Aus der Blase #21: Gabriele Morandell

Shownotes

Gabriele Morandell, Jahrgang 1968, ist in Keltern mit drei Geschwistern in einer Bauernfamilie aufgewachsen. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften arbeitete sie unter anderem als Vize-Generalsekretärin der Stadt Brixen, war neun Jahre Volksanwältin und ist seit zwei Jahren als Generalsekretärin der Region. Bei den Landtagswahlen 2023 verpasste sie den Einzug in das Hohe Haus um 61 Stimmen. Seit vergangenem Sommer ist sie die Vorsitzende der "Sozialen Mitte" in der SVP. Morandell ist Mutter von drei erwachsenen Kindern und lebt mit ihrer Familie in Brixen.

Im ff-Podcast "Aus der Blase" erzählt sie, worin für sie der Reiz liegt, dieses ehrenamtliche politische Amt auszuüben, was sie am Landeshauptmann kritisiert und warum Singen im Chor ihr dabei hilft, vom Alltag abzuschalten.

Moderation & Redaktion: Alexandra Aschbacher

Produktion: Alexandra Aschbacher

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Transkript anzeigen

00:00:00: Schon in meiner Kindheit, also es war immer schon so, dass ich sehr willensstark bin.

00:00:04: Wenn ich mir was vornehme und mir Ziele gebe, ich geb da nicht zu schnell auf.

00:00:09: So einfach war das nicht, gell?

00:00:11: Weil da ist die ganze Wucht dieser Politik plötzlich auf mich hereingebrasselt.

00:00:16: aber ich glaube, das bringt Politik mit sich wenn man sich dafür entscheidet.

00:00:20: Und das kann man ja keiner sagen du darfst nicht Du hast jetzt vorgesehen, weil du mal du darfest nicht Politik machen.

00:00:25: Aber ja, entscheide ich.

00:00:26: Das ist meine Entscheidung.

00:00:31: Ich denke mir immer, Politik wird geht so viel lieber Kommunikation.

00:00:35: Das ist so wichtig und am Ende steht eine Partei, dann immer wieder ... Ja, wir hätten reden

00:00:40: sollen.

00:00:42: Mit den Leuten... ja guten Morgen!

00:00:45: Meine

00:00:46: sind eurer Wähler auch.

00:00:47: Das sind die Leute wie für

00:00:48: euch

00:00:49: die Partyrennen

00:00:50: auch

00:00:51: so ehrenamtlich.

00:00:53: Die Funktionäre, die da unten sitzen, ernichten alle aber.

00:00:56: Vielleicht habt ihr es immer noch nicht verstanden?

00:01:00: Schade.

00:01:00: Du müssen mir das erklären.

00:01:01: Nein, das kann ich nicht erklären.

00:01:05: Ein kleines Hauptmann Kompatscher kritisiere

00:01:07: ich.

00:01:08: Die Pürgonähe fehlen hier.

00:01:09: Er ist nicht so reichbar für den Bürger und das ist schade.

00:01:23: Herzlich willkommen zu aus der Blase, dem politischen Gespräch bei dem wir die Frage nachgehen was

00:01:29: machen Politiker eigentlich?

00:01:31: Und was macht die Politik mit Politikerinnen?

00:01:34: Heute ist Donnerstag der siebzehnte September Und meine Gäste im Studio ist Gabriele Morandel, die Vorsitzende der Sozialen Mitte in der SVP.

00:01:43: Grüß Gott!

00:01:44: Einen wunderschönen guten Morgen.

00:01:45: Wir haben heute noch morgen.

00:01:46: deswegen einen guten Morgen Frau Morandel.

00:01:48: Ja, grüß Gott

00:01:49: ja und danke für die Einladung.

00:01:50: Wie

00:01:51: war Ihr Sommer?

00:01:51: Jetzt kommt er langsam der Herbst ins Land.

00:01:54: Ich hatte einen guten Sommer, ja Danke und jetzt starte ich wieder mit der Arbeit durch auch mit der politischen Tätigkeit und ja

00:02:03: passt Kann wieder richtig

00:02:05: losgehen.

00:02:06: Wie geht es Ihnen gerade?

00:02:07: Mir geht das gut, ich habe mich heute auch freigenommen ein Tag frei um auch in Ruhe mit ihnen das Gespräch zu führen und so fühle ich mich da in Urlaubsstimmung.

00:02:17: Obwohl er's weiterholt ja nicht zur Urlabsmöglichkeit ist.

00:02:19: Schön!

00:02:20: Aber wenn Sie sagen es geht Ihnen gut was man sagt dass immer so leicht dahin Ja es geht mir gut.

00:02:25: Was meint ihr damit?

00:02:26: Ich bin gesund ich habe eine Familie ich habe einen wunderbaren Mann ich habe drei erwachsene Kinder.

00:02:34: Ich fühle mich sehr wohl in meiner Familie und auch mit meiner Arbeit.

00:02:38: Auch mit meiner politischen Tätigkeit, deshalb geht es mir rundum

00:02:41: gut.".

00:02:43: für all jene, die sie nicht so gut kennen.

00:02:46: Versuche ich jetzt mal ein bisschen ein paar Eckdaten ihres Lebens vorzustellen.

00:02:49: bitte wenn etwas falsch ist oder wenn ich etwas vergessen haben sollte können Sie das sehr gerne ergänzen damit wir das in Zukunft dann richtig gestellt haben.

00:02:56: Sie sind im Kaltern geboren in einem bäuerlichen Umfeld bäuernlicher Familie.

00:03:00: da sind mit drei Geschwistern aufgewachsen und haben dann Rechtswissenschaften studiert waren beruflich unter anderem Vizegeneralsekretärin der Stadt Prixen neun Jahre Volksanwältin und seit zwei Jahren arbeiten sie als Generalsekretär in der Region.

00:03:15: Politisch haben Sie bei den Landtagswahlen im Jahr two-tausenddreifundzwanzig so richtig, also Ihre politische Tätigkeit gestartet und haben es wirklich ganz knapp nicht geschafft in das hohe Haus, wenn ich richtig nachgeschaut habe – es waren ein Sechzehn oder eine sechzehntig Stimmen – Sie sind wie Sie eben selbst gesagt haben Mutter von drei erwachsenden Kinder und leben mit Ihrer Familie in Brixen.

00:03:36: Ja alles korrekt!

00:03:37: Korrekt?

00:03:38: Habe ich etwas Wichtiges vergessen was Sie mir gewusst?

00:03:40: Das passt so sehr gut.

00:03:42: Dazu

00:03:42: zusammen, wunderbar!

00:03:44: Wie Sie wissen wenn sie einige Folgen gehört haben zum Warmwerden macht mir immer ein Entweder-Oder-Spiel um in die Themen hineinzukommen.

00:03:55: das heißt sie müssen sich für eine Antwort entscheiden.

00:04:00: Also Hund oder Katze, dann werdet ihr keine Ahnung.

00:04:02: Katze?

00:04:03: Ich habe eine Katze!

00:04:04: Wir haben keinen Joker.

00:04:06: Frau Degh ihre Parteikollegen wollte das damals einführen aber es sind so wenig Antworten und Fragen dass der Joker jetzt nicht angebracht ist.

00:04:15: aber bitte um klare Antworten.

00:04:19: Süß oder sauer?

00:04:20: Süss?

00:04:20: Prixen oder Bozen?

00:04:22: Prichsen

00:04:23: Fratelli oder Südturaler Freiheit?

00:04:32: Da muss ich jemand wählen, da muss ich einen Antwort geben.

00:04:35: Weil ich würde sagen niemand

00:04:37: aber

00:04:38: zur Not?

00:04:41: Na gar keinen

00:04:43: Roten.

00:04:44: Ich könnte Ihnen helfen, Sie haben ja einen Koalitionspartner.

00:04:47: Na der ist es nicht!

00:04:50: Der

00:04:51: ist nicht mein Koalisionspartner, ich bin nicht in Regierung und nicht im Landtag.

00:04:59: Dann nehme ich das mit einer Freiheit.

00:05:01: Meloni oder Ursi?

00:05:04: Meloni.

00:05:05: Sven Knoll oder Melanie Mayer?

00:05:07: Es

00:05:10: bleiben wir in der Südholofahrt!

00:05:12: Ja, sie haben sich davor von der Süddholofrätin entschieden als Mischende.

00:05:15: Dann müssen Sie es euch... Gut.

00:05:18: Betten obergrenze ja oder nein?

00:05:22: Bettenobergrenze ganz wichtig, ja.

00:05:24: Gratis öffes ja oder Nein?

00:05:26: Ja.

00:05:27: Österreich oder Italien?

00:05:28: Österreich.

00:05:29: Die im K- oder grüne?

00:05:31: Grüne.

00:05:32: Winter oder Sommer?

00:05:34: Sommer?

00:05:35: Pendlergeld, kurzen Jahr oder nein.

00:05:38: Nicht kürzen!

00:05:39: Digitalisierung der Verwaltung ja oder nein?

00:05:41: Ja.

00:05:42: Mehrsprachige Schule ja oder Nein?

00:05:47: Ja und unter bestimmten Voraussetzungen.

00:05:49: Also ein Jein.

00:05:52: Parteiline dann fast schon ein bisschen.

00:05:56: Frau Morandel was sagen die Menschen wenn sie zurzeit unterwegs sind, wenn sie vielleicht auf der Straße angehalten werden.

00:06:05: Boots und Brixen – Sie sind auch viel im Land unterwegs!

00:06:08: Was sagen Ihnen die Menschen zum aktuellen Zustand Ihrer Partei?

00:06:16: Ja, also ich diskutiere ja viel darüber.

00:06:18: Weil Frank sich mir auch meine Freunde oder das Umfeld fragt immer, wieso interessierst du dich für diese Partei?

00:06:25: Oder warum arbeitest du für die SVP und wo siehst du hier einen Lichtblick?

00:06:30: Was hat dich bewegt oder bewegt dich immer noch nicht?

00:06:33: Und dann antworte ich schon immer und sage, ich habe als Volksumwelt in sehr viel gesehen.

00:06:38: Ich habe da diese neun Jahre immer mit Menschen gesprochen und habe deren Problemen auch gesehen und deren Schwierigkeiten auch gehört zu finden bei der Politik, bei der Landesverwaltung.

00:06:48: Das hat mir dann nach dieser Zeit als Volksverwaltin diesen Reiz geschaffen und gedacht, na ich weiß jetzt so viel!

00:06:54: Ich bin auch Juristin und arbeite schon mein ganzes Leben in röffentlichem Verwaltung – ich kenne mich eigentlich aus!

00:07:00: Da habe ich mir gedacht ja... wenn, dann muss ich schon diesen Mut fassen und versuchen mich einzubringen.

00:07:05: Und auch etwas zu verändern.

00:07:07: Für jene die keine Stimme haben eine Stimme sein.

00:07:10: Das war von Anfang an mein Ziel.

00:07:13: Und das ist immer noch mein Ziel!

00:07:16: Warum jetzt SVB?

00:07:19: Ich nehme mir jetzt die Frage vorweg, weil das wollte sie später fragen warum es SVB war.

00:07:24: Wenn Sie zur Zeit heute in diesen Tagen diese Woche unterwegs sind und sagen Gabi oder... Ja, warum

00:07:30: machst du das?

00:07:31: Nein, nein nicht warum.

00:07:32: Irgendetwas über ihre Partei ist der Regierungspartei?

00:07:35: Ja genau.

00:07:36: Wer hat sie da überhaupt angesprochen?

00:07:37: Aber was haben die jetzt für Blätzen

00:07:40: gemacht?

00:07:40: oder wer gesagt Kunde-Parteis?

00:07:42: Also Frage.

00:07:43: Ich diskutiere ganz viel auch jetzt über diese Senatswaldkreise.

00:07:47: das war immer Thema.

00:07:48: Die Petnoberkreise ist immer Thema in meinem Freundeskreis mit den Menschen und...

00:07:52: Das wird ja genau gesagt.

00:07:54: Wird gesagt ah was macht ein Partei?

00:07:56: Genau und unterwärmten Klärung.

00:07:58: Ganz

00:08:01: unterschiedlich, je nachdem mit wem ich spreche.

00:08:04: Da gibt es sie, die sind eher kritisch der Sache gegenüber.

00:08:07: Andere sagen ja, Sie verstehen das und können sich damit identifizieren mit diesen Entscheidungen.

00:08:14: Also ganz unterschiedlich.

00:08:15: Das ist ganz konträr auch.

00:08:16: Je nach dem wie man diskutiert.

00:08:18: aber ich diskutiere gerne und vertrete dann immer meine Meinung.

00:08:22: Es muss nicht die Meinung sein der Landesregierung oder anderer Politiker.

00:08:25: Meine Meinung als Vorsitzender in der soziale Mitte immer dieselbe ist, wie gerade nach außen vertreten wird.

00:08:33: Ich frage deshalb, weil es könnte ja auch sein dass sie überhaupt nicht angesprochen werden.

00:08:38: zur Politik, weil die Menschen sagen man interessiert mir nicht, wer dagegen tun will oder so.

00:08:44: Meine Kinder lernen Bei uns zu Hause freuen die ein und da bin ich ganz viel mit jungen Menschen auch.

00:08:50: Und diese jungen Leute interessieren sich immer ganz viel, was ich mache, warum ich es mache.

00:08:55: Da diskutieren wir ganz tolle Gespräche und das gefällt mir immer weil sie einen ganzen anderen Blick auf die Sache haben und mir oft dann Sachen vorwerfen – also da gibt es keine Grenzen.

00:09:07: zum Beispiel!

00:09:09: Was haben wir?

00:09:10: Also über Tourismus, Tourismus-Obergrenze und so.

00:09:13: Und da sind die Jugendlichen schon ganz sensibel und sagen, warum macht er nicht mehr?

00:09:19: Diesen Tourismus ist ein wenig zu stoppen.

00:09:21: Warum wird für die Touristiker in diese Richtung auch immer wieder nachgegeben...

