Aus der Blase #20: Sommer-Spezial II
Shownotes
Im Juli und August macht der ff-Polit-Podcast "Aus der Blase"Sommerpause. Jedoch heißt Sommerpause nicht auch Sendepause. Deshalb gibt es in dieser August-Folge kein Gespräch mit einer weiteren Politikerin bzw. einem weiteren Politiker, sondern eine Spezialfolge mit Verstärkung aus der ff-Nachbarschaft, nämlich der SVP. SVP-Geschäftsführer Martin Karl Pircher war schon mal in Folge #10 zu Gast. Dieses Mal erzählt er, wie er die damalige Podcast-Aufnahme erlebt und welche Reaktionen er darauf erhalten hat. Er hat aber auch drei Folgen aus dem Archiv von "Aus der Blase" mitgebracht und erzählt, was ihn bei diesen besonders überrascht, beeindruckt und auch geärgert hat. Auch einige andere ehemalige "Aus der Blase"-Gäste kommen zu Wort und berichten von Reaktionen auf die Podcast-Aufnahme sowie erzählen, was sich politisch seitdem verändert hat.
Martin Karl Pircher hat sich folgende alte Folgen ausgesucht: jene mit Magdalena Amhof, Personallandesrätin (SVP), mit dem Team K-Abgeordneten Paul Köllensperger, sowie mit dem Journalisten und ehemaligen ff-Redakteur Norbert Dall`Ò. Nachhören können Sie diese Folgen – wie alle anderen auch, überall, wo es Podcasts gibt.
Martin Karl Pircher: Folgen 4, 14 und 17 von "Aus der Blase"
5: Magdalena Amhof (SVP)
12: Norbert Dall`Ò (Journalist)
13: Paul Köllensperger (Team K)
Andere Podcasts, die Martin Karl Pircher unter anderem gerne hört:
- The Pioneer, ein Nachrichten- und Politik-Podcast aus Deutschland
- Unverblümt, der Podcast, der SVP, den Pircher selber führt
Moderation & Redaktion: Alexandra Aschbacher
Produktion: Alexandra Aschbacher
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich war bei der Live-Sortierung und habe parallel den Podcast angehört.
00:00:06: Und ich habe mich teilweise so sehr geärgert, und teilweise waren aber auch Passagen dabei wo ich sagen muss da hat Herr Kühlensberger ein Stück weit mir aus der Seele gesprochen.
00:00:19: Aber was ich immer wieder lese ist die Südtiroler Volksverräter Partei Das sind solche Worte.
00:00:25: Da liegt bei mir der Scheitel dann quer auf eine falsche Richtung.
00:00:28: Das können Sie einfach nicht mehr hören.
00:00:30: Nein weil es einfach dumm ist.
00:00:34: Und da steigt mir dermaßen nicht alle über.
00:00:36: und wie sie gesagt haben, diese gefühlte Ohrmächtigkeit die wir momentan haben, die macht mich jetzt so das ganze Dialekt, den macht mir verflucht.
00:00:47: Aufs Ohr der FF.
00:00:49: Polit-Talk mit Alexandra Aschbacher.
00:00:54: Herzlich willkommen zu aus der Blase!
00:00:56: Den politischen Gespräch bei dem wir der Frage nachgehen was machen Politiker eigentlich?
00:01:01: Und was macht die Politik mit Politikerinnen?
00:01:05: Eigentlich ist aus der Plasse ja in den Monaten Juli und August dieses Jahres in Sommerpause, aber Sommerpause heißt nicht automatisch Sendepause.
00:01:13: Deshalb gibt es heute kein Gespräch mit einem neuen Politgast, sondern eine weitere Spezialfolge mit Verstärkung ließ mal aus dem Nachbarhaus der SVB-Zentrale.
00:01:22: Landesgeschäftsführer Martin Karol Bircher ist zu Gast, schön dass ihr hier seid Herr Bircher!
00:01:27: Wie geht das Ihnen
00:01:27: heute?
00:01:28: Sehr gut Es gibt nichts, worüber ich ernsthaft klagen könnte.
00:01:36: Das ist gut!
00:01:37: Sie gehören nicht zu der Gruppe von Menschen die über das Wetter klagt... ...über die Hitze?
00:01:42: Das ist säsonsabhängig.
00:01:44: Ich habe Sommersaisonen da bin ich doch aus Hitzeleidung Und dann gibt es Sommeresaison wie die heurige Klopf auf Holz.
00:01:51: Da spüre ich die Hitzen wesentlich weniger
00:01:54: Interessant!
00:01:55: Sie waren ja schon mal hier In Folge Nummer zehn und heute haben wir die Folge Nummer zwanzig.
00:02:02: Als von immer gesehen ist ja ganz so, nach der Hälfte habe ich sie wieder eingeladen und zwar weil ich dieses Mal gerne mit ihnen ein bisschen beleuchten würde wie es den Gästen und Gästinnen so nach der Aufnahme auch gegangen ist ob sie Schimpfe bekommen haben, ob sie kritisiert wurden sind.
00:02:20: Ob sie vielleicht auch gelobt worden sind?
00:02:22: Keine Ahnung!
00:02:23: Da kommen wir gleich dazu.
00:02:24: aber Sie haben natürlich auch.
00:02:25: wie mein Kollege Andre Wert habe ich sie gebeten drei Folgen aus dem Archiv mitzubringen damit vielleicht über den Sommer der einen oder die anderen nochmal Lust hat sich eine Folge anzuhören, die er verpasst hat oder die sie verpasste hat oder vielleicht auch noch nicht gehört hat.
00:02:41: fangen wir an mit der Frage Wie ist es Ihnen ergangen, nachdem Sie hier bei Austerblase waren?
00:02:48: Haben Sie fast schon eine Kündigung bekommen weil sie Böses über der SVB verraten haben.
00:02:54: Wobei da komme ich noch dazu die Mitglieder zahlen sind Sie mir immer noch schuldlich.
00:02:58: Ja stimmt!
00:02:59: Da kommen wir noch dazu.
00:03:00: also wisst ihr es Ihnen ergangen Herr Bircher.
00:03:02: Also zunächst habe ich mich sehr über die Einladung gefreut.
00:03:05: vielleicht darf ich so anfangen Weil das Format des Podcasts ein Format ist bei dem ich glaube, dass man ein bisschen ausgenähter und etwas reflektierter miteinander reden kann.
00:03:18: Das finde ich eigentlich gut und das habe ich mich sehr gefreut.
00:03:21: Dann haben wir das Gespräch geführt, was mir sehr gut gefallen hat, weil es eine sehr gute Mischung zwischen persönlichen und politischen war.
00:03:28: Und weil man im Gespräch – das habe Ich mir in der Rückschau gedacht, weil ich den ja auch selbst nochmal angehört habe um ehrlich zu sein nicht nur einmal – habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich während des Gespräches reflektiert habe.
00:03:40: bei gewissen Antworten Und dann im Nachgang waren eigentlich die Reaktionen durchaus und durchwegs positiv.
00:03:47: Nur eine Sache, die habe ich auch wiederum ernst genommen – vielleicht habe ich Gelegenheit das heute auszuwetzen diese Scharte!
00:03:57: Ich sei so ein Kindheitsfreund von mir sehr in sogenannte Politikäse an gewissen Teilen gefallen.
00:04:04: Das ist eigentlich ein Ziel, den ich nicht bei meiner eigenen Rhetorik, bei meinen eigenen Antworten und Gesprächen haben möchte.
00:04:12: Lieber weniger sagen aber dafür mehr Inhalt.
00:04:17: Aber Sie selbst haben sich mehr als Mensch gehört als Politiker?
00:04:22: Auch ja!
00:04:23: Das hängt auch damit zusammen vielleicht mit meiner Rolle die ich drüben habe.
00:04:27: Ich bin kein gewählter Volksvertreter, das heißt ich habe eine Meinung zum politischen Geschehen, die durchaus Insiderinformationen auch unterfüttert ist, weil man sich tagtäglich mit etwas beschäftigt.
00:04:41: Dann wird die Analyse vielleicht an gewisser Stelle oftmals etwas schärfer.
00:04:46: Aber natürlicherweise treffe ich jetzt nicht beitreichende Entscheidungen wie es gewählte Volksvertreter tun.
00:04:53: Deshalb glaube ich liegt das ein bisschen auf der Hand dass man dann auch über den persönlichen Werdegang spricht und sich als Mensch sozusagen präsentiert.
00:05:02: Dann versuchen Sie heute jetzt weniger Politikäse zu reden, wenn ich
00:05:04: das nicht verstanden
00:05:05: habe?
00:05:05: Genau!
00:05:06: Das ist gut.
00:05:06: Gab es eine Aussage wo sie im Nachhinein sich gedacht haben, hätte ich nichts sagen sollen?
00:05:13: Eher weiß ich nichts.
00:05:14: Dass ich glaube so wie ich das Gespräch in Erinnerung habe war eigentlich aus meiner Sicht meine persönliche Wertung jetzt.
00:05:21: Mir hat es sehr gut gefallen eigentlich Und ich hoffe, die Zuhörerinnen und Zuhäuer konnten dem auch etwas
00:05:27: abgeben.
00:05:27: Ich war zu nett.
00:05:29: heisst das im Umkehrschluss?
00:05:30: Nein es waren ein zwei Spitzen schon dabei!
00:05:33: Ich kann mich erinnern Sie haben damals einen Artikel verfasst gehabt wo sie SVB insgesamt etwas kritisch beurteilt haben.
00:05:42: Achtzig Jahre SVB war ein bisschen anlasslich.
00:05:45: Ganz genau und damals war wie heute auch noch die Diskussion immer vorhanden ist die SVB nach rechts gerückt Und ich habe da eine feststehende Meinung, die lautet dass die SVP immer die gleich ist.
00:06:00: Ich hab dagegen argumentiert?
00:06:02: Ja sie haben gesagt damals wenn ich mich im Artikel argumentiert glaube ich das sie gemeint haben das schon ein gewisser Rechtsrück verspürbar sei und will jetzt die Diskussion nicht von vorne aufgreifen.
00:06:16: aber jedenfalls
00:06:18: kann man sich nach hören
00:06:21: Damals, aber ich muss umgekehrt sagen Sie haben das damals sehr nüchtern und pragmatisch der Kritik umgegangen.
