Andreas Conca: Was belastet unsere Psyche?

Shownotes

Am 10. Oktober war Welttag der psychischen Gesundheit. Ein Tag, der daran erinnert, wie wichtig es ist, auf die eigene Psyche zu achten. Denn psychische Gesundheit betrifft uns alle – und trotzdem wird noch immer viel zu wenig darüber gesprochen.

Die vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen: Pandemie, Krieg, Inflation und eine zunehmende Unsicherheit haben viele Menschen belastet. Wie steht es also um die mentale Gesundheit in Südtirol? Was beeinflusst unsere Psyche? Und ab wann sollte man sich professionelle Hilfe suchen?

Darüber spricht der Psychiater und Psychotherapeut Andreas Conca, Primar des psychiatrischen Dienstes am Krankenhaus Bozen, mit ff-Redakteurin Julia Staffler.

Moderation: Julia Staffler

Interview: Julia Staffler

Produktion: Albolina Film

Link zur _ff-_Titelgeschichte

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Transkript anzeigen

00:00:00: Liebe FF-Hörerinnen, liebe FF Hörer, schön dass ihr diese Woche wieder mit dabei sind.

00:00:12: Ja das Leben kann man nicht mal ziemlich herausfordernd sein!

00:00:15: Die Pandemie, Kriege, Inflation – die Krisen der vergangenen Jahre hinterlassen Spuren in der Psyche vieler Menschen.

00:00:23: Stress, Ängste, Trauer… Wut es sind Gefühle, die einem belasten.

00:00:28: Dabei ist unsere psychische Gesundheit enorm wichtig.

00:00:31: Darauf macht man auch stark am zehnten Oktober, dem Welttag der psychischen Gesundheit aufmerksam.

00:00:37: Unsere psychische Gesundheits ist die Grundlage für unsere Lebensqualität unserer Leistungsfähigkeit und auch für unser körperliches Wohlbefinden.

00:00:45: Dennoch ist sie bis heute oft noch ein Tabuthema.

00:00:48: Seid also mehr darüber zu sprechen?

00:00:50: Das findet auch der Psychologe um Psychotherapeut Andreas Konka.

00:00:54: Er ist primär des psychiatrischen Dienstes im Südtiroler Sanitätsbetrieb.

00:00:59: Im Podcast erzählt er, wie es um unsere psychische Gesundheit in Südtorol steht, welche psychischen Erkrankungen ihm immer häufiger begegnen und wie man Betroffenen wirklich helfen kann.

00:01:15: Lieber Akonka, wie steht das denn grundsätzlich um die psychische Gesundheits der Südtirolerinnen und Südtörola?

00:01:22: Es ist natürlich schwierig jetzt zu definieren, wie die gesamten fünfhundertdreißigtausend einer der Süttirols psychisch... drauf sind.

00:01:31: Aber wenn man so Indikatoren nimmt wie Wohlbefinden, Glücksgefühle zufriedenheit und so weiter dann muss man sagen das ist immer ein hohen Standart.

00:01:41: also das sicher das haben wir.

00:01:43: und da gibt es natürlich die andere Seite.

00:01:45: man versucht ja immer die psychische Gesundheit mit psychischen Erkrankungen gegenüberzustellen.

00:01:49: also genau dass ist dann mehr der gesundheit die uns angeht wo ich auch persönlich dann mit beteiligt bin durch meine Rolle Und da zeigt sich eigentlich auch eine tolle Entwicklung, höhere Akzeptanz.

00:02:04: Sowohl bei Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen also es fängt an zu greifen würde ich sagen die ganzen Jahre der Öffnung oder Informationsarbeit.

00:02:15: und deshalb sage jetzt einmal von einer Gesundheit her stehen wir gut meiner Meinung nach und vom Aufstellen was Menschen mit deiner psychischen Krankheit anbelangst sind wir auch guter.

00:02:26: Aber geht es den Menschen heute psychisch schlechter als früher?

00:02:29: Oder reden wir einfach nur mehr darüber, wie sie gerade gesagt haben.

00:02:31: Das ist

00:02:31: eine interessante Frage auf der man letztendlich keine definitive Antwort geben kann.

00:02:36: aber es ist sicherlich so dass wir also mehr drüber sprechen.

00:02:40: das ist überhaupt kein Thema Wenn man, ich bringe da immer dann den Vergleich mit dem alten Testament der Bibel.

00:02:46: Das ist jetzt glaube unverdächtig im Zusammenhang mit der Industriegesellschaft zu bringen.

00:02:51: Da gibt es so tolle und intensive Erzählungen von Menschen die offensichtlich psychische Erkrankungen haben.

00:02:58: also das dürfte schon auch die Menschen selber betreffen und auch unabhängig vom Zeitalter in dem er lebt.

00:03:05: Also der Mensch ist einfach anfällig für psychische Krankheiten, das kann man sicherlich so definieren.

00:03:10: Und dann gibt es Umstände die das eher fördern und fordern aber auch umständige das eher verhindern also im Sinne einer Prävention.

00:03:18: Genau!

00:03:19: Was hat sich denn verändert in den letzten Jahren was dieses Thema entbelangt?

00:03:23: Also was sicherlich ein großer Punkt war ist der Einfluss vom Lockdown.