00:09:28: Was antworten Sie dann?

00:09:31: Ja, bis zu einem bestimmten Punkt.

00:09:33: Das kann ich ja natürlich auch den Tourismus verstehen.

00:09:36: Es gibt auch noch Täler, wo der Tourismus noch wachsen muss.

00:09:39: Da war ich jetzt bei einer Diskussionsrunde in Sarmtein und die haben wirklich Probleme.

00:09:44: Die haben keine Paare im Dorf und da gibt es ein Hotelprojekt.

00:09:47: Und das ist ja toll!

00:09:48: Wenn es Hotelern, wo wirklich ganz wenig Tourismus ist, noch was passiert, dann sage ich auch Ja, das kann man schon machen.

00:09:54: In anderen Orten sollte man wirklich aufpassen, was man macht.

00:09:59: Deshalb stehe ich sehr kritisch dem gegenüber und ich glaube wir müssen uns als Bevölkerung auch noch stärker machen und als soziales Gewissen stärken und sagen jetzt müssen wir auch auf uns schauen.

00:10:12: Für uns muss das ja auch lebenswert sein.

00:10:15: Finden Sie es dann gut wenn so wie Ihr Parteikollege – das war gestern im Gesetzgebungsausschuss des Landtags auch noch als Schüler ehemaliger?

00:10:24: Irgendwo ja und Anfangszeichen sein Gesetz, dass er da auch seine dagegen gestimmt hat gegen die Furchschläge von Landesrat Walcher.

00:10:32: Haben Sie das gut gefunden?

00:10:33: Ja, das habe ich gut gefunden.

00:10:36: Er hatte das Gesetz gemacht und für ihn geht es jetzt nicht gut.

00:10:40: Das finde ich in Ordnung, dass der auf seiner Stimme erhebt und sagt na so ist das nicht gedenkt.

00:10:44: also da geht es wieder um Aufweichen wobei... Ich hab' das jetzt am Rande verfolgt!

00:10:49: Also den, die jetzt der Landesrat hat wäre hier einfach zu sagen die Möglichkeit zuzulassen, dass jemand auch ein Variante-Projekt einreichen kann oder zuzulaßen.

00:10:59: Es ist darum gongen wenn es ein Gerichtsverfahren über den Baukonzession besteht das man nachher dann auch trotzdem noch bauen kann.

00:11:06: aber das sind Sachen wo ich mir schon gedacht habe die muss man nicht gesetzlich reden.

00:11:10: das ist ja eigentlich gegeben, in dem Moment wo ich die Baukonzession habe.

00:11:14: Da steht ja nirgends rein dass wenn da nach ein Gerichtsverfahren ist.

00:11:17: Ich weiß nicht warum er diese Erbänderung noch macht was dahinter steckt das es mir als Außenstehende nicht klar.

00:11:25: Außenstehende und trotzdem mittendrin irgendwo natürlich.

00:11:28: Ich kann mich erinnern, so im Frühjahr als diese ganze Tourismus-Debatte bei Bettenobergrenze so wieder richtig an Schwung eingenommen hat aufgrund dieser Änderungen durch die Landesregel oder vorgehaften Änderungslisten... den Gemeinden, die da nicht betroffen sind oder ausgenommen werden.

00:11:48: Da hat es in der Partei ja heftige Diskussionen intern gegeben und

00:11:52: ich glaube

00:11:53: das soziale Mitte hat zumindest intern eigentlich schon auch immer gesagt.

00:11:57: Wir haben uns auch mehrere Presseaussendungen dazu gemacht wo wir immer gesagt haben wie sie dagegen waren.

00:12:01: Es war nicht immer klar seid ihr dagegen?

00:12:03: Ja

00:12:04: ist aber

00:12:04: schon

00:12:05: klar!

00:12:06: Auch mehrere Presseaussendung hin dazu verschickt.

00:12:09: und diese fifty-fiften Gemeinden für die eine Ausnahme gemacht wird Da stehen wir nicht dahinter.

00:12:15: Ich frage deshalb, weil ich glaube es fragen sich dann doch immer viele Menschen wie funktioniert das eigentlich so?

00:12:22: Da werden Pressemitteilungen verschickt, soziale Mitte auch von der Opposition.

00:12:26: Gut, lass mir die Opposition als nochmal was anderes.

00:12:28: aber vor allem wenn es um die Regierungspartei die SVP geht und dann gibt es die internen Sitzungen.

00:12:33: so wie positioniert man sich als Bewegung?

00:12:36: Und wie stark ist die Stimme?

00:12:39: oder läuft das eh?

00:12:40: in Pressemitteilung kann man alles fordern, alles begrüßen, alles darauf hinweisen.

00:12:46: etwas anders ist wie man intern positioniert.

00:12:49: ist die Gesamtpartei dann auch auf einen Hürt manchmal als Sozialminister.

00:12:56: Ja, und da ist eben das SVB eine Sammelpartei.

00:13:00: Genau

00:13:01: ja!

00:13:01: Und da sind den verschiedenen Strömungen rein.

00:13:04: Ich finde es richtig so... Ich glaube vom Unsprung her von Maniago so eine ganz geniale Idee, nicht?

00:13:11: Wir als Minderheit in Italien tun wir uns zusammen und machen eine Partei.

00:13:15: Und in dieser Partei sind da mehrere Seelen.

00:13:19: Da sind unterschiedliche Seelen!

00:13:20: Da gibt es natürlich die Bauern, die Wirtschaft, die Touristiker... ...und dann gibt das auch diese soziale Mitte.

00:13:26: Diese sozialen Mitte oder sagen mal die Arbeitnehmer wie sie immer früher hießen, sind auch eine Stimme.

00:13:31: Und ich bin jetzt hier davor sitzende und mein Ziel ist es ja, diese Stimme lauter zu machen, hörbarer zu machen und in politischem Vorfeld da auch noch stärker zu intervenieren.

00:13:43: Das ist jetzt mein persönliches Ziel, wobei man schön sehen muss – das braucht natürlich etwas Zeit, um aufzubauen und Mitstreiter zu finden und ein gutes Netzwerk aufzubauern, sich zu stärken!

00:13:58: Arbeitnehmer, ich nag auch immer noch dazu, Arbeitnehmerinnen zu sagen.

00:14:03: Die hatten ja einen leichten Stand in dieser SVP-Sammelpartei.

00:14:07: Ja, irgendwie gehört man dazu.

00:14:11: aber die Stimmen und die Seelen wie sie sagen von... Bauern, Landwirtschaft, Wirtschaft.

00:14:17: Die waren immer lauter oder ein bisschen wichtiger sage ich jetzt mal.

00:14:22: Genau das ist die Gefahr weil wenn diese Sammelpartei

00:14:26: Nummer einsprachig

00:14:28: ist für Louischen und für diese dann hat sie nicht mehr der Anspruch Sammelpartei zu werden und deshalb ist es ganz wichtig diese Seite zu stärken.

00:14:36: Aber

00:14:36: ist die SVP noch eine Sammlpartei?

00:14:39: Noch eine Volkspartei?

00:14:42: Ich gehe schon davon aus.

00:14:45: Warum?

00:14:46: Weil wir doch auch in der Parteileitung und im Parteischluss ganz kontrovers diskutieren, das sind ja natürlich die Vertreter der Bauern, die Vertreteter der Touristen, da sind die Vertrete der Gemeinden... Frauen oder Senioren und alle versuchen wir gemeinsam eine Lösung zu finden bei schwierigen politischen Themen.

00:15:08: Deshalb glaube ich, haben wir schon den Anspruch unsammelpartei zu heißen wobei und das möchte ich schon sagen diese Gott dieser soziale Bart noch stärker in der Vordergrund muss.

00:15:21: Gut, das muss man auch sagen als linker Flügel irgendwo.

00:15:25: Ist auch ganz wichtig für mich.

00:15:28: Immer gesagt und das fast auch wenn man mit vielen in der Partei spricht aber nicht nur da kommt so das Bild heraus ja die SVP-Sammelpartei schon noch irgendwie.

00:15:39: Aber wie gesagt die anderen dann aufgrund dessen dass die Partei ja auch irgendwo geschrumpft ist.

00:15:43: über

00:15:44: die Jahre

00:15:45: werden die Gewichte von Wirtschaft, von den sogenannten Verbänden, die Einflussnahmen sehr viel größer als vielleicht noch wirklich diese Mitte und soziale Mitte wo es dann ein bisschen links rüber geht.

00:15:57: Sie sehen das nicht

00:15:58: so

00:15:59: habe ich denn Eindruck... Also sie sind zufrieden.

00:16:04: Ich kämpfe dafür und ich setze mich dafür ein, dieses Gleichgewicht herzustellen weil ansonsten wenn das gleiche Gewicht nicht mehr ist und bei den nächsten Wahlen auch nicht mal ist dann ist es sehr schade.

00:16:18: Ich habe davor ja gefragt wegen Südholer Freiheit Wenn man sieht die politische Art haben zurzeit schon Die Menschen, vor allem sag ich mal die Arbeiten der Mittelschicht.

00:16:32: Themen anzusprechen, die diese betreffen und sich so ja wir kümmern uns um euch weil wir sehen euch, sonst zieht euch ja niemand mit ihren Slogans, mit ihren Kampagnen, mit ihrem Themen dieses Setzen wo man manchmal als politische Beobachterin den Eindruck hat das soziale Mitte der SVB kommt da nicht dagegen an und tut sich da schwer sich diesen Platz oder diese Aufgabe, die es ja auch hat, die dann ähnlich gelagert ist da wirklich zu übernehmen.

00:17:03: Aber sie können mir gerne nicht

00:17:04: durchsprechen... Ja, das glaube ich jetzt nicht so wie Sie sehen sondern ich glaube eher dieser Südhüller Freiheit ist total nach rechts abgetrifftet aber wirklich nach rechts und behauptet jetzt wir stehen für Heimat und Tradition und da denke ich immer Ich stehe auch für Heimat und Traditionen, wie als SVP natürlich.

00:17:22: Und Sie kritisieren alles was... Also sie sind im sozialen Bereich gar nicht tätig.

00:17:30: Sie machen sehr viel auf den Socials, sie machen viel Hetze gegen die Landesregierung, gegen einzelne Landesräte, was ich ganz schlimm finde.

00:17:40: Ich würde mich als Syteola von denen nicht vertretenfüllen.

00:17:43: Und sie sprechen aber Themen auch nicht richtig an, da wird viel gelogen und einfach

00:17:48: so extrem

00:17:49: in eine extreme Richtung alles gezeigt und das sieht man auch wenn wir auf Facebook oder Instagram ihre Post anschauen.

00:17:57: Mir wird schon recht übel, wenn ich den dann folge und das dann ansehe.

00:18:01: Weil das hat überhaupt nichts mit Sozialpolitik zu tun sondern einfach mal Menschen fangen indem man sagt ist für die traditionelle Werte und für die Heimat um das dann nutzt Stimmen zu bekommen.

00:18:13: Nichtsdestotrotz kann man ja nicht leugnen dass sie Zuwachs haben Dass sich Menschen eben wie Sie selbst schön angesprochen haben fangen mit ihrer Stilpolitik zu machen und mit ihren Themen, die immer mehr auch soziale Themen sind.

00:18:27: Sie haben da keine Sorge, dass man als SVP so wenig stark wäre um dagegenzuhalten?

00:18:32: Ja natürlich habe ich Sorge!

00:18:35: Ich sehe das ja nicht wie diese Hetze abläuft und ich habe natürlich Sorge.

00:18:39: aber wenn man möchte ein Thema breit diskutieren und die Argumente auch vorbringen dann braucht man mehr Zeit.

00:18:46: Man kann es nicht nur mit einem Post oder einem Schlagwort machen sondern man muss auch erklären können und die Bevölkerung oder die Menschen müssen auch offen sein.

00:18:56: Und zuhören, wenn man ein Problem erklärt.

00:18:58: Das ist aber glaube ich nicht nur die Südtaler Freiheit das ist ein wenig der Zeit in der Zeit dass jetzt ganz viel über diese sozialen Medien abläuft und dass sie genutzt werden um sich in Szene zu stellen und gegen andere zu hetzen.

00:19:16: Ich finde es keine gute Entwicklung.

00:19:17: Aber damit müssen wir uns abfinden und ja, wir versuchen auch als soziale Mitte jetzt mehr in den sozialen Medien präsent zu sein oder Sorte Meinung zu sagen, auch mit Presseaussendungen zu arbeiten.

00:19:28: Und ich hoffe schon dass wir gehört werden und immer mehr gehört werden um dem etwas entgegensetzen können.

00:19:38: Was ist das gegen Rezepte SVB?

00:19:41: Die SVP ist ja Regierungspartei.

00:19:43: Und so wünscht auch der sozialen Mitte immer etwas zu tun für den Arbeitnehmer.

00:19:48: und da sind schon jetzt viele Sachen in Bewegung, letzte Woche hat ja auch der Landeshauptmann und die Landesrätin für Arbeit auf dem Anruf.

00:19:58: Da geht es um die Inflationsanpassungen der Gehälter für vierzigtausend öffentliche Bedienstete.

00:20:05: Sie haben gesagt, sie möchten das jetzt ummachen, dass jedes Jahr Erfolgs.

00:20:11: im Vorurhaus und nicht im Nachhinein.

00:20:13: Weil lange war es ja, viele Jahre war es so dass da Einmalzahlungen die Mitarbeiter bekommen haben was natürlich nicht gut geht.

00:20:20: das ist auch für die Rente, für die Person Das wird ja nicht angerechnet.

00:20:24: Und jetzt ist man schon soweit, dass man das möchte sogar im Vorfeld immer jedes Jahr ersten schon zahlen.

00:20:30: und jetzt haben sie ja zweihundertzechzig Millionen schon einmal bereit gelegt für sechsundsein, sieben und zwanzig um diese Inflationsanpassung zu machen.

00:20:38: Also von mir aus geht's in die richtige.