00:06:29: Das ist auch etwas da sich sehr
00:06:30: honoriere.
00:06:31: D.h.,
00:06:32: die unangenehmste Reaktion diese Erhalten haben war diese Geschichte von Ihrem Kindheitsfreund, der meinte Martin jetzt red halt weniger politisch.
00:06:40: Ganz genau!
00:06:42: Dann versuchen wir das heute.
00:06:45: Welche drei Folgen haben Sie uns
00:06:51: mitgebracht?
00:07:00: Herr Ndalo.
00:07:01: Also Magdalena Amhof, Landesrätin für Arbeit und Personal.
00:07:05: Genau.
00:07:05: Nobata Lo langjähriger FF-Redakteur jetzt mittlerweile in Pensionen und Balkolensberger Team KASCHEV und Landtagsabgeordnete.
00:07:13: Mit welcher starten wir?
00:07:16: Das lasse ich gerne Sie entscheiden!
00:07:18: Mit der Dame.
00:07:19: fangen wir mit der Dame an
00:07:20: Frau Magdalene
00:07:21: Amhof.
00:07:21: Warum haben sie diese drei
00:07:22: mitgebracht?!
00:07:24: Aus verschiedensten Gründen.
00:07:25: Und wenn ich vorschlagen darf, ohne zu serien Skript einzugreifen oder ins Gespräch einzuggreifen würde ich die von Herrn Dalot zuletzt
00:07:33: gerne besprechen.
00:07:34: Das passt.
00:07:35: Birche aber davor.
00:07:36: Darf ich Sie nicht darum herumkommen lassen?
00:07:38: Sie sind da ja schon geübt darin.
00:07:41: Aber zu Beginn des Podcasts... Jetzt ist schon der Beginn vorbei!
00:07:46: Ein kleines Spiel, das Sie erkennen.
00:07:48: Entweder oder Spiel.
00:07:49: Okay.
00:07:50: Dieses Mal ist es weniger politisch, sagen wir so.
00:07:52: Es ist ein bisschen sommerlicher
00:07:53: Okay.
00:07:54: Unverblümt oder blumig?
00:07:57: Umverblümmt.
00:07:58: Meer oder Berg?
00:08:00: Im Sommer?
00:08:01: Geil!
00:08:04: Ne Randberg, wenn egal.
00:08:05: Schoko-Eis oder Erdbeereis?
00:08:07: Erdbeeis.
00:08:08: Sonnenbrand oder Sonnencreme?
00:08:09: Sonnenbrand, wenn ich ehrlich bin.
00:08:12: Österreich oder Italien?
00:08:14: Österreich.
00:08:15: Freiluftkino oder Freilichttheater?
00:08:18: Kino.
00:08:19: Sommer oder Winter?
00:08:21: Winter.
00:08:22: Feminist ja oder nein?
00:08:24: Ja Batteriachat oder Matriachat?
00:08:29: Batteriahat, Matriahat.
00:08:34: Da brauche ich jetzt ein wenig, weil ich kann von beiden jeweils... Sagen wir, darf ich es begründen?
00:08:43: Das Sie dürfen!
00:08:44: Ja, wir sind, ich bin gnädig.
00:08:47: Okay aus eigener Erfahrung heraus müsste ich sagen Matriachi hat, weil Ich schon in einem Suchen, das habe ich glaube ich vorwärts
00:08:54: in Folge gesagt.
00:08:56: Mit Blick auf die Gesellschaft und wenn man die Fragestellung eventuell so versteht, ob wir eher in einem Patriachat oder einen Matriachat leben.
00:09:03: Dann wäre die Antwort Patriachad?
00:09:05: Ja gut!
00:09:06: Wir bleiben bei Matriahat.
00:09:08: alles schon erklärt.
00:09:09: Unterland- oder Finnschgau?
00:09:11: Boaar Ein Finnsschger auf Rädern
00:09:17: Sven Knull oder Melanie Meyer?
00:09:21: Nicht politisch hatten sie gesagt,
00:09:23: gell?
00:09:24: Ja sagen wir nicht politisch.
00:09:28: Mélanie Meier
00:09:30: Melanie Meyer oder JWA?
00:09:32: Melanie
00:09:33: Meyer.
00:09:33: Gut, Sie haben es überstanden!
00:09:35: Ganz unpolitisch sieht's dann doch nicht.
00:09:38: Wir kommen zu Frau Amhof.
00:09:40: Was erzählen sie uns?
00:09:41: Warum Frau Amhoff im Podcast.
00:09:42: das war die Folge Nummer fünf, zweitausendfünfundzwanzig.
00:09:46: Also Frau Amhoff habe ich genommen weniger Wahles für mich eine... Ein Schlüsselmoment im Podcast gab, aber der Podcast insgesamt auf mich so wirkte wie Frau Amhof eigentlich Politikbetreibzeit.
00:09:59: Ich sie kenne und das ist konsensorientiert, Lösungsorientiert.
00:10:04: ich habe auch immer den Eindruck dass Magdalena nicht dran gelegen ist irgendwie prima viel oder irgendwas zu spielen sondern die Arbeit zu tun unaufgeregt ohne übermäßiges Ego oder sonst was.
00:10:16: Und das ist ein Politikstil, den ich sehr begrüße Und weil Magdalena auch jemand ist, die sehr oft in Rollen hineingekommen ist – ob da Umstände.
00:10:27: Diese Rollen aber dann sehr gut ausgefüllt
00:10:31: hat.
00:10:32: Zum Beispiel Fraktionssprecherin der letzten Legislaturperiode oder?
00:10:36: Ganz genau!
00:10:37: Die Stimmungslage war ja nicht immer sommerlich um bei diesem Begriff zu bleiben.
00:10:45: Aber hitzig?
00:10:47: Hitzig durchaus!
00:10:49: ohne ihren Vorgänger irgendetwas abzusprechen, aber als sie dann das Amt übernommen hat, hat sich diese Fraktion in den Griff bekommen.
00:10:56: Ohne auf den Tisch zu schlagen und hat eigentlich aus meiner Sicht aus einer sehr Nachteiling-Situation etwas sehr Positives geschafft.
00:11:06: Das war jetzt die Zeit, die ich schon beurteilen kann, weil ich dann ja Jahr zweiundzwanzig Sandessekretär das Rudor übernomen habe.
00:11:14: Weil da merkbar ein ein Stimmungsunterschied vollzogen wurde.
00:11:21: Das ist das eine und das andere, ist momentan ihr Amt als Landesrätin in einer Zeit die nicht unbedingt leicht ist und ich kann durchaus verstehen dass die Versuchung gerade bei den Lohnverhandlungen momentan oft groß wäre auf den Tisch zu schlagen mit Härte vorzugehen.
00:11:39: aber sie bleibt bei ihrer Linie, sie bleibt ihr treu, sie will konsensorientiert
00:11:43: eine Lösung
00:11:43: finden wo vielleicht am Ende des Tages nicht jeder glücklich aber der gangbar ist und der dann hoffentlich auch umgesetzt wird.
00:11:50: Ja, ich glaube in der Podcastfolie, wo es genau um diese Verhandlungen geht schon... Und da sind wir ja im Frühjahr, das ist schon einige Zeit seit dem vergangenen, aber die Verhandlung gibt's immer noch.
00:12:02: Wo sie schon gesagt hat, irgendwann ist sie schon auch der Typ, der dann doch mal auf den Tisch schlägt symbolisch.
00:12:09: Kann man sich bei ihr nicht so vorstellen weil sie eine sehr ruhige Art hat?
00:12:13: Aber ich glaube, das hat sie auch gelernt.
00:12:16: Das hat sie sicher gelernt aber sie inszeniert es nicht.
00:12:18: Das ist der Unterschied und das ist etwas, dass sich jemanden hoch anrechnet weil wie gesagt hart in der Sache zu sein ist eine Angelegenheit.
00:12:25: Das muss man auch sein als Landesredin.
00:12:28: Es ist immer eine Entscheidung über Ressourcen.
00:12:30: Nämlich Sie dort, nämlich Sie jemand anderen verwenden Sie.
00:12:33: hier kann ich einen anderen Ort sozusagen nicht wiederverwenden.
00:12:36: Hier geht es ganz konkret um Geld also ist es sogar ziemlich genau bezifferbar Und die Forderungen sind ja viele.
00:12:43: Auf der anderen Seite steht aber eine Öffentlichkeit, die zunehmend nicht mehr versteht, worum es hier geht.
00:12:51: Und diesen Spagat muss sie schaffen und ich habe es vollstens vertrauen, dass sie da die Goldrichtige Person ist.
00:13:01: Sie beschreibt im Podcast kann man vielleicht wenn man Lust hat nachhören ganz nüchtern den Weg auch von solchen Verhandlungen, also wie langwierig die sind welche Prozessschritte da eingehalten werden müssen.
00:13:14: Der Weg vom Gewerkschaftstisch Bis zur wirklichen Umsetzung ist er wirklich lang, so mit den verschiedenen Facetten.
00:13:22: Aber sie haben gesagt, Frau Amhof wurde oft hineingeworfen ins kalte Wasser und als Landesräten war es ja auch so Und ich habe mir erlaubt diese Passage dann nochmal herauszuholen oder noch mal für alle Für mich war das am Anfang schlichtweg nicht vorstellbar.
00:13:39: Also ich wollte es wirklich nicht.
00:13:42: Ich hatte schon geplant Wie diese kommende Legislaturperiode wenigstens anfängt.
00:13:48: Auch was Fraktionssitzungen, wie ich das alles plane und mein Büro aufstelle – Ich hatte ja auch schon mit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesprochen.
00:13:55: Eben weil ich weiß, dass es heißt Landesrätin zu sein, weil ich das bei meinen Kolleginnen und Kollegen miterlebt und gesehen habe war für mich irgendwo klar, das mache ich nicht, das will ich nicht ,das kann ich nicht Und für mich ist das jetzt der denkbar schlechteste Moment.
00:14:13: Hätte mich das unglaublich gereit.
00:14:15: Da hätte ich es wahrscheinlich sofort und gleich... Einfach aus dem jugendlichen Übermut, würde ich jetzt fast mal sagen, gerne getan.
00:14:24: Aber bei mir haben da einfach ganz viele Momente mitgespielt.