00:03:28: Das ist sicherlich eine Einschneidungserlebnis gewesen in den Jahren.

00:03:33: Ein weiteres Erlebnis war natürlich schon in den Neunzigerjahren, wo die Psychiatrien in Südtirol überhaupt aufgebaut worden ist.

00:03:39: Also wir dürfen ja nicht vergessen dass wir über Jahrzehnte hinweg unsere Mitbürgerinnen und Mitbürgern in einer psychischen Erkrankung gelitten haben ja und anführungszeichen exportiert haben entweder nach Bergen oder nach Hall.

00:03:53: Da hat sich Ende der Siebzigerjahre, der Achtziger-Jahre zunehmend das Bewusstsein entwickelt.

00:03:57: In den Neunziger Jahren sind dann Infrastrukturen entstanden und die Personalentwicklungen entstanden.

00:04:02: Also es gibt so ein paar Meilensteine wo man sagen kann, Zyterol hat sich entwickelt, Zyterell hat sich geöffnet, Zyderell haben sich integriert.

00:04:11: und zum einzigen Thema können müsste man dann wahrscheinlich noch einmal tiefer eingehen in den Fragen.

00:04:16: Genau weil welche psychischen Erkrankungen nehmen denn häufiger zu oder begegnen ihnen häufiger?

00:04:22: Ich würde davon sagen, wir passen... Also das war mal am Anfang, wo ich zurückkam und bin aus dem Ausland.

00:04:28: Es sind in Südtorel die psychischen Erkrankungen gleich verteilt wie in Österreich.

00:04:33: Also es gibt keine Grenzen für psychische Erkankung.

00:04:36: Weder reich noch armen, noch jung nach alt, noch transkulturell als es gibt keinen Grenz mit psychischer Erkranke.

00:04:44: Das sind überall oder wo Menschen sind.

00:04:47: also kann man das einfach formulieren.

00:04:50: Das, was man jetzt als Epidemiologer so gut kennt und da passen die Südgala genauso ins Bild wie das internationale Geschehen.

00:04:58: Ob sie dann in Island sind oder in Südafrika sind oder Amerika drüben sind oder China sind, sind zum Beispiel natürlich die Depressionen, an denen wir wieder angesprochen werden.

00:05:07: Mir ist ja ein großes Anliegen nach der Angestörung gleich dazu zu erwähnen, weil von der Anzahl mindestens gleich so stark sind dran leiden und oft die Depression ja mit Angststörungen auch einhergehen.

00:05:22: Weil so das ist ein Thema, das meiner Meinung nach genauso wichtig ist und angesprochen werden sollte.

00:05:28: Was sind denn so typische Anzeichen für Depressionen aber auch für Angestörungen?

00:05:32: Ja da sprechen sie etwas an was mir auch besonders am Herzen liegt und was ich auch gerne vermitteln möchte.

00:05:37: also die psychiatrische Disziplin is eine medizinische Disziplin Und da geht es um Diagnosen.

00:05:44: Das ist ja nicht so ein Daumenmal-Pie-Geschichte, schauen wir mal hat er das oder hat er dass?

00:05:48: Nicht leider darunter leiden!

00:05:50: Es gibt ganz klare Kriterien und am Beispiel der Depression kann man das sehr gut darstellen als es braucht mindestens drei Grundsymptome diese sogenannten Losigkeitsgefühle also Freudlosigkeit Interesselosigkeit Lustlosigkeit.

00:06:04: die sind die Losigheidsgefühlen Die müssen einer bestimmten Intensität daraus sein.

00:06:09: Also da kommen Einteilen in leicht mittelgradig schwer ganz schwer, also es gibt vier gerade die eingeteilt werden und dann geht es ihm um die Dauer.

00:06:17: Also sie merken als es braucht bestimmte Symptome, es braucht eine bestimmte Schweregrad und es braucht einen bestimmten Dauer.

00:06:24: Und wenn die vierzehn Tage andauern diese Symptomen auch ohne äußeren Grund Dann sprechen wir auf einer depressiven Episode und das hat dann wiederum damit zu tun dass wir das Hirn genau erkennen, wie sie sich verhalten.

00:06:39: Die Psyche kennen genau, wie die sozialen Beziehungen in diesem Zusammenhang verhalten werden.

00:06:47: Und da können wir das relativ wissenschaftlich gut belegen.

00:06:50: So,

00:06:50: und bei den Angestörungen genauso?

00:06:52: Genau

00:06:52: so!

00:06:53: Die

00:06:53: Angestörung gibt es genau so.

00:06:55: die drei Kriterien also das eine sind die somatischen Kriterie.

00:06:58: wie spüren wir Angst über Herzfrequenz?

00:07:01: aber wenn wir anfangen also ganz schnell unser Herz zu bochen oder wenn man kaum mehr Atem kriegen der Atemstock nicht oder uns die Haare zur Berge stehen kann man ja auch das sehen oder es rinnt wie kalt über den Rücken.

00:07:14: das sind eben so körperliche Angstsymptome.

00:07:16: Dann gibt es natürlich die psychischen Angststürme, dass die Angst selten in seiner Konstellation ist.

00:07:22: Und dann kommt das dritte Kriterium dazu, man vermeidert aufgrund dieser Angstzustände Beziehung an beziehungsweise die Räume.