00:20:40: Und dann haben wir ja auch gesehen, da hat sie auch die Reaktionen gegeben aus der Wirtschaft und ich war nicht so gut.

00:20:45: Dann haben wir gesagt was tun denn die?

00:20:47: Da müssen wir hier auch mit den Geltern hinauf gehen!

00:20:50: Und ich sag gutso, das ist eine ganz tolle Reaktion.

00:20:53: Die merken dass du euch jetzt druckkommst, dann sonst schon auch ihre Mitarbeiter in öffentliche Verwaltung vielleicht und da müssen Sie auch nachziehen.

00:21:01: Das ist ein Punkt wo ich sage Hat man einmal jetzt gut gehandelt und da in diese Richtung müssen wir auch weitergehen.

00:21:09: Die Investitionen in Köpfe vor allem, hat man das ein bisschen verabseumt als SVP oder vielleicht immer noch?

00:21:16: Investition im Köpfer sieht man ja nicht so gut.

00:21:18: Das kann man nicht zu gut vermarkten.

00:21:20: Als politischer Vollqual sieht man irgendwie nicht.

00:21:23: Oder vielleicht mal in Zahlen, wenn es um Mitarbeiterstatistiken geht.

00:21:27: Investionen in Bauten, in Straßen, keine Ahnung was, dass man sieht ist leichter in einem Land, wo immer noch relativ guter Wohlstand herrscht.

00:21:37: Das ist auch einfach!

00:21:38: Aber die Investitionen im Köpfe, wie Sie es selbst angesprochen haben, sind ein bisschen vernachlässig.

00:21:42: Ja, auch in der Landesverwaltung selber weil eine gute Verwaltung, da brauche ich wirklich einen guten Mitarbeiter.

00:21:47: und ja das ist ganz ein wichtiger Punkt.

00:21:50: Ich komme ja auch aus der Verwaltung, ich arbeite hier da und sehe, wie wichtig das ist dass da vorne jemand steht, der sich identifiziert mit dem Betrieb als Team gemeinsam die Verwaltung weiterzubringen.

00:22:07: Aber wie ... Die Verwaltungshalbs sind nicht so gut aufgestellt, sage ich jetzt mal ganz.

00:22:10: Ja und

00:22:11: von diesen Führungskräften ist jetzt meine Meinung hängt ganz viel ab.

00:22:15: wenn ich eine gute Führungskraft habe dann tue ich nicht nur verwalten sondern ich hab auch Ideen um Sachen zu verbessern.

00:22:21: das wäre wichtig!

00:22:22: Und da muss man natürlich auch investieren und gute Leute suchen.

00:22:25: Welchem Zustand ist denn die Landesverwaltung?

00:22:27: Was würden Sie sagen zur Zeit also der Diagnos für die Landes-Verwaltungen?

00:22:33: Ich

00:22:34: kenne sie von verschiedenen

00:22:35: Seiten.

00:22:36: Ja, ich bin nicht drinnen!

00:22:38: Ich war

00:22:38: nie

00:22:39: drinnen in dieser Landesverwaltung.

00:22:41: Sondern ich sehe sie immer von Hause und vielleicht kann ich da auch ein Bild abgeben.

00:22:46: Beschwerlich?

00:22:47: Beschwerlig ist dann... Ich vergleiche es oft so mit einem großen Schiff was es zu steuern geht und das Lenkrad.

00:22:57: Es ist schon

00:22:58: ein wenig verrostet ist halt sehr schwer zu navigieren.

00:23:02: Das geht runter, soweit sind ja viele positive Köpfe drin, aber es hat schon viel zu sagen wie immer geführt wird und da brauchst du

00:23:16: Öl!

00:23:19: Wenn ich das jetzt richtig nachgerechnet habe, so ungefähr seit fünfzehn Monaten.

00:23:23: Vorsitzende dieser soziale Mitte, gefällt Ihnen eigentlich

00:23:30: diese Name?

00:23:32: Wir haben da eigentlich vor zwei, drei Jahren schon angefangen uns neu zu redieren und sagen was wollen wir, wo wollen wir eigentlich hin?

00:23:40: Und dann war eben der Punkt wo die anderen Mitglieder des Landessozialausschusses alles gesagt haben mit diesem alten Namen, mit dem alten Logo.

00:23:48: können nicht mehr, wir wollen auch nicht mehr.

00:23:50: Wir möchten einen neuen Namen suchen und da sind wir auf diese Namen-Suche gegangen.

00:23:55: Das

00:23:55: war der Beste!

00:23:57: Ja, der meisten Zustimmung.

00:23:58: Da haben wir immer Abstimmung gemacht.

00:23:59: Man hat noch eine Liste von... Ich weiß nicht wie viele Namen und das ist

00:24:03: immer... Warten Sie uns mal was an den anderen Namen.

00:24:05: Nur um ein Gefühl dafür zu bekommen, kannst du sich

00:24:07: erinnern?

00:24:08: Es waren auch viele so Namen mit demokratischer, die demokratische Mitte, die Linke oder... So, eben solche Name hatten wir ja auch viele.

00:24:16: oder der Aufbruch Der soziale Aufbruch.

00:24:19: Also es waren da so Name und dann haben wir immer wieder Abstimmung gemacht, noch ist diese Liste immer kleiner geworden.

00:24:25: um zum Schluss dieses soziale Mitte

00:24:27: hat

00:24:27: eine meisten Zustimmung von allen erhalten aber gesagt ja okay dann wird das die soziale mitte.

00:24:31: Ich glaube dass ihr mit diesem Namen irritiert immer noch weil die SWB ja bei sie eine Partei der Mitte ist.

00:24:40: Man gewöhnt sich an alles.

00:24:41: Ja,

00:24:42: man muss sich dran gewöhnen!

00:24:43: Man wollte eine Änderung und da war ich... Ich

00:24:46: hab doch

00:24:47: irgendwo mich eingebaut und gesagt, aber dieser alte Namen der hat ja irgendwo eine Identitätswerte oder man kennt uns zu sehen.

00:24:54: Aber da waren wir so also dagegen, gell?

00:24:57: Muss ich schon sagen.

00:24:58: Also die ist schon länger dafür gearbeitet.

00:24:59: Die haben sich nicht mehr... Sie wollten sich nicht mit diesen Namen identifizieren.

00:25:03: natürlich dieses Arbeitnehmer das schränkt auch sehr ein.

00:25:06: Dass man sagt ja mal Arbeitnehmer, ja da geht es wirklich nur Um diesen Arbeiten nicht immer, aber ein Senior oder einen Freiberufler.

00:25:15: Man will ja alle mitnehmen und alle sozialen Themen.

00:25:17: Und dann ist es vielleicht schon sinnvoll, ein bisschen einen offenen Namen zu geben.

00:25:22: Sie haben es davor schon angesprochen.

00:25:24: Sie fühlt sich da

00:25:25: recht

00:25:25: wohl in dieser Funktion.

00:25:28: Obwohl es wahrscheinlich, kann ich mir vorstellen, nicht immer einfach ist, dass sie gehört zur Verschaffung innerhalb der Partei.

00:25:33: Sie könnten ihr Leben genießen.

00:25:35: Sie können keine Ahnung ... Drei mal mehr auf den Berg gehen oder Malkurs besuchen.

00:25:40: Keine Ahnung, was ihr enttrennt, aber warum tut man sich das?

00:25:44: Warum tut man es nicht?

00:25:47: Man muss schon sagen...

00:25:49: Die meisten sind gescheitert in ihrer Funktion.

00:25:51: Ich mache das in meiner Freizeit.

00:25:54: Also ich arbeite, ich habe einen Proberuf und mache das an der Freizeitung.

00:25:58: Das ist vielleicht auch nochmal mal genau.

00:26:02: Und ja, das hatte ich immer schon ein ziemlicher Gerechtigkeitssinn Und schon in meiner Kindheit, also es war immer so, dass ich sehr willensstark bin.

00:26:12: Wenn ich mir was vornehme und mir Ziele gebe, ich geb da nicht so schnell auf.

00:26:18: Deshalb, ich suche mich ja nicht ein leichtes Ziel.

00:26:20: Ich könnte das mir ganz einfach machen aber ich fühle mich auch irgendwo eine Verpflichtung.

00:26:25: Ich habe so lange jetzt dieses als Volksanwältin gearbeitet, hab sehr wenige gehört bekommen von der Politik muss ich sagen.

00:26:31: Das sage ich immer wieder weil die Politik immer gesagt hat wie wichtig ist die Volksanwaltschaft?

00:26:36: Wichtig!

00:26:37: dieser Tätikkeitsbericht

00:26:39: wird

00:26:39: kaum gelesen und schon gar nicht umgesetzt.

00:26:42: Die Vorschläge, schade um die ganze Arbeit!

00:26:47: Weil ich habe sie immer wirklich sehr so gefällig gemacht und haben mich mit Themen sehr auseinander gesetzt und hab dann die Politiker auch darauf angesprochen sodass in mir schon dieser Wunsch stark geworden ist und gesagt nein also da jetzt die Bühne an uns überlassen Nichts

00:27:04: zu tun.

00:27:05: Ich finde das nicht in Ordnung.

00:27:06: Na, diesen Mut muss ich aufbringen!

00:27:07: Ob das was wird oder nicht?

00:27:09: Das weiß man ja nicht.

00:27:10: aber...

00:27:10: Zum Beispiel es probieren.

00:27:13: Aber warum

00:27:14: findet man also an Sie als Volksanwältin kein Gehör gefunden?

00:27:19: Also Gehört vielleicht schon weil sie haben ja ihren Tätigkeitsbericht auf dem Plan um des Landtages vorgetragen.

00:27:25: Aber wieso macht man das wenn man eigentlich danach bei der Tür rausgeht und interessiert mich nicht was die Volksanwalte dann gesagt hat.

00:27:32: Ich weiß es besser.

00:27:33: Warum Braucht ihr meine Volksanwältin?

00:27:35: Ja, das frage ich mich auch gefragt.

00:27:38: Ein Teil der Arbeit ist ... die, dass man auch die Bürger informiert.

00:27:43: Also diese Arbeit hat mir auch immer sehr gut gefallen.

00:27:47: Da kommen Bürger mit einem Problem und dann gibt man auch diese rechtliche Beratung.

00:27:51: Ich habe in meiner Zeit auch viel Radiosendungen gemacht wo ich einfach so das heißt als Berater-Radar mit meinem Thema herausgesucht habe und zu diesem Thema alle informiert habe und auch im Radio live für Frage und Antwort zur Verfügung stand.

00:28:06: Und ich hab gesehen es war eine gute Möglichkeit Menschen so erreichen und sie aufmerksam machen über bestimmte Schwierigkeiten, die in der Verwaltung sind.

00:28:16: Und das ist ein Teil, der funktioniert ja gut nicht?

00:28:19: Aber der andere Teil wäre auch, dass wenn man den Detikalsbericht macht eben im Landtag dann auch vorstellt und auf die bestimmten Schwierigkeiten darauf hinweist, dass dann auch die Politik zu einem kommt und sagt jetzt möchte ich mit dir reden was können wir da machen oder wo können wir ein Gesetz ändern?

00:28:35: und das hat immer gewählt

00:28:36: dass es nicht passiert.

00:28:38: Haben Sie das dieses Land, als sie diese neun Jahre Volksanwälte waren anders kennengelernt oder besser kennen gelernt oder von einer anderen Seite kennengelernet?

00:28:49: Wo Sie vielleicht auch selbst überrascht waren sich nicht gedacht haben keine Ahnung impositiven wie negativen?

00:28:55: Ja, natürlich haben sehr viele Erfahrungen gemacht und sehr viele Gespräche mit Bürgern auch mit Verwaltern, mit Bürgemeistern.

00:29:03: Ich habe schon gemerkt dass grundsätzlich auch von Seiten der öffentlichen Verwaltung schon eine positive Einstellung gegenüber den Bürger ist und man möchte schon dem Bürger weiterhelfen wenn es möglich ist.

00:29:14: also da ist mir oft schon eigentlich einiges gelungen.

00:29:18: das war eigentlich das was mich sehr gut gefallen hat der Bürger zufrieden ist mit der Lösung und dann auch sich bedankt und sagt, na Gott sei Dank haben sie mir da weiter geholfen.

00:29:28: Das ist etwas was man zurückbekommt für den Bürgern und das ist so viel Wert um einem dann wieder weiter in diese Aufgabe.

00:29:35: Ja dass man sagt ja gut was ich mache, ich mach bleibt dabei.

00:29:39: Aber was isst das für ein Land?

00:29:41: Gerade als Volksanwältin über solche lange Zeiten doch Und wie Sie es selbst gesagt haben, kommt man ganz vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt und hört Probleme, Schwierigkeiten oder vielleicht auch gute Geschichten.

00:29:54: Oder die gut ausgehen.

00:29:56: Wo ich mich wirklich interessieren würde was ist Zytol für ein Land?

00:30:01: Wo sie am Ende dieser neunzehn Jahre sagen können Für mich ist Zythol heute das und das Land.

00:30:07: Vor neun Jahren hätte ich mir das noch nicht über dieses Land gedacht.

00:30:10: so meine ich

00:30:10: die Frage.

00:30:14: Ich habe es sehr gut kennengelernt.

00:30:16: Ich war ja viel unterwegs in allen Täler mit ganz vielen Leuten gesprochen, hab gemerkt dass wir eigentlich schon ein Land sind wo viele Menschen auch zufrieden sind mit dem was sie haben.

00:30:26: also ist schon viel zufriedens so hab ich das empfunden.

00:30:29: viel zu Friedenheit da obwohl's aber dar und dort halt

00:30:32: noch

00:30:32: hakt oder da und dort es noch Probleme

00:30:35: gibt.

00:30:35: Aber wo?

00:30:36: Ich denke mir wenn Sie gesagt haben bei der Politik kein Gehör da geht man ja nicht mehr zur Kleinigkeit die wird man jetzt einsprechen.