00:14:27: Du schaffst dir das mit der Tochter?
00:14:29: Du bist nie zu Hause die Wochenenden sind verbucht.
00:14:31: Du bist nicht mehr Frau deiner selbst.
00:14:34: Ganz viel ist fremdgesteuert.
00:14:36: Du musst für Sachen eintreten, die nicht immer ganz das sind was du ... wirklich meins.
00:14:41: Das habe ich gelernt als Fraktionsvorsitzende, aber auch dieses ständig ausgesetzt sein in der Öffentlichkeit.
00:14:50: Als Fraktion-Vorsitzender kannst du das viel besser artikulieren und organisieren, aber als Landesrätin wusste ich dass das nicht mehr so sein wird.
00:14:58: es wird noch einmal mehr der Blick auf die Scheinwaffe auf einen gerichtet und ich wollte das anfangs alles gar nicht.
00:15:07: Ja, und so ist es dann ja auch gekommen.
00:15:09: Das geht jetzt noch ein Stück weiter aber nur um einen Eindruck zu bekommen wie das gelaufen ist.
00:15:14: Und bis in so ihre Art hört man da ja auch heraus wie sie Politik versteht was wir uns hier sagen.
00:15:20: um diese Folge abzuschließen zu Frau Amhof wenn Sie ihr etwas neiligen müssten so an positiver Kritik im Sinne von konstruktiver Kritiker liebe Magda die nächsten zweieinhalb Jahre gebe ich dir den guten Rat.
00:15:35: Vielleicht solltest du so und so tun.
00:15:37: Vielleicht auch eine Schwäche von ihr, wo sie sagen, da muss ich noch dran arbeiten.
00:15:44: Also Ratschläge sind immer Schläge?
00:15:46: Und jetzt weiß ich, ich klingle Politikäse.
00:15:50: Na was ich glaube, was eine grundsätzliche Sache ist die Lohnverhandlungen sind jetzt ein riesen Brücken und auch die Dinge, die man mit einheeren kann.
00:15:59: aber Grundsätzlich sagen würde und das gilt nicht nur für Frau Amhof, wir sollten oftmals bewusst Ruhephasen suchen um strategische Ziele wieder ins Auge zu fassen.
00:16:13: Diese Leute sind ja durchgetaktet von acht Uhr morgens und früher bis sehr oft spät in die Nacht und es geht ja weiter.
00:16:22: und was ich mir schon oft denke ist sich zurückzuziehen Sachverhalte.
00:16:27: Die gehen zu analysieren, um daraus dann weitere Schritte eben auch strategischer Matur abzuleiten.
00:16:34: Es kann sein dass sie es schaffen und ich jetzt den Leuten unrecht tue Aber das wären so Dinge wo ich mir oft denke rein menschlich Ich würde's nicht auf die Kette kriegen.
00:16:42: Das wäre oftmals das was ich mir denke.
00:16:44: das wäre vielleicht wichtig weil man So auch besser und mehr Orientierung geben kann Den leuten draußen.
00:16:52: sonst kann oftmals der Eindruck entstehen selbst wenn strategische Ziele definiert wurden, dass es ad hoc Entscheidungen sind.
00:17:00: Das ist
00:17:00: nicht gut.
00:17:01: Dieser Rückzug und ein bisschen für die mittel- oder langfristige Planung, das meinte mal... Ich weiß nicht, hat er's im Podcast gesagt?
00:17:08: Arne und Schula?
00:17:09: Ein langjähriger Landesrat auch sagt, das hat einmal gebraucht diesen Rückzug um ein bisschen an Konzepten zu arbeiten und einfach mal ein bisschen zur Ruhe zu kommen vom Alltag weil man sonst ja auch nichts sieht wohin will ich.
00:17:23: Es
00:17:23: ist die Vogel weiß jetzt nicht mehr ganz genau, wer es war.
00:17:28: Aber jemand hat mir jedenfalls mal gesagt – das war aber nicht Südtirolerpolitik sondern das war bei irgendeinem Treffen – da bin ich mit einem Amtskollegen glaube ich am Tisch gesessen Bundespolitik und der meinte halt Schau um wirklich strategische Ziele abzustecken, am besten ist es wenn man das noch vor der Wahl tut auch nicht nur im Sinne eines Wahlprogrammes sondern weiter ausartikulierter, weil wenn dann das Regierungsgeschäft voll einschlägt...
00:17:58: Dann hat man nicht mehr die Zeit.
00:17:59: ...dann wird es zumindest ungemein schwerer.
00:18:02: Naja da ist was dran.
00:18:04: Also jeder der jetzt zuhört bitte, weiß ich die Strategie für den nächsten Lesel, du schon so recht liegst, weil viele sind ja schon im Wahlkampf.
00:18:12: Das muss man auch sagen, so die Hälfte ist um und dann geht's jetzt schon Richtung Finale.
00:18:16: also Magdalena Amhof die Folge Nummer.
00:18:22: Ich wollte ja Frau Amho fragen, wie es ihr ergangen ist nach dieser Folge.
00:18:26: Sie war in Urlaub und dann habe ich auch nicht weiter genervt.
00:18:29: Ich habe allerdings einige andere angerufen und gefragt für eine Rückmeldung und habe unter anderem die Folge Nummer eins herausgesucht.
00:18:37: Maria Lisa Betrier war mein Versuchskaninchen quasi.
00:18:41: Die Nummer eins.
00:18:42: Ich hab sie damals ausgewählt als meist gewählte Frau bei den letzten Landtagswahlen Und sie hat mir eine lange Botschaft geschickt.
00:18:52: Ich bringe jetzt so einen Auszug und schauen wir mal, ob das meinstechnisch funktioniert.
00:18:59: Reaktionen bekommt positive von Schwierigkeiten sehr gelobt.
00:19:27: Von daher war diese Folge ein sehr positiver Erfahrung für mich.
00:19:32: Ich habe es auch die Frau Rieder genommen, weil sie überleitet zu ihrer Folie, die Sie mitgebracht haben.
00:19:37: Nämlich den Kollegen Paul Kölnensberger.
00:19:40: Die im Ka ebenso wie Maria Lisa Beatriere.
00:19:42: Die in dem Ka abgehörnete und Co-Vorsitzende auch.
00:19:46: Und Paul Köllensberger also das Bild das Partei du an der Spitze in die Zwei.
00:19:51: Warum haben Sie sich an Kölnsberger ausgesucht?
00:19:55: Also ich kann Ihnen sogar noch sagen... Zu welchem Zeitpunkt ich mir diesen Podcast angehört habe?
00:20:00: Das war Nummer dreizehn, zwei tausendsechsundzwanzig die erste in diesem Jahr.
00:20:05: Ich war bei der Live-Sorziehung und habe parallel den Podcast angehen und ich habe mich teilweise so sehr geärgert und teilweise waren aber auch Passagen dabei wo ich sagen muss da hat Herr Kühlensperger ein Stück weit mehr aus der Seele gesprochen und zwar politisch habe ich mich wirklich teilweise erjährt weil es einfach Unverwahr, aus meiner Sicht.
00:20:27: Dann werden das andere anders beurteilen?
00:20:28: Hat er ein bisschen über die SVB geschimpft?
00:20:31: Ja!
00:20:31: Vielleicht in einer Art und Weise wo ich mir immer denke... Schwierig so.
00:20:36: Aber haben Sie eine Kritik vielleicht auch annehmen können?
00:20:38: ist Ihnen da was in Erinnerung muss sagen?
00:20:40: okay der hat dann im Bunker getroffen, Herr Koldensbagger?
00:20:44: Was wir oft vielleicht als SVB machen ist wir sind oft zu umständlich und es ist oftmals ein bisschen zu wenig nachvollziehbar.
00:20:53: Und das schaut dann so aus, als ob es irgendwie der Kompromiss von kompromiss wäre.
00:20:57: Obwohl er natürlich den Luxus hat... Das muss man schon auch sagen gerade raus sprechen zu können und durchzugrätchen weil er natürlich vielleicht nicht diesen Sammelpartei-Charakter hat wie bei uns und ich weiß dass das oftmals auf dem ersten Blick nach Klingel aussehen kann.
00:21:17: Auf dem zweiten Blick ist es manchmal auch.
00:21:21: Es ist oftmals Rücksicht nehmen auf gewisse Interessen, die wenn man sie auf die Waagschale legen würde.
00:21:27: Auf die Große vielleicht nicht mehr so ausfallen würden.
00:21:31: aber das ist Umstand der Dinge.
00:21:34: sagen wir mal so Wir sind in Südtirol durch die Autonomie und vor allem durch die Finanzautonomie sehr gut durchfinanziert.
00:21:41: dann kann man sich auch leisten und ich glaube man sollte es sich auch leisten oftmals Sachen zu machen Wenn man sie jetzt zum Beispiel rein volkswirtschaftlich betrachten würde und das ist ja eine, will ich mich nicht zu unterstellen aber eine Rangehensweise von Herrn Kühlensberger die dann vielleicht so nicht rechtfertigbar wären wenn man andere öffentliche Haushalte hätte.
00:22:04: Also man jetzt die Finanzierungen von gewissen Kapiteln oder der Umgang mit dem Erhaushalt?
00:22:08: Wenn man ganz oft nicht so wie unsere Gemeinden zum Beispiel bestellt sind an Infrastruktur
00:22:13: usw.,
00:22:13: es reicht da wegen nach Dienten oder weiter ins Veneto Und dann sieht man ganz grundsätzlich, dass dort ein anderer Wind weht.
00:22:20: Wenn man nach Deutschland blickt oder so, dann sieht das dort nicht mehr.
00:22:24: die Frage ist, bauen wir einen halben Bad ja oder nein, sondern wir müssen es schließen weil wir es nicht geöffnet halten können.
00:22:31: Gibt's auch bei uns diese Fälle?
00:22:34: Seltener allerdings!
00:22:35: seltener.
00:22:36: Und das ist einfach das, wo ich schon sagen muss okay, vielleicht oftmals sind es so Sachen, dass wenn man einen knallharden wirtschaftlichen Zugang zu Dingen hat die kritikwürdig dann auch sind auf einer intellektuellen
00:22:48: Ebene.
00:22:48: Das Problem könnte die SVP ganz einfach lösen.