00:07:30: und wenn diese Vermeidungsverhalten aktiv dazugehen, dann fahren wir uns von Angestörung zu sprechen.

00:07:35: Da gibt es auch wieder drei verschiedene Formen mindestens eine leichtere, eine mittelgradige Panikartakten- und die genialisierte Angestörungen und die sogenannten Phobieren, Spinnerphobie zum Beispiel.

00:07:47: Aber Spinner-Phobien haben sie nur dann, wenn Sie also wirklich aktiv vermeiden in den Kelleroi zu gehen, weil Sie können ja eine Spinne sehen.

00:07:54: Wenn Sie jetzt vor Spinnen ein bisschen draußen haben und nicht gerne einen Kelleroil gehen oder trotzdem einen Kellereil gehen, ein bisschen schweißig und ein bissel aufkriegen aber trotzdem untergehen das ist doch keine Diagnose einer Phobie.

00:08:06: Aber was belastet uns heutzutage dann am meisten?

00:08:09: Ist es der Stress, die Einsamkeit in den sozialen Medien als?

00:08:12: Sie haben vorliebende Pandemie angesprochen, die ein Auslöser war.

00:08:14: Aber was ist das denn heutzuttage?

00:08:17: Na ja, es gibt verschiedene Variablen, die bitte ich mal so formulieren.

00:08:21: und stellen sie sich vor, als dass wir eine Veranlagung, eine psychische Erkrankung zu entwickeln.

00:08:26: Das ist meistens genetischer Natur oder auch im Rahmen von Schwangerschaffen oder Geburten oder frühen Entwicklungen.

00:08:33: Dann gibt es diese Entstehungsveranlage und dann kommt Benzin ins Feuer.

00:08:39: Und dann geht's richtig los!

00:08:42: Typische Situationen sind ökonomische Situation und Wirtschaftskrisen sind Benzin in zwei Ausschütteln.

00:08:47: Geopolitische Situation, wie wir sie seit einiger Zeit erleben.

00:08:52: Jetzt konkret – das war ja immer schon so – man hat sich nur verdrängt.

00:08:55: Man hat den Kalten Krieg verdrängen, man hat die Boston-Geschichten verdrängt, man hatte Jugoslawiengeschichten verdringt in Europa, man habe die ganzen terroristischen Zeiten verdrengt.

00:09:06: Das haben wir als Verdrängter.

00:09:07: Aber geopolitisch und der Krieg spielen natürlich eine große Rolle.

00:09:11: Dann ganz wichtig ist die Klimaentwicklung.

00:09:14: Das ist ein besonderer Moment, der vollkommen unterschätzt wird, weil wir wissen zum Beispiel, dass mit Zunahme von einem Grad Celsius in der Durchschnittstemperatur die Epidemiologie also die Anzahl vom psychischen Erkrankung um Null, neun Prozent steigt.

00:09:29: das ist ein Faktor.

00:09:31: da haben auch in Sütto-Roll eigene Untersuchungen dafür gemacht.

00:09:34: Also sie merken ja von außen her und was ganz wichtig is es sind einfach soz ökonomische Verhältnisse.

00:09:40: Wir haben passend Tatto die Titelgeschichte zum Thema Gletscherschmelzen.

00:09:43: Das sind dreißigvierzig Jahre in den Gletscher, wo möglich alle verschwunden sind.

00:09:47: Also das ist interessant!

00:09:49: Sie arbeitet ja auch mit jungen Menschen?

00:09:51: Was macht Ihnen ein paar Jugendlichen besonders Sorgen?

00:09:53: Es ist

00:09:53: auch spannend dieses Thema.

00:09:55: Deshalb spannend weil als ich möchte einmal eine Lanze für unsere Jugendlichen brechen.

00:10:01: Unsere Jugendlichen sind intelligent, lebendig informiert und gut verwurzelt zum Teil... Und das mit Verwurzeln, ist ein bisschen das Problem.

00:10:11: Manchmal sind die immer weniger verwurzelnd aus Tausendungen von Gründen.

00:10:16: Es ist viel zu einfach zu sagen, weil sie zu viele Hände schaugen oder weil heutzutage keiner bis viel zu leicht erreichbar ist.

00:10:24: Das sind Kurzschlüsse, die man dann politisch gut ausschlachten kann aber für uns in der Klinik nicht der entscheidende Moment sein.

00:10:32: Der entscheidenden Moment ist, wenn mehrere Sachen miteinander verbunden sind eine mangelnde Verwurzelung dann die normale Entwicklung.

00:10:40: Man entwickelt sich ja von der Geburt dann eigentlich schon vorher.

00:10:44: das ist transgenerational und diese Entwicklungen haben dann verschiedene Brüche und das sind auch normal diese Brüchen.

00:10:52: Der Kind mit sechs Jahren hat andere Bedürfnisse als wir ein adolescent Center oder pubertierender mit vierzehnt glücklicherweise, und auf dem Vier-Zwanzigerjahr noch einmal an.

00:11:01: Also das sind so genannte Brüche.

00:11:02: Und jeder Bruch hat natürlich als ein Stressmoment.

00:11:06: Der kann wachstumsorientiert sein aber er kann auch wachsum bremsen.