00:30:44: Aber ich denke, wo wirklich so große Herausforderungen liegen?

00:30:47: Ja die haben wir eben schon nicht.

00:30:50: Als Volksverwälte ist man ja immer für diese kleinen Sachen zuständig und da geht es auch viel um z.B.

00:30:59: um das Pflegegeld und diese Einstufungskriterien, die eine kleine

00:31:04: Sache ...

00:31:06: Nein!

00:31:08: Die Zeiten, die man wartet... Das Gesetz, was oft nicht ganz klar ist, also den Pflegeeinstufen war immer ein Thema in der Volksanwaltschaft.

00:31:18: Diese Formulare dieses Gesprächs, wo genau in Minuten berechnet wird oder so.

00:31:27: Das ist viel einfacher.

00:31:29: Ich weiß, ich lade das Reden.

00:31:33: Mir ist es noch zu wenig, gell?

00:31:34: Also wir haben immer noch diesen Fragebogen bestehend aus.

00:31:37: Aber wie geht das

00:31:38: mit den Parteikolleginnen auch von der sozialen Mitte, die Landesrätin?

00:31:43: Wie geht man da, sagt man so, Landesrädin müssen jetzt mal zusammensitzen...

00:31:47: Ja!

00:31:48: Wir haben diesen Landessozialausschuss und dann lad ich sie immer wieder ein in die Landesrätin und die steht an Rede und Antwort und wird ja auf dieses Thema angesprochen nicht.

00:31:57: Und wie sind jetzt die Wartezeiten?

00:31:59: Und dann diskutieren wir darüber, was sie sagt habe ich jetzt gemacht, was möchte ich noch machen?

00:32:04: Wie steht die Sache?

00:32:06: Wie weit bin ich

00:32:06: gekommen?".

00:32:07: Also so.

00:32:07: Wir informieren uns immer und geben auch Inputs und versuchen sie auch da hier zu sagen wo oder was könntest du noch machen und wie könnte es noch sein?

00:32:16: Ich würde mir ein bisschen über politische Strategien drehen.

00:32:19: Wie macht man da intern Druck auf die eigenen Leute?

00:32:22: Weil warum geht's

00:32:23: doch?

00:32:23: Im Gespräch!

00:32:24: Also ganz ein wichtiger Aspekt in der Politik ist ein guter Kommunikator zu sein, gute Gespräche zu führen mit vielen Menschen reden zu können, die einem dann auch zuhören.

00:32:35: Wenn Sie von sich sagen, sie sind eine gute Kommunikatorin?

00:32:38: Ja ich habe es gelernt.

00:32:39: ja als Volksverwaltung habe ich es gelernt und auch in meinem Beruf in der Verwaltung als Führungskraft.

00:32:43: also wenn ich nicht gut kommunizieren kann sei es mit der Politik, sei es auf der anderen Seite mit meinen Mitarbeitern, da bin ich kein guter Generalsekretär weil ich muss... Ich bin der Koordinator, ich muss schauen dass alles läuft, alles rundläuft wie eine Maschine Und ich bin das Rad, um der sich alles dreht und da die Mitarbeiterführungskräfte alle zu motivieren, dass es rund läuft.

00:33:05: Deshalb ein guter Kommunikator zu sein ist da ganz wichtig aber auch in der Politik.

00:33:09: Ich muss mit allen reden können – auch unangenehme Gespräche führen!

00:33:13: Zum Beispiel in der sozialen Mitte haben wir auch mit dem KGV uns auseinander gesetzt und unsere Standpunkte dargelegt.

00:33:22: Oder wie

00:33:23: im Gast wird er verbannt?

00:33:24: Ja, genau, ein Hotel im Gast ist verbandt.

00:33:27: Das ist ganz wichtig.

00:33:28: oder ich gebe auch Themen in der Parteileitung, sage ich ja, ich möchte jetzt über dieses Thema reden.

00:33:33: Dann wird das auf die Tagesordnung gesetzt dann rede ich in der Partei und habe leistbare Wohnungen über meine Vorschläge.

00:33:40: was ich mir dazu gedacht habe

00:33:43: Hängt

00:33:43: das meistens an.

00:33:44: Und da kann man auch ... Die Landesräte, Landtagsabgone können das auch aufnehmen.

00:33:49: was ganz wichtig ist dass ich da auch die meine Mitstreiter mitnehme und dazu vergesse ich das.

00:33:54: Da bin ich eben oftmals zu schnell.

00:33:59: Das jetzt eigentlich auf dem falschen Postmahlschnell geht da ja eigentlich gar nicht.

00:34:03: Ich

00:34:04: bin

00:34:04: beim Arbeiten und so habe immer einen enormen

00:34:07: Sprit.

00:34:10: Ich muss immer wieder mich einbremsen und dann muss ich mir sagen, Kavi jetzt warte!

00:34:17: Sie müssen ja alle einmal mitkommen.

00:34:19: Ich habe das ja schon lang voraus gemacht, wie ich das jetzt machen möchte.

00:34:23: Man muss sich ein bisschen einbremsen und warten und nochmal kommunizieren mit allen und nochmal zurückgehen und sagen, noch mal das Gespräch suchen!

00:34:31: Und dann kann es sich schon mitnehmen, aber da muss ich noch besser werden.

00:34:34: Da muss ich immer noch wieder eine Bremse einziehen, alle mitnehmen – und dann geht's wieder.

00:34:39: Aber wie macht man denn?

00:34:40: Man redet so fängt es an die anderen hören zu wenn man

00:34:43: Glück hat und

00:34:44: nehme das in ihre Agenda auf in der Landesregierung, aber dann muss man da beibleiben.

00:34:51: Da musst

00:34:51: du beibbleiben!

00:34:52: Ja, man muss es immer wieder

00:34:53: ansprechen.

00:34:53: Wie macht

00:34:54: man Druck?

00:34:54: Weil ich sage das halt weil in der SVP ist es ja oft so im Wahljahr, da ist man immer ganz sehr sozial.

00:35:01: Da sind die Sozialthemen sehr wichtig und dann ist meine sozialste Partei überhaupt Der Rest der Legislatur haben eher die Touristiker und die Bauern das sagen.

00:35:12: Deswegen denke ich mir, so langsam nähert sich die nächste Wahl, da haben sie wieder Glück!

00:35:17: Da wird es vielleicht mehr Gewürze geben... Aber wie macht man das?

00:35:20: Vor allem wenn Sie erst schnell unterwegs sind.

00:35:23: Die ist so schnell unterwegs.

00:35:26: Eines habe ich noch nicht gesagt, ich gebe nicht schnell auf.

00:35:30: Sie ruft jeden

00:35:32: Tag die Landesgruppe

00:35:33: an und ich spreche immer wieder an.

00:35:36: Ich bleib da immer wieder dahinter und mach schon der Druck.

00:35:39: Sie können nerven?

00:35:40: Ja,

00:35:40: ich kann nerven!

00:35:41: Ich bring das Thema immer vor.

00:35:44: Ich bespreche es mit den verschiedenen Gruppen und ich weiß auch andere darauf hin natürlich Druck zu machen.

00:35:49: Ich sage ja hilf mir und unterstütze mich in dem Thema.

00:35:51: Man braucht immer Seilschaften Seilschaften suchen, wenig Druck machen und sich für ein Thema einsetzen.

00:36:00: Aber natürlich!

00:36:01: Ich bin im politischen Vorfeld.

00:36:03: Und ich mache das nur als in der Arbeit.

00:36:06: Ich habe nicht diese Zeit wie ein Vollzeitpolitiker.

00:36:09: Ich beschäftige mich den ganzen Tag mit ganz anderen Themen.

00:36:12: Teile ich mir den Tag so ein, dass ich in der Früh von sieben bis acht da sitze ich im Zug.

00:36:17: Da fange ich schon nochmal an.

00:36:18: Ja, da fährt sie.

00:36:19: Da fange ich nicht mehr an!

00:36:22: Die Brixenbootchen

00:36:23: ist die beste Strecke zum Pendeln, die funktioniert.

00:36:26: Ich fahre meistens noch dritt.

00:36:28: Das bin ich eine

00:36:29: Stunde

00:36:30: im Zug und

00:36:31: da gibt es immer diesen regionalen Velodschild, den nehme ich hier.

00:36:34: Der führt schon vor sieben Uhr und bin dann einer von sieben bis acht Uhr im Zug.

00:36:38: Und da fang ich schon an, die ersten WhatsApp zu verschicken und zu sagen mal was ist da oder... Da geht's da weiter, oder kannst du mich hierher antworten und die Zeitungen zu lesen?

00:36:48: Also das ist der erste Part.

00:36:50: Dann arbeite ich den ganzen Tag!

00:36:51: Und dann am Abend schon meistens im Zug zurück telefoniere ich.

00:36:56: Da werde ich immer wieder gestört von dem Tunnelsohn.

00:37:00: Aber da ist dann die Zeit wo ich dann auch telefonisch nachfrage...

00:37:03: Sie können beim Mobilitätslandeswetter mal lieber reinigen.

00:37:05: Ja,

00:37:06: was ich mir schon immer ärger und ich dachte, da muss man schon etwas machen zwischen Bozen und Weitbrock ist wirklich fünfzehn Minuten Da muss ich still sein, da kann ich nichts machen.

00:37:15: Es kann auch eine psychologische Absicht sein vom Mobilitäts-Zog, dass alle Menschen mal

00:37:20: zurückkommen und wir denken so, lebt ab zu es warte ich!

00:37:24: Und dann habe ich natürlich am Abend der ein oder andere Versammlung oder am Wochenende und es ist nicht so viel Zeit wo ich mich mit diesen Themen beschäftigen kann.

00:37:33: aber ich versuche es so gut das möglich mir gut einzuteilen und in Eintanung bin ich nicht schlecht.

00:37:38: dann kommt ich schon weiter.

00:37:40: Das ist ja ein großes Thema immer schon gewesen bei den ArbeitnehmerInnen, soziale Mitte.

00:37:44: Die Funktion soll das einen Mandatar machen, weil man da eben von der Zeit her besser dran ist und weil man vielleicht auch manchmal mehr drin ist in den Themen oder besser informiert ist.

00:37:56: immer ein großer Punkt.

00:37:57: dann hat man mal abgewechselt es hat Vorsitzende gegeben die im Landtag waren Ja, dann wieder nicht.

00:38:04: Aber noch mal Frau Morannell und ich, da nerve vielleicht... Nerven

00:38:08: sind nur!

00:38:08: ...Gerechtigkeit geführt.

00:38:10: Sie haben die Gerechtigkeit angesprochen.

00:38:12: Und weil ich wirklich fragte was ist Zytorol für ein Land?

00:38:15: Oder wie haben sie dieses Land kennengelernt oder neu kennengelernen?

00:38:19: so?

00:38:20: Ist Zytoro, eben nochmal die Frage, ist es ein gerechtes Land?

00:38:23: Ist das Jammers Playgeld angesprochen?

00:38:25: Ist es ein Land im Wohlstand?

00:38:28: Und trotzdem irgendwo sehr arm?

00:38:31: Ist das ein zuwohlhabendes Land?

00:38:35: Ist es ein arrogantes Land, ich habe keine Ahnung.

00:38:38: Das würde mich interessieren, vor allem nach ihrer Zeit als Volksamtin.

00:38:42: Dadurch, dass ich jetzt sehr viel in Trin bin und dort arbeite.

00:38:46: Und auch ein bisschen Realität in Trint kennenlernen.

00:38:48: Und dort die Politik habe ich noch mal einen besseren Blick auf Südhorn.

00:38:53: Weil ich es

00:38:54: von außen sehe, weil ich dann sehe wie in Trinenpolitik gemacht wird.

00:38:59: Das sind ja alles nationale Parteienorten.

00:39:01: Die Werte von der Lega-Regier, das sind die Vertelle... Und die haben alle so ihre Kontakte in Rom.

00:39:07: Und werden auch oft von Rom, ob ich den Eindruck, gesteuert?

00:39:12: mitgesteuert und es ist eine bestimmte Abhängigkeit.

00:39:16: Und dann denke ich mir mal, wir haben das doch gut mit unserer Süd- oder Volkspartei die ganze Lokalveranker-Test und wirklich den Bürger für Südtrol da ist.

00:39:27: Da hat sich jetzt mein Blick nochmal sehr positiv.

00:39:31: Auch noch immer merke, die Trantiner sind uns da ganz neidisch.

00:39:35: Ich schon sage mal ihr habt diese Partei, das wäre ist ja ganz toll!

00:39:39: Die kümmert sich auch um euch, gell?

00:39:41: In vielen

00:39:41: Bereichen sind die Trantine uns schon auch voraus.

00:39:45: Das bekommt man immer wieder mit auch gewisse Sanitätsfragen, gewisse Digitalisierungsgeschichten ...

00:39:53: Könnte ich jetzt nicht sagen, da vielleicht etwas besser oder schlechter?

00:39:59: Da habe ich jetzt keine Erfahrungen gehabt.

00:40:01: Ich habe die Region kennengelernt und die Provinz...

00:40:04: Aber ich merke schon im Grunde genommen sagen Sie sich, ich versuche das jetzt mal zusammenzufassen.

00:40:09: Südtirol ist eigentlich ein Land der es gut darstellt.

00:40:12: Ja, schon!

00:40:13: Aber es hat natürlich auch seine Probleme.

00:40:16: Genau, der Tourismus und einfach diese soziale Gerechtigkeit.

00:40:23: Die Löhne werden immer kleiner die Renten wären immer kleiner dadurch dass wir eine sehr hohe Inflation haben Und da müssen wir schon auch ansetzen hier diese Sozialrente zu erhöhen.

00:40:33: Da gibt's ja die ersten Ansätze gibt das nicht wo man möchte das auf tausend Euro hin.

00:40:37: aber dann müssen wir weiter Das müssen wir noch ein bisschen ausdehnen Es geht zu langsam.