00:22:52: Künstler bei dem Kreis in der Opposition politische Minderheit Hätte es sehr gerne mit regiert.
00:22:58: Wenn man mit der Regierung nehmen würde, würde man sich gewisse Kritikpunkte vielleicht nur intern anhören müssen aber nicht mal öffentlich.
00:23:06: umarme
00:23:07: deinen Feind
00:23:08: heißt das so schön.
00:23:09: Aber dann würde ich sogar einen Schritt weitergehen denn sie bezeichnet sich ja selbst als Liberalsoziale Kraft der politischen Mitte, es wäre noch viel einfacher wenn sie einfach zur SVP gehen würden.
00:23:20: Ja gut die könnten euch zusammensetzen vielleicht dann könnte man das unter vier Augen klären.
00:23:25: so ist es ein bisschen schwierig wenn Herr Kölz bei ihr nicht geht.
00:23:28: Klar!
00:23:30: Aber das finde ich dann ja gut wenn Sie sagen okay auch politische Konkurrenz hört man sich an und vielleicht ist ja manchmal was dabei wo man sagt ok Punkt geht an euch das passt wo man ja auch Manchmal was lernen kann, auch als SWB.
00:23:45: Aber das vielleicht lassen Sie mich schon anfügen?
00:23:49: Ich bin absolut nicht Beratungsresisten.
00:23:51: Ob das von grüner Seite oder von gelber Seite oder sonst woher kommt jederzeit offen und dafür Augen zusammenzukommen... Oder auch anders zusammenzukomen.
00:24:04: so ist was nur das aufgreifen weil sie gemeint haben unter vier Augen da habe ich überhaupt gar kein Problem.
00:24:11: Sie haben die Folge von Herrn Kohlensberg auch mit, weil auch was Positives dabei war.
00:24:16: Haben sie gesagt?
00:24:16: Ja!
00:24:16: Weil er – das war eben diese menschliche Ebene, wo ich mir gedacht habe da hat er sehr recht.
00:24:23: Das gilt aber vielleicht nicht nur für die Politik, das muss man schon sagen ganz deutlich.
00:24:28: Er hat gesagt sinngemäß dass man sehr oft Dinge aufschiebt, weil man glaubt man hätte dafür nachher noch Zeit Und so im Prinzip beeinflusst man selber, oder man manipuliert sich selbst in einer Entscheidung etwas zu tun.
00:24:42: Oder etwas nicht zu tun oder etwas anderes zu tun und vergisst dabei ein wenig die Tatsache das alles seine Zeit hat.
00:24:51: und irgendwann ist eine Zeit auch dann vorbei.
00:24:55: Da hat er einfach einen Punkt getroffen wo ich mir gedacht habe schau schau.
00:24:59: Und das giltet aber sicherlich nicht nur für die Politik.
00:25:01: Das giltet, glaube ich, grundsätzlich in sehr vielen Lebenslagen.
00:25:05: Zeit ist Zeit und das Einzige, was man im Leben nicht zurückbekommt, ist Zeit.
00:25:09: Man mag dann wirklich immer gerne dazu zu verschieben oder aufzuschieben und Herr Künzberg hat das im Zusammenhang erwähnt mit seiner Mutter, wo er von seiner Mutter erzählt hat und die auch immer sagt ja später mal so... ...und hat es nicht geschafft und das ist ihm in Erinnerung geblieben.
00:25:27: wenn ich es schaffe Könnte man sich das
00:25:31: nochmal
00:25:35: anhören?
00:25:35: Und deswegen hatte ich das Vorbild eines idealistischen Vaters mit enormen Einsatz, der aber auch als Vater nicht so präsent war.
00:25:43: Aus zeitlichen Gründen ganz einfach.
00:25:45: Dafür eine Mutter extrem gebildet die aus dieser Situation als Zeitlebens dann Hausfrau gemacht hat obwohl sie Germanistik studiert hat, eine philosophisch veranlagte und schön geistig veranlagte Frau war und immer auch den Eindruck gehabt dass diese Frau Weg geschmissen ist.
00:26:03: Die hätte ganz andere Sachen, die sie machen könnte und das hatte ich als Kind schon.
00:26:07: Diesen Eindruck müsste eigentlich viel mehr machen habe ich ja auch immer gesagt.
00:26:12: Was hat sie denn geantwortet?
00:26:14: Ja dass ich recht hatte.
00:26:15: aber noch jetzt noch geht es nicht.
00:26:17: aber später werde ich es machen und das ist leider die Ausrede die wir ganz oft haben Ich selber auch.
00:26:22: später kommt das und das kommt dann nie.
00:26:26: Und wenn man dann im Leben zurückschaut, dann tun einen die Sachen leid, die man immer auf später verschoben hat und nicht getan hat.
00:26:31: Das ist in der Regel so... ...und an dem arbeite ich zum Beispiel
00:26:34: jetzt.".
00:26:35: Wir kommen zur nächsten Folge nämlich mein Kollege Norbert Talot!
00:26:40: Ich habe, weil er auch immer sehr gerne über Medien spricht, einen anderen Gast noch mal angerufen und gefragt, wie es ihm nach der Aufnahme ergangen ist?
00:26:51: Das war heuer im Frühjahr Andreas Leiter-Reber Leiter Eva selbst sehr skeptisch war, wer hört denn das?
00:26:57: Ich habe keine Ahnung.
00:26:58: Wahrscheinlich niemand.
00:26:59: Deswegen ist er egal über was wir reden und er war dann... ich hab in der Nacht noch ein paar Mal getroffen und er meinte immer, er ist überrascht dass er komplett angesprochen wird auf diesen Podcast.
00:27:10: Wir hören mal rein, was er mir rückgemeldet
00:27:12: hat.
00:27:14: Ja wie hatten uns ja damals bei diesem Gespräch.
00:27:16: so eignet sich denn so einen langen Podcast mit irgendeinem Provinzpolitiker reinziehen.
00:27:27: Aber ich muss sagen, ich bekomme eigentlich immer noch positive Rückmeldungen und Freunde und Familie behaupten das es ein sehr offenes und ehrliches Gespräch gewesen wäre.
00:27:37: Ich selbst hab's mir dann ja nicht mehr angehört
00:27:39: Nicht jetzt wegen des Inhalts sondern einfach weil ich mich generell nicht gern reden höre geschweige denn eine Stunde lang beim Reden zuhören.
00:27:48: Andreas Leiter-Reber, ich habe ihn auch gefragt wie auch Maria Lisa Betrier.
00:27:52: Das können wir uns später noch anhören was sich seitdem aus ihrer Sicht verändert hat politisch und Leiter Reber meinte folgendes
00:28:02: Eindruck dass wir politisch hemmungsloser geworden sind.
00:28:06: vielleicht bin auch nicht nur empfindlicher geworden aber es gilt für Mehrheit und für Opposition.
00:28:13: Ich glaube, dass wir politisch hemmungsloser geworden sind wenn es um die Verbreitung von Halbwahrheiten geht.
00:28:19: Also Dinge, die nicht vollständig dargestellt werden um eben bestimmte Reaktionen zu erzielen.
00:28:25: Wir sind auch hemmungsloser beim Kurswechsel geworden.
00:28:29: Wir sind hemmingsloser auch was extreme Positionen anbelangt und auch bei den sogenannten Hundert-Achzig Gradwänden.
00:28:36: Aktuelles Beispiel dann ist hat man Kompatcher verkündeter Manniago.
00:28:40: Platz muss endlich begrünt werden.
00:28:42: Er hat ihn für zwei Millionen versiegeln lassen und vor zwei Jahren im Landtag hat er eine Begrünung abgelehnt.
00:28:49: Und dagegen argumentiert, dass es keinen Sinn mache und dass dieser Platz eben für Versammlungen
00:28:56: frei bleiben müsse usw.
00:28:58: Die Presse feiert ihn jetzt für die Begründung, die er in den letzten Jahren abgelehnte.
00:29:02: Dabei würde einmal Googlen reichen!
00:29:05: Also auch hier ist deine Hemmungslosigkeit Mit einer neuen Qualität
00:29:11: zu Tage getreten.
00:29:13: So, jetzt hat die SVB wieder eine Schelte abbekommen.
00:29:17: aber auch für Medien.
00:29:18: Ich habe das ihm leider auch reber als ausgewählt weil ihre Folge von Norbert da lauter geht es ja auch ein bisschen um Medien und die Entwicklung der Medien.
00:29:28: Das war die Folge Nummer zwölf, die letzte vom letzten Jahr, zwei tausend fünfundzwanzig.
00:29:34: Und warum diese Folie mit Herrn Dalos?
00:29:36: Sie können aber auch gerne was zum Leiter Ehrer noch sagen.
00:29:38: Ich habe das Gefühl, Ihnen liegt etwas.
00:29:41: Da liegt mir ganz vieles auf den Herzen und ich will nicht unfair sein.
00:29:44: Der Herr Leiter Ehre sitzt nicht hier.
00:29:46: Ich würde es ihnen dann persönlich sagen.
00:29:48: Aber
00:29:48: da waren jetzt schon ein paar Sachen dabei, da guzzelt's
00:29:52: mich gut abgesehen vom Landeshaupen.
00:29:54: Aber ansonsten hat er ja das allgemein gehalten.
00:29:57: so die politische Lage Da ist jetzt zumindest mal nicht die Reisvergebung.
00:30:02: Ja, es sind nur drei abstrakte Punkte, wie dahin unterlegt werden mit den Beispielen an das Hauptmann.
00:30:09: Das finde ich einfach nicht fair.
00:30:10: Erstens muss ich sagen, ich kenne die Entscheidungsumstände ehrlich nicht, deswegen kann ich dazu nichts sagen...
00:30:15: Aber die Entwicklung vom politischen Diskurs von der Atmosphäre?
00:30:20: Da hatte hundert Prozent die Recht!
00:30:23: Ich glaube das
00:30:23: muss man differenzieren, die zwei Punkte die anspricht.
00:30:25: Ja es kommt nur immer so.
00:30:28: daher, wenn drei abstrakte Punkte konkretisiert wird es dann anhand der SVB und wie gesagt ich werde mich jetzt nicht hinreißen lassen das zu sagen was ich denke weil aber ist gleich.
00:30:41: Das war jetzt auch geschuldet im Umstand, dass ich ihm gebeten habe das in einer kurzen Sprachnachricht zusammenzufassen damit für die Aufnahme dann einfach besser geht.