00:11:10: Das kann man sagen fast wie mit ökonomischen Vorstellungen vergleichen.

00:11:14: Und wenn dann solche Dinge mehrfach passieren und rundherum Beziehungen fehlen, die Bildung fehlen.

00:11:23: Die aktive Bewegung von resilienten Faktoren, Bildung, Bewegung und Beziehung.

00:11:28: Dann kann so etwas natürlich auch schon zu Störungen führen.

00:11:31: Das sind dann spezifisch für Jugendliche.

00:11:34: Dann haben wir mehr Essstörungen, weil sie eben auf die Persönlichkeit eingreifen.

00:11:38: Dann haben man mehr depressive Phasen, dann haben wir suizidale Tendenzen, dann hat man natürlich Suchtverhältnisse dazunehmen.

00:11:47: Aber man muss das im gesamten Prozess sehen und nicht so auf den Einzelnen reduziert.

00:11:51: und dann kurzschlüsse auf einzelne Variabeln.

00:11:55: Das ist schon etwas komplexer und dynamischer.

00:11:57: Und welche Rolle spielen deine sozialen Medien?

00:12:00: Eine Tolle!

00:12:02: Also in der Erstellinie eine tolle Rolle.

00:12:04: Man benutzt das auch geradeaus, finde ich und die sozialen Medien haben Kehrseiten.

00:12:10: Das ist kein Thema.

00:12:11: Die Frage ist, kann ich die Dynamik dieser Kehr-Seiten erkennen?

00:12:15: Also die Informationszugang, die Möglichkeit Tag und Nacht Informationen zu haben, Krisen zu bewältigen Tag und Nacht über soziale Kanäle ... Wahnsinnig Vorteil.

00:12:27: aufstellen Sie sich vor, sie wachten und reiner Freie Nullten auf.

00:12:31: Und haben niemanden mit dem sie ihre solzidale Krise oder besprechen können.

00:12:36: Dann gibt es soziale Kontakte die das sogar möglicherweise über JGBT also mit ihnen zumindest in dieser Krisensituation schaffen.

00:12:44: Das ist die eine Seite den wir gern vergessen weil das macht weniger Sensationsgeschichten obwohl ich das sensationell finde in Ulltenthal und Reiner Frey aufwachen und der solzide alle Krise mit KI zu bewältigen.

00:12:54: Ich finde das sensationelle.

00:12:55: informatorisch.

00:12:57: Natürlich gibt es dann auf der anderen Seite immer den Missbrauch und der Missbraucht erhängt eben zusammen mit uns Menschen, aber wir müssen alle missbrauchen das Geld, wir müssen brauchen Beziehungen, wir brauchen die Bildung.

00:13:11: also das kann man nicht jetzt hoffen nur auf soziale Medien runterbrechen.

00:13:14: Dass soziale Medien aufgrund ihrer Erreichbarkeit häufiger missbraucht werden, das liegt in einer Todersache.

00:13:20: Ja,

00:13:20: aber ich finde interessant Sie haben angesprochen dieses Thema mit der KI, KI als Therapeut sozusagen.

00:13:25: Aber hilft das dauerhaft?

00:13:28: Also die Daten, die wir im Moment zur Verfügung haben und auf bestimmten Umständen angewandt mit bestimmten Vorsichten zugelassen.

00:13:36: Das muss schon ... also die sogenannte Privatsicherung muss auch gesichert werden und blau-blau-blau.

00:13:42: Da gibt es schon eine.

00:13:43: Und die Technik muss ethisch orientiert sein!

00:13:45: Das ist der große Punkt in der KI, die Diskussion der Ethik.

00:13:50: Aber die Diskussion der Ethik in der KI ist genauso wichtig wie die Diskussionsethik in einer Ökonomie, in der Schule.

00:13:59: In Gesundheitssystemen also man reduziert es dann plötzlich auf die KI ohne zu merken dass man sich da praktisch ein Schallklappen vorlegt und auch nicht erkennt das eigentlich dieses Thema das wir uns mit KI beschäftigen eigentlich ein Thema ist unsere Gesellschaftsschuldung.

00:14:14: Und da würde ich meinen und auch die Verantwortlichen auffordern das Transversala, Universala und auch etwas progressiver zu sehen.

00:14:24: Aber wie stehen Sie dazu?

00:14:25: Wenn Betroffene dann mit der Diagnose von einer KI zu ihnen kommen, passiert er auch oder?

00:14:30: Ja klar!

00:14:30: Ich bin immer derjenige gewesen, der schon den Google-Doktor nicht verteufelt hat.

00:14:37: Das ist zumindest meine persönliche Einstellung... Man muss ja den Menschen dahinter ernst nehmen.

00:14:43: Nicht der Menschen, die er über Google Fragen stellt und Antworten sucht.

00:14:47: Und jetzt muss man dem Menschen ernst nehmen, der über KI eine Frage stellt und die beantwortet werden.

00:14:54: Die sind schon verdammt gut zum Teil.

00:14:56: Also das ist toll!

00:14:59: Man muss es dann aber schon im Zwischenmenschlichen mit dem Erfahrungsschatz, den man hat, integrieren und auf die Person runterbrechen, weil letztendlich ist die Person, die als KI-Frau kriegt eine algorithmische Antwort mit einem hohen statistischen Wert.