00:40:42: Ja, aber warum?

00:40:43: Mir geht es zu langsam!

00:40:44: Das ist Sozialrendempfänger sind immer noch welche die warten und dann gibt es auch noch manche... Und da hatte ich erst vor einer Woche ein Gespräch weil es sind immer nur Menschen, die sich an mich wenden weil sie mir noch aus der Zeit das voll zum Welten kennen oder so, ah die ist in der sozialen Mitte.

00:40:59: Ich möchte mit ihr jenen und da habe ich mit einem letzten Wochengespräch geführt und er lebt von der Invalidenrente und das sind vierhundertneunzig Euro sowas und kriegt noch ein bisschen etwas vom Sozialamt zu und dann sind es als €.

00:41:12: Da hat er mir erklärt, wie er das tut um über die Runden zu kommen.

00:41:15: Und da denke ich, ja könnte man die nicht auch mit €.

00:41:19: Also da gibt es schon noch zu tun.

00:41:20: Und das klappt mehr auseinander und das sehe ich ja auch nicht, und da möchte ich, dass wir diesen Teil unterstützen.

00:41:28: Der Landeshauptmann hat auch schon verkündet Immune am Ende vom Haushalt, er möchte die Erbe reduzieren und Freibeträge machen für Familien mit geringeren oder kleinen Einkommen und das wären so auch vierhundert Euro weniger, die jemand dann zahlen müsste ansteuern.

00:41:46: Ansätze.

00:41:47: Und ich möchte da schon noch mehr.

00:41:49: Was sind die drei größten politischen Herausforderungen für Südtirol?

00:41:53: Das ist eine große Frage.

00:41:55: Eine große Herausforderung, aber ich glaube

00:41:57: es ist... Das ist jetzt eine große, das ist eine grosse Frage.

00:42:00: Sie haben

00:42:00: ja schon einen Jan gerissen.

00:42:02: Ja, was mir ganz wichtig ist dass sie SVP nicht nach rechts abdriftet dass wir wirklich diese Partei bleiben.

00:42:10: Weil jetzt, ich merke in ganz Europa überall sind die rechten Parteien, die ja vormarsch sind und nicht das sich jetzt so toll da glaubt, dann müssen wir auch

00:42:18: mit.

00:42:19: Aber daran ist ein kleines Problem Frau Moranen.

00:42:21: Ich finde es sehr gut, dass Sie das

00:42:24: hoffen

00:42:25: und dass Sie diese, dass sie dafür einsetzen und auch öffentlich haben Sie das jetzt ja auf dem Allian Standpunkt als spezielle Methadarmast gegen Rechtsextremismus, gegen diese Tendenzen im Südtirol.

00:42:37: Das Problem ist, sie sitzt mit Fratelli freiheitliche in der Regierung.

00:42:41: Ja.

00:42:42: Leger?

00:42:43: Irgendwie.

00:42:48: Also es ist schon... Die Glaubwürdigkeit der Partei hat da schon seit runtergelitten, gerade bei diesem Thema.

00:42:54: Ich weiß das Argument kommt immer!

00:42:56: Ja also ich hab sie nicht gesucht... Man muss

00:42:59: es so benennen?

00:43:00: Man muss sie so benennen, ich habe sie nicht besucht und mir ist das ganz zu weder.

00:43:05: Das muss ich sagen, ich bin auch bei der Regierungsbildung ja nicht befragt worden.

00:43:08: Ich bin ja nicht im Landtag.

00:43:11: Waren damals auch nicht in Parteiaschutz?

00:43:13: Nein

00:43:13: war ich auch

00:43:14: nicht nahe

00:43:15: nach Spiepen.

00:43:17: Aber

00:43:17: es ist Ihre

00:43:19: Partei?

00:43:19: Und das wurde dieses Bündnis eingegangen, aber das heißt nicht und es darf nicht heißen, dass man diese Werte übernimmt.

00:43:25: Sondern es ist eine Zweckgemeinschaft.

00:43:27: So sehe ich's.

00:43:28: Eine Zwecke heiligt jedes Mittel?

00:43:30: Nein!

00:43:32: Da bin ich auf ihrer Seite.

00:43:34: Ich

00:43:34: kann damit nichts sagen... Ich bin auch immer sehr vorsichtig muss ich sagen.

00:43:38: in den Exponenten der Vertelle Italia da öffentlich sehe, wie sie zu rechtsextremen Äußerungen machen und dann lege ich immer ein Scheitering ein.

00:43:49: So gut ich kann!

00:43:50: Und werde es auch weiterhin tun und will das ganz gut beobachten.

00:43:53: Die Aussichten sind ja nicht troßig, weil jetzt gibt es nochmals eine neue Partei in Italien.

00:43:59: Das steht ja noch weiter rechts von dem Vertelle Italien wo die hier rechts sind.

00:44:05: Jetzt gibt es schon Lega-Exponenten, die dort abwandern.

00:44:09: Ich werde alles einsetzen, dass wir in Südhol da nicht nach rechts.

00:44:14: Sie waren ja damals auch im Frühjahr oder Ende Februar als die Demo stattgefunden hat gegen Rechtsextremismus?

00:44:21: Warum ist in Tramin jetzt niemand gewesen?

00:44:23: Im Samstag fand Südhola Freiheit die Jugendversammlung oder Hauptversammelung wie man das sagt Stadt mit einem Gasttrainer dem Vorsitzenden der Jungen in der AfD.

00:44:38: Schade, dass wir diese Schauze nicht genutzt haben.

00:44:41: Die SVB von der

00:44:42: Gemeinderat,

00:44:43: die Prämien waren zwar ein paar, aber von der SVB, weil es schönes Zeichen gewesen war?

00:44:48: Ja!

00:44:49: Wir hätten ja sollen hingehen... bin ich ganz barrieren, innen auch.

00:44:53: Hat man es nicht so auf dem Schirm gehabt oder hat man sich nicht so bewusst?

00:44:58: Ich hatte schon aus dem Schirmen und ich habe ein paar Bekannte die bei der Sicherheitspolizei arbeiten und sie haben zu mir gesagt mal pass auf da könnte das wirklich zu Schlägereien kommen und es ist gefährlich.

00:45:08: Die haben ja mit Gefähr... wie gesagt, gefährlich!

00:45:11: Ich will mich nicht in Gefahr bringen.

00:45:13: Schade, ich hätte doch so einen

00:45:14: hingehen.

00:45:15: Man weiß es ja aus Bootsen Friedliche Demonstrationen sind immer nicht seine Leute irgendwo.

00:45:22: Also dass man da diesen Eindruck hatte, warum also Schläge rein von welcher Seite dann?

00:45:27: Da hat die Polizei sich ziemlich gewaffnet

00:45:29: und

00:45:29: dachten jetzt kommen es extreme her und die würden dann diese Bühne nutzen um Gewalt zu zeigen.

00:45:35: Also da war auch dieser Gefahr schon da und da hat man mich noch im Taktor vorher gewarnt gesagt, ab bitte Gabi geh lieber nicht hin.

00:45:41: Ich hatte das schon vor!

00:45:43: Und schade weil.

00:45:44: dann habe ich gesehen na es war nicht so hätte ich doch hingehen sollen.

00:45:47: ja

00:45:48: Interessante Überlegung.

00:45:50: Ich frage deshalb, weil sie jetzt angesprochen hat und ich sage ja das ist ja mein Problem aber es geht da das soziale Mitte doch oft so.

00:45:57: Sie können mich sehr gerne komponieren wo ich sage wo

00:46:00: man

00:46:01: irgendwann einen Widerspruch hat Ob gewollt oder nicht, aber da einfach da ist aufgrund gewisser politischer Rahmenbedingungen und Umständen.

00:46:09: Ich sage jetzt zum Beispiel dieser Gegenrechts obwohl man mit Rechten in der Regierung sitzt oder weil ich davor Pendlergeld gefragt habe gibt es einen Antrag im Landtag wo es ums Pendler Geld geht?

00:46:20: Nicht kürzen und von einer Opposition?

00:46:23: Die Regierung stimmt!

00:46:26: und dann bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ein paar Tage später durch eine Pressemitteilung als soziale Mitte zu verschicken.

00:46:31: Ja wir sind auch dagegen eigentlich!

00:46:34: Und so gibt es ja oft Situationen im Landtag.

00:46:37: Sie sind natürlich nicht dabei, deswegen tut man sich

00:46:41: schwer... Ich tue mir daran immer schwer das genau zu verfolgen weil ich ja gar nicht die Zeit habe.

00:46:44: Aber es gibt Verträte der Sozialmitte

00:46:46: auch im Landtag in der Landesregierung und ich glaube viele Menschen Verstehen dann einfach nicht, ja wo sind die denn?

00:46:53: Am Ende ist ein Widerspruch für sie und auch als die soziale Mitte.

00:46:58: Ja ich weiß es gehört zu der Politik wenig dazu, weil im Land da gibt's ja diese Fraktionszwang.

00:47:04: Also es ist...

00:47:05: Die Schule hat sich jetzt dagegen

00:47:08: gestorben.

00:47:09: Ja

00:47:10: Gott sei Dank!

00:47:11: Und man hat ja ganz eine hauchdünne Mehrheit eigentlich, und da versucht man doch immer gemeinsam Schritte.

00:47:18: Dann gibt es immer mehrheiten in dieser Fraktion!

00:47:20: Und dann muss man sich auch – so denke ich das – auch diese Fraktions- und das ist Politik nicht.

00:47:25: Natürlich

00:47:26: ist es für Oppositionsparteien immer ganz einfach.

00:47:29: Sie sitzen bei einem anderen Tisch und rufen herüber was alles nicht

00:47:32: passt?

00:47:33: Ja, auch konstruktiv.

00:47:37: Sie können von außen immer

00:47:39: drauf hauen und wir sind auch der Teil dieses Ganzen, nicht als in der Regierungspartei.

00:47:44: Und versuchen halt dort intern für diese soziale Themen zu kämpfen und uns einzusetzen.

00:47:49: Natürlich ist das immer auch ein Kompromisse-Find, ein Abwägen, einen Suchen nach Lösungen und Gemeinsamkeiten – und das macht ja diese Sammelpartei aus!

00:47:59: Als Opposition habe ich es schon einfacher, gell?

00:48:02: Wenn die SVP in der Opposition wäre, dann könnte die SVB endlich mal so richtig

00:48:07: drauf

00:48:09: hauen oder...

00:48:11: Ich hoffe

00:48:12: wohl nicht,

00:48:13: sondern die SVP sollte doch diese Sammelpartei bleiben.

00:48:16: Das wäre jetzt mein Lünzch.

00:48:18: Wenn es einen

00:48:19: Wechsel gibt aber dann wie wir jetzt gesehen haben bei den letzten Wahlen der Sachsen-Taxanhalt war das wenn dann die AfD diese Mehrheit bekommt ist mir ein Grauen ein grauen wie es da weitergeht und deshalb ich hoffe schon dass wir uns da sehr gut aufstellen können, dass es sütröle Regierbar

00:48:37: bleibt.

00:48:38: Und

00:48:39: die Demokratie und der Sozialstaat und dieses gemeinsame und das nach Lösungen suchen.

00:48:44: Das ist europäische Geister.

00:48:47: Deswegen war meine Frage eher zum Beginn schon welche Verantwortung trägt auch eine Südholer Volkspartei?

00:48:54: Das bei uns im Kleinen.

00:48:56: aber immerhin wenn man alles zusammenzählt zwischen italienischen deutschen Parteien rechts der Mitte dann haben wir ja auch ein Potenzial von knapp.

00:49:03: So ist nicht nichts.

00:49:06: Ja, es ist viel

00:49:07: mehr.

00:49:08: Was ist die Verantwortung und wo liegt die Verantwortung in der Süddeuraler Volkspartei?

00:49:13: Dass diese Tendenzen stärker werden, dass die Menschen eher dazu neigen Mal aus Protest, Auswut, Ausfrust keine Ahnung als Hoffnung vielleicht auch mal das Kreuzchen irgendwo anders zu machen obwohl man weiß ja die Lösungen sehe ich da jetzt auch nicht.

00:49:28: haben sie für sich mal überlegt Wo liegt unsere Verantwortung?

00:49:33: Und aufgrund dessen, was man dann als Antwort bekommt, dass sie sagen okay, was habe ich jetzt zu tun?

00:49:39: Ja das überlege ich oft.

00:49:42: Einmal, das war bei den letzten Wahlen ganz offensichtlich, reibereien in der Partei.

00:49:47: Die öffentlich ausgetragen werden so wie es damals war.

00:49:50: Kommen nicht gut an sollten nicht sein sondern da soll man sich in eine Partei mit Themen auseinandersetzen und nicht alles öffentlich gegeneinander sein und das kommt überhaupt nicht gut beim Wähler an und er hat dann diese Partei ja auch deshalb abgestraft.

00:50:03: Das ist eines.

00:50:04: Und das andere die Sendung die wir heute machen die heißt ja Aus der Plase.

00:50:08: oder habe ich nur

00:50:08: Vorbild?

00:50:11: im Vorfeld auch einiges überlegt und da habe ich mir gedacht, nein.

00:50:14: Ich bin nicht in der Plase!

00:50:16: Ich sehe mich schon ein wenig da außerhalb der Blase.

00:50:19: Ich sehe auch, wenn ich dann in dieser politischen Maschine drinnen bin und ich bin Politiker im Rom und so, dann bin ich in dieser Blase!

00:50:28: Ich habe hier oft nicht mehr diese offene Sicht, sondern sehe nur mehr dieses Thema und nur mehr das.

00:50:33: Und ich denke auch in der Landesregierung, da sieht man nur mehr die.

00:50:37: Man ist ja als Landesrat von den Lobbyisten belagert, dass man da oft diesen Blick verliert aus dieser Blase auszubrechen und sich da einmal das in Ruhe von außen zu betrachten, was geschieht da.