00:30:49: Dann hat er es natürlich vermischt
00:30:52: quasi.
00:30:52: Passt auch!
00:30:53: Aber im Kern gehen wir auf die abstrakten Punkte.
00:30:56: Er hat sicherlich recht wenn er sagt eine extremere, eine enthemdere Brutalere, eine überzogene und pervertierte Form der Kommunikation ist.
00:31:08: Und das spielt schon ein bisschen hinein auch was Sie mit Herrn Dalot gesprochen haben.
00:31:14: Und zwar dass nicht nur wir uns als Parteien in der Mitte zu hinterfragen haben ob diese Entwicklungen sondern ich glaube Und das sage ich jetzt weniger als als Geschäftsführer des Verbessern und als Bürger dieses Landes, der irgendwo in der politischen Mitte steht und sich dieser verpflichtet fühlt.
00:31:33: Weil ich da von der extremen Seite ein gewisses Playbook sehe Schlagwort auch Entschuldigung für die Fäkalsprache aber flott the song with shit schieß hinein.
00:31:45: so viel blödsinn wie einmal um Gott nur geht dass sei es seriöse Parteien oder Politiker sei es auch seriöse Medien nicht mehr in der Lage sind, die Dinge so aufzugreifen und so zu analysieren.
00:32:00: Und das so darzustellen dass es ungekehrt in der gleichen Geschwindigkeit wie im Mensch und nachhaltig bei den Leuten irgendwo pengen bleibt.
00:32:08: Der Punkt ist der jetzt komme ich zum Dunkel.
00:32:11: Das was ich beobachte ist immer das gleiche Narrativ Wir hier unten gehen euch da oben Oberflächlich denkt man ihr da oben, das ist die SVP oder etablierte Parteien.
00:32:24: Altparteien wie sie jetzt mittlerweile geschimpft werden, ist lustig weil die meisten Parteien, die altpartein sein sagen sitzen mindestens gleich lange im Parlament mit dem Unterschied dass sie einfach gar nichts geleistet haben.
00:32:37: Wenn ja nicht sie!
00:32:38: Zum Beispiel FB in Österreich, wenn ich dann AfD zum Beispiel lenke.
00:32:43: Das sind auch Leute die seit Entstehung im Prinzip beantobwürden sind und in der Substanz gar nichts für das Land getan haben.
00:32:50: Marielle Benni in Frankreich...
00:32:53: Wir brauchen gar nicht weit außerhalb unserer Landesgrenzen zu gehen.
00:32:58: Nein, aber ich wollte es bewusst, weil das ist auch
00:33:00: bei uns geht.
00:33:01: Aber wir nehmen heute auf am Freitag vierzehnter August Und in diesen Tagen und Wochen macht es schon ein Thema Schlagzeile, was einen beunruhigen sollte, müsste.
00:33:14: Tut?
00:33:14: Also in meinem Fall tut das?
00:33:15: Ja!
00:33:17: Und zwar den ganzen Umgang der Süddealer Freiheit mit Besuch bei... einschlägen, treffen in Deutschland AfD und so weiter.
00:33:25: Ich finde da kann man nicht drüber schauen und hinwegschauen und da können wir auch gerne bei der Medienkritik bleiben die ja auch viel angebracht wird, warum schreibt man dann nicht mehr?
00:33:36: Warum klagt man das nicht an?
00:33:38: Das muss man thematisieren.
00:33:41: aber viele sagen okay wo ist die SVB?
00:33:43: wie geht man mit diesen aktuellen Themen auch um als SVB?
00:33:48: Lassen Sie mich eine Klammer schlagen, dann komme ich sofort zurück.
00:33:52: Nur ein, weil das mir wichtig ist der Gedanken wir da unten in die da oben etablierte.
00:33:57: aber wir dürfen uns nicht vormachen auch die traditionellen Medien sind in die Da oben und das merkt man.
00:34:02: Das gehört zu diesem Playbook, vor allem weil man jetzt zum Beispiel auf Instagram und so weiter schaut.
00:34:08: Da sind so viele Plattformseiten unterwegs.
00:34:11: Nie wieder ist die Eurovolkspartei Echo Tirol.
00:34:14: Die Tagesfrau es gibt Unzählige.
00:34:16: da wird auch manipulative Arten manchmal ganz offen.
00:34:20: das sieht man in Österreich und ich glaube dass sollten die Leute hierzulande wissen.
00:34:24: Zum Beispiel wird teilweise mit Satire lustig haha gearbeitet und immer werden so subtil politische Botschaften hineingestreut.
00:34:32: Manchmal sind das Ziel wir, manchmal sind es die Grünen, manchmal ist es das Ding K und so weiter.
00:34:37: Irgendwie, oh Wunder schneidet eine bestimmte Partei immer gut ab.
00:34:43: Das ist der nächste
00:34:43: Schritt.
00:34:44: Deswegen steht mir recht ein
00:34:44: Spektrum?
00:34:45: Ja!
00:34:46: Das ist sozusagen das Playbook von dem ich spreche unter dem nächsten Schritt.
00:34:50: Klammer geschlossen.
00:34:51: Welche Verantwortung hat der SWB hier?
00:34:55: Die Verantwortung, die wir haben ist dass wir besser werden müssen noch besser werden.
00:35:01: Und also für mein Geschmack sind wir zu oft zu institutionell und zu staatsdragend und das sage ich ganz offen.
00:35:07: Wir sind jetzt auf der Fähre und dreißig ein halb Prozent die Zeiten wo wir uns hinterämter verstecken konnten sie sind vorbei.
00:35:13: dann heißt es Jetzt auf dem Boden und dran.
00:35:17: Und die Sachen nicht einfach so durchgehen lassen, sondern jetzt heißt es antreten.
00:35:21: Aber ja, deshalb müsste jetzt auch seitens der SVP irgendwas kommen nach diesen ganzen Aktionen
00:35:27: der rechten Parteien?
00:35:28: Die SVP hat aber schon reagiert.
00:35:31: Auch mehrmals über Pressemitteilungen, über Online-Statements oder O-Töne gegenüber Journalisten die dort geht, die nicht lokal ist.
00:35:39: Zum Beispiel gerade der Besuch in Schnellroda ein Landeshauptmann der Herzen wie Sven Knoll gerne genannt werden will, der jeden Furz in diesem Land mit einem TikTok-Video irgendwie kommentiert sehr oft sogar sehr falsch.
00:35:54: Aber reicht es dann mit einer Pressemiddahlung zu reagieren?
00:35:56: Nein, es reicht nicht.
00:35:57: Aber die Frage ist wie sehr kann man da entgegengrückt?
00:36:00: und das ist ein Ruck der durch die gesamte Partei gehen muss.
00:36:03: Mein Wunsch wäre es ehrlich dass da von Urzormann bis zum Landeshauptmann sich jeder gerade macht Nicht in Kategorien denkt.
00:36:12: wenn ich das tue dann werde ich mich in irgendeiner Form ab oder entwerte mein Amt oder sonst was.
00:36:17: Man hat auf Gefühl, dass viele XVB-Explannten Angst haben zu diesen Themen öffentlich zu äußern?
00:36:27: Ich weiß es nicht, ob es Angst ist.
00:36:29: Aber mir kommt es halt manchmal so vor dass man jetzt so müsste man vielleicht auf den Stier direkt bei einem Hörl umgreifen diese Strategie sich irgendwie elegant herauszuminden weil man vielleicht auch ernsthaft glaubt das man da sonst Gefahr läuft das gegenüber aufzuwerten.
00:36:47: aber das Dafür hat sich das Feld mittlerweile zu sehr verändert.
00:36:52: Also ich bin wirklich der Überzeugung, dass mittlerweile kämpferisch offenes Visier die Sachen angehen.
00:36:59: Auch einmal sagen wir nicht inhaltlich extrem, aber rhetorisch klar sagen was Sache ist.
00:37:06: Das erwarte ich mir aber auch von allen anderen, weil man täuscht sich, wenn man glaubt, dass das eine SVP-Sache ist.
00:37:13: Nein, nein!
00:37:14: Das
00:37:15: müssen alle um eine andere Richtung
00:37:17: bringen.
00:37:18: Ja ja, aber um ein konkretes anderes Beispiel zu machen.
00:37:21: Nicht dass es heißt ich würde mich immer nur auf STF und so weiter einschießen.
00:37:25: Was hat damals zum Beispiel diese Vorfeldorganisation der Grünen Nur Excuses gewütet?
00:37:31: Und jüngst zum Beispiel beim Migrationspakt auf europäischer Ebene diesen Absurden, diese absurde Konstruktion von wegen SVP würde gemeinsame Sache mit der AfD machen und das aufwendig in ein Video verpackt.
00:37:48: Und weiß ich was?
00:37:49: Ich habe extra die Seiten von No Excuses zum Beispiel geprüft.
00:37:53: Schnell Roda war kein Thema!
00:37:55: Tut mir leid, wenn ich es jetzt so direkt sage.
00:37:57: Aber das ist für mich heuchlerisch in Definition.
00:38:00: Wenn sie immer nur auf die eine Seite hingeschaut wird aber auf der anderen Seite zu wenig.
00:38:06: Ich würde mir wünschen, dass wenn es um solche Grundsatzthemen geht dann kann es nicht als SVP-Bashing sein.
00:38:12: Das halten wir raus.
00:38:12: Es ist kein Thema am Ende des Tages... Ich bin auch ich so felsenfest von diesen Erzeugungen,
00:38:17: dass sich das aushalten.
00:38:18: Aber
00:38:19: hier sind wir irgendwo auf einen Punkt angelangt.
00:38:22: Auch zum Beispiel das mit irgendwelchen anderen Anlagen.
00:38:25: Wissen Sie was mich am meisten dabei aufregt ist eigentlich nicht mal der Umstand, dass ein Landtagsabgeordneter das tut?
00:38:31: Weil man hat nie in der Hand, dass man Leute vom zweifelhaften Moral irgendwo sitzen hat!
00:38:39: Es kann theoretisch uns passieren, es kann theoretische den Grünen.
00:38:41: Das kann über.
00:38:42: So was mich wirklich aufregt an der Angelegenheit ist das sind offensichtlich junge Leute die formbar sind, die sicher einen gewissen wenn auch verquerten Idealismus irgendwo haben.
