ausgabe des Podcasts – nun auf die aktuelle FF.

00:25:24: Worüber berichten wir dieser Woche?

00:25:26: Wir berichten etwa über die Operation Altenkohle beziehungsweise die Affäre um die Grillkohleh.

00:25:31: Es ist nun etwas mehr als eine Woche vergangen, seit in aller Hergots-Früh fünf Südtiroler Männer verhaftet wurden.

00:25:39: Seit hundert Beamte mehrere Haushalte und Betriebe durchkämmt, Computer unterlagen und Handys im Beschlag genommen haben.

00:25:46: Die aufwendige Ermittlung wirft viele Fragen auf und Silke Hinterwalder versucht den aktuellen FF Licht in diese sehr komplexe Geschichte

00:25:54: zu

00:25:54: bringen.

00:25:55: Dann hat Karl Hinterwalner Südtirols Wasserstoffstrategie unter die Lupe genommen.

00:25:59: Die Landesregierung baut ja weiter Tankstellen, auch eine neue Produktionsstätte – obwohl Wasserstoff in der Mobilität

00:26:06: eigentlich

00:26:07: kaum noch eine Rolle spielt!

00:26:09: Das zeigt zum Beispiel die neue Tankstelle im Poneg.

00:26:12: Sie hat zwölf Kommasix Millionen Euro gekostet aber kaum jemand dankt dort Wasserstoff.

00:26:18: Südtiorals Wasserstoff-Strategies so Hinterwalnerschluss scheint also nicht besonders durchdacht zu sein….

00:26:24: Ja, und knapp zwei Wochen nach der ersten Südtiroler-Familien-Demo hat Alexandra Aschbacher ein Interview mit Barbara Plack geführt.

00:26:31: Eine der Mitorganisatorinnen dieser Demo.

00:26:34: Sie erhielt in den Tagen nach einem Fernsehbericht über die Demo viele Hasskommentarierenden sozialen Medien – auch einige böse Leserbriefe.

00:26:43: Alexander Aschbachher wollte mit Plack auf Gründen was derlei Reaktionen eigentlich über unser Land und unsere Gesellschaft aussagen!

00:26:51: Dann hat Georg Meier Horst Moser interviewt, er ist Unternehmer und Schriftsteller, lebt im Bruneck.

00:26:57: Und bei Edition Rezehr ist gerade sein neuer Roman weil wir nichts wussten erschienen.

00:27:02: Eine Geschichte über das Weg gehen und wiederkommen, über das Schweigen und Verschweigen und über die Enge einer Kleinstadt vor dem Hintergrund einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

00:27:13: Ja und ich durfte beim Beam-Festival vergangene Woche in Bootsen ein Interview mit Deiler Brulé führen, dem Gründer und Herausgeber des internationalen Lifestyle Magazins Monocle.

00:27:24: Im Interview spricht er über die Zukunft des Journalismus – und er setziert Südturals Tourismus und Einzelhandel!

00:27:31: Und daher?

00:27:32: Ein Mann mit einem feinen Gespür für die schönen Dinge des Lebens ist ….

00:27:36: habe ich ihn unter anderem gefragt wie er denn das Design der Südtiroler Hotels

00:27:40: bewertet?!

00:27:42: Er meint Immer mehr Häuser würden sich immer ähnlicher sehen.

00:27:46: Und er beobachtet eine Art ästhetische

00:27:48: Verzweiflung,

00:27:49: wo man sich nur noch von Instagram oder Pinterest inspirieren lässt und das sorge am Ende dafür, dass ständig dieselbe Bildsprache reproduziert wird!

00:27:59: Ja, das war's für diese Woche den nächsten FF Podcast.

00:28:02: Den gibt es in einer Woche wieder wie immer am Donnerstag Denn Donnerstag ist der FF Tag, machen Sie's gut.

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