00:15:17: Das muss noch lange nichts mit Julia oder Andreas zu tun haben.

00:15:21: Aber das muss man dann runterbrellen.

00:15:23: Wo mir also zuversichtlich bin dass wir werden ja nicht ersetzt werden im ZÜB Bereich aber wir werden unsere Schwerpunkte anders legen müssen und ich finde es eigentlich auch eine tolle Entwicklung.

00:15:37: Und woran merken wir jetzt, dass es einem Menschen psychisch nicht gut geht?

00:15:41: Also gibt das da so Warnsignale?

00:15:44: Ja.

00:15:44: Gibt es schon Warn-Signale... Zuerst geht's einmal um die Unterscheidung, was ist unwohl sein, was alle von uns auch recht dazu haben, unwohl zu sein und dann geht's darum zusammen, was wird an Krankheit?

00:15:59: und das sind Sachen, die muss man unterscheiden.

00:16:02: Und wohl seien es alles.

00:16:04: und wie äußert sich das?

00:16:05: durch Schlafstörungen, Abtitmangel, reduzierte Beziehungsaufsuchung zur Rückzug, Interesselosigkeit.

00:16:14: Die Frage ist immer, wie lang dauert's an?

00:16:16: Wie schwergradig ist das?

00:16:18: Wie bin ich invalidiert in diesen Prozessen?

00:16:21: Und wie viel hat es dann Krankheitswertigkeit?

00:16:25: Also, dass man mal schlechte Aufglück finde ist super.

00:16:29: Man muss ihm den Raum dafür dann kriegen und das gehört ja zum Leben dazu.

00:16:33: Wichtig ist aber nicht alles kleine Psycho-Ecke zu werfen sondern in die Menschenecke zu integrieren und zu sagen ich als Mensch darf eben manchmal schlecht aufgelegt sein haben einen Unwohlsein und dafür kann ich auch was tun.

00:16:49: also sehr schonmal ernst nehmen.

00:16:51: dann schauen wir mehr für meine Gesundheit tun kann.

00:16:54: Wenn ich krank wäre, dann habe ja ein Recht da Diagnose zu bekommen die mich als Mensch mit einer Krankheit erkennen, die Diagnosis ist ein Erkennungsprozess und danach die entsprechenden Behandlungen

00:17:07: einzureiten.".

00:17:08: Was kann man tun wenn sich jemand nicht Hilfe sucht aber offensichtlich Hilfe braucht?

00:17:14: Wirklich ein spannendes Thema, nicht?

00:17:16: Wenn du einen Haxenbrickstum gibst.

00:17:17: Bist du noch mal bei einer ersten Hilfe wenn deine Seele bricht und bist nie gleich beim Psychiater.

00:17:23: wobei ich aber immer wieder beton also da hat sich ganz viel verändert auch gerade bei den Jugendlichen.

00:17:30: Es geht mir schlecht und es geht mir länger schlecht um.

00:17:32: die haben mit meinen Freunden drüber geredet habe in den sozialen Medien.

00:17:36: Ich glaube ja bin auf der Depresiv.

00:17:40: Immer mehr.

00:17:42: Und manchmal auch sind es Anfragen an uns, die nicht unbedingt mit der Krankheitswertigkeit zu tun haben.

00:17:48: Das ist unsere Aufgabe, das mit den Betroffenen und Menschen zu besprechen.

00:17:53: Aber es passiert immer wieder, dass sich jemand einigelt, dass jemand keine Hilfe annimmt, obwohl man eine Tür klopft, die Hände reicht.

00:18:01: Das haben wir in anderen Bereichen auch.

00:18:03: Das ist ja noch eine Frage von psychischen Erkrankungen, es gibt viele Diabetiker, die sich nicht regelmäßig an den Dieten halten, nicht regelmässig sich bewegen und das Insulin nicht ordentlich spritzen lassen.

00:18:16: Es gibt viele Menschen mit einem hohen Blutdruck, der sich nicht behandeln lässt.

00:18:19: Also ich sehe da keinen Unterschied, ehrlich gesagt man fokussiert nur so in einer fast stigmatisierenden Art, die psychische Erkrankung als wie irgendjemand, der es halt nicht helfen lassen will.

00:18:31: Was schon richtig ist, das muss man nicht so sagen.

00:18:34: Dass es Situationen gibt von Menschen mit psychischen Erkrankungen wo sie wirklich der Realität entdrückt sind und wenn sie dann entrückt sind, dann ist auch einerseits kein vernünftiges Argument mehr möglich andererseits besteht aber manchmal die akute Lebensgefahr oder die akuten Gefahr für andere.

00:18:51: Das sind aber Ausnahmen.

00:18:55: Wir sehen in unserem Dienst insgesamt mit Angehörigen im Jahre über dreißig tausend Menschen.

00:19:02: Und um noch zu sagen diese Ausnahme, die sehen wir bei nicht einmal vierzig Leuten.

00:19:09: Also das ist ein wichtiger Teil weil jeder von ihnen wichtig ist.

00:19:13: aber im gesamten Sägen im psychischen Bereich sind es die Ausnahmen.

00:19:18: wo Wo aber die in der Gesellschaft so den Eindruck hat, das ist die Psychiatrie.