00:38:53: und anstatt dass du gute Mann hingeht und sagt liebe leute eine Sache ist Traditionsberufe eine Sache zu provozieren mein mit wegen auch mit Eierschachteln oder
00:39:02: sonst war's aber bitte aufklären.
00:39:05: Man muss schon bewusst sein, dass er diese jungen Leute in eine Richtung schubst, wo sie ihr Leben noch zusätzlich weiter verbauen.
00:39:14: Und er verbrennt damit diese Jungen Leuten und das mache ich ihm ernsthaft zum Vorruf.
00:39:19: Da steigt mir dermaßen die Galle über.
00:39:21: und wie Sie gesagt haben, diese gefühlte Ohmächtigkeit, die wir momentan haben, macht mich jetzt so ein ganz Dialekt.
00:39:29: Die macht mir verflucht!
00:39:31: Weil man die Ohnmacht darf, sollte man nicht zulassen.
00:39:34: Die wird immer nur größer, weil man hier nichts selbst begegnet.
00:39:37: und dann muss man auch mal sagen was Sache ist so wie sie es jetzt sagen Klartext, wie man so schön sagt Und egal da haben Sie recht natürlich von allen Seiten.
00:39:48: Von allen Seiten sollte diese kommen, diese Kritik So wie sie sie jetzt geübt haben an solchen Entwicklungen.
00:39:54: Und
00:39:55: das gleiche im Prinzip ist mit der Frau Meier Genau.
00:40:03: Und das ist etwas, dass ich ihr und auch den Herrn Sven Knoll vorwärfe.
00:40:06: Sie wissen ja ganz genau, werchen Blödsinn sie teilweise verzapfen mit Abschiebungen und sonst was?
00:40:12: Sie wissen, dass das nicht möglich ist.
00:40:14: Z.B.
00:40:15: Frau Meier ist die eine gelernte Juristin Die weiß ganz genau in welchem Rechtsrahmen Wir umgehen.
00:40:22: Und ich halte das am Ende des Tages, ich habe mir diese Sachen oft und oft und wieder in den Kopf überlegt wie werden solche Leute dicken?
00:40:30: Höchstwahrscheinlich wird es Bankeroportunismus sein.
00:40:33: Sie wissen dass sie damit Stimmen fangen.
00:40:36: sie wissen gleichzeitig dass in der sache gar nichts tun können.
00:40:40: Weil drehen wir das ganze einmal um auch vom flaming her weil es ist auch so etwas zum beispiel Die sich beobachte abschieben und dann kommt die erklärung ja aber wir waren nur die kriminellen ausländer.
00:40:51: Ja seit wann ist ein bittchen die grünen svb oder dass den k für kriminelle Ausländer eingestanden?
00:40:57: Na, das ist im Handwerk und Framing.
00:41:00: Das sind
00:41:01: die kurzen schnellen Botschaften, die hängen bleiben ohne dass man groß
00:41:05: auf den
00:41:06: Inhalt eingeht.
00:41:07: Das ist ein großer Thema!
00:41:09: Und da nehme ich uns Medien auch in die Pflicht.
00:41:12: vielleicht weil wir zurückkommen zum Norbert Talop und zu seiner Folge, wo wir auch ein bisschen über die Entwicklung der Medien sprechen.
00:41:20: Aber nennen Sie uns noch Ihre Gründe, warum sie sich
00:41:24: als
00:41:25: dritte Folge diese
00:41:26: ausgesucht haben?
00:41:27: Ich habe das sehr erfrischend gefunden, weil zwei gestandene Journalisten einen innen bissel selbstkritisch auf ihr Handwerk geschaut haben.
00:41:36: Und ich muss ganz ehrlich sagen, meine Position würde mir – weil es tut man als Gehört sich einfach nicht nicht anmaßen, dass ich hergehen würde und eine solche Diskussion losbrechen würde.
00:41:47: Ich habe einen Meinung dazu, wenn ich dazu gefragt werde, werde ich Antwort geben aber ich werde nicht boraktiv Medienkritik
00:41:51: üben.".
00:41:53: Das gehört für mich als Demokrat dazu.
00:41:56: die Medien so viel Vertrauen habe ich, sie müssen schreiben was sie für richtig halten.
00:42:00: ob ich es dann faktmäßig anders bewerten würde schmier überlassen so auch das würde ich nie tun.
00:42:07: Und von demher habe ich es einfach gut und erfrischend empfunden dass sie und Hardalor über diese Richtung gesprochen und nachgedacht haben, weil wie ich gesagt habe, ich eine Gesellschaft sehe die sich momentan im Wandel befindet.
00:42:22: Und weil traditioneller Journalismus und traditionelle Menü immerhin wir sehen es ja momentan zum Beispiel in Deutschland ganz gut oder auch bei uns hierzulande wo es zumindest gewisse Online-Plattformen gibt wo ich den ernsthaften Journalismus schon mit einer Fragezeichen versehen würde wenn man dann weiß wer dahinter steht Zumindest Objektiven.
00:42:41: Ja, das
00:42:42: ist
00:42:43: ein bisschen dummeneffekt mit diesen neuen Seiten
00:42:46: und neuen Formen
00:42:47: und Formaten.
00:42:48: Und deshalb finde ich es schon eigentlich sehr begrüßenswert dass das getan wurde und dass man auch sozusagen wenn Zuhörer und der Zuhöhrerin sozusagen den Anstoß gibt sich selber weiterführende Gedanken zu machen nicht?
00:43:04: Und vor allem jetzt wird's wieder spannend
00:43:08: Und dass ich wirklich auch mit dem Journalismus hadere.
00:43:14: Dass ich nicht weiß, welchen Tonfall ich mich wieder melden sollte oder müsste.
00:43:21: Womit tagest du genau?
00:43:23: Mit den Medien.
00:43:25: Wie ich am Anfang des Gesprächs gesagt habe... Ich hab den Eindruck die Medien haben sich Irrsinnig abgehoben.
00:43:33: Also
00:43:34: vor allem die sogenannten renommierten Medien, als man sagte immer es ist die Boulevard und wir sind die renommierte Medien.
00:43:41: Die renommerten Medien haben sich extrem stark abgehoben.
00:43:46: Sind zu einem ja so pristisch Produkt für die Heißusseite geworden oder für das Bildungsaffine-Bürgertum?
00:44:01: Linksliberale Bürgertum.
00:44:04: Und das ist Schade!
00:44:06: Ich weiß nicht, ich will nicht arrogant klingen... ...ich habe in meiner Karriere als immer versucht, dass meine Mutter mich versteht wenn ich jetzt schreibe.
00:44:15: Meine Mutter, zwischen Verstorben war FF-Läserin, begeisterte FF Läserinn und... ...und ich habe nicht für die da oben geschrieben sondern oder nicht nur für die hier oben, sondern auch für meine Mutter.
00:44:30: Und wenn ich heute Zeitungen lese, also ... Ich meine hier aber sehr eine FF-Vordereinzeit oder den Spiegel.
00:44:38: Habe ich
00:44:39: den Eindruck... Meine Mutter würde das nicht mehr verstehen!
00:44:43: Weil zu?
00:44:44: Thematisch, sprachlich auf einer total anderen Ebene wo ich manchmal den Eindrück habe.
00:44:51: Hoppla hat die Schreiben von einem anderen Welt.
00:44:54: Also wo leben
00:44:54: die?!
00:44:55: Aber
00:44:55: sie
00:44:55: war dass davor auch schon los ist, so dass jetzt einfach klarer.
00:44:59: Na, vielleicht war es damals auch schon so.
00:45:01: Aber es fällt mir auf und ich weiß nicht, ob ich richtig liege.
00:45:07: Das ist jetzt eine ganz persönliche...
00:45:10: Was würdest du dir dann wünschen?
00:45:13: Ich wünsche mir Geschichten!
00:45:15: Ich habe immer gesagt, eine Zeitung muss Geschichten schreiben.
00:45:18: Es muss irgendwo ein Spiegelbild der Gesellschaft sein.
00:45:21: Sind das Zeitungen?
00:45:22: Fragezeichen?
00:45:24: Es schon hat in gewissen Passagen dadurch aus einem Punkt getroffen, mein Kollege.
00:45:31: Wo man sich dann immer wieder vor Augen halten muss auch wir wie schreiben wir über wen und für wen vor allem?
00:45:37: Und manchmal kann es leider passieren das ein bisschen dass man die Sicht da ein bisschen nicht mal klar hat was diese Punkte betrifft und spricht ja auch ein bisschen das an was sie vorhin gesagt haben Und man darf nicht immer so vom hohen Ross herunter.
00:45:55: Wir haben Wissen alles und können alles, und wir kritisieren jetzt mal, trägt auch eine Verantwortung.
00:46:01: Da nehme ich uns... Bin ich die Erste, die uns da nie ausnimmt?
00:46:05: Und selbstkritisch versuche da irgendwie, ja, da versuchen gegenzusteuern auch.
00:46:12: Wobei vielleicht eine Sache erlauben Sie mir sozusagen.
00:46:14: Ich glaube es kommt auch ganz oft auf die Form an im Sinn das was wir jetzt führen ein Gespräch ist halt eventuell oftmals setzt einen Kontext oder gibt einen Kontex mit mehr als das geschriebenen Wort.
00:46:31: Und ich glaube, am Ende des Tages ein bisschen Eigenwirkung darf ich auch machen.
00:46:36: geht es ja auch darum in unserem Podcast die wir jetzt betreiben nicht?
00:46:40: Sie können auch gerne den Namen nennen.
00:46:42: Unverblümt!
00:46:44: Es wird nicht blumig daher geredet...
00:46:46: Nein, naja Ich gebe mir Mühe ein offenes Gespräch zu führen, wo sich die Leute erklären können aber auch erklären müssen.
00:46:56: Und bin aber auch das sage ich dazu.
00:46:58: also ich bin offen für Zurufe was man besser machen könnte.
00:47:02: so oder fragen.
00:47:04: Schreiben Sie uns gerne wenn Ihnen am SWB Podcast etwas nicht gefällt.
00:47:08: Sieh mir davor selbst gesagt, am Anfang hat sich ein Freund dabei, dass sie Politikäse gesprochen haben.