00:50:55: Und das wäre ganz wichtig, dass würde ich jedem Landesrat mit auf den Weg gehen und sagen, schau mal was machst du jetzt?

00:51:02: Nimm dir mal Zeit!

00:51:04: Betracht das noch mal ganz von Außen oder sprich ja mal mit anderem wie kommt es jetzt an?

00:51:09: Wie machst du das

00:51:10: so?

00:51:10: Das wird doch hoffentlich gemacht.

00:51:12: Ich hoffe schon

00:51:12: auch

00:51:16: dass sie da Berater haben, die ihnen aus der Blase ab und zu wieder raushelfen.

00:51:26: Das ist ja irgendwie ihr Vorteil.

00:51:28: oder vielleicht etwas Spannendes?

00:51:30: Wenn Sie sagen, okay, es steckt nicht direkt in dieser politischen Plase.

00:51:35: Sie haben sich aber trotzdem ein Türchen als Vorsitzende, wo sie da hin und her gehen

00:51:39: können.

00:51:39: Ja genau so muss ich.

00:51:40: Deswegen bin ich ja immer spannend auch mit Menschen zu sprechen, so mit Ihnen.

00:51:44: also zwar eine Funktion, aber nicht beruflich eingespannt weil dieses Türchen dann müssten Sie doch... mittlerweile das nicht nur hoffen, wie sie gerade angesprochen haben.

00:51:54: Ich hoffe, dass die sich auch dann mal rausgehen, die anderen aus dieser Tür aus der Blase... Sie erleben das ja, ich habe viele Gespräche mit

00:52:04: ihnen.

00:52:04: Ja, schon natürlich!

00:52:05: Ich bringe da auch mich ein und so.

00:52:07: Aber ich weiß nicht ob ich ihr persönlicher Berater bin oder nicht?

00:52:11: Ich denke jetzt einen persönlichen Berater von den Landesreden müssen.

00:52:14: die haben da ein Vertrauensverhältnis zu ihnen.

00:52:17: Müssen sie doch wissen oder mitkriegen ob die beraten werden von irgendjemandem?

00:52:20: Ja

00:52:21: natürlich haben sie und ich hoffe dass diese besonderen Berater ihnen oft diesen Blick aus der Pflase sind.

00:52:26: Sind das gute Berater?

00:52:27: Das sehe Jetzt vom Einstandpunkt aus nicht.

00:52:31: Aber das wäre ganz wichtig!

00:52:32: Vertrauen Sie der Politik noch?

00:52:35: Ich glaube, es gibt gute Politiker und schlechte Politiker.

00:52:40: Man kann nicht alle über einen Kamm scheren und das wär'n nicht korrekt... Ich kenne auch Politiker, die sich einsetzen und schauen.

00:52:49: Die wirklich ein Ziel haben.

00:52:51: aber es gibt Politiker die machen ja nur Werbung, die machen nur Posts.

00:52:54: Wenn man dem irgendwer anderen hat ja ein politisches Ziel für was steht ihr denn?

00:52:59: Der macht ihm schikaniert Menschen in diesen Posts und macht sich lustig über Politiker... Da, Vertrauen ist so ein Politiker.

00:53:11: Sicher nicht!

00:53:12: Aber es gibt andere Politiker, die wirklich versuchen das Beste zu geben und das auch machen.

00:53:17: Und das sieht man ja auch.

00:53:18: Ich glaube da sieht man schon aus als Bürger draußen wer sich einsetzt und wer nicht.

00:53:22: Frau Morinell bevor wir in eine Schlussrunde kommen habe ich immer noch so ein paar Zwischenfragen, die Sie bitte mit einem Satz zwei Sätzen beantworten also relativ kurz.

00:53:33: Das Schlimmste in der Politik?

00:53:36: Wenn man nicht entscheidet, wenn man kein Ziel hat.

00:53:39: Wenn man für nichts brennt sondern einfach so mitschwimmt.

00:53:44: An der Team K landtagsabgeordneten Maria Elisabeth Rieder schätze ich...

00:53:48: Dass sie sich einsetzt.

00:53:49: also sie spricht soziale Themen an!

00:53:51: Mein geheimes Talent Das ist nicht mein Geheimnis, das ausblubt aber dann.

00:53:59: Was erzählen wir uns jetzt noch nicht?

00:54:04: Ich singe gerne im Korkor.

00:54:06: Da entspannt mich sehr und wenn ich zur Boge gehe, komme ich vor.

00:54:09: Ich habe alles hinaus gesungen, bin ganz befreit und gehe nach Hause.

00:54:12: Sind

00:54:13: Sie alt

00:54:15: oder sobran?

00:54:16: Schon lange?

00:54:17: Ich habe schon als Kind gesungen, viele Jahre im Kirchenkorin Kaltern.

00:54:21: Und jetzt seit meinen Kindern größer sind und ja hab ich dieses Hobby.

00:54:26: Und ansonsten vielleicht noch ich engagiere mich auch ehrenamtlich in mehreren Vereinen.

00:54:30: Das muss ich ja auch noch unterbringen bei der Organspende in Irénet.

00:54:34: Da bin ich in dem Verein, wo ich vorstammt auch bin.

00:54:37: und warum wir immer wieder Vorträge machen und uns auch informieren.

00:54:41: was tut sich mit der Organgspende?

00:54:42: oder bin vice-Präsident bei Hens?

00:54:45: Also da geht es um drohungsüchtige Jugendliche und das macht man auch sehr viel Spaß.

00:54:49: Und da gibt es immer wieder Stimmen aus meinen Verwandtenkreisen sagen, ich mach dort weiter, lass die Politik!

00:54:56: Und ich sag jemanden, naja, so weit bin ich nicht.

00:54:59: Ich interessiere die Politik zu sehr.

00:55:01: Ein kleines Hauptmann kommt Baccia Kritisiererich?

00:55:05: Dass er für den Bürger nicht so ... Die Bürger Nähe fehlen mir.

00:55:09: Er ist nicht so erreichbar für den Bürgern und das ist Schade.

00:55:13: Ich bin froh, nicht in den Landtag gewählt zu sein.

00:55:17: Weil...

00:55:18: Froh?

00:55:18: Ja!

00:55:19: Also jetzt wie es ist passt es mir gut bei dem Wahl.

00:55:23: Hätte ich gern, sonst hat man nicht den ganzen Einsatz und alle und ja.

00:55:28: Es ist gut wie es isst.

00:55:30: Das größte Problem der SVB zurzeit ist

00:55:34: dass die soziale Mitte und das soziale Vögel noch nicht die Stärke hat.

00:55:39: Aus den Reihen der Opposition Also der politischen Minderheit würde ich gerne diese Abgeordnete oder diesen Abgeordneten etwas besser kennenlernen.

00:55:51: Zumal auf einen Kaffee gehen, oder mal auf einen Mittagessen.

00:55:55: keine Ahnung, um jemanden einmal besser kennenzulernen.

00:55:57: Aus

00:55:57: der Opposition?

00:55:57: Aus der

00:55:58: politischem Minderheiten im Landtag.

00:55:59: Im Landtag!

00:56:00: Wer würde mich da interessieren?

00:56:04: Weil unser Thema in diesem Podcast ist ja... Der

00:56:06: Franz Bloner.

00:56:07: Der Franz-Bloner würde mich immer interessieren.

00:56:10: Ja genau, mit dem mal den Kaffeespringen zu gehen.

00:56:14: Die erste Landeshauptfrau Südtirols heißt?

00:56:17: Der SVP ist noch eine recht Männerdominierte, dominierte Partei und das sehe ich immer wieder.

00:56:23: Das habe ich jetzt gemerkt in dieser Zeit und es würde der SVP gut tun mehr Frauen zu haben.

00:56:32: Es kann

00:56:33: nicht sein!

00:56:34: Aber es würde gut tun.

00:56:36: Es könnte

00:56:37: aber auch keine andere Partei sein wie so ein

00:56:39: Vizepult.

00:56:39: Ja ja ich bin jetzt da.

00:56:44: Das würde der Partei gut tun und das würde auch dem Land Sütterl gut tun.

00:56:49: Nein,

00:56:49: da kann ich jetzt

00:56:50: keinen Namen.

00:56:51: Aber viele Namen ist nicht so.

00:56:53: Da kann man sich schon trauen, aber sie hat nichts... Lassen wir es offen!

00:56:57: Lassen uns überraschen.

00:56:58: In der Politik vermisse ich.

00:57:01: Auf die Zeit zuzuhören?

00:57:03: Die Zeit für ein Gespräch?

00:57:05: werde ich oft gesagt, jetzt habe ich nicht dabei.

00:57:08: Aber da muss man sich die Zeit nehmen auch in der Partei Meinungen einzuholen und Menschen anzuhören.

00:57:14: Und das ist schade wenn Regierungsmitglieder sich nichts

00:57:16: Zeit nehmen.

00:57:18: Das letzte Mal so richtig politisch geärgert habe ich mich immer wiederständig Jeden Tag.

00:57:29: Ständig!

00:57:30: Das ist schon die Antwort.

00:57:31: Sie stehen nie aus dem Haus

00:57:33: ohne Handy?

00:57:34: Ohne Handy, das ist so wichtig geworden.

00:57:36: Wie

00:57:36: hat man

00:57:36: das früher getan?

00:57:38: Ich kann auch gar nicht nur unterschreiben.

00:57:39: Ich brauche immer das Handy um digitale Dokumente zu unterschrieben und gibt immer diese Nachricht auf dem Handy mit dem Codex.

00:57:46: Ich bin richtig in der Früh schon irgendwo nervös am Bahnhof.

00:57:50: Hab ich wohl das Handy mittags und es geht heute nichts.

00:57:55: Frau Morandel, Sie haben ein paar Dinge schon angesprochen.

00:57:59: Ihre drei erwachsenen Kinder, wo ich davor schon fragen wollte wie alt sind sie?

00:58:03: Also, zweiundzwanzig und achtzehn.

00:58:06: Also aus dem gröbsten heraus kann man sagen... Das ist Ihre Familie, so ein Mann und ihre Kinder.

00:58:14: Sie leben in Prixen.

00:58:15: Wie sind sie aufgewachsen?

00:58:17: Aus welchem Milieu kommen Sie?

00:58:19: Was hat sie geprägt?

00:58:20: Wie war Ihre Kindheit?

00:58:23: Ich habe noch drei Geschwister, wir waren vier Kinder... Und Sie

00:58:26: sind

00:58:28: im Dorf?

00:58:28: In der Mitte

00:58:29: von den Kindern?

00:58:29: Ja ich bin das dritte Kind!

00:58:33: Wir waren eher eine arme Familie.

00:58:35: Meine Eltern waren Bauern aber Bauern ohne Grund.

00:58:38: Sie haben das nicht immer gepachtet und für andere gearbeitet.

00:58:42: Es war nicht einfach, aber ich hatte eine glückliche Kindheit.

00:58:46: Das muss ich schon sagen!

00:58:47: Wir waren auch sehr religiös.

00:58:48: Was hattest du das Glückliche?

00:58:51: Das Glückliche, ja!

00:58:53: Meine Mutter war sehr liebevoll und man hat sich um uns gekümmert... Wir sind nie in den Urlaub gefahren.

00:58:58: Es hat nie Urlaub gegeben bei uns, weil unsere Eltern waren immer beim Arbeiten.

00:59:03: Aber war von der Landwirtschaft ein Viehbetrieb?

00:59:07: Nein,

00:59:08: das ist ja ups und fein!

00:59:09: Das war ja auch kalt und saubstundfein.

00:59:12: Und es war schon eine glückliche Kindheit.

00:59:16: Wenn ich so zurückdenke, ich war immer die dritte.

00:59:19: Ich hatte ziemlich viel Freiheit.

00:59:21: Auf mich wurde nie genau geschaut, da waren die erstgeborene, zweite ... meine Schwester noch, die Kleine.

00:59:28: Und das hat mir auch viele Freiheiten gegeben.

00:59:30: und ich hatte schon als Kind – und meine Mutter hat immer gesagt, seit ihr das Leben seid – du warst so anstrengend als Kind wie alle drei anderen miteinander.

00:59:38: Also ja, ich war so lebhaft!

00:59:40: Ich war sehr lebhaft und hatte damals schon immer ... ich konnte mich ganz gut durchsetzen.

00:59:46: Auch jede älteren Geschwister?

00:59:47: Ja da hatte ich schon immer meine Strategien und wenn ich was wollte... Wann sie

00:59:53: funktioniert?!

00:59:54: Ja, ja.

00:59:57: Und was ich wollte habe schon immer so bekommen aber ich hab dann schon früh gelernt wenn ich mich wirklich einsetze für etwas, dann geht das auch.

01:00:06: Wenn ich dann denke, wenn ich die Atoma gemacht habe, waren meine Eltern ganz zufrieden und gesagt man jetzt hat sie sich an die Sober, jetzt wäre ein toller Job in der Bank Und habe ich gesagt, nein.

01:00:18: Das möchte ich nicht.

01:00:19: und dann hab' ich alles ganz eigenständig gemacht.

01:00:22: Habe ich den zugenommen?

01:00:23: Früher das Internet war ja nicht, bin da nach Innsbruck gegangen, hab mir dort ein Heim gesucht, hab mich an der Uni angemeldet und hab meinen Eltern verkündet, ich gehe jetzt noch in Innsbuck studieren!

01:00:33: Und meine Eltern haben das schon gesagt, wenn sie möchte, soll sie das machen und waren dann auch irgendwo stolz dass ich doch diesen Schritt gewagt habe.

01:00:41: Ich habe das schon sehr früh gelernt auf mein Interesse.

01:00:44: Welcher Jahrgang?

01:00:48: Ja,

01:00:49: das war nicht so seitverständlich.

01:00:51: Und ja und bin jetzt merke ich auch mit meinen Geschwistern ziemlich das Bindeglied.

01:00:57: Ich halte die Sohnzahle zusammen und schaue immer dass wir auch gemeinsam auskommen und da habe ich schon nach einer bestimmten Rolle als Mediator.