00:19:22: Da sind sie alle verrückt!

00:19:23: Da wären Sie gefährlich zu sich selber.

00:19:25: und dann spannend.

00:19:26: Ist ja klar spannend.

00:19:28: Das will man ja hören... Aber das ist ein minimaler Teil der Gesamtrealität.

00:19:34: Aber wie soll man sich dann als Angehöriger verhalten, wenn sich jemand eben nicht hilft?

00:19:38: Soll man da nachhaken und die Menschen ruhen lassen.

00:19:41: Ja also es gibt ja den wunderbaren Film Lichter ins Dunkel.

00:19:45: Da kommt auch diese Äußerung von den Patienten selber.

00:19:50: Wie Sie sagen... Es war dann doch immer wichtig, obwohl man es nicht so richtig verstanden hat, dass immer jemand wieder angesprochen hat.

00:19:57: Schau, es geht!

00:19:58: Wir sind da und du kannst ja gehen lassen aber wir sein da.

00:20:03: Also das Beweis des Daseins ist ganz wichtig auch für Angehörige.

00:20:09: Und für Angehörige ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig, dass sie auch auf sich schauen.

00:20:13: Weil dabei vergessen Sie sich selber und dann sind zwei vergessene Menschen in dem Haus wenn die Angehörung sich auch anfangen zu vergessen.

00:20:21: Deswegen müssen die Angehörungen klupfen an der Nachbarschaftshilfe und am Hausarzt bei dem Apotheker.

00:20:28: Dann haben wir super Vernetzungen mit dementsprechenden Rufnummern, also wo man nicht alleine ist oder eine vierundzwanzigstunde Seelsorgetelefonen hat oder auch die Notfallseelsorge, die jetzt aufgebaut worden ist.

00:20:42: Also Notfallpsychologieentschuldigung das ist noch einmal was anderes.

00:20:46: aber man merkt wie die Gesellschaft zunehmend Antworten anbieten will auf mögliche Fragen, die da sein.

00:20:53: Die muss man halt

00:20:53: anstellen.".

00:20:54: Und wenn ich jetzt betroffen bin und mir Hilfe suchen will?

00:20:57: Wie gehe ich davor?

00:20:58: am besten also... Ja,

00:21:00: das ist super mal überhaupt, wenn ich es merke!

00:21:02: Also das ist schonmal schon die halbe Miete.

00:21:04: Also mir geht's nicht gut, ich brauche Hilfe irgendwo.

00:21:07: Und dann geht man am besten so vor.

00:21:09: Entweder gehts über Freundschaften oder man sagt Passaparale, sagt der Italiener.

00:21:14: Du hast das damals gemacht, wo warst du?

00:21:17: Ja, ich kenne da jemanden.

00:21:18: Das ist einmal das eine.

00:21:20: Dann ist es andere die offiziellen Wege und man macht das mit einem Haushaltsdienst.

00:21:23: Es ist letztendlich ein medizinischer Prozess.

00:21:27: Da machen wir das über den Haushaltsjahr, würde dann in entsprechender Zuweisung machen entweder einen psychologischen Dienst.

00:21:31: oder wenn man einen Abhängigkeitsproblem hat, einen Abhängigkeitzdienst.

00:21:35: oder wenn er so ein allgemein psychiatrisches Problem hat, dann würde man sich das an Psychiater schicken.

00:21:40: Da möchte ich eine Lanze brechen für uns in einer Psychiatrie.

00:21:43: Man sagt dann immer nach, psychologisch viel besser als jetzt ein Psychiater zu kümmern.

00:21:48: Psychologisch nicht so schwer!

00:21:50: Jede psychische Störung ist belastend, jede und jeder von uns aber psychologischer oder psychiatrisch muss sich um das gesamte kümern Und jeder von uns ist bemüht, den Menschen dahinter zu verstehen.

00:22:06: Da gibt es nicht eine Leitversion und eine Heavy-Version sondern da gibt es einfach nur die eine Version des Leidens.

00:22:14: Und dann soll nicht die Hemmschwelle sagen, na jetzt hat man mit zum Psychiatrist Geis sicher nicht hin!

00:22:21: Der Haushalts-Warschung, warum man jemanden eher zum Psychiater schickt.

00:22:25: Weil er wahrscheinlich denkt okay da gibt es eine Depression, wenn man auch Medikamentös behandeln muss dann schicken wir uns ein Psychiator oder...

00:22:32: Das heißt der Ausstattgebende Punkt die Medikamente?

00:22:34: Warum?

00:22:35: Das sind natürlich

00:22:36: eine Domäne und das Psychiatos können.

00:22:39: dann integriert jeder von uns psychiatrisch auch psychotherapeut.

00:22:43: also das möchte ich schon auch dazu führen.

00:22:45: also wir können schon auch psychotherapisch arbeiten Aber haben wir eben auch diese medizinische Ausbildung.

00:22:51: Der Psychologe ist super, weil er gute Diagnostik machen kann, gute Therapien anbieten kann, rasche Therapie anbieden kann und genau in diesem Zusammenspiel kann man Menschen am besten helfen.

00:23:04: Und dieses Zusammerspiel ist eben existenziell.

00:23:08: Und wann hilft einer Psychiater?