00:47:15: Also Politikäser heißt einfach politisches bla bla viel Luft ohne Inhalt so ohne Substanz.
00:47:20: Wie geht es Ihnen dann?
00:47:22: Sie interviewen Politikerinnen und Politiker der SVP nicht nur aber prinzipiell letztmal SVP-Leute.
00:47:29: Sie kennen die alle.
00:47:31: Man ist bei du, selbst mit dem Lannis Hauptmann sprechen die bei ihnen So wie sie mit ihnen sprechen, wenn das Mikro aus ist.
00:47:40: Bei mir ist es etwas anderes.
00:47:42: Da sind sie in der Rolle drin meistens.
00:47:44: Dort gebe ich ihnen ganz ehrlich auf Antwort Es gelingt manchmal besser und manchmal weniger gut.
00:47:49: Das heißt auch bei Ihnen sprechen Sie Politikäse?
00:47:52: Die Sache ist glaube ich die Wenn man ein Leben lang einen Beruf sagen ausübt dann schlüpft man ja auch in gewisse Rollen Und ich glaube ganz ausblenden tut man es ja nicht In Sinne von diese sehen.
00:48:05: wir haben Hier liegen, wir haben unsere Abstellkammer umfunktioniert in das Podcaststudio.
00:48:11: Da werden dann die Kameras und die Mikrofone aufgestellt...
00:48:15: Wo die alten Besen drinnen sind?
00:48:17: ...gestanden haben!
00:48:21: Das wurde dann entsprechend umfunksioniert.
00:48:23: Ich glaube es gibt sogar ein Foto, dass irgendwo veröffentlicht wurde.
00:48:27: Jedenfalls Punkt ist, es gibt Leute denen gelingt er ist dann besser Und ich versuche das auch herauszukitzeln und andere sind einfach sehr viel stärker in diesem Modus, wo sie denken.
00:48:39: Sie müssen... Ich sehe jetzt die Kameras!
00:48:42: Ich habe Lichter, die mich bescheinen.
00:48:45: Ich habe einen Dienstleister, der darin neben
00:48:48: mir auch sitzt.
00:48:49: Aber hat es ja eine Politikerin?
00:48:51: Es ist ein bisschen Sex oder Sie empfohlen?
00:48:53: Gibt es bislang?
00:48:54: Die
00:48:54: Sexsungen
00:48:55: oder...?
00:48:55: Jemand wirklich überrascht weil sie manchmal
00:48:57: redet
00:48:58: so wie immer also überhaupt nichts politisches sondern einfach richtig Bodenständig und
00:49:03: tief.
00:49:05: Was mir sehr gut gefallen hat, weil das Leistungsdruck für mich und der Anspruch sehr hoch war, war der erste Podcast mit einem Parteiumann.
00:49:13: Ihr Versuchskaninchen war eine Landtagsabgeordnete, in meinem Fall war es der Parteiuman.
00:49:18: Ich war damals eigentlich ziemlich froh, weil ich habe mir einen Skript vorbereitet mit Fragen die ich mit ihm durchgehen wollte.
00:49:23: vor allem damals war diese Diskussion riesig um Rechtsrück oder Linksrück und wo steht ihr als VB?
00:49:29: Und wie erklärt man den Leuten dass ist ein RSVP mehrere Seiten gibt und dass wir umverändert sozusagen auf unseren Kurs bleiben wollen.
00:49:36: Und das die Zeit manchmal einfach auch gewisse Kurskorrekturen notwendig macht, und dass man in der Sammelpartei bei uns Leute findet, die haben bei gewissen Dingen wird konservative Haltungen, da sind aber immer eine soziale Haltung...
00:49:48: Da hat sie da positiv überrascht!
00:49:50: Ja weil es einfach glatt gelaufen ist.
00:49:52: Weil er glatt geredet hat?
00:49:55: Ja, aber auch jetzt zum Beispiel.
00:49:56: Ich hatte ja keine Ahnung ob ich das kann oder nicht kann.
00:49:59: Ich hätte keine Ahnung wie es bei den Leuten ankommt und ich muss dann sagen eigentlich die Klickzahlen vor allem auf den Kurzvideos und
00:50:07: praktisch
00:50:07: die Zuhörenden zuhören.
00:50:08: Das hat mich dann recht positiv gestimmt.
00:50:11: und auch vor allem was der eigenen Bubble.
00:50:14: sozusagen haben wir eigentlich relativ lobende Worte bekommen.
00:50:20: Dann zum Beispiel der zweite war dann mit meiner Arthomaler.
00:50:24: Da hab ich interessanterweise, weil ich habe sehr oft ein mieses Gefühl wenn ich den
00:50:27: Podcast
00:50:29: bende.
00:50:30: Im Sinne von... Hat das jetzt zu lange gedauert?
00:50:33: Interessiert?
00:50:34: Das war nicht so technisch.
00:50:37: So haben wir das Material, was wir eigentlich brauchen und haben den Punkt klargemacht, den wir klaremachen wollten vor dem Video.
00:50:43: Ich glaube es ist viel um Autonomie-Reformen.
00:50:45: Das war ein Special zum Beispiel ja genau!
00:50:48: Und bei meiner Art eben auch.
00:50:50: Damals zum Beispiel habe ich dann für mich sehr überraschende Feedback von einigen Leuten bekommen, dass das eigentlich wirklich noch mehr Gespräch war und weniger jetzt Interview.
00:51:11: Ich glaube, uns ist es damals wirklich gelungen für SVP-Verhältnisse online einen Kontrapunkt zu schaffen.
00:51:30: Natürlich was erschreckend ist, aber das lasse ich mir jetzt mittlerweile auch nicht mehr gefallen.
00:51:34: Mittlerweile gehen wir fast schon zu zweit, zu dritt dran.
00:51:37: Die Kommentare teilweise unter den Postings vor allem auf Facebook ist eine Dummelwiese für das Tattoo Löwinnen und Löwen wobei ich wirklich die Vermutung habe... ...die Vermutungen muss sich jetzt betonen dass da sehr viel Fake unterwegs ist und immer von demgleichen bespielt
00:51:53: wird.
00:51:54: Gibt es einen Gast?
00:51:57: Eine Gästin?
00:51:58: Wusste sich schon besonders darauf freuen im Unverblümt-Podcast?
00:52:03: Ich hatte eine Gästin diesen Sommer.
00:52:06: Da darf ich den Namen allerdings noch
00:52:08: nicht...
00:52:09: Ah, das wird erst ausgestrahlt werden!
00:52:10: Auf denen habe ich mich ganz... also da war ich auch nervös.
00:52:13: Südola
00:52:13: Politikerin?
00:52:15: Nein keine Politikerinnen.
00:52:17: Es werden auch Nichtpolitiker
00:52:19: eingeladen.
00:52:20: Der Anspruch ist tatsächlich der.
00:52:23: Wir sind jetzt in einer Findungsphase wo wir jetzt zunächst schon mit Politikerinnen und Politikern oder auch Anlassbezogen, so ehrlich will ich sein.
00:52:33: Zum Beispiel könnte ich mir sehr gut vorstellen dass wenn nächstes Jahr die Parlamentswahlen sind das wir dann den Kandidaten dort besonderen Raum geben.
00:52:41: aber ansonsten wäre es eigentlich schon mein Anspruch sozusagen weil mir einfach die Debatte als solcher Sehr am Herzen liegt und die Diskussionskultur.
00:52:52: Und das war eigentlich schon eines der Ziele, also natürlich unsere Leute... Jetzt kommen
00:52:55: auch Gäste von anderen Parteien zum Beispiel?
00:52:58: Ja!
00:52:59: Könnte man schon überlegen dass man das macht sofern sie dazu bereit sind?
00:53:04: und dann müsste ich meine eigene Rolle natürlich auch ein wenig überdenken weil dann geht es wird es wahrscheinlich sehr darum gehen auch einen Kontrapunkt zu setzen.
00:53:13: Also mal handzahmen wird man mich da nicht erleben.
00:53:16: Wer
00:53:16: ist der nächste
00:53:16: Gast?!
00:53:17: Dann kommt die nächste Folge in einem Monat oder jetzt?
00:53:20: Nein,
00:53:20: im September.
00:53:21: Jetzt haben wir erst jenen gedreht mit Siegfried Brucker vor allem über die Wahlrechtsreform und wir haben jetzt einige in der Hinterhand weil wir vorproduziert haben.
00:53:31: ich hoffe sie werden aber jeweils dann interessant und eine Mehrwert bieten.
00:53:37: so auf welchen Gast und welche Gästin freuen sich schon von aus der Blase?
00:53:44: da müsste ich jetzt einen Moment
00:53:46: überlegen Wer würde es interessieren, der anstatt Ira auf diesem Sitz-Hochsitz sitzt?
00:53:53: Ich glaube wer schon etwas zu sagen hätte wäre der Harald Stauder.
00:54:00: Ich könnte mir aber auch vorstellen dass gerade von der SVP-Babel jetzt Leute die man vielleicht so nicht unbedingt auf den Korn hatte weil sie nicht zur Spitzenpolitik gehören zumindest momentan.
00:54:11: Zum Beispiel?
00:54:12: Nein ich glaube zum Beispiel Bürgermeisterin von Nicht-Hafling, sondern mit den Bergen.
00:54:19: Für Rahn?
00:54:19: Genau!
00:54:20: Ich glaube so jemand wäre zum Beispiel sehr interessant.
00:54:24: Der ist ja ganz jung.
00:54:25: Ja und ich glaube die macht einen super Job.
00:54:28: immer positive Ausstrahlung
00:54:30: Mit wen?
00:54:31: von den bisherigen Gästen von diesem Podcast hier würden sie dann mal gerne ein Bier trinken gehen auch ein alkoholfreies Bier.
00:54:42: Ich versuche Alkoholkonsum so gut, es geht zu beschränken.
00:54:44: Aber wenn ich dann Bier trinke, dann trink ich ein Bier!
00:54:47: Von dem bisherigen... Ich würde mal ganz gerne mit Paul Kölnzberger tatsächlich ein Bier trinken gehen und dann machen wir uns das frisch aus.
00:54:54: Schön, da werde ich sie im Ausrichten.
00:54:56: Dann verfolgen wir wie sich das beziehungstechnisch zwischen SVB und Tim K weiterentwickelt.