01:01:06: Die Eltern leben noch?

01:01:07: Die Eltern sind beide verstorben.

01:01:11: Da muss man als Geschwister dann nochmal

01:01:13: zusammenkommen.

01:01:14: Ja,

01:01:14: genau!

01:01:15: Dann muss man sich schon verstehen.

01:01:16: und wo ausgleichend auch immer wieder.

01:01:20: die Rolle habe ich immer gern gemacht.

01:01:23: Und ja... Auch wenn ich dann die Familie gegründet habe war mir eben immer wichtig arbeiten zu gehen.

01:01:30: Ich war nie lange zu Hause bei den Kindern.

01:01:32: Mein Mann, der hat auch einmal gesagt, ich glaube das war nach dem dritten Kind und da war die Mutterschaft die obligatorische Mutterschrift zu Ende gesagt habe, bitte geh du arbeiten!

01:01:39: Du bist ja nicht

01:01:40: noch so alt!

01:01:41: Ich liebe meine Kinder, aber ich liebe nicht die Arbeit im Haushalt.

01:01:47: Wie haben Sie denn das gemeinsam irgendwie alles auf die Reihe

01:01:49: bekommen?

01:01:49: Das haben wir schon auf die Reihe bekommen!

01:01:51: Also mein Mann arbeitet viel mit zu Hause und unterstützt mich sehr.

01:01:55: Und in dieser Zeit mit den drei kleinen Kindern hatte ich immer eine Haus angestellt.

01:01:59: Die kamen immer und da haben wir uns immer abgetauscht.

01:02:03: Mein Glück war ja auch dass die Arbeit nicht weit weg war.

01:02:05: Die war in der Gemeinde und da konnte ich das ganz gut managen mit Familie für mich schon immer ganz wichtig, dass ich da auch mein Leben habe und meinen Beruf, wo ich auch tätig sein kann.

01:02:16: Wie kann man sich die junge Gabi Morandell vorstellen?

01:02:20: So einen jungen Jaren, wenn sie schon als Kind verdammt waren.

01:02:24: Sie waren dann als Jugendliche!

01:02:26: Als Jugendlicher.

01:02:29: Ich habe schon immer das gemacht, wo ich mir gedacht habe, dass es möchte ich jetzt.

01:02:33: Ich bin dann auch in den Studienzeiten recht viel gereist und habe mich auch mehr in den Sommermonaten während dem Studium auch Arbeitsstellen weit weg von zu Hause gesucht.

01:02:44: Da möchte ich mal dieses Land sehen und da spreche ich hin.

01:02:47: Da war ich einmal ein Sommer in Danzig im Polen!

01:02:50: Da habe ich dort eine Arbeit gefunden, als Übersetzerin ins Deutsche.

01:02:54: Deutsch-Italienisch Kontakte mit dem Westen aufzunehmen oder ich war irgendwo in Italien.

01:02:59: Ich war einmal arbeiten auf der Insel Elva als Kellnerin und hab mir schon ganz unterschiedliche Berufe.

01:03:04: aber ich hab mir gedacht eigentlich möchte ich auch etwas sehen und viel Geld hatte ich nicht.

01:03:08: dann habe ich das immer im Sommermonat von Südtirol.

01:03:12: Schau mal wie ist es dort?

01:03:14: Und ich bin ein Mensch der eigentlich ziemlich offen ist umgehen kann und so, da habe ich immer viel Freunde gefunden und eigentlich eine gute Zeit gehabt.

01:03:23: Gibt es Eigenschaften wo sie merken oder wo sie heute merken?

01:03:27: Die waren in der Kindheit eigentlich schon irgendwo angelegt die mir heute auch sehr zugutekommen durchaus auch in der Politik.

01:03:34: Ja das heißt jetzt dieses Durchsetzungsvermögen und dieses Stur, Sturheit und da mache ich immer den Vergleich... Was ist das

01:03:41: für ein Sternzeichen?

01:03:42: Äh was soll man?

01:03:43: Da meine Oma war auch so!

01:03:46: Und meine Verwandten sagen immer, ja, die ist Videoma.

01:03:49: Die setzt sich... Sturr!

01:03:51: Ja ich setze mich schon wenn ich ein bestimmtes Ziel verfolge.

01:03:54: Ich lasse mich nicht davon.

01:03:56: Ich habe auch bestimmte Werte das muss ich vielleicht auch noch dazu sagen.

01:03:59: Ich hab bestimmte werte oder?

01:04:00: Welche?

01:04:00: Ja dieser Gerechtigkeit sind zum Beispiel dieses Nicht mit der Weiter nicht schlecht zu behandeln sondern da gehe ich nicht davon ab und da kann passieren dann kann der Sturm über mich hereinbrechen.

01:04:14: Also da Ah, nie wirklich Werte, wo ich auch jetzt erst einmal gesagt habe.

01:04:18: Na da, dann müsste man mir den Kopf abpacken und dann geht das vielleicht!

01:04:23: Gut, das sind ja schon die Broteilen mit denen.

01:04:25: Ich verstehe

01:04:26: langsam... Aber es bin ich nicht

01:04:27: zu machen.

01:04:28: Das sind so Charakter-Eigenschaften, die ich schon hab.

01:04:31: Ich bin da schon immer...

01:04:33: Das heißt sie brauchen doch irgendwie ein politisches Amt um die wirklich zum Tragen kommen zu lassen.

01:04:39: diese Eigenschaften Das ist ja eigentlich sehr hilfreich in der Politik, wenn man das erreichen will.

01:04:44: Ja nicht nur in der Politik auch als Führungskraft ist ganz wichtig dass man da ein Ziel hat eine Linie hat und sich nicht abbringen

01:04:52: lässt.

01:04:53: Aber vielleicht haben sie das auch erfahren weil es ja nicht ganz drin entstecken.

01:04:57: die politische Branche ist schon nochmal ein eigenes Feld.

01:05:01: ich meine man steht sehr viel mehr.

01:05:05: Genau,

01:05:06: das ist der Unterschied.

01:05:06: Von vielen verschiedenen Seiten wird man begutachtet und beurteilt.

01:05:11: Man steht ständig im Staufenster für zwanzig Stunden am Tag so etwas.

01:05:15: Das macht schon einen großen

01:05:17: Unterschied.

01:05:18: Und deswegen glaube ich sind solche Eigenschaften gut bis zu einem gewissen Punkt.

01:05:22: Bis zum bestimmten

01:05:23: Punkt!

01:05:24: Da

01:05:24: muss man wieder kompromisse eingehen in der

01:05:27: Politik.

01:05:27: Es wird ihnen ja auch an Charaktereigenschaften durchaus nachgesagt.

01:05:30: zur Durchsetzung stark eben wenn sie was wollen, dann kommen Sie auch dahin.

01:05:36: Also so ein politisches Amt das würde sich schon reizen Also nicht nur im Vorfeld, und das ist ja nichts Schlechtes.

01:05:44: Also heute Tag in der Politik zu gehen ist ja auch fast

01:05:46: ein Hilfarkt-Kommandant.

01:05:47: Genau, wo in meinem Umfeld sagt, wirst du das wirklich machen?

01:05:51: Ich habe diese Entscheidung für mich noch nicht getroffen.

01:05:54: Sondern

01:05:56: jetzt ist es so gut wie es ist...

01:05:59: Ja ich schätze mal, dass sie es nächste Mal nochmal probieren, sonst würde ich sie es glaube falsch anschätzen!

01:06:05: Also die Entscheidung ist

01:06:06: nicht gefallen.

01:06:07: Die Entscheidung, die treff ich wenn... Wenn es

01:06:11: Zeit ist... Das sind sehr schnelle Entscheidungen.

01:06:13: Nicht schnell habe

01:06:16: ich

01:06:17: ihn auch

01:06:18: gesagt, dass ich immer warten muss.

01:06:20: Ist ja nichts

01:06:20: Schlimmes?

01:06:21: Nein, nicht Schlimes!

01:06:22: Aber die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen.

01:06:24: Ich

01:06:25: möchte dich treffen,

01:06:25: wann der richtige Moment da

01:06:27: ist.

01:06:28: Sondern jetzt ist er auch nicht ein richtiger Moment da oder?

01:06:31: Für mich muss das der richtige moment sein.

01:06:33: Also meinen Sie, ob sie sich nochmal antworten wollen?

01:06:35: Ja, genau.

01:06:36: Ich schließe heute schon eine Wette ab

01:06:37: mit Ihnen.

01:06:41: Dann bleiben wir mal im Konjunktiv und in der Theorie.

01:06:45: Gibt es aber ein politisches Amt, das sie schon reizten würde?

01:06:48: Das muss nicht der Landtag sein!

01:06:51: Dass das kann auch in Brüssel, in Rom... Es gibt viele Ämter zu dem oder auch Funktionen.

01:06:57: noch Bürgermeistern keine Ahnung.

01:06:59: also die Palette ist ja

01:07:02: breit.

01:07:06: Sagen wir so, es würde mich schon reizen.

01:07:09: Ich habe auch ein bestimmtes Paket, eine Lebenserfahrung was ich mit habe nicht?

01:07:13: Ich kenne mich auch sehr gut aus in der Verwaltung und dann denke ich mir ja ein politisches Samt, ich könnte das schon also ich würde es mir schon zutrauen.

01:07:23: Abgehörnete Landesräte...

01:07:25: Ja, könnte ich mir schon zu trauen aber mal schauen.

01:07:31: Ich frage auch deshalb weil sie haben Und da sind wir dann wirklich wieder in der Blase drinnen und wie man damit auch umgeht, vor allem wenn man eben das nur als Hobby macht.

01:07:42: Da wurde ja sehr zum Vorwurf von der politischen Minderheit auch im Landtag die Moran-Dalschast-Volksanwältin dann kandidiert sie und dann ist sie doch nicht hineingekommen und jetzt in der Region so quasi angestellt bis dann wieder eine Wahl stattfindet.

01:07:59: Wie geht man?

01:08:01: Sie können sagen, was sie davon halten.

01:08:03: Ist er etwas dran oder nicht?

01:08:05: Aber auch wie man damit umgeht... Man ist von einem Tag auf den anderen bei denen war es wirklich so eher in diesem politischen Parkett.

01:08:13: Sie waren ja noch davor nicht lange SVP Mitglied also waren da wirklich...

01:08:17: Ich habe mit dem Wein dieses Entscheidungen getroffen.

01:08:20: Mit dieser Wucht der Öffentlichkeit, mit medial-politisch und dann bekommt man gleich einen Schütz darum, wie man sich damit auch umgeht und wie sie sich gefühlt haben.

01:08:30: Ja,

01:08:31: ja eben.

01:08:32: So einfach war das nicht,

01:08:33: gell?

01:08:34: Weil da ist die ganze Wucht dieser Politik plötzlich auf mich reingepresselt.

01:08:39: aber ich glaube das bringt Politik mit sich wenn man sich dafür entscheidet und das kann man ja keiner sagen du darfst nicht.

01:08:46: Du hast jetzt folgt gesagt weil du mal du darf's nicht Politik machen.

01:08:48: aber ja entscheide ich meine Entscheidung nicht Und ich habe mich für dafür entschieden und ich wollte es machen und deshalb bin ich dann diesen Weg gegangen.

01:08:56: Natürlich bekommt man Kritik von der Opposition.

01:08:59: Die schreien nicht, ja hallo.

01:09:00: Toll, dass sie das macht und sagen, naja, das ist jetzt falsch.

01:09:04: Ja damit muss man auch umgehen!

01:09:06: Sonst

01:09:08: Augen zu und Tuch?

01:09:09: Ich wege da schon immer ab, ich denke mir dann schon nach.

01:09:12: Ich denke schon drüber nach und denke mal, warum?

01:09:15: Wieso?

01:09:15: Was stört sie jetzt?

01:09:16: oder wie wird das jetzt?

01:09:18: Warum macht man das?

01:09:19: Ich ... Augen zu- und tuch nicht.

01:09:21: aber man spricht auch von... Man bekommt da eine dicke Haut.

01:09:25: ja vielleicht dass das... Aber dicke haut auch nicht weil ich denk bestimmte Empathie oder bestimmt muss man noch immer bewahren.

01:09:33: Ansonsten ist es nur eine Maschine.

01:09:38: Ich denke schon, dass ich da nicht so empfindlich bin.

01:09:47: Haben Sie in diesen fünfzehn Monaten, wenn man so richtig politischen tiefen Tiefschlag erlebt oder tief im Moment?

01:09:56: Oder wo ich sage, Leute macht es eigentlich allein!

01:10:02: Hat sowas mal gegeben?

01:10:03: Ja, ja.

01:10:04: Immer wieder!

01:10:05: Ich bin immer wieder, wenn man als kein Gehör bekommt oder Kantamin bekommt... Wir haben gesagt, das geht nicht.

01:10:12: Das sind alles die Sachen, was mich da schon ärgern und sagen wir jetzt warum?

01:10:16: Wieso?

01:10:17: Und gerade im politischen Vorfeld weil es hängt ja alles davon ab auch gehört zu werden in Gesprächen jemanden zu überzeugen und so ich kann ja keine Entscheidung treffen und dass wird dann gemacht sondern ich kann wirklich nur im Vorfeld überzeugend durch gute Strategien durch Druck aufbauen einwirken auf bestimmte Entscheidungen

01:10:39: frustrierende Momente.

01:10:41: Genug,

01:10:41: genug!

01:10:43: Aber das hindert mich nicht daran weiterzumachen.

01:10:46: Wenn das wirklich so ist oder sie so sind, wie Sie das jetzt sagen, dann gewinne ich die Wetter.

01:10:53: Wir

01:10:54: werden sehen.

01:10:54: Haben

01:10:55: Sie das bislang das Gefühl Frau Morandel?

01:10:57: dass sie in der Politik etwas erreicht haben.

01:10:59: Ja,

01:10:59: also ich bin kein hauptberuflicher Politiker.