00:23:09: Wir haben gesagt die Medikamente... Medikamente, medizinisch-genostische

00:23:13: Abklärungen.

00:23:15: Bei Depressionen muss man unbedingt darauf schauen ob die Schilddrüse auch gut funktioniert oder auch hormonelle Geschichten da sein.

00:23:21: Also z.B.

00:23:22: Astrogene oder Progesterone, aber wenn man auch Testosteron, das vergisst man immer wieder, dass der Mann auch hormonellen Störungen haben kann dann schaut man eine ganze Reihe von Blutwerten an und schaut ob es da irgendwelche Veränderung gibt.

00:23:36: Die Herzfunktion muss genau überprüft werden weil ich gerade bei depressiven Menschen oder Angstpatienten, die Herzvariabilität verändert ist.

00:23:45: Das heißt das Herz ist auch anfälliger.

00:23:46: deswegen ist es häufig so dass depressive Menschen wenn sie sich nicht behandeln lässt später mal Probleme mit Herzen bekommen.

00:23:53: also es hat ja alles zusammenhängt diese sogenannte psychosomatische Schiene und dann macht der Psychiaterapie besser.

00:24:03: Psychodiagnostik macht der Psykologe deutlich besser.

00:24:06: Wie wichtig ist denn eine Diagnose bei psychischen Erkrankungen?

00:24:10: Auch für die Betroffenen.

00:24:11: Entscheidend,

00:24:14: wenn man therapeutische Algorithmen anbieten muss – also evidenzbasierte Algorithme anbinden muss.

00:24:19: Wir senken ja schon mit der Kenntnis zusammen!

00:24:23: Für eine psychotherapeutische Begleitung ist die Diagnoseprimär nicht so absolut wichtig.

00:24:31: Sie kann wichtig werden, wenn es bestimmte psychotherapistischen Schulen gibt Gibt zum Beispiel eine psychotherapeutische Ausbildung, wo man sich eins mit Trauma auseinandersetzt.

00:24:41: Wenn man natürlich das Trauma nicht erkennt, irgendwas zu zieren dann bietet man durch diese spezifische Therapie nicht an also diese Augenbewegungstherapie.

00:24:51: Also da muss man schon wissen oder wenn man bestimmte Bestimmt das Unwohlsein, dass eher so mit der eigenen Biografie zusammenhängt.

00:25:00: Mit einem eigener Selbstentwickler.

00:25:02: Dann braucht man nicht unbedingt eine Diagnose.

00:25:04: aber da kann zum Beispiel eine Langzeittherapie mit Psychoanalysen auf Wunder wirken.

00:25:09: Aber was glauben Sie für die Betroffenen?

00:25:11: Ist es hilfreich eine Diagnose zu bekommen einer Leichterung oder...?

00:25:14: Da sprechen

00:25:14: sie besonders in dieser Zeit ein interessantes Phänomenisch.

00:25:19: Für einen Mann ist die Diagnos sehr wichtig.

00:25:22: Jetzt habe ich sie!

00:25:23: Was aber interessant ist und das ist neu, also meiner Welt ist es neu.

00:25:28: Seit seit vierzig Jahren, wo ich in dem Job bin, dass die Leiter sagen, ich habe die Diagnose, ich ändere nichts mehr weil ich eben diese Krankheit habe.

00:25:35: Punkt!

00:25:36: Das ist neu.

00:25:37: Also die Leute identifizieren sich mit der Diagnosa.

00:25:40: Das ist etwas was mir wirklich erstaunt hat, weil eine Medizin ja da auch verauskriegt hat, Diagnosen zu machen und zu behandeln und nicht eine Diagnose zu machen mit derjenige, dann sage ich du nichts mehr.

00:25:51: Ich habe sie Punkt in der

00:25:52: Durchsage.".

00:25:53: Und das ist mein Erklärung meines Iches, die identifizieren sich mit der Diagnos.

00:25:59: Also dann wäre die Diagnosse nicht wichtig um eine Behandlung einzuleiten sondern werde Diagnosen wichtig um ein Identität zu schaffen.

00:26:06: Das muss dann meiner Meinung nach in einer psychotherapeutischen Beziehungsarbeit unbedingt integriert werden und verstanden werden!

00:26:16: Warum verstecken sich unter Anführungszeichen Leute hinter einer Diagnose sein?

00:26:22: Oder was müssen sie hinter einer Degnose verstecken, oder warum leiden Sie das jetzt diese Diagnosenforschung?

00:26:30: Und

00:26:31: was kann eine Psychiatrie leisten?

00:26:33: und wo liegen denn ihre Grenzen?

00:26:34: Die Grenzen, die mit den Grenzen anfangen.

00:26:37: Also Psychiatry kann nicht alles leisten, dass es einmal Punkt eins, ein Punkt zwei ist.

00:26:42: Wann kommen an unsere Grenzen?

00:26:45: Erstens gibt es für ganz viele Erkrankungen tolle Behandlungsmöglichkeiten.

00:26:51: Aber nicht jede Behandungsmöglichkeit bringt automatisch und mit einer absoluten Sicherheit einen nachvoll.

00:26:58: Das ist die Behandlung, also es gibt für Behandlungen Grenzen aber auch den Satz aufgeben dort nur in einem Brief und nicht einen Menschen.