00:55:03: Eine Frage habe ich natürlich noch bevor ich Sie entlasse welche Fluskel können Sie denn nicht mehr hören?
00:55:13: Welche politische Fluskel können Sie nicht mehr hören?
00:55:20: Ich hatte jetzt einen anderen, das ist wiederum in eine gewisse politische Richtung.
00:55:25: Aber was ich immer wieder lese, ist die Südtiroler Volksverräter Partei Das sind solche Worte Da liegt bei mir der Scheitel dann quer aber eine falsche Richtung.
00:55:34: Das können sie einfach nicht mehr hörten.
00:55:36: Nein weil es einfach dumm ist.
00:55:41: Ich bin noch schuldig von Maria Lisa Betrieder.
00:55:45: und dann schließt sich der Kreis zu meiner nächsten Frage, die ich auch fragte.
00:55:49: Das schon ein bisschen her seitdem sie hier war, je nach Jahr zwanzivundzwanzig.
00:55:55: Und sie hat damals schon auch gesagt, dass sie hofft sich das Land einfach gut entwickelt und auch die politische Kommunikation in dieser Legislaturperiode was ja am Anfang war, dass sich das irgendwie gut einstellt.
00:56:08: Sie hat jetzt mehrere Punkte genannt.
00:56:11: Ich muss jetzt schauen, dass es richtig getrifft ist.
00:56:16: Ich habe mir die Folge noch mal an Situation und auch Klima seit dem Bud-Kast leider Gottes eher zum Negativen verändert.
00:56:31: was ich als ganz schwierigen empfinde ist das jetzt zweieinhalb Jahre also zur Halbzeit der Legislatur der Großteil der Parteien schon im Wahlkampf sind.
00:56:41: Das gilt einmal für alle Parteien, die im Rechtsspektrum angesiedelt sind.
00:56:47: Aber auch die Landesregierung.
00:56:49: und ich muss ehrlich sagen das ist schon sehr schwierig da einfach zu sagen okay ich lass mich dann nicht mit hineinziehen Ich lasse mich da nicht beeinflussen Ich arbeite einfach seriös und pragmatisch weiter.
00:57:04: Und lass mich da nichts nervös machen dass viele meiner Ideen in dieser Legislatur vielleicht umgesetzt werden, zum Beispiel beim Bereich der Löhne im öffentlichen Dienst aber auch im Sozialen.
00:57:21: Bei den Löhnen im öffentliche Dienst ist einiges weitergegangen, aber auch noch nicht so vieles
00:57:27: ich mir erwartet
00:57:28: hätte.".
00:57:29: Und beim Sozialem muss ich sagen, hier wurden sehr viele Hoffnungen weg.
00:57:33: Da wurde es sehr vieles angekündigt.
00:57:35: Die Landesredenbarma ist in der Umsetzung einfach sehr säumig.
00:57:39: Ich mach jeden Punkt zwischen ... Weil säumic?
00:57:42: Ist ja interessant wie auch Sie das anspricht mit dem verschlechterten Arbeitstil mehr so auch stimmungsmäßig und da glaube ich haben sie davor auch gesagt, dass finden sie auch so, dass es einfach vom Klima her ein bisschen schwierig geworden ist.
00:57:56: Es geht dann natürlich nicht schnell genug, auch die Umsetzung.
00:58:00: Dass diese Kritik kommen.
00:58:03: Sie sind allerdings auch in einer Sache.
00:58:05: somit Herr Böcher?
00:58:06: Sie sind mir immer noch die Mitglieder zahlender SVP schuldig seit dem Podcast den wir zusammen aufgenommen haben im Herbst der letzten Jahres.
00:58:16: Wie schaut es aus?
00:58:16: Hat man fertig gezählt in SVP
00:58:18: oder... Wir sind schon wieder neun Jahre vor neuen Zählen!
00:58:21: Nein,
00:58:24: wir werden sich ganz Ihnen relativ dieses Mal tatsächlich sagen, aber wir haben ja Urzausschusswahlen dieses Jahr.
00:58:32: Im November?
00:58:34: Und die Wahlordnung, die jetzt bald verabschiedet wird im August noch vom Parteiaalschuss steht explizit drin auch die Statutarische Regel als fünfzehn Tage vor der Wahl das Mitglied aktiv sein muss um entweder gewählt zu werden oder zu wählen.
00:58:52: Und von dem her wird das ein Stichdatum sein, also wir werden heuer mitten auf einmal sozusagen belastbare Zahlen nehmen und ich sage perlaube mir dass jetzt auch zu sagen Ich gehe von rund zwanzig tausend
00:59:04: Mitgliedern aus.
00:59:05: Vielen Dank für diesen Nachtrag aber ich glaube es wird für die SVB dann ja doch noch ein interessanter Herbst oder?
00:59:11: Es gibt Landesversammlung?
00:59:13: Es wird eine Landesversamlung
00:59:15: verausichtigte.
00:59:15: Mit Konzertprogramm steht dieser Plan
00:59:17: noch.
00:59:18: Ja, Teil dieser Landesversammlung wird auch das Konzertspartner
00:59:21: sein.
00:59:21: Und das ist schon fertig?
00:59:22: Hat man schon fertig daran gearbeitet oder wie funktioniert es?
00:59:26: Also ich sage Ihnen ganz offen wir Ich Obmann Harald Stauder und so weiter Wir machen uns fortlaufend Gedanken über diese Sache Gibt auch schon mehrere Themenbereiche die wir anformuliert haben.
00:59:39: Wir werden sicherlich die Landesversamlung dazu nutzen aber im Idealfall nutzen wir sie so dass Sie auch Teil des Prozesses sind.
00:59:47: Das wäre zumindest mein Wunsch.
00:59:49: Und weil ich nämlich glaube, dass wir – was Sie auch gesagt haben – die Stimmung wurde schlechter letztendlich, aber ich bin dann doch jetzt zum Beispiel wieder optimist genug, dass ich glaube das wir so langsam auf einen Zenit zu steuern wo dieses Rumkeile bei den Leuten nicht mehr Das ist eine Gegenreaktion hervorruft.
01:00:09: Was macht sie da so sicher?
01:00:11: Ich habe durch das Vertrauen in die Leute, und ich glaube auch Südtirol ist eine andere Realität als zum Beispiel Österreich oder sonst wo.
01:00:20: In Zweifelsfall kenne ich meinen Nachbar und das Nachbarnnachbar trifft sich dann doch irgendwo mit einem... Bier oder Glas Wein, auf einem Mineral oder sonst was.
01:00:32: Und ich glaube einfach nicht dass wir diese Zustände ernsthaft in unserem Land haben wollen.
01:00:36: Ich meine wir sehen jetzt momentan wie eine Bundesregierung ob politisch innertlich zurecht oder nicht zu recht das... Sei jeden selber überlassen, aber zumindest die Regierbarkeit des Landes draußen auf eine Frage gestellt wird.
01:00:48: Mit was?
01:00:49: Mit Hetze mit null Substanz und gar nix.
01:00:51: Ich
01:00:51: bin jetzt auch interessant und spannende wichtige Landtagswahlen an den deutschen Zuhause.
01:00:55: Sachsen-Anhalt
01:00:56: und Österreich ist im Prinzip momentan das Gleiche.
01:00:59: Und ich glaube dass wenn die Leute das sehen, das verstehen, das mitbekommen dann wird sich ernsthaft, glaub' ich, der Reflex in Südtirol schon durchsetzen.
01:01:08: Liebe Leute!
01:01:10: all der unterschiedlichen Meinungen, die jemand haben will.
01:01:14: Aber wenn wir uns dermaßen als Gesellschaft hier zerfetzen, dann wird es bei uns hier – da brauchen wir gar nicht das Böse Rom!
01:01:21: Dann wird es auch bei uns zur Überlebensfrage, ob wir weiterhin die Stärke dieses Landes hervorstrachen können.
01:01:27: und das war jenseits von Parteigrenzen immer der Zusammenhalt und die gegenseitige Solidarität.
01:01:32: Und das steht auf dem Spiel.
01:01:34: Ärgert es mich umso mehr, wenn andere für sich proklamieren.
01:01:38: Für die Heimat zur Arbeit.
01:01:39: Sie tun genau das Gegenteil
01:01:40: damit.
01:01:41: Die Landesversammlung findet wann statt?
01:01:44: Ende November.
01:01:45: Und bis dahin haben wir noch viele andere schöne Themen, die an der wir uns mit der SVP abarbeiten können.
01:01:52: Allrechtsreform Grundsatzprogramm, Hochzausschusswahlen.
01:01:57: Habe ich was vergessen?
01:01:58: Was wir als Medien nicht vergessen sollten...
01:02:02: Auf Partei-Ebene?
01:02:03: das
01:02:04: wird das sein oder... Das wird dann
01:02:06: auch sein.
01:02:07: ...
01:02:07: im Messer gewetzt werden.
01:02:08: Hoffentlich nicht.
01:02:09: Vielen Dank für die Zeit!
01:02:11: Wer Lust hat sich diese sommerliche Folge bevor es im Herbst wieder ganz klassisch weitergeht Freut es mich, wenn Sie die sommerliche Folge anhören, wo auch immer.
01:02:23: Wann haben Sie den letzten Podcast?
01:02:25: Wo gehört Herr Bircher?
01:02:26: Also nicht diesen irgendeinen?
01:02:28: Wo hören Sie gerne Podcasts?
01:02:31: Ich höre ganz viele Podcasts.
01:02:32: Der letzte war, war ich auf der Seite eben von The Pioneer ein deutscher Podcast und hochte mir damals das Interview an, mit Maximilian Krach.
01:02:45: Dann nehmen wir das gerne in die Show-Notes diesen Tipp als Podcast.
01:02:50: Einen schönen Sommer noch für Sie und vielen Dank fürs Zuhören!
01:02:54: Das war aus der Blase.
01:02:55: mein Name ist Alexander Aschbacher zu.
01:02:57: heute war ein Sommergast bei mir aus dem Nachbarhaus Martin Karl Bircher.
01:03:01: ich wünsche gutes Zuhühren wo immer sie das auch machen einen schönen Tag durch oder eine gute Nacht je nachdem wann sich das alles anhören.
01:03:09: mich freut
01:03:09: es.
01:03:09: Danke sehr.
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