01:11:03: Das muss man immer voraussagen!

01:11:04: Ich kann auch keine Entscheidungen treffen... Ich

01:11:07: habe

01:11:07: keinen Mitarbeiter starben um mich und sage so jetzt gehen wir in diese Richtung oder andere sondern ich kann nur im politischen Vorfeld agieren.

01:11:14: und ich glaube schon, dass wir jetzt als soziale Mitte uns ein bisschen besser aufgestellt haben Ja, dass wir dabei sind auch uns zu sammeln.

01:11:24: Zu bestimmten Themen auch öffentlich Stellung zu beziehen um etwas zu verändern in der Politik.

01:11:29: Ich glaube das ist noch zu kurz.

01:11:31: Die Zeit gefang sie mich in ein paar Jahre.

01:11:34: Zu viele Jahre nicht dann sind die nächste Mal schnell aber das passt es wirklich eine gute Zeit.

01:11:41: und ich glaub da ist ein wichtiger Punkt den vielen Menschen auch unterschätzen wenn man's hobimäßig ich sage das bewusst so damit ihr weiß was gemeint ist macht dann ist das wirklich kein Zuckerschläger.

01:11:52: Das ist kein Zucker-Schläger, es geht viel.

01:11:55: Sonntags bin ich oft am Computer und schreibe etwas.

01:11:58: Man hat da natürlich hohe Erwartungen

01:11:59: und Vorstellungen

01:12:01: und jeder hat nur seine vierundzwanzig Stunden am Tag.

01:12:04: Das muss man dazu sagen auch immer wenn man eben mit Gästen und Gästinnen spricht die dass jetzt nicht im Hauptruf machen oder in irgendeiner Teilzeitfunktionen weitermäßig usw.. weil sie gesagt haben Netzwerk und man muss sich da auch Mitstreiter suchen.

01:12:20: Und man hat sich da ein bisschen neu aufgestellt bei der sozialen Mitte, ihr Stellvertreter hat bereits angekündigt, dass er kandidieren kann.

01:12:28: Ja das ist ihm ganz wichtig ja.

01:12:29: Das

01:12:30: haben wir schon richtig gekriegt und deswegen liegt es auch so.

01:12:32: Und das passt auch so bis seine Entscheidung passt so.

01:12:35: So wie noch

01:12:36: die Rechtfertigung zu fragen?

01:12:38: Auch die Vorsitzende darf auch sagen ob sie will oder nicht.

01:12:43: Welche Lehren sollte ihre Partei und damit auch irgendwo die soziale Mitte aus den aktuellen Ereignissen ziehen.

01:12:52: Ich spreche jetzt an die großen Debatten bezüglich Senatswahlkreis und die Reformen, Wahlreformen usw.

01:12:59: Unterland in Weitsch.

01:13:01: Welche Lehren sollte sie ziehen?

01:13:03: Aus der Leidigen sage ich jetzt.

01:13:06: Betten-Obergrenze-Debatte.

01:13:08: Es geht ja nicht spurlos an einer Partei vorbei.

01:13:10: Und eine Mitgliederin, eine Funktionärin...

01:13:13: Was

01:13:14: sollte man...?

01:13:16: Was sollte Ihre Partei?

01:13:18: Ja,

01:13:19: und dort bin ich wieder beim Thema der Blase.

01:13:21: Und das mit den Senalswahlkreisen...

01:13:23: Ich

01:13:24: sehe es auch, dass man zu wenig die Bevölkerung jetzt mit einbezogen hat oder zu spät.

01:13:30: Da hat man zu späts kommuniziert.

01:13:32: Das war ein großer Fehler!

01:13:33: Weil das Problem hätte man viel früher.

01:13:36: schon müssen kommunizieren, in der Partei auch mit den Bezirken ihnen erklären was ist die Situation.

01:13:42: Wie gehen wir weiter?

01:13:43: Ich glaube dann wäre dieser große Aufstand nicht gekommen.

01:13:45: und das hat man verabschiedet.

01:13:46: und deshalb auch meinen Wunsch an die Südtaler Volkspartei öfters ausbrechen auf seine Rolle und wirklich da nochmal nachdenken und sagen bevor ich da entscheide, bevor mir jetzt schnell weitergehen weil ich glaub sie wollten ja alle nur etwas Gutes mit diesen Senatswahlkreisen und wollten halt Kompromisse irgendwo eingehen ist ja auch Kompromisse, aber haben es dann falsch gemacht und vielleicht hätte man da doch noch vorher reden sollen.

01:14:12: Das wäre mein nicht hätte sondern das wär wichtig gewesen.

01:14:15: Ja ich wundere mich da immer wieder vor allem bei der SVP weil's doch mittlerweile auch wissen müsste so... Dann wird am Ende immer gesagt wenn man etwas einsieht das ist immer der erste Schritt zur Besserung?

01:14:28: Ist ja auch immer gut und das ist ja eingesehen worden dass man dieses Gespräch verabschiedet hat.

01:14:33: Ich denke mir immer, Politik ist wird geht so viel über Kommunikation und das ist so wichtig.

01:14:38: Und am Ende steht eine Partei dann immer wieder ja wir hätten reden sollen mit den Leuten Ja guten Morgen!

01:14:47: Meine sind eurer Wähler.

01:14:49: auch da sind die Leute wie für

01:14:50: euch

01:14:50: wie für die Partei Rennen auch so ehrenamtlich die Funktionäre die wir untersitzen nicht alle aber ich denke abt ihr es immer noch nicht verstanden?

01:15:02: Also das ist ja nicht das erste Mal, dass der SWB am Ende so eine Debatte sagen muss.

01:15:08: Ja blöd gelaufenes Tutungsleid.

01:15:09: wir hätten mit euch reden

01:15:10: sollen.

01:15:13: Ja, ja.

01:15:13: Schade!

01:15:14: Wollen

01:15:14: Sie mir das erklären?

01:15:15: Nein, da kann ich nicht erklären... Ich hoffe, dass man weniger Fehler macht.

01:15:18: Fehler macht man immer.

01:15:20: Natürlich

01:15:20: von Fehlern.

01:15:21: Und als

01:15:21: Regierungsbetreter ist man ja von allen auch beobachtet und bekommt es dann auch zu spüren wenn man Fehler macht, ne?

01:15:27: Das ist so.

01:15:28: Wenn dann solche Fehler passieren, hat jeder irgendwo fühlt sich dann schon berechtigt draufzuzeigen.

01:15:36: Von dem her sehen wir es jetzt vielleicht wirklich.

01:15:38: Vielleicht hören wir ein paar zu ...

01:15:43: Ausbrechen.

01:15:44: Glauben Sie oder vielleicht haben sie es auch selbst erfahren, dass da auch eine Frage die sich bei diesem Podcast durchzieht und immer gestellt wird das Politik einem Menschen verändert?

01:15:55: Ich weiß alles was man macht verändert einen oder ist ja gut so für die persönliche Entwicklung.

01:16:01: aber wie gesagt wir reden über die Politik und die Besonderheiten dieses Geschäfts und hat nochmal eine andere Dynamik vielleicht Das ein Mensch sich verändert in welcher Form?

01:16:12: Ja,

01:16:12: wenn ich es an mich denke.

01:16:15: Ich könnte jetzt nicht sagen dass ich mich verändert habe.

01:16:17: Nein das könnte ich nicht sagen aber vielleicht dadurch dass ich doch die Tür auf hinein und da rausgehe.

01:16:23: Und auch vielleicht zu kurz.

01:16:24: also merken nicht, dass ich mich verändert habe.

01:16:27: Weil auch in meinem Beruf und so brauche ich sehr viel Durchsatzungskraft und sehr viel Geschick um etwas weiterzubekommen.

01:16:34: Deshalb gehe ich bei der Tür raus und zu anderen rein und versuche da was zu machen.

01:16:40: Etwas geht, etwas geht nicht, etwas wird besser.

01:16:42: Und

01:16:42: mit dem...

01:16:43: Ich glaube, nein, mich hat das nicht verändert aber ich kann mir schon vorstellen jemand, der zehn, fünfzehn Jahre im Landtag schon sitzt oder in einer Landesregierung, sicher!

01:16:52: Sicher, das verändert einem.

01:16:53: Haben Sie es bei jemanden erlebt?

01:16:55: Ich meine, Sie haben davor ja auch schon viel mit politischen funktionären Mandataren zu tun gehabt in unterschiedlichen beruflichen Kontexten.

01:17:03: Ja, mir kommt schon vor dass man sich verändert weil man in der Landesregierung ist, weil man steht sehr unter Druck und man will es allen recht machen und ich denke schon... Und wie?

01:17:15: Wie?!

01:17:16: Das ist jetzt so ein persönlicher Eindruck!

01:17:19: Aber ich kann nicht sagen zum Guten zum schlechten, das wäre es anmaßend.

01:17:23: Das wäre jetzt für mich ammaßen zusammen.

01:17:26: Ich denke schon so ein wichtiges öffentliches Amt verändert einen schon, denke

01:17:31: ich ja.

01:17:32: Was können wir noch von Ihnen erwarten

01:17:33: Frau Morandel?

01:17:35: Simone ist politisch.

01:17:36: Immer politisch!

01:17:37: Aber Sie können auch gerne was Persönliches sagen.

01:17:41: Nicht verboten.

01:17:42: Ist

01:17:42: nicht verboten!

01:17:43: Ich meine persönlichen Ziele sind einfach.

01:17:47: Da kann ich Ihnen sagen, dass ich rundum schon ein glücklicher Mensch bin.

01:17:51: Mit meinen Kindern und mit meinem Ehemann.

01:17:54: Ich glaube das ist der Anker in meinem Leben.

01:17:57: Und mit diesem Anker kann ich ganz viel machen!

01:18:01: Genau.

01:18:02: Das ist für mich schon wichtig, weil da kann ich und das wird auch von meiner Familie getoleriert.

01:18:08: Meine ganz politische Tätigkeit, die wir diskutieren ja

01:18:11: oft... Es wird ausgehalten!

01:18:12: Und

01:18:13: dann wird es ausgehalten und dann lachen wir wieder darüber.

01:18:16: Kannst

01:18:17: du da auch unerträglich sein manchmal zu Hause?

01:18:19: Nein nicht nur da, sondern abgelenkt.

01:18:22: Da bin ich gestern Abend wieder, da habe ich alle in den Garten gerufen zum Essen und sie haben schon gegessen.

01:18:28: und Mama kommst Du jetzt?

01:18:29: Nein, ich muss noch WhatsApp schreiben.

01:18:33: Und die haben mehrmals gerufen und ich war dann auf dem WhatsApp.

01:18:36: Jetzt legt da mal dieses Handy weg!

01:18:40: Normalerweise

01:18:41: ist es ja umgekehrt dass die älteren Kinder auch machen müssen...

01:18:45: Bei mir zuhause bin ich das, dass sich noch schnell muss ein politischer.

01:18:48: Es war Zepsheim und so.

01:18:50: aber sie rufen mich da schon zur Ressent und sagen so hey nicht weg.

01:18:53: jetzt wollen wir dich da beim Abendessenraum diskutieren werden.

01:18:59: Sie hätten aber noch die Gelegenheit hier eine Anekdote aus ihrem Leben zu erzählen, die sie noch nie erzählt haben.

01:19:04: aber wo sie gerne möchten ist der Öffentlichkeit als Weiß abgesehen vom Kirchenkuch.

01:19:10: Ich gehe auch immer Sporteln.

01:19:11: Ich gehe

01:19:11: zweimal die Woche, wenn es jetzt ausgeht ins Fitnessstudio und das ist mir ganz wichtig und da finde ich auch immer ... Das tut mir so gut auch, mich körperlich zu bewegen, dass ... Dann

01:19:21: mit Frust aus der Politik

01:19:22: raus schützen.

01:19:23: Der wird hinab

01:19:24: geredet!

01:19:27: Und die

01:19:28: Trainerin sagt schon oft zu mir, wo bist du jetzt gedanklich?

01:19:31: Ja natürlich ganz anders.

01:19:33: Also wir müssen gehen raus

01:19:35: an die TrainerInnen.

01:19:35: wenn ich da morgens

01:19:36: öfter komme dann weiß in der Politik läuft es nicht

01:19:40: so.

01:19:42: So eine Nacktut, jetzt ist mal was eingefallen.

01:19:46: Letzte Woche war ich bei diesem Autonomie-Fire, die achtzeig Jahre Autonomien standen am Buffet und da waren

01:19:53: wir ganz

01:19:53: in Meran und da war ein netter Herr neben mir und dann habe ich mit dem noch einen Gespräch, der ist ganz ein fescher Mann.

01:20:00: und da habe ich gefragt ja woher kommen denn Sie?

01:20:02: Sind sie an Tirolern?

01:20:03: Dann sage ich nein, ich bin ein Vorarlberger!

01:20:06: Was machen Sie denn so im Vorarlberg?

01:20:09: Ich bin der Landeshauptmann von Vorarlber... Da hab ich gesagt, da machen wir gleich ein Foto.

01:20:16: Mir tut es ganz leid, dass sie sich nicht erkannt haben.

01:20:22: Er hat's mir verziehen.

01:20:23: Auch

01:20:24: das passiert ja?

01:20:25: Man kennt jemanden aber der Name fällt einem ab.

01:20:27: Ja

01:20:28: genau, genau.

01:20:28: Das ist eine Gute was etwas passiert.

01:20:31: Vielen Dank für diesen

01:20:32: entspannten Abschluss.

01:20:34: jetzt noch!

01:20:35: Und ich wünsche Ihnen alles Gute für alles, was kommt für Sie.

01:20:37: Danke schön!

01:20:38: Das war aus der Blase.

01:20:39: Mein Name ist Alexandra Aschbacher und meine heutige Gäste Vagabriele Morendel.

01:20:43: Vielen Dank Ihnen zuhause für das Zuhören.

01:20:47: Ich wünsche euch noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht je nachdem weil man den Podcast hört und auf bald.

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