00:27:07: und bevor man diese ganze Behandlungsmöglichkeiten, die wir zur Verfügung haben aus dem Bereich der Biologie, aus dem Bereich der Psychologie, auch den Bereich der Soziologie auf dem Bereich des gesellschaftsstrukturellen.

00:27:20: Bevor man da nicht alle Maßnahmen durch hat sind sie mindestens Jahre damit beschäftigt.

00:27:25: deswegen können Sie es gar nicht aufgeben.

00:27:27: aber Sie müssen schon wissen dass Sie da handanlegen müssen.

00:27:31: Und trotzdem gibt es manchmal Grenzen.

00:27:33: Und dann gehört der Mensch begleitet, Menschen seiner Kronizität begleiten, da Menschen seiner Bedürftigkeit begleitert.

00:27:39: und dann müssen wir aber an die Systeme greifen also die sozialen Systeme, lange Betreuungen usw.

00:27:47: Vielleicht abschließend was sollte denn jeder Mensch über seine eigene psychische Gesundheit wissen?

00:27:53: dass er in der Gesundheit allgemein investieren muss.

00:27:55: Die Gesundheit ist ja eine, es gibt nicht als somatische Gesundheit und eine psychische Gesundigkeit, sondern es geht die Gesundheit des Menschen.

00:28:01: Und der geschallt dann mal mehr als nur einer von diesen beiden Teilen.

00:28:05: Und die Gesundkeit ist nicht Investition in die Gesundzeit, das ist keine Vorbeugungsmaßnahme.

00:28:10: Das ist Quatsch!

00:28:13: Da bin ich relativ radikal weil das vermischt man immer wieder in meinen Augen.

00:28:18: Und in Gesundheit investieren gibt's drei Säulen Bildung, Beziehung und Bewegungen.

00:28:25: Und da fährt der Eisenbahn drüber im Moment.

00:28:28: Das sind die wirklich harten wissenschaftleren Daten, die wir zur Verfügung haben, dass eine Gesellschaft unter Mensch, nicht?

00:28:35: Gesellschaft unter Menschen dann gesund ist wenn er Bildungszugang hat, wenn er Beziehungen pflegen kann oder auch erleben darf und wenn er also sich bewegt.

00:28:46: das sind die drei Pfeiler der Gesundheit.

00:28:50: Vorbeugung ist dann schon auf der Krankheit hin bezogen.

00:28:54: Also habe ich eine Veranlagung für ihre Depression, eine Angestörung an oder hab es ja mal und weiss dass sie deshalb was investieren muss.

00:29:02: aber das ist dann eine Prävention.

00:29:04: Eine Prävenzion ist da auch schon mehr.

00:29:06: Da muss ich noch die Stressfaktoren besser kennen, da muss ich mich persönlich besser kennen.

00:29:10: Muss meine Selbstwirksamkeit mehr entwickeln.

00:29:13: Muss entsprechend eine pharmacologische Unterstützung bekommen über einen längeren Zeitraum auch hinweg.

00:29:21: Sie merken, das ist schon ganz was anderes.

00:29:23: Bildung, Beziehung und Bewegung sind ja nicht Aufgabe des Gesundheitswesen alleine!

00:29:30: Das ist eine politische Gesellschaft der Auftrag, den wir haben.

00:29:34: Deswegen sind alle gefragt.

00:29:36: Ja

00:29:36: super.

00:29:37: Vielen vielen lieben Dank.

00:29:38: Gerne geschärten Danke für die Möglichkeit.

00:29:42: Ja das war das Gespräch mit Andreas Konker.

00:29:44: Kommen wir nun zum aktuellen Heft.

00:29:47: Thema der Titelgeschichte ist das Gletscherschmelzen Südde-Rolls.

00:29:51: Gletscher schmelzen so schnell wie noch nie.

00:29:54: In dreißig Jahrvierzig Jahren dürften sie ganz verschwunden sein.

00:29:59: Kollege Markus Lacher und Fotograf Alexander Albar haben sich auf Spurensuche im Hochgebirge gemacht.

00:30:05: Hier

00:30:05: kommen wir zu unserem Politikressort, da Streit um den zerstückelten Wahlkreis Bozenunterland hat Oscar Petalini zurück in die Öffentlichkeit katapultiert.

00:30:15: Silke Hinterwaldner hat den ehemaligen SVB-Senator getroffen und ihn gefragt, warum er sich mit seiner eigenen Partei anlegt.

00:30:23: Er hat geantwortet – wenn sie mich nicht so ärgern würde, der hätte ich gerne Ruhe

00:30:27: geben.".

00:30:29: Und FF-Direktorin Verena Plieger hat den Designer Martin Oßen zum Interview getroffen.

00:30:35: Sie haben über die künstliche Intelligenz gesprochen, die er immer mehr kreative Aufgaben übernimmt auch die eines Designers.

00:30:42: Im Interview klärt Osen, warum gut genug immer mehr Menschen reicht und wie es um die Zukunft seiner Branche bestellt ist.

00:30:48: Ja das war's für diese Woche!

00:30:51: Ich bedanke mich herzlich fürs Zuhören.

00:30:53: Wir hören uns wieder nächsten Donnerstag – den Donnerstag ist der FF-Tag.

00:30:57: Machen Sie's Gut!

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